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Überwachung des Netzwerks - Netzwerkmonitoring mit Nagios

Title: Überwachung des Netzwerks - Netzwerkmonitoring mit Nagios

Research Paper (undergraduate) , 2010 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Thomas Beer (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Der Fokus in dieser Praxisreflexion liegt darin, den Leser näher an die Möglichkeiten des Netzwerkmonitoring heranzuführen.
Ziel ist es, dem Leser zu vermitteln, dass der Nutzen durch ein gut geplantes und konfiguriertes Netzwerkmonitoring höher ist als der Aufwand, dieses zu entwerfen und zu warten.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Grundlagen des Netzwerkmonitoring

2.1 Motivation und Nutzen des Netzwerkmonitoring

2.2 Eingliederung in das Netzwerkmanagement

2.3 Fault-, Configuration-, Accounting-, Performance- und Security-Management

2.4 Abgrenzung System- und Applikationsmonitoring

2.5 Monitoringsoftware Nagios und seine Alternativen

2.6 Implementierung eines Nagios Servers zur Überwachung des Netzwerks

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und praktische Umsetzung von Netzwerkmonitoring in Unternehmen, um die Systemverfügbarkeit durch proaktive Überwachung und Fehlererkennung zu gewährleisten.

  • Grundlagen des Netzwerkmonitorings und dessen historische Entwicklung
  • Eingliederung des Monitorings in das IT-Netzwerkmanagement
  • Analyse des FCAPS-Modells für das Management von Netzwerken
  • Unterscheidung zwischen System-, Applikations- und Netzwerkmonitoring
  • Vergleich der Monitoring-Lösung Nagios mit kommerziellen und Open-Source-Alternativen

Auszug aus dem Buch

2.1 Motivation und Nutzen des Netzwerkmonitoring

Der Begriff „Monitoring“ stammt aus dem Englischen und steht im technischen Sinn für eine „Betriebsüberwachung“. Daraus ist abzuleiten, dass das Netzwerkmonitoring für die Kontrolle bzw. Überwachung des Netzwerks steht.

Die Entwicklung des Netzwerkmonitoring ist historisch geprägt. Bis in die 1980er Jahre hinein waren die Netzwerke in Unternehmen überschaubar und bestanden meist nur aus Komponenten einzelner oder weniger Hersteller. Manuelle Kontrollen der Systeme waren bis dahin problemlos möglich, da die Struktur der damaligen Netzwerke im Gegensatz zu Heute einfach gehalten war. Im Laufe der Zeit wurden diese Netzwerke immer größer und komplexer. Zusätzlich wurde auf dem Markt der Netzwerkkomponenten großes Potenzial entdeckt, was dazu führte, dass die Netzwerke durch die größere Auswahl an Herstellern immer heterogener wurden. Manuelle Kontrolle war längst nicht mehr möglich und eine herstellerübergreifende Lösung musste gefunden werden.

Durch das Netzwerkmonitoring soll eine Störung möglichst früh erkannt oder vorab abgewendet werden. Wird ein Administrator frühzeitig über einen Fehler im Netzwerk benachrichtigt, ist es möglich, durch schnelles Eingreifen Folgestörungen zu vermeiden oder unter optimalen Bedingungen die Störung zu beheben, bevor Anwender diese überhaupt bemerken. In einer guten Konfiguration ist das Überwachungssystem sogar fähig geringe Störungen selbst zu beheben.

Überwacht werden können zum Beispiel Server und deren Dienste, aber auch exotischere Varianten; zum Beispiel eine Überwachung der Raumtemperatur oder die Anwesenheit von Personen im Serverraum zu einer Zeit, in welcher sich dort eigentlich niemand aufhalten sollte. Der Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt. Eine Alarmierung kann dann über E-Mail, SMS oder telefonisch erfolgen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung verdeutlicht anhand eines Praxisbeispiels die Notwendigkeit von automatisierten Überwachungssystemen für die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs.

2 Grundlagen des Netzwerkmonitoring: Dieses Kapitel erläutert die Definition, historische Entwicklung sowie den Nutzen des Monitorings und ordnet es in das allgemeine IT-Management ein.

