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Entwicklung eines Mehrgenerationshauses als Chance für einen nachhaltigen Vermietungserfolg

Título: Entwicklung eines Mehrgenerationshauses als Chance für einen nachhaltigen Vermietungserfolg

Proyecto de Trabajo , 2009 , 32 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Bachelor of Arts (BA) Thomas Brösicke (Autor)

Sociología - Vivienda y Sociología urbana
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„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die Chance.“ Victor Hugo
Kommentar dazu von Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen:
„Die Wohnungs- und Immobilienunternehmen im GdW und seinen Mitgliedsverbänden nutzen Ihre Chancen. Sie bereiten sich auf die Trends der Zukunft vor und beschäftigen sich mit der Frage: Welches Wohnungsangebot wird auch In Zukunft den Herausforderungen des sich ständig wandelnden Marktes gerecht, und wie sind voraussichtlich die Wohnwünsche der Menschen in den kommenden Jahrzehnten?“
Die Veränderungen, die sich in allen Lebensbereichen vollziehen, stellen schon heute Gesellschaft und Wirtschaft vor immense Herausforderungen. Die wirtschaftlich Handelnden müssen ihre Unternehmen und ihre Produkte auf diesen Wandel einstellen. Für Wohnungsgesellschaften als Teil der Immobilienwirtschaft
bedeutet dies, entsprechend der jeweiligen regionalen Marktentwicklungen Unternehmens- und Portfolioanpassungen zum Gegenstand der Unternehmensplanung zu machen. „Der in den vergangenen Jahren begonnene Wandel in der Wohnungswirtschaft wird sich nach Aussage vieler Beobachter noch drastischer beschleunigen."

[...]

Ziel dieser Arbeit ist es, bewährte Modelle von unterschiedlichen Wohnformen zu nutzen und auf ein ausgewähltes Objekt aufzusetzen. Durch einen gezielten Marketingmix soll ein nachhaltiger Vermietungserfolg erzielt werden.
Für dieses Projekt wurde der Standort Wohngebiet „Roter Berg“ mit dem Punkthochhaus in Plattenbauweise „Alfred-Delp-Ring 24“ ausgewählt.
Das Objekt eignet sich aus verschiedenen Gründen für die Umsetzung dieser Arbeit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in das Thema

2. Ausgangssituationen

3. Marketinginstrumente und Marketingmix

3.1 Produktpolitik

3.1.1 Das Projekt – Mehrgenerationshaus

3.1.2 Mögliche Zielgruppen und deren Wohnbedürfnisse

3.1.3 Anpassung des Wohnraumes am Beispiel der Altersgruppe „65+“

3.2 Preispolitik

3.3 Distributionspolitik

3.4 Kommunikationspolitik

4. Auswertung – Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, unter Nutzung bewährter Wohnform-Modelle und durch Anwendung eines gezielten Marketingmixes einen nachhaltigen Vermietungserfolg für das Punkthochhaus "Alfred-Delp-Ring 24" im Erfurter Wohngebiet "Roter Berg" zu erzielen.

  • Analyse demografischer Entwicklungen und deren Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt
  • Konzeption eines Mehrgenerationenhauses als Strategie zur Leerstandsreduzierung
  • Individualisierung von Wohneinheiten und Etagen für spezifische Zielgruppen
  • Energetische und ästhetische Aufwertung des Wohnobjekts
  • Marketingpolitische Gestaltung von Produkt, Preis, Distribution und Kommunikation

Auszug aus dem Buch

3.1.3 Anpassungen des Wohnraumes am Beispiel der Altersgruppe „65+“

Das, womit ein Mieter zuerst beim Betreten des Objektes konfrontiert wird, sind die Treppen des Hauseingangs. Diese stellen für ältere Bewohner bereits eine erste Hürde dar. Damit diese Hürde so klein wie möglich ist, sollte der Eingang barrierefrei oder –arm sein. Dies bedeutet gleichzeitig eine Erleichterung für die Familien, die mit einem Kinderwagen in das Haus müssen. Außerdem sind größere Beschriftungen der Briefkästen und Hausnummern nötig, da die bestehenden Bezeichnungen für ältere Menschen schwierig zu lesen sind. Zusätzlich kann der Zugang zum Haus durch elektrische Schiebetüren oder Türen mit pneumatischem Antrieb erleichtert werden.

Um eine höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten, kann der Eingang durch Kameras überwacht und ein Concierge angestellt werden. Der Gang, bis hin zu den Fahrstühlen, muss ebenfalls barrierefrei sein. Es soll für einen älteren Bewohner möglich sein, mit einem Rollator bis in seine Wohnung zu kommen. Deshalb sollte auch darauf geachtet werden, dass keine Fußbodenleisten den Gang erschweren und Zwischentüren elektrisch öffnen. Um eine leichtere Orientierung im Haus zu ermöglichen, kann ein Fahrstuhlsystem eingebaut werden, wodurch der Mieter mittels eines Transponders automatisch als Bewohner erkannt und auf seine Etage gefahren wird.

Beim Betreten der Etage soll sich der Mieter wohl fühlen. Die Farben sollten entsprechend der Altersgruppe angepasst werden. Diese können bei der Vermietung der „Senioren-WG“ erfragt werden. Außerdem sind Sitzgelegenheiten und „Spielecken“ für eine gemeinsame Freizeitgestaltung auf der Etage sinnvoll. Eine Wohnung wird als Gemeinschaftsraum umgebaut, um kollektive Kaffeenachmittage, Skatabende oder Geburtstagsfeiern durchzuführen. Ein Teil dieses Raumes kann auch als „Garage“ für die Rollatoren dienen. Eine große Gemeinschaftsküche steht zum gesellschaftlichen Kochen zur Verfügung. Dies begünstigt die Nachbarschaftsverhältnisse und sorgt für ein angenehmes Wohnklima. Zusätzlich können eine Waschmaschine und ein Trockner bereitgestellt werden. Dies würde zu Platzeinsparungen in den Wohnungen führen, wodurch dort Rangiermöglichkeiten entstehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in das Thema: Das Kapitel beleuchtet aktuelle gesellschaftliche Trends und die Notwendigkeit für Wohnungsunternehmen, ihre Strategien an den demografischen Wandel anzupassen.

2. Ausgangssituationen: Es wird die spezifische Problematik des Wohngebiets "Roter Berg" und des Objekts "Alfred-Delp-Ring 24" in Bezug auf Leerstand und Mieterstruktur analysiert.

3. Marketinginstrumente und Marketingmix: Dieses Kapitel erläutert die Anwendung von Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik, um das Objekt als Mehrgenerationenhaus neu zu positionieren.

4. Auswertung – Schlussbetrachtung: Die Ergebnisse fassen die Chancen und Risiken der Wohnraumanpassung zusammen, insbesondere unter Berücksichtigung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG).

Schlüsselwörter

Mehrgenerationenhaus, Wohnungsunternehmen, Vermietungserfolg, demografischer Wandel, Marketingmix, Produktpolitik, Zielgruppen, Barrierefreiheit, Leerstand, Wohnraumanpassung, Punkthochhaus, Senioren, KoWo, Erfurt, Wohntrends 2020

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie ein spezifisches Punkthochhaus in Erfurt durch eine konzeptionelle Umgestaltung zu einem Mehrgenerationenhaus nachhaltig vermietet werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Bewältigung des demografischen Wandels in der Wohnungswirtschaft, die individuelle Anpassung von Wohnraum an Zielgruppen und die Anwendung des Marketing-Mixes.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erzielung einer Vollvermietung und eines langfristigen Vermietungserfolgs durch die Schaffung eines attraktiven, zielgruppenspezifischen Wohnangebots.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive Analyse auf Basis von Marktdaten, demografischen Statistiken und Marketingtheorien zur Entwicklung einer fallbezogenen Strategie angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der Ausgangslage, der detaillierten Planung der Marketinginstrumente inklusive Produktindividualisierung und der strategischen Kommunikation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mehrgenerationenhaus, Vermietungserfolg, Leerstandsanalyse, Wohnraumanpassung und marktorientierte Unternehmensführung charakterisiert.

Wie werden die Anforderungen der Altersgruppe "65+" im Gebäude umgesetzt?

Durch Maßnahmen wie Barrierefreiheit, Concierge-Dienste, Gemeinschaftsflächen wie Küchen oder Clubräume sowie spezifische Anpassungen innerhalb der Wohnungen, etwa im Sanitärbereich.

Welche Rolle spielt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz bei diesem Konzept?

Das AGG stellt eine rechtliche Herausforderung dar, da die gezielte Vermietung einzelner Etagen an bestimmte Zielgruppen, etwa "Senioren" oder "Männer/Frauen", theoretisch gegen Diskriminierungsverbote verstoßen könnte.

Warum wurde gerade ein Punkthochhaus als Objekt gewählt?

Die Bauweise ermöglicht aufgrund der Etagenstruktur die Schaffung kleiner, homogener Wohneinheiten, die sich ideal für die Umsetzung verschiedener Nischenkonzepte eignen.

Final del extracto de 32 páginas  - subir

Detalles

Título
Entwicklung eines Mehrgenerationshauses als Chance für einen nachhaltigen Vermietungserfolg
Universidad
University of Applied Sciences Gera-Eisenach
Curso
Spezielle Betriebswirtschaftslehre
Calificación
2,0
Autor
Bachelor of Arts (BA) Thomas Brösicke (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
32
No. de catálogo
V166758
ISBN (Ebook)
9783668207745
ISBN (Libro)
9783668207752
Idioma
Alemán
Etiqueta
Immobilienmarketing Mehrgenerationshaus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bachelor of Arts (BA) Thomas Brösicke (Autor), 2009, Entwicklung eines Mehrgenerationshauses als Chance für einen nachhaltigen Vermietungserfolg, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166758
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