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Außerschulische Lernorte als Möglichkeit für Literaturvermittlung im Deutschunterricht

Titre: Außerschulische Lernorte als Möglichkeit für Literaturvermittlung im Deutschunterricht

Dossier / Travail , 2024 , 13 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Luisa Wittenbrink (Auteur)

Didactique - Allemand
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Diese wissenschaftliche Ausarbeitung zeigt auf, wie außerschulische Lernorte zur lebendigen und nachhaltigen Vermittlung von Literatur im Deutschunterricht beitragen können. Am Beispiel Weimar werden Potenziale, Herausforderungen und didaktische Konzepte aufgezeigt, die Lehrkräften helfen, literarische Texte mit authentischen Orten und aktiven Lernformen zu verbinden.

Zunächst werden die Bedeutung, Herausforderungen und Potenziale außerschulischer Lernumgebungen für die Vermittlung von Literatur untersucht. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, inwiefern Lehrkräfte die Vielfalt außerschulischer Lernorte nutzen können, um Schüler/innen für Literatur zu begeistern und ihre Kompetenzen im Umgang mit literarischen Werken zu fördern. Dabei werden didaktische Ansätze sowie Methoden betrachtet, die es ermöglichen, die Potenziale außerschulischer Lernorte für die Literaturvermittlung bestmöglich zu nutzen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Zielsetzung der Arbeit
  • 2. Vermittlung von Literatur
  • 3. außerschulische Lernorte
    • 3.1 Literaturmuseale Einrichtungen zur Erhaltung des historisch-authentischen Ortes
    • 3.2 Ausstellungsorientierte literarische Museen
    • 3.3 Erlebnis- und veranstaltungsorientierte literaturmuseale Einrichtungen
    • 3.4 Literaturmuseale Allrounder
  • 4. Das Dreieck der öffentlichen Literaturdidaktik
  • 5. Fazit
  • 6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit dem Einsatz außerschulischer Lernorte als innovative Möglichkeit zur Literaturvermittlung im Deutschunterricht. Das Hauptziel ist es, die Potenziale und Herausforderungen dieser Lernumgebungen zu untersuchen, um Lehrkräften Wege aufzuzeigen, Schüler*innen für literarische Werke zu begeistern und ihre Kompetenzen im Umgang damit zu fördern, insbesondere am Beispiel von Weimar.

  • Analyse der Bedeutung und Potenziale außerschulischer Lernumgebungen für die Literaturvermittlung.
  • Betrachtung didaktischer Ansätze und Methoden zur Nutzung außerschulischer Lernorte.
  • Differenzierung und Analyse von vier Formen literaturmusealer Einrichtungen.
  • Vorstellung des „Dreiecks der öffentlichen Literaturdidaktik“ als Rahmen für die Unterrichtsplanung.
  • Diskussion der Rolle der Lehrkraft bei der Vor- und Nachbereitung von Exkursionen.
  • Förderung eines vielfältigeren, erlebnisreicheren und nachhaltigeren Literaturunterrichts.

Auszug aus dem Buch

4. Das Dreieck der öffentlichen Literaturdidaktik

Das Dreieck der öffentlichen Didaktik nach Kollar und Schütz (vgl. Abb. 1) veranschaulicht die wichtigen Aspekte für die Auseinandersetzung mit Literatur und kann als Grundidee für die Unterrichtsplanung für Lehrer*innen genutzt werden. Dabei sollen durch „aktive Aneignungs- und Umsetzungsformen“ (Kollar/Zühlsdorf 2018: 137) und die Verbindung von Literatur und Ort die Lernfortschritte der Schüler*innen gesteigert werden.

Das Erleben historischer Orte meint die Wahl eines außerschulischen Lernorts für eine Unterrichtseinheit. Die Planung für einen solchen Besuchs erfordert von der Lehrkraft eine gründliche Vorbereitung. Es gilt zu analysieren, welche Aspekte des historischen Ortes für das spezifische Unterrichtsziel relevant sind. Dabei ist es entscheidend, zu bedenken, wie das literarische Thema mit der Lebenswelt der Schüler*innen in Verbindung gebracht werden kann. Zudem muss die praktische Umsetzbarkeit des Ausflugs in Betracht gezogen werden, darunter fallen Kosten, Entfernung von Schule und Ort, sowie zeitliche Rahmenbedingungen. Die Lehrkraft sollte dabei verschiedene Ansätze evaluieren, um das Unterrichtsziel optimal zu erreichen. Am Beispiel Weimar ist zunächst festzustellen, dass allein zum Thema Weimarer Klassik 21 verschiedene Besichtigungsorte existieren. Vor dem Hintergrund dieser Vielfalt ist es erforderlich, dass die Lehrkraft eine Auswahl trifft und sich auf einen oder wenige Orte festlegt, von denen die beste Lernerfahrung für die Schüler*innen zu erwarten ist. Diese tatsächliche Wahl eines Ortes ist dabei insbesondere abhängig von dem Alter der Schüler*innen und ihren Vorerfahrungen zum literarischen Thema sowie zu Exkursionen allgemein. Die Wahl des Besichtigungsortes sollte darauf abzielen, eine Verbindung zwischen dem literarischen Thema und den individuellen Erfahrungen und dem Verständnis der Schüler*innen herzustellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zielsetzung der Arbeit: Dieses Kapitel erläutert den Kontext des Masterseminars und das primäre Ziel der Arbeit, nämlich das Potenzial außerschulischer Lernorte für die Literaturvermittlung im Deutschunterricht am Beispiel Weimar zu erforschen.

