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Methodologische Herausforderungen in der klinisch-empirischen Forschung. Stichprobenziehung in der Schmerzambulanz und die Kunst der Metaanalyse

Título: Methodologische Herausforderungen in der klinisch-empirischen Forschung. Stichprobenziehung in der Schmerzambulanz und die Kunst der Metaanalyse

Tarea entregada , 2025 , 28 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Ramona Künkel (Autor)

Ciencias de la salud - Psicología de la salud
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Dieses Fachbuch beleuchtet zwei zentrale Säulen der empirischen Forschung in den Gesundheitswissenschaften: die Stichprobenziehung im komplexen klinischen Umfeld und das Verfahren der Metaanalyse als höchste Evidenzstufe.

Teil 1 diskutiert die Unrealisierbarkeit einer echten Zufallsstichprobe bei Patienten mit Spannungskopfschmerzen in einer Schmerzambulanz. Es werden die methodologischen Fallstricke – von Non-Response-Bias bis zur selektiven Inanspruchnahme – analysiert. Realistische Alternativen wie die Geschichtete Stichprobe (probabilistisch) und die Quotenstichprobe (nicht-probabilistisch) werden kritisch beleuchtet.

Teil 2 führt systematisch in die Metaanalyse ein: das statistische Verfahren zur quantitativen Synthese von Studienergebnissen. Erfahren Sie die sechs Schritte des Vorgehens, die Ziele (Schätzung des Gesamteffekts, Prüfung der Heterogenität und des Publikationsbias) sowie die klaren Vor- und Nachteile. Anhand der Studie von Vannucci et al. (2020) wird exemplarisch demonstriert, wie die Methode angewendet wird, um einen robusten Gesamteffekt zu schätzen und die Variabilität der Ergebnisse (Heterogenität) mittels Moderatoranalysen systematisch zu erklären.

Ein unverzichtbarer Leitfaden für Studierende, Forschende und Kliniker, die robuste empirische Evidenz in Psychologie, Medizin und Gesundheitsforschung generieren oder kritisch bewerten müssen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • Abkürzungsverzeichnis
  • 1 Aufgabe 1: Studiendesigns Stressbewältigungstraining
    • 1.1 Randomisiert-Kontrolliertes Studiendesign
      • 1.1.1 Konkretisierung Design
      • 1.1.2 Inhalte Stressbewältigungstraining
      • 1.1.3 Messzeitpunkte
      • 1.1.4 Stichproben und Rekrutierung
      • 1.1.5 Messinstrumente
    • 1.2 Quasi-Experimentelles Wartelisten-Kontrollgruppen-Design
      • 1.2.1 Konkretisierung Design
      • 1.2.2 Inhalte Stressbewältigungstraining
      • 1.2.3 Messzeitpunkte
      • 1.2.4 Stichproben und Rekrutierung
      • 1.2.5 Messinstrumente
    • 1.3 Vergleich der Studiendesigns
    • 1.4 Fazit
  • 2 Aufgabe 2: Zufallsstichprobe und Auswahlverfahren
    • 2.1 Voraussetzungen für die Ziehung einer Zufallsstichprobe
    • 2.2 Realisierbarkeit einer Zufallsstichprobe im Kontext Schmerzambulanz
    • 2.3 Probabilistisches und nicht-probabilistisches Auswahlverfahren
  • 3 Aufgabe 3: Metaanalyse
    • 3.1 Verfahren der Metaanalyse
      • 3.1.1 Fragestellungen
      • 3.1.2 Vorgehen der Metaanalyse
      • 3.1.3 Vor- und Nachteile
      • 3.1.4 Methoden der Befundintegration
    • 3.2 Umsetzung der Grundlagen mithilfe der Studie
      • 3.2.1 Fragestellung und Ziele
      • 3.2.2 Zusammenfassung der Ergebnisse
      • 3.2.3 Bewertung der Umsetzung der Methode in der Studie
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Einsendeaufgabe im Rahmen des Studiums der Psychologie M.Sc. zielt darauf ab, ein umfassendes Verständnis und die Anwendung wissenschaftlicher Forschungsmethoden in verschiedenen Kontexten zu demonstrieren, insbesondere im Bereich der Arbeits- und Gesundheitspsychologie.

  • Analyse und Vergleich von Studiendesigns (RCT, WLC) für psychologische Interventionen.
  • Erörterung der Theorie und praktischen Realisierbarkeit von Zufallsstichproben und Auswahlverfahren.
  • Detaillierte Darstellung der Metaanalyse als Methode zur Integration von Forschungsergebnissen.
  • Analyse und Bewertung einer spezifischen Metaanalyse bezüglich Social-Media-Nutzung und Risikoverhalten bei Adoleszenten.
  • Vermittlung von Wissen über evidenzbasierte Praxis in der psychologischen Forschung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Verfahren der Metaanalyse

Die Metaanalyse ist ein statistisches Verfahren zur systematischen und quantitativen Integration der Befunde aus mehreren unabhängigen Einzelstudien, die eine identische oder hinreichend ähnliche Fragestellung untersuchen. Aufgrund dieser aggregierten, datengestützten Synthese wird die Metaanalyse als die höchste Evidenzstufe in der empirischen Forschung, insbesondere der evidenzbasierten Medizin, betrachtet (Döring, 2023, S. 874-879; Tramèr, 2003, 5–6; Wirtz, 1921/2021, S. 1187–1188).

Die Metaanalyse dient als statistisches Verfahren primär der quantitativen Synthese von Forschungsergebnissen. Ihre Hauptziele umfassen die präzise Schätzung des Gesamteffekts, wobei ermittelt wird, wie groß der Effekt einer Intervention oder der Zusammenhang zwischen zwei Variablen über alle relevanten Studien hinweg ist. Des Weiteren ermöglicht die Metaanalyse die Untersuchung der Heterogenität, um festzustellen, ob der Effekt systematisch zwischen verschiedenen Studien variiert und welche Faktoren diese Variation erklären. Ein drittes wichtiges Ziel ist die Überprüfung des Publikationsbias, also die Feststellung, ob Hinweise darauf vorliegen, dass Studien mit bestimmten Ergebnissen (häufig signifikante Befunde) bevorzugt veröffentlicht wurden (Baur & Blasius, 2022, S. 861–865; Bosnjak & Viechtbauer, 2009, S. 322–333; Döring, 2023, S. 873–921).

Das Vorgehen einer Metaanalyse folgt einem standardisierten, mehrstufigen Prozess. Zunächst erfolgt die präzise Formulierung der Forschungsfrage, die eine klare Definition der Population, Intervention, des Vergleichs und des Outcome (PICO-Schema) umfasst. Daran schließt sich die systematische Literaturrecherche an, bei der alle relevanten Studien mittels umfassender Suche in Datenbanken (z.B. PubMed, PsycINFO) sowie der grauen Literatur und Referenzlisten identifiziert werden (American Psychological Association, 2025; PubMed, 2025). Im dritten Schritt erfolgen die Studienauswahl und die Kodierung: Hierbei wenden zwei unabhängige Reviewer vorab definierte Ein- und Ausschlusskriterien an, und relevante Daten (wie Stichprobengröße, Effektmaße und Moderatorvariablen) werden extrahiert.

Die Vorteile der Metaanalyse liegen in ihrer Fähigkeit zur statistischen Aggregation und somit in der Erzielung einer höheren Präzision und statistischen Power. Durch die Zusammenführung der Daten aus mehreren Einzelstudien resultiert eine größere Gesamtstichprobengröße, was zu engeren Konfidenzintervallen und einer präziseren Schätzung des wahren Effekts führt. Ein weiterer Vorteil ist die Überwindung diskrepanter Einzelergebnisse, um zur Konsensbildung beizutragen und die systematische Untersuchung von Moderatorvariablen zu ermöglichen.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1: Studiendesigns Stressbewältigungstraining: Dieses Kapitel erörtert die Konzepte und die Anwendung von randomisiert-kontrollierten Studiendesigns (RCT) und quasi-experimentellen Wartelisten-Kontrollgruppen-Designs (WLC) zur Überprüfung der Wirksamkeit eines App-basierten Stressbewältigungstrainings, inklusive Details zu Inhalten, Messzeitpunkten und Rekrutierung.

Kapitel 2: Zufallsstichprobe und Auswahlverfahren: Hier werden die Voraussetzungen für die Ziehung einer Zufallsstichprobe dargelegt und deren Realisierbarkeit im Kontext einer Schmerzambulanz diskutiert, ergänzt durch eine Erörterung probabilistischer und nicht-probabilistischer Auswahlverfahren.

Kapitel 3: Metaanalyse: Dieses Kapitel beschreibt die Grundlagen der Metaanalyse, ihre Ziele, das methodische Vorgehen sowie Vor- und Nachteile und wendet diese Prinzipien exemplarisch auf eine spezifische Studie (Vannucci et al., 2020) an, um deren Fragestellung, Ergebnisse und Methodenbewertung zu analysieren.

Schlüsselwörter

Metaanalyse, Studiendesign, Randomisiert-kontrollierte Studie (RCT), Quasi-experimentelles Design, Stressbewältigungstraining, Spannungskopfschmerz, Zufallsstichprobe, Auswahlverfahren, Evidenzbasierte Medizin, Psychologische Forschung, Moderatoreffekte, Publikationsbias, Schmerzambulanz, Adoleszenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit ist eine Einsendeaufgabe, die sich mit verschiedenen Aspekten der arbeits- und gesundheitspsychologischen Forschung befasst. Sie behandelt die Gestaltung von Studiendesigns, die Auswahl von Stichproben und die Methodik der Metaanalyse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen Studiendesigns für Stressbewältigungstrainings, die Theorie und Realisierbarkeit von Zufallsstichproben sowie die Anwendung und die Prinzipien der Metaanalyse zur Integration von Forschungsergebnissen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel der Arbeit ist es, ein umfassendes Verständnis für verschiedene Forschungsmethoden und deren Anwendung in der Psychologie zu demonstrieren. Eine spezifische Forschungsfrage, die im Kontext der Metaanalyse behandelt wird, ist der Zusammenhang zwischen Social-Media-Nutzung und riskantem Verhalten bei Adoleszenten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit diskutiert verschiedene Methoden, darunter randomisiert-kontrollierte Studiendesigns (RCT), quasi-experimentelle Wartelisten-Kontrollgruppen-Designs (WLC) für Interventionsstudien, verschiedene Stichprobenverfahren (probabilistisch und nicht-probabilistisch) und die statistische Metaanalyse zur Synthese von Forschungsergebnissen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil der Arbeit gliedert sich in drei Aufgaben: die Erörterung und den Vergleich von Studiendesigns für ein App-basiertes Stressbewältigungstraining, die Analyse der Voraussetzungen und Realisierbarkeit von Zufallsstichproben sowie eine detaillierte Einführung in die Metaanalyse inklusive ihrer praktischen Umsetzung anhand einer Beispielstudie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Metaanalyse, Studiendesign, Randomisiert-kontrollierte Studie (RCT), Stressbewältigungstraining, Zufallsstichprobe, Psychologische Forschung, Moderatoreffekte und Publikationsbias.

Warum gilt das Randomisiert-Kontrollierte Studiendesign (RCT) als Goldstandard in der klinischen Forschung?

Das RCT gilt als Goldstandard, weil es durch die zufällige Zuweisung die höchste interne Validität bietet, systematische Störvariablen kontrolliert und somit die beste Grundlage für belastbare kausale Schlussfolgerungen über Behandlungseffekte liefert.

Welche methodologischen Herausforderungen birgt die Metaanalyse?

Die Metaanalyse kann durch die synthetische Aggregation heterogener Studien zu irreführenden Gesamtergebnissen führen und ist anfällig für Publikationsbias, bei dem signifikante Befunde bevorzugt veröffentlicht werden. Zudem ist sie zeit- und ressourcenintensiv.

Welche Hauptergebnisse lieferte die Metaanalyse von Vannucci et al. (2020) bezüglich der Social-Media-Nutzung und riskantem Verhalten bei Adoleszenten?

Die Studie identifizierte einen kleinen bis mittleren, aber signifikanten, positiven Gesamtzusammenhang zwischen Social-Media-Nutzung und riskantem Verhalten. Moderatoranalysen zeigten, dass dieser Zusammenhang für internetspezifisches Risikoverhalten stärker ausfiel und die Art der Social-Media-Nutzung als signifikanter Moderator wirkte.

Final del extracto de 28 páginas  - subir

Detalles

Título
Methodologische Herausforderungen in der klinisch-empirischen Forschung. Stichprobenziehung in der Schmerzambulanz und die Kunst der Metaanalyse
Universidad
SRH - