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Konzeption und Anwendung von Credit Default Swaps

Título: Konzeption und Anwendung von Credit Default Swaps

Trabajo Escrito , 2010 , 22 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Daniel Drechsler (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
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Ziel dieser Arbeit ist es, die Konzeption und Anwendung von Credit Default Swaps darzustellen, zu erläutern und ihre Funktion darzustellen. Dabei werden CDSs weiteren Kreditderivaten gegenübergestellt. Als wichtiges Thema werden die CDSs hinsichtlich der Finanzmarktkrise betrachtet. Ziel der Arbeit ist es weiterhin, auf die generelle Bedeutung von Kreditderivaten einzugehen und damit entstehende Chancen zu betrachten.

Zunächst werden in Kapitel 2 grundlegende Begriffe, wie Kredit, Kreditrisiko und –ausfall, sowie Kreditderivate definiert. Anschließend wird in Kapitel 3 auf die Konzeption von Credit Default Swaps und auf die Hauptbestandteile eines CDS-Vertrags eingegangen, um im Anschluß zwei weitere Kreditderivate, nämlich den Total Return Swap und die Credit Spread Option darzustellen und diese mit dem CDS zu vergleichen.
Folgend werden die Chancen und Grenzen von CDS, die sich durch ihre Nutzung ergeben, erläutert und beschrieben. Abschließend erfolgt eine Betrachtung der CDS im Rahmen der jüngsten globalen Finanzmarktkrise.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Ziel der Arbeit

2. Grundlagen

2.1 Kredit

2.2 Kreditrisiko, Kreditausfall

2.3 (Kredit)Derivate, Termingeschäfte

3. Credit Default Swaps

3.1 Konzeption

3.2 Elemente eines CDS-Vertrags

3.3 Weitere Kreditderivaten im Vergleich mit CDS

3.3.1 Total Return Swaps

3.3.2 Credit Spread Options

3.3.3 Vergleich der genannten Kreditderivate

3.4 Vorteile und Grenzen von CDS

3.5 CDS in der Finanzkrise

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die Konzeption und Anwendung von Credit Default Swaps (CDS) zu erläutern, ihre Funktionsweise darzustellen und sie in den Kontext der globalen Finanzmarktkrise zu setzen, um dabei Chancen und Grenzen dieser Instrumente für das Risikomanagement von Banken aufzuzeigen.

  • Grundlagen von Kreditgeschäften und Kreditrisiken
  • Funktionsweise und Konzeption von Credit Default Swaps
  • Vergleich von CDS mit Total Return Swaps und Credit Spread Options
  • Regulierungsvorteile durch CDS im Rahmen von Basel II
  • Rolle von CDS und deren Auswirkungen während der Finanzmarktkrise

Auszug aus dem Buch

3.1 Konzeption

Der Grundgedanke von Credit Default Swaps (CDS) liegt in der dadurch möglichen Trennung von Kredit und dem damit verbundenen Kreditrisiko. Ein CDS erlaubt es somit einer kreditgebenden Person das mit dem Kredit unweigerlich erzeugte Ausfallrisiko dessen abzutreten. Falls dem CDS nur eine Forderung aus einem Kreditgeschäft mit nur einem Schuldner zu Grunde liegt, nennt man dies „Single Name- Credit Default Swap“.

Grundsätzlich sind Buchkredite oder Anleihen als Referenzaktiva geläufig. Gehandelt werden Kreditderivate, wie der CDS, außerbörslich, also „over-the-counter“. Bei einem CDS wird zwischen den Parteien vereinbart, dass der so genannte „Sicherungsgeber“, auch als Kreditrisikokäufer bezeichnet, an den „Sicherungsnehmer“ bzw. Kreditrisikoverkäufer eine Zahlung leisten muss, falls beim Referenzaktivum ein im CDS-Vertrag festgehaltenes Ereignis eintritt. Dieses Ereignis ist bei CDS in der Regel die Nichtzahlung oder Insolvenz des Referenzschuldners in einem festgelegten Zeitraum, kann aber in jedem CDS-Vertrag gesondert definiert werden.

Der Risikokäufer erhält im Gegenzug vom Verkäufer eine periodische Prämie, die abhängig vom Basiswert, zum Beispiel einem Kredit, ist. Diese Prämie gibt außerdem indirekt Auskunft über die Bonität des Schuldners und ist in ihrer Höhe abhängig davon, mit welcher Wahrscheinlichkeit und in welcher Höhe dem Kreditgeber ein Schaden entsteht. Das Konzept der CDS sieht also vor Kreditrisiken handelbar und übertragbar zu machen. Weiterhin gibt er dem Risikoverkäufer die Sicherheit, bei einem Ausfall des Schuldners eine Entschädigung zu erhalten und stellt somit einen klassischen Versicherungsvertrag dar. In der Folgenden Abbildung 1 lässt sich ebenfalls der klassische Versicherungscharakter der CDS erkeennen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Ziel der Arbeit: Diese Einführung erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die Funktionsweise von Credit Default Swaps zu untersuchen und deren Bedeutung im Kontext der Finanzmarktkrise sowie im Vergleich zu anderen Kreditderivaten zu analysieren.

2. Grundlagen: Hier werden essentielle Begriffe wie Kredit, Kreditrisiko und Termingeschäfte definiert, um das Verständnis für die anschließende Analyse der Kreditderivate zu schaffen.

3. Credit Default Swaps: Dieser Hauptteil beschreibt die Konzeption und die vertraglichen Elemente von CDS, vergleicht sie mit anderen Derivaten (TRS, CSO), analysiert deren Vor- und Nachteile im Bankwesen und betrachtet ihre Rolle in der Finanzkrise.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der Chancen und Risiken von CDS ab und betont die Notwendigkeit einer vorsichtigen Nutzung sowie strengerer regulatorischer Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

Credit Default Swap, Kreditrisiko, Kreditderivat, Finanzmarktkrise, Basel II, Sicherungsgeber, Referenzaktivum, Total Return Swap, Credit Spread Option, Risikomanagement, Eigenkapitalunterlegung, OTC-Handel, Ausfallrisiko, Bonität, Finanzinstrumente

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption, Anwendung und den Auswirkungen von Credit Default Swaps (CDS) innerhalb des Finanzsektors.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Kreditrisikomanagement, die Funktionsweise von Kreditderivaten, regulatorische Eigenkapitalvorgaben und die Analyse der Rolle von CDS während der Finanzkrise.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Funktionsweise von CDS darzustellen, sie anderen Kreditderivaten gegenüberzustellen und zu beleuchten, wie diese Instrumente sowohl zur Risikostreuung als auch zur Spekulation eingesetzt wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, um die Funktionsweise von Finanzderivaten und deren Auswirkungen auf die Marktstabilität zu beschreiben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Grundlagen, die technische Konzeption von CDS, Vergleiche mit Total Return Swaps und Credit Spread Options sowie die kritische Betrachtung der CDS-Praxis während der Finanzkrise.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kreditderivate, Credit Default Swap (CDS), Risikomanagement, Finanzmarktkrise und Eigenkapitalunterlegung sind zentrale Begriffe.

Wie profitieren Banken regulatorisch durch den Einsatz von CDS?

Durch den Einsatz von CDS können Banken das auf Kredite zu hinterlegende Eigenkapital gemäß Basel II deutlich reduzieren, da das Kreditrisiko auf einen Sicherungsgeber übertragen wird.

Warum gelten CDS im Kontext der Finanzkrise als problematisch?

Problematisch war die Intransparenz des Marktes und die Tatsache, dass viele Sicherungsgeber gleichzeitig bei einem gehäuften Ausfall von Krediten zahlungsunfähig wurden, was die systemischen Risiken massiv erhöhte.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Konzeption und Anwendung von Credit Default Swaps
Universidad
University of Applied Sciences Essen  (BCW)
Calificación
1,7
Autor
Daniel Drechsler (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
22
No. de catálogo
V166925
ISBN (Ebook)
9783640830244
ISBN (Libro)
9783640830558
Idioma
Alemán
Etiqueta
konzeption anwendung credit default swaps cds trs banken finance finanzierung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Daniel Drechsler (Autor), 2010, Konzeption und Anwendung von Credit Default Swaps, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166925
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