Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Philosophie - Pratique (Ethique, Esthétique, Culture, Nature, Droit, ...)

Die „Vier-Einigkeit“ moralischen Handelns

Untersuchung der Zusammenhänge zwischen den vier Formulierungen des Kategorischen Imperativs

Titre: Die „Vier-Einigkeit“ moralischen Handelns

Essai , 2011 , 6 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Johannes Stockerl (Auteur)

Philosophie - Pratique (Ethique, Esthétique, Culture, Nature, Droit, ...)
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Wenn der Name „Kant“ fällt, kommt dem einen oder anderen sicherlich so etwas wie: „Was du nicht willst, das man dir tut, das füg’ auch keinem andern zu“, in den Sinn. Doch diese so genannte „Goldene Regel“ stammt nicht nur nicht von Kant, sie unterscheidet sich ganz grundsätzlich von der Kant’schen Moralphilosophie, kann uns aber bei näherer Betrachtung zumindest dabei helfen, deren komplexen Charakter besser zu verstehen.
Dabei ist es durchaus möglich, dass man als Leser der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (GMS) zumindest den Anfangsverdacht einer argumentativen Schizophrenie, d.h. einer tief sitzenden, inneren Widersprüchlichkeit in den Ausführungen des Philosophen auszumachen glaubt. Besonders knifflig ist das Kernstück des moralischen Gedankengebäudes Kants’, nämlich der so genannte Kategorische Imperativ (KI). Zunächst scheint die Situation klar, wenn er diesen wie folgt definiert: „Der kategorische Imperativ ist also nur ein einziger, und zwar dieser: handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemeines Gesetz werde.“

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Die „Vier-Einigkeit“ moralischen Handelns – Untersuchung der Zusammenhänge zwischen den vier Formulierungen des Kategorischen Imperativs

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die scheinbare Widersprüchlichkeit in Immanuel Kants „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“ (GMS), indem sie den inneren logischen Zusammenhang der vier verschiedenen Formulierungen des Kategorischen Imperativs (KI) aufzeigt und als ein kohärentes System der Moralbegründung darstellt.

  • Analyse des Kategorischen Imperativs als moralischer Kompass.
  • Untersuchung der vier zentralen Formulierungen des KI (Universalisierungs-, Naturgesetz-, Selbstzweck- und Reich-der-Zwecke-Formel).
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Vorwurf der „argumentativen Schizophrenie“ in Kants Werk.
  • Klärung des Verhältnisses zwischen subjektiven Maximen und objektiven moralischen Gesetzen.
  • Darlegung der Verbindung von menschlicher Vernunft und Pflichtethik.

Auszug aus dem Buch

Die „Vier-Einigkeit“ moralischen Handelns – Untersuchung der Zusammenhänge zwischen den vier Formulierungen des Kategorischen Imperativs

Wenn der Name „Kant“ fällt, kommt dem einen oder anderen sicherlich so etwas wie: „Was du nicht willst, das man dir tut, das füg’ auch keinem andern zu“, in den Sinn. Doch diese so genannte „Goldene Regel“ stammt nicht nur nicht von Kant, sie unterscheidet sich ganz grundsätzlich von der Kant’schen Moralphilosophie, kann uns aber bei näherer Betrachtung zumindest dabei helfen, deren komplexen Charakter besser zu verstehen.

Dabei ist es durchaus möglich, dass man als Leser der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (GMS) zumindest den Anfangsverdacht einer argumentativen Schizophrenie, d.h. einer tief sitzenden, inneren Widersprüchlichkeit in den Ausführungen des Philosophen auszumachen glaubt. Besonders knifflig ist das Kernstück des moralischen Gedankengebäudes Kants’, nämlich der so genannte Kategorische Imperativ (KI). Zunächst scheint die Situation klar, wenn er diesen wie folgt definiert: „Der kategorische Imperativ ist also nur ein einziger, und zwar dieser: handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemeines Gesetz werde.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die „Vier-Einigkeit“ moralischen Handelns – Untersuchung der Zusammenhänge zwischen den vier Formulierungen des Kategorischen Imperativs: Dieses Kapitel legt die Problematik der vermeintlichen Widersprüchlichkeit in Kants Moralphilosophie dar und führt die vier zentralen Formulierungen des Kategorischen Imperativs ein, um deren systematisches Zusammenspiel im weiteren Verlauf der Untersuchung zu erörtern.

Schlüsselwörter

Immanuel Kant, Kategorischer Imperativ, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Moralphilosophie, Universalisierungsformel, Naturgesetzformel, Selbstzweckformel, Reich-der-Zwecke-Formel, Moral, Pflichtethik, Vernunft, Maximen, Ethik, praktische Philosophie, Handlungsmaximen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Moralphilosophie Immanuel Kants, insbesondere mit dem Kategorischen Imperativ und der Frage, wie dessen vier unterschiedliche Formulierungen innerhalb der „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“ ein einheitliches System bilden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Struktur moralischer Urteile, die Verknüpfung von menschlicher Vernunft mit objektiven Gesetzen sowie die Abgrenzung von subjektiven Neigungen gegenüber der objektiven Pflicht.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Ziel ist es, den Leser vom „Anfangsverdacht einer argumentativen Schizophrenie“ bei Kant zu befreien und aufzuzeigen, dass die verschiedenen Imperativ-Formeln kein Widerspruch sind, sondern eine logische Einheit darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor wendet den Grundsatz „Vom Offensichtlichen zum Speziellen“ an, kombiniert mit einer textnahen Analyse der Originalzitate aus Kants Werk, um die logischen Zusammenhänge zwischen den Formeln freizulegen.

Was wird im inhaltlichen Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die vier Formeln des Kategorischen Imperativs schrittweise hergeleitet, ihre inhaltliche Nähe zueinander analysiert und ihre Funktion für die Begründung moralischen Handelns erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kategorischer Imperativ, Pflichtethik, Selbstzweckformel, Vernunft und Moralphilosophie maßgeblich geprägt.

Was unterscheidet Kants Ansatz von der sogenannten „Goldenen Regel“?

Im Gegensatz zur „Goldenen Regel“, die auf egoistischem Interesse und subjektiver Betroffenheit basiert, fordert Kants Modell die Verallgemeinerbarkeit von Handlungsmaximen in Form universell gültiger Gesetze.

Warum ist das Konzept des „Reiches der Zwecke“ für die Argumentation wichtig?

Das Reich der Zwecke dient als überindividuelle Ebene, in der die eigene Gesetzgebung aller vernünftigen Wesen zusammenläuft, was die Brücke zwischen der individuellen Maxime und der universalen moralischen Pflicht schlägt.

Fin de l'extrait de 6 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Die „Vier-Einigkeit“ moralischen Handelns
Sous-titre
Untersuchung der Zusammenhänge zwischen den vier Formulierungen des Kategorischen Imperativs
Université
University of Regensburg  (Institut für Philosophie)
Cours
Klassikerkurs Aristoteles - Mill - Kant
Note
2,3
Auteur
Johannes Stockerl (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
6
N° de catalogue
V167062
ISBN (ebook)
9783640834396
Langue
allemand
mots-clé
Kant Kategorischer Imperativ Moral Pflicht Pflichtethik Zusammenhang Maxime Universalisierung Naturgesetz allgemeines Gesetz Verallgemeinerung Sollen freier Wille Ethik Vernunft Sitten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Johannes Stockerl (Auteur), 2011, Die „Vier-Einigkeit“ moralischen Handelns, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167062
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  6  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint