Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Psychologie - Divers

Emotionen. Kognitive Dissonanz. Messung implizierter Emotionen

Titre: Emotionen. Kognitive Dissonanz. Messung implizierter Emotionen

Devoir expédié , 2023 , 22 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Andrea Schmid (Auteur)

Psychologie - Divers
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die Einsendeaufgabe im Modul Allgemeine Psychologie II beinhaltet drei zentrale Themenfelder: Emotionen, Kognitive Dissonanz und Messung impliziter Emotionen. Sie untersucht die Entstehung, Regulation und Emotionsarbeit im Berufsalltag sowie die Anwendung der Theorie der kognitiven Dissonanz im direkten Kundenkontakt („Point of Sale“). Zudem werden Verfahren zur Messung impliziter Motive wie das Multi-Motiv-Gitter (MMG), der Operante Motivtest (OMT) und der Thematische Auffassungstest/Picture Story Exercise (TAT/PSE) vorgestellt. Die Arbeit verbindet psychologische Theorien mit praxisnahen Konzepten für Personalpsychologie, Marketing und Arbeitswelt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Inhaltsverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • 1 Emotionen
    • 1.1 Gegenstandsbestimmung und mögliche Definition
    • 1.2 Entstehung von Emotionen
    • 1.3 Emotionsarbeit im beruflichen Alltag
  • 2 Theorie der kognitiven Dissonanz und ihre Anwendung im direkten Kundenkontakt („Point of Sale")
    • 2.1 Begriffsbestimmung „Kognitive Dissonanz“
    • 2.2 Anwendung der Theorie der „Kognitiven Dissonanz“ im direkten Kundenkontakt („Point of Sale")
  • 3 Messmethoden von impliziten Motiven und deren Anwendung in der Eignungsdiagnostik
    • 3.1 Messung impliziter Motive
    • 3.2 Einsatz der Messmethoden in der Eignungsdiagnostik
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit grundlegenden psychologischen Konzepten wie Emotionen, kognitiver Dissonanz und impliziten Motiven, um deren Definition, Entstehung und praktische Anwendung in beruflichen Kontexten und der Eignungsdiagnostik zu beleuchten.

  • Definition und Abgrenzung von Emotionen sowie deren Entstehungstheorien.
  • Analyse der Theorie der kognitiven Dissonanz und ihrer Relevanz für das Konsumentenverhalten.
  • Untersuchung des Phänomens der Emotionsarbeit im beruflichen Alltag, insbesondere in Dienstleistungsberufen.
  • Darstellung verschiedener Messmethoden zur Erfassung impliziter Motive.
  • Anwendung psychologischer Erkenntnisse und Messmethoden in der Eignungsdiagnostik.

Auszug aus dem Buch

Emotionsarbeit im beruflichen Alltag

Anita, 45 Jahre alt, alleinerziehende Mutter einer 12-jährigen Tochter ist verantwortlich für ein Seniorenprojekt eines Altenhilfeträgers. Die Projektgelder gehen zur Neige und das Projekt muss eingestellt werden. Der Vorgesetzte bietet Anita im unmittelbar angrenzenden Pflegeheim eine Stelle als Pflegehilfskraft an. Obwohl Anita ein „ungutes Gefühl" hat und sich sicher ist, dass sie sich in einer Tätigkeit in der Pflege nicht wohlfühlen wird, nimmt sie an, um ihren Arbeitsplatz und die damit verbundenen Einnahmen zu sichern.

Um den vielfältigen Anforderungen des Alltags gewachsen zu sein und handlungsfähig zu bleiben, nehmen wir aktiv Einfluss, welche Emotionen wir haben, welche wir erleben, entfalten und ausdrücken (wollen). Emotionsregulierung umfasst sowohl die Versuche, unerwünschte und unangenehme Emotionen zu unterdrücken bzw. abzumindern als auch das Bestreben, erwünscht und angenehme Emotionen zu fördern bzw. zu intensivieren. Die Prozesse können bewusst-kontrolliert als auch unbewusst-automatisch ablaufen. (Brandstätter et al., 2018, S. 221-222; Jansen, 2018, S. 83; Rothermund & Eder, 2011, S. 198).

