Die Verknüpfung von Trendforschung und Kulturmarketing. Analyse und Ansatzmöglichkeiten


Diplomarbeit, 2003

102 Seiten, Note: 1,5


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Vorwort

1 Theoretische Grundlagen
1.1 Begriffsdefinition Trend allgemein
1.2 Trends im Trendbüro Hamburg
1.2.1 Das Trendbüro
1.2.2 Definition Trend vom Trendbüro Hamburg
1.3 Allgemeine Eigenschaften von Trends
1.3.1 Die zeitliche Dimension von Trends
1.3.2 Trendebenen
1.3.3 Qualität von Trends
1.3.4 Entwicklungsrichtungen von Trends
1.3.5 Trendkommunikation
1.3.6 Trendbewusstsein
1.4 Zusammenfassung

2 Entwicklung der Trendforschung
2.1 Begriffsdefinition
2.2 Zur Geschichte der Trendforschung
2.3 Trendforschung aus der Sicht des Trendbüro Hamburg
2.4 Trendforschung nach Norbert Bolz
2.5 Kritik an der Trendforschung
2.6 Zusammenfassung

3 Begriffsklärung Kulturmarketing
3.1 Begriff Kultur
3.2 Begriff Marketing
3.3 Kulturmarketing
3.4 Kulturprodukte
3.5 Zusammenfassung

4 Ansatzmöglichkeiten der Trendforschung
4.1 Einführung
4.2 Trendforschung in den drei Ebenen des Kulturmarketings
4.3 Forschungsansätze in der Marketingstrategie
4.4 Ansatzmöglichkeiten innerhalb der Marketinginstrumente
4.4.1 Trendforschung in Angebots- und Produktpolitik
4.4.2 Trendforschung in Preis- und Konditionenpolitik
4.4.3 Distributionspolitik mit Trendforschung
4.4.4 Trendforschung in der Kommunikationspolitik
4.4.5 Servicepolitik mit Trendforschung
4.5 Zusammenfassung

5 Fazit

Handreichung: Die wichtigsten Schritte

Quellenverzeichnis

Eidesstattliche Erklärung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Vorwort

Kultur, Kultureinrichtungen, kulturelle Unternehmen. Ein Problemfeld auf dem deutschen Markt. Einerseits gehören kulturelle Bildung und der Genuss von kulturellen Veranstaltungen zum guten Ton, andererseits wird in diesem Bereich bei Kürzungen der öffentlichen Gelder zuerst angesetzt und den entsprechenden Einrichtungen landesweit das Überleben erschwert. Große Theatermacher und Ballettmeister verlassen namhafte Häuser des Landes. Sie können nicht mit ansehen, wie ihre Ensembles die Kürzungen der finanziellen Mittel ausgleichen und an allen Ecken und Enden Mehrarbeit leisten müssen.

Der Genuss von Kultur avanciert zu einem Privileg. Eintrittspreise für kulturelle Veranstaltungen steigen stetig an, die Beiträge für Volkshochschulkurse oder Musikschulstunden ebenso. Auf diesem Weg sollen finanzielle Tiefen ausgeglichen werden. Aber ist das der richtige Weg? Schlägt diese Marktpolitik nicht in das Gegenteil um? Wenn der finanzielle Aufwand für den Genuss von Kultur und kultureller Bildung immer weiter ansteigt, sinkt parallel die Zahl derer, die diesen Aufwand bewältigen können. Somit verliert der kulturelle Sektor potentielle Kunden – zusätzlich zu den stützenden öffentlichen Geldern.

Wie kann dem entgegen gewirkt werden? Wie muss ein kulturelles Unternehmen arbeiten, um sich selbstständig finanzieren zu können? Eine Grundlage ist die Implementierung kulturmarketingorientierter Ansätze innerhalb der Arbeit eines kulturellen Unternehmens. Wenn Kultureinrichtungen unternehmerische Tätigkeiten aufgreifen, steigen die Chancen für ein Bestehen auf dem freien Markt.

Bei einem Blick auf die wirtschaftliche Lage deutscher Unternehmen wird sichtbar, dass trotz der Bedienung marketingpolitischer Grundgedanken viele Unternehmer mit dem Überleben kämpfen. Auf der Suche nach Alternativen und Möglichkeiten, den Umsatzeinbußen entgegenzuwirken, stießen Unternehmer auf eine neuartige Dienstleistung - die Trendforschung.

Die Anbieter dieser neuen Leistung haben eines erkannt: Ein Unternehmen kann noch so geschickt unternehmerisch tätig sein; wenn es die Bewegungen und neuartigen Strömungen, von denen der Markt permanent ergriffen ist, nicht erkennt und seine Produktion den veränderten Kundenwünschen und Bedürfnissen nicht anpasst, besteht die Gefahr, dass am Markt und somit an den Kundenwünschen vorbei produziert wird und sich über kurz oder lang Umsatzverluste einstellen. Um dem entgegen zu wirken, suchen Trendforscher nach den kleinsten Veränderungen auf dem Markt, beobachten, analysieren und kommunizieren diese. Sie spüren also Trends auf.

Diese Trends entstehen und vergehen auch im kulturellen Bereich. Sehr gut verdeutlicht dies der Aufstieg von Vladimir Kaminer. Zuerst schrieb der seit einigen Jahren in Deutschland lebende Russe ein Buch im Stil der neuen deutschen Pop-Literatur und nannte es „Russendisco“. Das Berlin der Neunziger beschreibend traf er damit den Nerv Vieler. Was folgte war eine original Russendisco im Kaffee Burger in Berlin/ Mitte und eine Tournee durch die Clubs und Bars unseres Landes. Kaminer war in aller Munde und etablierte die Russendisco in ganz Deutschland.

„Die russische Kultur in Berlin boomt wieder. Seit Wladimir Kaminer seinen Roman „Russendisko“ veröffentlichte und zum gefragten Kulturautoren avancierte, steigt das Interesse für das heutige Immigrantentum an der Spree. (...) da die osteuropäische Kunst in Deutschland wieder Konjunktur hat, wiederholt sich eine einzigartige Begegnungskultur, (...) Eine schrille und exzentrische Szene aus Osteuropa beeinflusst und fördert ein neues russophiles beziehungsweise slawisches Berlin zutage, das manche noch abschreckt, viele wiederum anzieht und neugierig macht.“[1]

Dieser Trend wurde erkannt und kommuniziert und in vielen Bereichen des Marktes etabliert. Sieht man sich die aktuelle Mode an und steckt seine Nase in neue Cafés und Bars, erkennt man, dass der Trend vielerorts wieder Richtung Osten geht.

Entwicklungen und Trendlinien dieser Art muss sich der kulturelle Sektor zu Nutze machen. Wie dies möglich ist, an welchen Punkten die Trendforschung im Marketing einer Kultureinrichtung greifen kann, soll Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit sein. Einleitend erfolgt eine Definition des Begriffs Trend. Was ist ein Trend? Wie entsteht ein solcher und wer bestimmt über seinen Bestand oder Untergang? Verdeutlicht wird dies anhand der Definition einer der renommiertesten deutschen Trendforschungsagentur, dem Trendbüro Hamburg.

Das zweite Kapitel setzt sich mit der neuen Dienstleistung Trendforschung auseinander. Was ist Trendforschung? Wo hat sie ihre Wurzeln, was unterscheidet sie von anderen Varianten der Marktanalyse und macht sie so besonders? Diese Darstellung erfolgt mithilfe der Beschreibung der Arbeitsweise des Trendbüro Hamburg und der Definition von Trendforschung nach Norbert Bolz.

Das dritte Kapitel setzt sich mit der Definition von Kulturmarketing auseinander. Einführend werden die Begriffe Kultur und Marketing kurz erläutert, anschließend auf die Arbeitsweise des Kulturmarketings eingegangen und grundlegende Bezüge zum klassischen Marketing dargestellt. Abschließend werden die Besonderheiten des Kulturprodukts herausgearbeitet.

Im folgenden und letzten Kapitel werden anhand der einzelnen marketingpolitischen Maßnahmen verschiedene Ansatzmöglichkeiten der Trendforschung im Kulturmarketing aufgezeigt und die Notwendigkeit der Implementierung des Trendforschungsgedanken im Marketing von Kultureinrichtungen nachgewiesen. Zur Veranschaulichung werden konkrete Beispiele aufgeführt, welche sich hauptsächlich auf die Arbeitsweise eines Programmkinos der Stadt Halle stützen. Diesen Überlegungen liegt vordergründig die Arbeitsweise der Forscher des Trendbüros Hamburg zugrunde.

Die vorliegende Arbeit soll darlegen, wie wichtig und notwendig eine konsequente Trendforschung für marktorientiertes Handeln von Kultureinrichtungen ist. Sie soll kulturellen Einrichtungen eine Orientierung geben, was einen Trend ausmacht und warum es so wichtig ist, neue Trends auf dem Markt zu erkennen und diese zu kommunizieren. Weiterhin soll sie Aufschluss darüber geben, wie Trendforschung funktioniert, nach welchen Systemen der Markt am besten nach neuen Entwicklungen untersucht wird und wie vielfältig die Ansatzmöglichkeiten von Trendforschung im Marketingmix des Kulturmarketings sein können. Dabei wird erörtert, worin die Unterschiede zur klassischen Marktforschung liegen und warum es für kulturelle Unternehmen sinnvoller ist, sich bei einer Analyse des Marktes der neuen Dienstleistung Trendforschung zu bedienen.

Ziel dieser Überlegungen sind Anregungen zur bewussten Trendnutzung für den Weg kultureller Einrichtungen und Unternehmen in Richtung wirtschaftliche Selbstständigkeit. Es sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, die Wirtschaftlichkeit von Kultureinrichtungen soweit zu stabilisieren, dass Kürzungen offizieller Gelder besser kompensiert und ein Bestehen weiterhin ermöglicht werden können. Dass dieser Schritt nicht von heute auf morgen getan ist, es bei der Anwendung der aufgezeigten Möglichkeiten langwieriger Vorbereitungen und der Entwicklung einer sehr differenzierten Arbeitsstruktur bedarf, wird hierbei nicht außer Acht gelassen.

1 Theoretische Grundlagen

Der Einstieg in die Thematik der vorliegenden Arbeit soll über die Auseinandersetzung mit dem Begriff „Trend“ erfolgen. Was ist ein Trend, wie entsteht und entwickelt er sich? Eine allumfassende Abbildung dieses Begriffs ist notwendig, um Trendforschung betreiben, also den Markt nach neuen Trends untersuchen zu können. Das erste Kapitel soll als Grundlage für die anschließenden Auseinandersetzungen mit der Trendforschung im Kulturmarketing dienen und aktuelles Grundwissen vermitteln.

In der Literatur finden sich verschiedene Ausführungen zu diesem Bereich. Die folgende Begriffsklärung stützt sich im wesentlichen auf Aussagen des Trendbüro Hamburg, da diese Agentur zu den Vorreitern der Trendforschung auf dem deutschen Markt zählt, sich hauptsächlich auf gesamtgesellschaftliche Entwicklungen und Konsumentenstile spezialisiert hat, bzw. den Zeitgeist zu erklären versucht und daraus Empfehlungen für Zielgruppenstrategien ableitet.[2] Aufgrund dieser Vorgehensweise bildet die Hamburger Agentur eine gute Orientierungsmöglichkeit für die Erfassung von Trends im kulturellen Bereich.

1.1 Begriffsdefinition Trend allgemein

Der Begriff Trend kommt aus dem Englischen und bedeutet, wenn er ins deutsche übersetzt wird „Richtung“, „sich erstrecken, laufen“.[3] Laut dem Herkunftswörterbuch der Dudenreihe kommt die ursprüngliche Bedeutung von dem Wort „Rollen“.

Das Wort Trend ist mit dem mittelhochdeutschen „trendeln“ und dem altenglischen Wort „trendel“ verbunden, wobei trendeln ursprünglich „ein abgespaltenes Stammstück als Scheibe oder Rad bewegen“[4] bedeutet.

Laut der Brockhaus-Enzyklopädie ist ein Trend eine „in den Sozialwissenschaften allgemeine Bezeichnung für die Ausbildung einer bestimmten Richtung des Verhaltens oder des Verlaufs einer Entwicklung“ (z.b. eine Mode, politische Präferenzen). Im engeren Sinne ist ein Trend die Grundrichtung einer in bestimmten Zeiteinheiten feststellbaren Entwicklung.[5] Dabei werden zu bestimmten Zeitpunkten die jeweils bei bestimmten Variablen festgestellten Vergleichswerte oder Vergleichsmerkmale als Grundlage für die Trendaussage genommen und können daran anschließend zu weiteren Prognosen dienen.[6]

Aus mathematischer Sicht betrachtet ist ein Trend „(...) die systematische Tendenz einer Zeitreihe bzw. eines stochastischen Prozesses, wobei eventuelle periodische Schwankungen eliminiert sind.“[7] Aus naturwissenschaftlicher Sicht dienen Trends somit lediglich als Datennormalisierung zur Interpretation.

Umgangssprachlich implizieren Trends jedoch ein Vorwärtskommen. Selbst bei sogenannten „Retro-Trends“, bei denen sich alter Formen neu bedient wird, ist eine stete Vorwärtsbewegung zu verzeichnen. Dies zeigt, dass Trends Zeichen für Weiterentwicklungen sind, welche gezielt in einzelnen kleinen Bereichen und somit in ihrer Gesamtheit Entwicklungen vorantreiben.[8]

Nach dem Trendbüro Hamburg sind

„Trends (...) in diesem Sinne ein komplexes, mehrdimensionales Phänomen in der Gesellschaft, das weite Bevölkerungskreise umfasst und Werte, Verhaltensweisen, Kaufverhalten etc. nachhaltig verändert.“[9]

Laut Stefan Baumann und Andreas Meinheit vom Trendbüro Hamburg ist ein Trend eine „Interaktion mit der sich äußernden Wirklichkeit“, sind Trends „Fluktuationen im Kultursystem“[10].

Als Auslöser für eine Trendentwicklung sehen beide veränderte Umweltbedingungen, auf die Individuen reagieren. Speziell die Veränderungen im kulturellen Umfeld stehen im Blickfeld dieser Arbeit. Wo finden diese statt, wie werden sie erkenntlich und welche Konsequenzen haben sie auf die Arbeit in Kultureinrichtungen? Während der Zeit ihres Bestehens werden Trends immer wieder modifiziert. Es ist ähnlich wie bei den Moden, auch diese unterliegen innerhalb ihrer Existenz ständigen Veränderungen[11].

Es gibt viele verschiedene Arten von Trends. Diese unterscheiden sich sowohl in der Größe ihrer Attraktivität bzw. ihrer Popularität, als auch in der Anzahl ihrer Anhänger und Verehrer. Daher ist es im Vorfeld nicht absehbar in wieweit ein Trend sich ausbreiten und wie groß die Anzahl seiner Facetten sein wird, in die er sich aufspaltet.

Unter Trendforschern herrscht Uneinigkeit darüber, welche Tendenzen zu sog. „Megatrends“ erhoben werden. Sind es jene Trends, welche über kurzfristige modische Trends hinaus wirksam sind und viele Menschen erfassen? Ein Trend ist schließlich eine Entwicklung, die quantitativ viele Menschen erfasst und qualitativ neue Einstellungen bewirkt, welche sich im Verhalten etablieren und somit unmittelbar Einfluss auf den Konsum kultureller Güter nach sich ziehen.[12] Laut dem Trendforscher John Naisbitt wurde der Terminus Megatrend in der Trendforscherszene etabliert als ein Qualitätsausdruck für einen längerfristigen und gesellschaftsprägenden Trendverlauf.[13] Wird aufgrund einer neuen Trendentwicklung ein entsprechendes Angebot entwickelt, so sollte dieses größtmöglichen Absatz finden, damit die Aufwandskosten gedeckt und Gewinne erzielt werden können. Da Megatrends große Teile der Bevölkerung erfassen, und somit die Zahl der potentiellen Besucher bei der unternehmensinternen Reaktion in Form neuer Angebote auf einen solchen sehr hoch sein kann, sollten sie im Mittelpunkt aller Trendbeobachtungen stehen.

Ein Beispiel dafür ist das Tanztheater. In den letzten Jahren hat sich der Trend dazu immer mehr ausgeweitet und gefestigt. Inzwischen ist es als eigenständiges Angebot auf den Stundenplänen professioneller Tanzstudios etabliert.

Allgemein werden in der Trendforschung Trends nach folgenden Kriterien unterschieden:

- ihrer Wirkungszeit
- der Anzahl der Menschen, die ihnen folgen
- ihrer Entstehungsart
- der groben Entwicklungsrichtung
- ihrer inhaltlichen Qualität
- der Kommunikation.[14]

Dies ist einer der Beweise dafür, dass Trends nicht erfunden, sondern Ergebnisse von Analysen sind, welche sich mit bereits vorhandenen Ansätzen und Entwicklungen auseinandersetzen. Demzufolge können sie der Erstellung von Zukunftsprognosen dienen.

In der Literatur werden vorwiegend soziale, gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunftsprognosen beleuchtet. Der kulturelle Bereich wird innerhalb dieser Auseinandersetzungen noch weitgehend außer Acht gelassen und wirft interessante Fragen auf. In den folgenden Ausführungen zum Wesen von Trends werden einige dieser Fragen beantwortet, allgemein betrachtet zeichnet sich an dieser Stelle allerdings ein noch offenes Forschungsfeld ab.

Im Folgenden wird zur Veranschaulichung und Festigung des Grundlagenwissens die Definition Trend nach dem Trendbüro Hamburg detailliert erläutert. Einleitend werden die Agentur und deren Arbeitsweise kurz vorgestellt, um die Struktur der Vorgehensweise für ein besseres Verständnis transparent machen zu können.

1.2 Trends im Trendbüro Hamburg

1.2.1 Das Trendbüro

Das Trendbüro Hamburg wurde 1992 unter der Leitung von Matthias Horx und Peter Wippermann in Hamburg gegründet.[15] Der Gründung des Hamburger Büros ging eine Lern- und Informationsphase voraus, in der sich die Gründer in verschiedenen Trend-Agenturen weltweit umsahen und Ideen für das eigene Unternehmen sammelten. Die gesammelten Erfahrungen wurden anschließend auf den deutschen Markt angepasst und seit 1995 beschäftigt die Agentur 10 feste Mitarbeiter in der Hamburger Zentrale. Diese arbeitet mit Freelancern und Volontären aus Metropolen der ganzen Welt zusammen.[16]

1.2.2 Definition Trend vom Trendbüro Hamburg

Die Mitarbeiter der Hamburger Agentur suchen stets nach neuen Zeichen und Symbolen in der Alltagswelt. Sie gehen davon aus, dass an bestimmten Moden veränderte Befindlichkeitsstrukturen der Bevölkerung ablesbar sind und suchen Interpretationen für diese. Nach Meinung der Hamburger können Moden Indikatoren für große Trends sein. Allerdings wird an dieser Stelle ein Unterschied gemacht - anders als eine Mode habe ein Trend einen tieferen Kern.[17]

Das Trendbüro Hamburg unterscheidet zwischen kurzfristigen Moden und kurz- bzw. langfristigen Trends. Moden setzt der Trendforscher Matthias Horx deutlich von Trends ab. Seiner Meinung nach entstehen

„Moden (... ) aus der Eigendynamik der Medien, den Bedürfnissen der Modeindustrie und den Zicken der Subkultur – sie entwickeln sich aus dem Spiel der Stile mit sich selbst. Sie sind kurzfristig und spontan, und man kann sie nur grob vorhersagen.“ Er betont: „Ein solider Trend, der uns als Trendforscher herausfordert, muss mindestens fünf Jahre andauern.“[18]

Diese Sichtweise sollte auch Anhaltspunkt für die Trendforschung im Kulturmarketing sein. Die Umsetzung neuer Ideen, sowie innovativer Produkte und Angebote bedarf Zeit und Geld. Folglich lohnt sich die Investition in Innovationen nur in Anlehnung an solide Trendentwicklungen[19].

Generell ist Matthias Horx der Meinung, Trends in Deutschland seien amerikanische Trends, welche mit drei bis sieben Jahren Verzögerung auf den deutschen Markt kommen.[20] Ob dies auch im kulturellen Bereich der Fall ist, wird aus der Literatur nicht ersichtlich.

Weiterhin beschreibt er Trends als

„ (...) kulturelle Anpassungsübungen an veränderte Gegebenheiten. Mit ihnen versucht die Gesellschaft, den Spannungen, denen sie durch Modernisierung und veränderte Bedingungen ausgesetzt ist, Gestalt zu verleihen. Trends sind die Grammatik des Neuen, das in unsere Gesellschaft einbricht und sie verändert.“[21]

Trends werden im Trendbüro Hamburg als grundlegende Phänomene der Gesellschaft verstanden, bei denen sich „wichtige Orientierungsschemata substantiell verändern“[22] So sei ein Trend im Gegensatz zu einer Mode mindestens fünf Jahre lang aktiv.[23]

Wie und wo ein Trend aktiv ist, welche Qualität er besitzt und in welche Richtung er sich entwickelt – all dies sind Fragen, welche im Einzelnen beantwortet werden sollen, um das Wesen eines Trends noch klarer hervorzuheben. Im Laufe der letzten Jahre wurden Eigenschaften von Trends herausgearbeitet und definiert, um eine einheitliche Vorgehensweise in der Trendforschung zu ermöglichen. Diese sind allgemeingültig und auf sämtliche Trends und Trendentwicklungen anwendbar.

1.3 Allgemeine Eigenschaften von Trends

Im Anschluss folgt nun als Grundlage für ein weitreichendes Verständnis von Trends und somit der Basis erfolgreicher Trendforschung ein Überblick über allgemeine Eigenschaften. Zuerst erfolgt die Darstellung der zeitlichen Dimension eines Trends und anschließend ein Einblick in die unterschiedlichen Trendebenen. Diesem folgen Ausführungen über die Qualität einzelner Trends und einer Übersicht über die verschieden Richtungen, welche Trendentwicklungen einschlagen können. Abschließend werden die Kommunikation von Trends und das darauf aufbauende Trendbewusstsein in der Bevölkerung beleuchtet.

Die Darstellungen erfolgen hauptsächlich auf der Grundlage der Trendbücher eins und zwei des Trendbüro Hamburg[24], da diese eine informative Übersicht zur Thematik bieten.

1.3.1 Die zeitliche Dimension von Trends

Trends sind durch Zeit und Wirkungsdauer gekennzeichnete dynamische Phänomene. Einige von ihnen sind zeitweilig „in“ oder „out“ und bereits vergangene Trends können wiederbelebt werden. Trendforscher schätzen die Entwicklung eines Trends nach zwei Kriterien ein: ob es ein Phänomen von kurzer Dauer ist oder ob es sich um eine langanhaltende Veränderung handelt.[25]

Aus der Physik abgeleitet stellt der Begriff „Zeit“ eine relative Größe dar. Für uns Menschen ist Zeit ein „kommunizierbares, soziales Symbol zur Orientierung im unabläßlichen Geschehensfluss.“[26] In welchem Zusammenhang stehen nun aber die Begriffe Trend und Zeit?

Trends unterliegen bestimmten Zeitzyklen. Was heute „in“ ist, kann morgen schon wieder „out“ sein. Diese Wechselhaftigkeit verdeutlicht, dass der Wertewandel in unserer Gesellschaft, folglich auch im kulturellen Bereich, durch zeitliche Veränderungen und damit auch Vergänglichkeit gekennzeichnet ist. Dieser stete Prozess dient der Entwicklung von Trends und wird gleichzeitig durch ihre Schnelllebigkeit vorangetrieben.

Um die Lebensdauer von Trends erfassen zu können, wurden von Trendforschern und Marketing-Experten spezielle Bewertungssysteme entwickelt und so eine genaue Zeitangabe für die Dauer von Trends ermöglich. Diese Prognosetätigkeit ist gleichzeitig das Besondere und Neue in der Trendforschung. Sie ermöglicht, Trends schon zum Zeitpunkt des Entstehens aufgreifen zu können[27].

Diese sogenannten Echtzeitanalysen helfen, schneller auf Veränderungen auf dem Markt reagieren[28] zu können und ermöglichen einen Erkenntnisgewinn, welcher sich unmittelbar im Marketingmanagement der Kultureinrichtungen umsetzten lässt. Das Studium dieser Echtzeitanalysen stellt für Kultureinrichtungen eine Chance dar, mit den beschleunigten Marktverhältnissen mithalten zu können, indem sie ihre Angebote rechtzeitig umstrukturieren und somit produktbezogen im Trend der Zeit liegen können.

Beispielhaft dafür steht das Puppentheater Halle, welches sich an den großen Puppenbühnen der Welt orientierte und seinen Schwerpunkt vom Kinder- auf Erwachsenentheater verlagerte. Diese Entwicklung vollzieht sich seit einigen Jahren und revolutioniert das Puppenspiel weltweit.

In der Trendforschung wird mithilfe der Analyse der zeitlichen Dimension eines Trends zwischen drei verschiedenen Arten von Trends unterschieden:

- Langfristige Trend-Entwicklungen (sogenannte Megatrends) können Jahrzehnte überdauern und führen zu grundlegenden und stabilen Veränderungen.
- Mittelfristige Trend-Entwicklungen gleichen sogenannten Mode-Trends. Diese haben einen ausstrahlenden Effekt auf bestimmte Lebensstile und zeitgemäße Kauf- und Verhaltensformen.
- Kurzfristige Trend-Entwicklungen sind schnell ausgerufen und erreichen sehr zeitig ihren Höhepunkt. Sie entstehen eher aus Launen der Avantgarde als aus den tiefgreifenden Bedürfnissen und der Komplexität breiter kultureller Bewegungen.[29]

Über die Dauer von Trends im kulturellen Bereich erfolgen in der Literatur keine spezifischen Angaben. Eine Differenzierung zwischen den Zeiten einer Trendentwicklung ist allerdings auch hier notwendig, da innerhalb einer ausgewogenen Marketingmanagementstruktur wirtschaftspolitische Entscheidungen absoluter Sicherheit und Prüfung bedürfen. Übereilte Reaktionen auf sämtliche kleine Trendentwicklungen können vom Weg abbringen und über längere Sicht für ein irreversibles Durcheinander sorgen.

1.3.2 Trendebenen

Zum besseren Erfassen einer Trendentwicklung wurde in der Trendforschung ein System entwickelt, welches die Trends je nach Entstehung und Entwicklung in verschiedene Ebenen unterteilt.

Das Trendbüro Hamburg untersucht Trends beispielsweise nach folgenden Ebenen:

- Megatrends
- Konsumententrends
- Branchentrends
- Trendwelten[30]

Unter die Megatrends fallen Begriffe wie: Soft-Individualismus, Elek-trizismus, Virtualisierung, Rezessionskultur, Post-Emanzipation, Aufstand der Alten und Generation X. Dies verdeutlicht, dass Megatrends gesamtgesellschaftliche Entwicklungsprozesse vereinen und von langanhaltender Dauer sind.[31]

Als Konsumententrends verfolgt das Trendbüro Hamburg Themenbereiche wie: Basic, Authentic, Spirituell, Moral Plus und Prosuming.[32] Es erfolgt also eine klare Aufteilung der Konsumenten in verschiedene Sparten. Eine detaillierte Aufklärung über die einzelnen Konsumentengruppen bietet die Literatur des Trendbüros.

Die sog. Branchentrends sind bereits vorhandene Trends, welche im Zusammenhang mit auftraggebenden Unternehmen im Detail betrachtet werden. Nähere Angaben finden sich in der Literatur dazu nicht.

Unter Trendwelten werden verschiedene Trends zusammengefasst, welche stimmige Bilder bestimmter Trendströmungen ergeben.[33]

„Mit der Bezeichnung Trendwelt wird ein zusammenhängendes, stilistisches Ensemble beschrieben, in dessen Mittelpunkt ein Lebensgefühl steht, das Oberflächen, Formen, Farben, Symbole eines bestimmten Prinzips ordnet. Trendwelten werden besonders in der Textil- und Parfümbranche zur Produktentwicklung eingesetzt.“[34]

Auf Einsatzmöglichkeiten im kulturellen Bereich erfolgen in der Literatur keine Angaben, auch hier zeigt sich ein weiteres offenes Forschungsfeld.

Laut dem Trendbüro Hamburg existiere zwischen den verschiedenen Trendebenen eine hierarchische Ordnung, welche es ermögliche, Trends der „unteren“ Kategorie aus den „oberen“ abzuleiten.[35]

Die Trendforscher des Trendbüros sind stets auf der Suche nach neuen Zeichen und Symbolen in der Alltagswelt. In der Umsetzung dieser und der Benennung neuer Trends wird stets darauf geachtet, ob es sich um nennenswerte Entwicklungen handelt. Denn wie in den meisten Sparten des Marktes gibt es auch bei Trends beachtliche qualitative Unterschiede, auf welche im folgenden Abschnitt näher eingegangen wird.

1.3.3 Qualität von Trends

Die Differenzierung der Qualität eines Trends dient dazu, Ausmaß und Einfluss eines solchen auf die gesellschaftliche Entwicklung bestimmen zu können. Die Produzenten schnelllebiger Konsumgüter haben selbstverständlich großes Interesse an schnellen modischen Veränderungen. Aber eine Vielzahl von Unternehmen sind ausschließlich an grundlegenden Veränderungen auf dem Markt interessiert, da sie mit diesen Informationen längerfristig planen und für den Konsumenten interessante Produkte entwickeln können.[36] Diesen Weg sollten auch kulturelle Institutionen einschlagen, wie die Ausführungen der ersten zwei Abschnitte belegen.

Aus der Zahl der Anhänger eines bestimmten Trends und der Dauer seiner Virulenz, lässt sich seine Qualität ableiten. Anhand dieser Daten können Haupttrends von sogenannten Nebenströmungen unterschieden werden[37]. Außerdem lässt sich die Qualität eines Trends aus der Fähigkeit, Konsumentenbedürfnisse zu befriedigen, ableiten. Trendforschung sagt, je elementarer die Bedürfnisse der Konsumenten seien, je exklusiver ein Trend diese Bedürfnisse befriedigen könne, desto mehr Anhänger werde er haben und desto länger werde seine Lebensdauer sein.[38]

Diese Lebensdauer ist allerdings nicht ausschließlich von der Qualität abhängig. Ein weiterer Faktor sind die Richtungen, aus denen der Trend kam und in die er sich entwickelt. In Abhängigkeit von der Entwicklungsrichtung können oftmals schon im Vorfeld Aussagen über die Dauer von Trends getroffen werden.

1.3.4 Entwicklungsrichtungen von Trends

Ein weiterer Aspekt, dem die Trendforschung Augenmerk schenkt, ist die Entwicklungsgeschichte eines Trends. Wie aus dem Vorhergehenden deutlich wird, entstehen und vergehen Trends nicht einfach so, sondern sind eng mit gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen verbunden.[39]

Trends können sich in verschiedene Richtungen entwickeln, wobei in der Trendforschung zwischen zwei wesentlichen Entwicklungsrichtungen unterschieden wird. Es gibt den Weg, auf dem Unternehmen versuchen einen Trend mit Produktentwicklungen zu initiieren bzw. ein Relaunch bereits etablierter Produkte zu vermarkten. Bei dem Versuch, dem Markt ein neues Produkt zuzuführen, entsteht die Frage nach dessen Bedarf. Hat das neue Konsumgut in eben diesem Moment eine reelle Chance auf dem Markt? Bei dieser sog. „top-down-Strategie“ besteht die Gefahr, dass an den Konsumenten vorbei gelauncht wird, da diese unter zahlreichen, relativ gleichwertigen Produkten nicht mehr unter rationalen Gesichtspunkten wählen können.

Eine andere Variante ist die „bottom-up-Strategie“. Bei dieser werden die Bedürfnisse direkt beim Konsumenten eingefangen. Die Kundenwünsche werden somit in Produkten und Dienstleistungen umgesetzt, anschließend optimiert und letztendlich entsprechend vermarktet.

Bei beiden Strategien werden im Vorlaufstadium Trendforscher eingesetzt, um interessante Informationen vom Markt an die Unternehmen zu liefern. Auf dem Modemarkt zum Beispiel, wird gewöhnlich nach der „bottom-up-Strategie“ gearbeitet. Die Konsumenten können mit einzelnen Stilen, Materialien und Formen spielen und so möglicherweise eine neue Richtung entstehen lassen. Man nennt dies auch den Weg „der subkulturellen Neuerung in die industrielle Fertigung“. Diese erfolgen immer dann, sobald abzusehen ist, dass die Innovationen auf ein breites Interesse stoßen werden.[40] In der Literatur wird der kulturelle Sektor nicht beleuchtet, auch an dieser Stelle eröffnet sich ein neues Forschungsfeld.

Das Interesse der Konsumenten kann durch die Anwendung geschickter Kommunikationspolitik angeregt werden. Wie im klassischen Marketing die Produkte der einzelnen Unternehmen kommuniziert werden müssen, bedarf auch ein Trend einer entsprechenden Kommunikation, wenn er als eine Veränderung begriffen werden und auf dem Markt Bestand haben soll.

1.3.5 Trendkommunikation

Anliegen der Trendforschung ist es, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für Trends zu schaffen. Um dies zu erreichen, müssen Trendforscher die Ergebnisse ihrer Arbeit an große Gruppen kommunizieren können. Für diesen Schritt bedienen sich die Trendforscher aller möglichen Formen der Medienarbeit als Informationskanäle für die sogenannte Trendkommunikation.[41]

Was folgt ist ein ganz logischer Prozess. Je mehr Informationen über einen neuen Trend bekannt gemacht werden, desto mehr Menschen finden Anhaltspunkte für diese ins Bewusstsein geratenen Phänomene. Sogenannte Folgeberichterstatter sorgen für eine anwachsende Popularität der gefundenen Trendelemente.[42] Laut Kotler verläuft dieser Prozess ähnlich wie bei einem Werbespot für ein neues Produkt. Erhöhe sich der Aufmerksamkeits- bzw. Bekanntheitsgrad für einen bestimmten Trend, werde dieser somit im Selbstlauf verstärkt. Je öfter und stärker ein Trend also kommuniziert wird, desto besser seien seine Chancen für eine längere Lebensdauer.[43]

Im Prozess der Trendkommunikation wird der Namensgebung, dem sogenannten „Naming“ besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Namensprägung ist für die Entwicklung eines Trends sehr entscheidend. Dies gilt besonders für längerfristige, und große Teile der Bevölkerung betreffende Trends.

Ein gelungenes Naming kann ein bis dato nicht vorhandenes Bewusstsein für einen bestimmten Trend beim Publikum initiieren. Das sorgt dafür, dass nach Indizien für die einmal erkannte Tendenz regelrecht gesucht wird.[44] Macht sich eine kulturelle Einrichtung diesen Prozess zu nutze, so werden auch Nicht-Kunden angesprochen und folglich entsprechende Angebote nutzen.

[...]


[1] „Peredowitza“ Editorial; Léonce, Berlin Living; Hrsg. Herbert Borrmann Lloyd Presse Verlags-GmbH, Berlin; 4/02, S. 3

[2] Godenschwege; Andrea: Dienstleistung Trendforschung – Krisenphänomen der Marktforschung?; Inauguraldissertation; Johann-Wofgang-Goethe-Universität, Frankfurt/ Main; 1997; S. 6

[3] Langenscheids Wörterbuch Englisch-Deutsch, Deutsch-Englisch; 6.Auflage, S. 556

[4] Duden: Das Herkunftswörterbuch – Etymologie; Band 7, Meyers Lexikon Verlag, Mannheim, Wien, Zürich; 2.Auflage, 1989; S. 755

[5] Brockhaus-Enzyklopädie, Band 22; F.A.Brockhaus Verlag, Mannheim; 19. Auflage, 1994, S. 343

[6] Godenschwege; Andrea: Dienstleistung Trendforschung – Krisenphänomen der Marktforschung?; 1997; S. 95

[7] Biometrisches Wörterbuch, 3. Auflage, Dt. Landwirtschaftsverlag Berlin 1987, S. 640

[8] Godenschwege; Andrea: Dienstleistung Trendforschung – Krisenphänomen der Marktforschung?; 1997; S. 95

[9] Horx, Matthias/ Trendbüro Hamburg: Trendwörterbuch – Von Acid bis Zippies. Lexikon; Econ, Düsseldorf; 2. Auflage, 1995

[10] Baumann, Steffan/ Meinheit, Andreas: Trendforschung als angewandte Gegenwartskunde in: planung & analyse 5/ 1996; Deutscher Fachverlag; Frankfurt/ Main, S. 12-18

[11] Horx Matthias/ Trendbüro Hamburg: Trendbuch 1 – Der erste große deutsche Trendreport; Econ, Düsseldorf, Wien, New York, Moskau; 2. Auflage, 1994; S. 11f

[12] Godenschwege; Andrea: Dienstleistung Trendforschung – Krisenphänomen der Marktforschung?; 1997

[13] a.a.O.; S. 8

[14] a.a.O.; S. 94

[15] Im Trendbuch 1 schreibt Horx, dass das Trendbüro 1992 gegründet wurde, der Klappentext im Trendbuch 2 spricht von 1993 als Gründungsjahr.

[16] Horx Matthias/ Trendbüro Hamburg: Trendbuch 1; 1994

[17] a.a.O.; S. 12

[18] a.a.O.; S. 11f

[19] vgl. 1.1. Begriffsdefinition Trend allgemein; S. 11

[20] Horx, Matthias/ Wippermann, Peter/ Trendbüro Hamburg: Was ist Trendforschung?; Econ, Düsseldorf; 1996; S. 19

[21] Horx Matthias/ Trendbüro Hamburg: Trendbuch 1; 1994; S. 11

[22] a.a.O.; S. 12

[23] Horx, Matthias/ Trendbüro Hamburg: Trendwörterbuch – Von Acid bis Zippies. Lexikon; Econ, Düsseldorf; 2. Auflage, 1995; S. 213f

[24] Horx Matthias/ Trendbüro Hamburg: Trendbuch 1; 1994/ Trendbuch 2 – Megatrends für die späten neunziger Jahre; Econ, Düsseldorf; 1995

[25] Godenschwege; Andrea: Dienstleistung Trendforschung – Krisenphänomen der Marktforschung?; 1997; S. 96

[26] Bernart, Yvonne: Zeit, in: Bernd Schäfers (Hrsg.): Grundbegriffe der Soziologie; Leske + Budrich, Opladen; 4.Auflage, 1995; S. 403

[27] Godenschwege; Andrea: Dienstleistung Trendforschung – Krisenphänomen der Marktforschung?; 1997; S. 96f

[28] a.a.O.; S. 97

[29] a.a.O.; S. 97f

[30] Horx, Matthias/ Trendbüro Hamburg: Trendbuch 2 – Megatrends für die späten neunziger Jahre; Econ, Düsseldorf; 1995; S. 13f

[31] a.a.O.; S. 14

[32] a.a.O.; S. 15

[33] a.a.O.

[34] a.a.O.

[35] a.a.O.; S. 16

[36] Godenschwege; Andrea: Dienstleistung Trendforschung – Krisenphänomen der Marktforschung?; 1997; S. 101

[37] a.a.O.

[38] a.a.O.; S. 102

[39] a.a.O.; S. 105

[40] a.a.O.; S. 105f

[41] a.a.O.; S. 109

[42] a.a.O.; S. 110

[43] vgl. Kotler, Phillip/ Armstrong, Gary: Marketing – Eine Einführung; Service, Fachverlag an der Wirtschaftsuniversität, Wien 1988; S. 397f

[44] Godenschwege; Andrea: Dienstleistung Trendforschung – Krisenphänomen der Marktforschung?; 1997; S. 111

Ende der Leseprobe aus 102 Seiten

Details

Titel
Die Verknüpfung von Trendforschung und Kulturmarketing. Analyse und Ansatzmöglichkeiten
Hochschule
Hochschule Merseburg  (Medien - Soziales - Kultur)
Note
1,5
Autor
Jahr
2003
Seiten
102
Katalognummer
V16636
ISBN (eBook)
9783638214247
ISBN (Buch)
9783638867801
Dateigröße
696 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Eine, Analyse, Arbeitsweise, Trendforschung, Kulturmarketing, Darstellung, Ansatzmöglichkeiten
Arbeit zitieren
Carolin Gennburg (Autor), 2003, Die Verknüpfung von Trendforschung und Kulturmarketing. Analyse und Ansatzmöglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16636

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