2.1 Motivation und Nutzen des Netzwerkmonitoring: Hier werden die Gründe für die Einführung von Monitoring-Lösungen dargelegt, insbesondere vor dem Hintergrund zunehmend komplexer und heterogener IT-Landschaften.

2.2 Eingliederung in das Netzwerkmanagement: Der Abschnitt beschreibt, wie Monitoring als Teil der Netzwerküberwachung aktiv und passiv betrieben werden kann und welche technischen Unterschiede dabei bestehen.

2.3 Fault-, Configuration-, Accounting-, Performance- und Security-Management: Dieses Kapitel führt in das FCAPS-Modell nach ISO 10164 ein, welches Managementaufgaben in fünf zentrale Funktionsbereiche unterteilt.

2.4 Abgrenzung System- und Applikationsmonitoring: Hier werden die Abgrenzungen zwischen der Überwachung von Hardware-Komponenten, Betriebssystemen und Anwendungsdiensten vorgenommen.

2.5 Monitoringsoftware Nagios und seine Alternativen: Das Kapitel bietet eine Vorstellung der Software Nagios sowie einen Vergleich mit anderen Monitoring-Lösungen in einer Entscheidungsmatrix.

2.6 Implementierung eines Nagios Servers zur Überwachung des Netzwerks: Dieser Abschnitt behandelt die grundlegenden Anforderungen und planerischen Überlegungen bei der Installation eines Nagios-Servers im Unternehmen.

Schlüsselwörter

Netzwerkmonitoring, Nagios, IT-Management, FCAPS, Systemüberwachung, Applikationsmonitoring, Verfügbarkeit, IT-Infrastruktur, Serverüberwachung, Fehlermanagement, Performance-Management, Open Source, Netzwerkmanagement, IT-Administration, Konfigurationsmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Basis und der praktischen Bedeutung von Netzwerkmonitoring-Systemen, um die Stabilität und Verfügbarkeit von Unternehmens-IT sicherzustellen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören das FCAPS-Modell, die Abgrenzung verschiedener Monitoring-Ebenen (System, Applikation, Netzwerk) sowie die Evaluierung von Nagios gegenüber anderen Werkzeugen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Notwendigkeit einer proaktiven Netzwerküberwachung zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie durch moderne Monitoring-Software Ausfallzeiten minimiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine theoretische Aufarbeitung auf Basis von Fachliteratur vorgenommen, ergänzt durch eine Praxisreflexion im Rahmen eines dualen Studiums.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Netzwerkmanagements und eine detaillierte Analyse der Monitoring-Lösung Nagios inklusive eines Vergleichs zu Alternativen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Netzwerkmonitoring, Nagios, FCAPS, Systemverfügbarkeit und IT-Infrastruktur geprägt.

Wie unterscheidet sich aktives von passivem Monitoring?

Aktives Monitoring sendet gezielte Anfragen an Systeme, um deren Status zu prüfen, während passives Monitoring die bestehenden Datenflüsse innerhalb der Systeme analysiert, was ressourcenschonender ist.

Warum ist das FCAPS-Modell für das Netzwerkmanagement relevant?

Das FCAPS-Modell dient als internationaler Standard (ISO 10164), um komplexe Managementaufgaben in übersichtliche Bereiche wie Fehler-, Konfigurations-, Abrechnungs-, Leistungs- und Sicherheitsmanagement zu strukturieren.

Welche Rolle spielt die Community bei der Software Nagios?

Die aktive Community ist essenziell für Nagios, da sie eine Vielzahl von Plugins bereitstellt, die den Funktionsumfang der Software über den reinen Nagioskern hinaus deutlich erweitern.

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Details

Title
Überwachung des Netzwerks - Netzwerkmonitoring mit Nagios
College
Leibniz Academy Hanover - University of Cooperative Education Hanover
Course
Einführung in die Wirtschaftsinformatik
Grade
1,3
Author
Thomas Beer (Author)
Publication Year
2010
Pages
14
Catalog Number
V166304
ISBN (eBook)
9783640824618
Language
German
Tags
Netzwerkmonitoring Monitoring Nagios Netzwerküberwachung NagVis Monitoringcluster
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Beer (Author), 2010, Überwachung des Netzwerks - Netzwerkmonitoring mit Nagios, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166304
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