2. Vermittlung von Literatur: Hier wird die Notwendigkeit einer gründlichen Planung und Reflexion bei der Literaturvermittlung im Unterricht erörtert, wobei verschiedene Verständnisse von Literatur und deren didaktische Implikationen beleuchtet werden.

3. außerschulische Lernorte: Das Kapitel definiert außerschulische Lernorte und analysiert deren Potenziale und Herausforderungen für den Deutschunterricht, indem es vier spezifische Typen literaturmusealer Einrichtungen differenziert und Beispiele gibt.

4. Das Dreieck der öffentlichen Literaturdidaktik: Dieser Abschnitt stellt ein zentrales didaktisches Modell vor, das „Dreieck der öffentlichen Didaktik“, welches die Verbindung von historischen Orten, klassischer Literatur und jugendkulturellen Praktiken zur Förderung des Lernens hervorhebt und detailliert erklärt.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont die Bedeutung von außerschulischen Lernorten und der öffentlichen Didaktik für die Schaffung eines lebendigen und nachhaltigen Literaturunterrichts sowie die zentrale Rolle der Lehrkraft.

Schlüsselwörter

Außerschulische Lernorte, Literaturvermittlung, Deutschunterricht, Didaktik, Weimar, Exkursionen, Literaturmuseen, Kulturelle Bildung, Schülerzentriert, Interaktion, Textverständnis, Goethe, Klassik, Lernprozesse, Lehrerrolle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie außerschulische Lernorte effektiv für die Vermittlung von Literatur im Deutschunterricht eingesetzt werden können, um Schüler*innen eine tiefere und erlebnisreichere Auseinandersetzung mit literarischen Werken zu ermöglichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Bedeutung außerschulischer Lernorte, verschiedene Ansätze der Literaturvermittlung, spezifische Typen literaturmusealer Einrichtungen und das didaktische Modell des "Dreiecks der öffentlichen Literaturdidaktik".

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für die Potenziale außerschulischer Lernorte zu schaffen, damit der Literaturunterricht vielfältiger, erlebnisreicher und nachhaltiger gestaltet werden kann, und zu beleuchten, wie Lehrkräfte diese Orte nutzen können, um Schüler*innen für Literatur zu begeistern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer wissenschaftlichen Ausarbeitung, die didaktische Konzepte analysiert und vertieft, indem sie theoretische Konzepte und praktische Umsetzungsbeispiele diskutiert, um die Potenziale außerschulischer Lernorte zu beleuchten. Es handelt sich um eine theoriebasierte Analyse und Konzeptdarstellung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil der Arbeit befasst sich mit der Definition und Differenzierung von außerschulischen Lernorten, der Darstellung verschiedener Typen literaturmusealer Einrichtungen (historisch-authentisch, ausstellungsorientiert, erlebnisorientiert, Allrounder) und der Einführung des „Dreiecks der öffentlichen Literaturdidaktik“ als umfassendes didaktisches Modell.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Außerschulische Lernorte, Literaturvermittlung, Deutschunterricht, Didaktik, Weimar, Exkursionen, Literaturmuseen, Kulturelle Bildung und Lernprozesse.

Welche Arten von außerschulischen Lernorten werden unterschieden?

Die Arbeit unterscheidet vier Kategorien von literaturmusealen Einrichtungen: solche zur Erhaltung historisch-authentischer Orte, ausstellungsorientierte Museen, erlebnis- und veranstaltungsorientierte Einrichtungen sowie literaturmuseale Allrounder.

Was verbirgt sich hinter dem „Dreieck der öffentlichen Literaturdidaktik“?

Das „Dreieck der öffentlichen Literaturdidaktik“ ist ein Modell, das drei wichtige Aspekte miteinander verbindet: das Erleben historischer Orte, die Auseinandersetzung mit klassischer Literatur und kreative Arbeit in jugendkulturellen Praktiken, um die Lernfortschritte der Schüler*innen zu steigern.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft bei der Nutzung außerschulischer Lernorte?

Die Lehrkraft trägt die Verantwortung für die gründliche Vor- und Nachbereitung des Besuchs, die Auswahl geeigneter Lernorte, die Herstellung von Bezügen zum Lehrplan und die Anpassung der Inhalte an die Bedürfnisse der Schüler*innen, um eine optimale Lernerfahrung zu gewährleisten.

Warum wird Weimar als Beispiel für außerschulische Lernorte gewählt?

Weimar wird als Beispiel gewählt, weil es eine Vielzahl von historisch-authentischen und literaturmusealen Einrichtungen bietet, die sich hervorragend eignen, die Potenziale außerschulischer Lernorte für die Vermittlung der Weimarer Klassik und anderer literarischer Themen zu demonstrieren.

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Résumé des informations

Titre
Außerschulische Lernorte als Möglichkeit für Literaturvermittlung im Deutschunterricht
Université
University of Osnabrück  (Germanistik)
Cours
Exkursionen mit Deutschkursen (Goethe in Weimar)
Note
1,7
Auteur
Luisa Wittenbrink (Auteur)
Année de publication
2024
Pages
13
N° de catalogue
V1666769
ISBN (PDF)
9783389163009
ISBN (Livre)
9783389163016
Langue
allemand
mots-clé
Exkursion Exkursionen Goethe Weimar außerschulisch Lernorte Schule Literatur Literaturvermittlung Didaktik Lehramt Deutschunterricht Deutsch
Sécurité des produits
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Citation du texte
Luisa Wittenbrink (Auteur), 2024, Außerschulische Lernorte als Möglichkeit für Literaturvermittlung im Deutschunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1666769
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Extrait de  13  pages
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