Im sozialen Kontext regulieren wir unsere Emotionen, um beim Gegenüber einen guten Eindruck zu hinterlassen, um anderen keinen Schaden zuzufügen oder um sie zu beschützen oder um das Verhalten anderer zu beeinflussen. (Brandstätter et al., 2018, S. 224).

Anita ekelt sich vor der verschmutzten Kleidung der pflegebedürftigen Menschen beim Essen, vor ihrem Körpergeruch und vor ihren Ausscheidungen. Sie kann zu Hause kaum abschalten. Das Leitbild der Pflegeeinrichtung gibt vor, dass Gefühle, wie Ekel, Angst, Abneigung etc. nicht vor den pflegebedürftigen Menschen gezeigt werden dürfen. Es gilt, stets freundlich zu sein und zu lächeln. Anita bemüht sich um das gewünschte Verhalten, doch kommt sie bei den Bewohnerinnen und Bewohnern (und auch bei ihren Kolleginnen und Kollegen) nicht gut an.

Der Arbeitsgeber fordert die Regulation und Bearbeitung der eigenen Gefühle. (Nerdinger, 2019 S. 636). Hochschild prägte für die Emotionsregulation im beruflichen Kontext den Begriff der Emotionsarbeit. (Brandstätter et al., 2018, S. 226, 279). Emotionsarbeit ist die „Herstellung und Präsentation eines Gefühlsausdrucks, der in Einklang mit den normativen Darstellungsregeln einer Arbeitssituation steht und letztlich im Tausch gegen Geld verrichtet wird“. (Dorsch, 2023; Nerdinger, 2019, S. 636). Dabei werden Gefühle „willentlich herbeigeführt oder unterdrückt, um ein äußeres Erscheinungsbild zu schaffen, das wiederum eine bestimmte Auswirkung auf das Gegenüber haben soll." (Brandstätter et al., 2018, S. 226, 279). Vor allem in Dienstleistungs- und Pflegeberufen ist ein hohes Maß an Emotionsarbeit erforderlich, da Kunden Wert und Qualität einer Dienstleistung zunehmend auch nach der erbrachten Form beurteilen. (Brandstätter et al., 2018, S. 279; Dorsch, 2023; Goethe Universität, 2023; Schmedes, 2021, S. 227). Der Gefühlsausdruck wird somit zum wesentlichen Teil der Arbeit. (Nerdinger, 2019, S. 636).

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1 Emotionen: Definiert Emotionen als multidimensionales Konstrukt, beschreibt ihre Kennzeichen und grenzt sie von verwandten Begriffen ab, bevor verschiedene Theorien ihrer Entstehung und die Relevanz von Emotionsarbeit im beruflichen Alltag erörtert werden.

Kapitel 2 Theorie der kognitiven Dissonanz und ihre Anwendung im direkten Kundenkontakt („Point of Sale"): Stellt die Theorie der kognitiven Dissonanz vor, die einen unangenehmen Zustand beschreibt, der durch widersprüchliche Kognitionen entsteht, und erläutert Mechanismen zu ihrer Reduktion sowie deren Bedeutung für Kaufentscheidungen.

Kapitel 3 Messmethoden von impliziten Motiven und deren Anwendung in der Eignungsdiagnostik: Erläutert den Begriff Motivation, unterscheidet zwischen expliziten und impliziten Motiven und stellt verschiedene Messmethoden wie den TAT, OMT und MMG vor, die in der Eignungsdiagnostik zur Erfassung von Persönlichkeitsmerkmalen genutzt werden.

Schlüsselwörter

Emotionen, Kognitive Dissonanz, Emotionsarbeit, Implizite Motive, Eignungsdiagnostik, Psychologie, Motivation, Arbeitspsychologie, Kundenkontakt, Selbstregulierung, Wohlbefinden, Burnout, Verhaltensänderung, Entscheidungsfindung, Persönlichkeitsmerkmale.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt grundlegende psychologische Konzepte wie Emotionen, kognitive Dissonanz und implizite Motive und untersucht deren Relevanz und Anwendung in praktischen und beruflichen Kontexten, insbesondere im Kundenkontakt und der Eignungsdiagnostik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Definition und Entstehung von Emotionen, die Theorie der kognitiven Dissonanz und ihre Auswirkungen auf Entscheidungen sowie die Messung und Anwendung impliziter Motive in der Eignungsdiagnostik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Konzepte der Emotionen, der kognitiven Dissonanz und der impliziten Motive fundiert darzustellen und ihre praktischen Implikationen für den beruflichen Alltag und die Eignungsdiagnostik aufzuzeigen.

Welche psychologischen Konzepte und Theorien werden behandelt?

Es werden verschiedene Emotionstheorien (z.B. James-Lange, Cannon-Bard, Zwei-Faktoren-Theorie), die Theorie der kognitiven Dissonanz sowie Konzepte zu expliziten und impliziten Motiven behandelt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil der Arbeit behandelt detailliert die Definition, Merkmale und Entstehung von Emotionen, die Anwendung der kognitiven Dissonanztheorie im Kundenkontakt und verschiedene Messmethoden impliziter Motive im Rahmen der Eignungsdiagnostik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakterisierende Schlüsselwörter sind Emotionen, Kognitive Dissonanz, Emotionsarbeit, Implizite Motive, Eignungsdiagnostik, Psychologie, Motivation, Arbeitspsychologie, Kundenkontakt, Selbstregulierung, Wohlbefinden, Burnout, Verhaltensänderung, Entscheidungsfindung und Persönlichkeitsmerkmale.

Wie wird Emotionsarbeit im beruflichen Alltag definiert und welche Rolle spielt sie in Dienstleistungsberufen?

Emotionsarbeit wird als die Herstellung und Präsentation eines Gefühlsausdrucks definiert, der den normativen Regeln einer Arbeitssituation entspricht und im Tausch gegen Geld verrichtet wird. In Dienstleistungs- und Pflegeberufen ist sie besonders wichtig, da Kunden die Dienstleistungsqualität oft danach beurteilen.

Was versteht man unter kognitiver Dissonanz und wie manifestiert sie sich bei Kaufentscheidungen?

Kognitive Dissonanz ist ein unangenehmer Zustand, der entsteht, wenn widersprüchliche Kognitionen (Einstellungen, Überzeugungen, Handlungen) vorliegen. Bei Kaufentscheidungen kann sie auftreten, wenn eine Person zwischen attraktiven Alternativen wählen muss und die getroffene Entscheidung im Nachhinein als suboptimal empfindet, was zu einer Neubewertung der Produktattribute führen kann.

Welche Messmethoden gibt es für implizite Motive und wie werden sie in der Eignungsdiagnostik eingesetzt?

Implizite Motive, die dem Bewusstsein nicht direkt zugänglich sind, werden indirekt über projektive Verfahren wie den Thematischen Auffassungstest (TAT), den Operanten Motivtest (OMT) und das Multi-Motiv-Gitter (MMG) gemessen, um die Eignung von Personen für bestimmte berufliche Tätigkeiten zu beurteilen.

Welche Herausforderungen können bei der Emotionsregulation im beruflichen Kontext auftreten, wie am Fallbeispiel von Anita dargestellt?

Am Fallbeispiel von Anita wird gezeigt, dass die erforderliche Emotionsregulation als belastend empfunden werden kann, kognitive Ressourcen verbraucht und zu emotionaler Dissonanz, Stress, Absentismus und Burnout führen kann, wenn die Diskrepanz zwischen erlebten Emotionen und dem geforderten Ausdruck zu groß ist.

Fin de l'extrait de 22 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Emotionen. Kognitive Dissonanz. Messung implizierter Emotionen
Université
University of Applied Sciences Riedlingen  (Psychologie)
Cours
Allgemeine Psychologie
Note
1,0
Auteur
Andrea Schmid (Auteur)
Année de publication
2023
Pages
22
N° de catalogue
V1665300
ISBN (PDF)
9783389161876
ISBN (Livre)
9783389161883
Langue
allemand
mots-clé
Emotionen Kognitive Dissonanz Messung impliziter Emotionen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Andrea Schmid (Auteur), 2023, Emotionen. Kognitive Dissonanz. Messung implizierter Emotionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1665300
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  22  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint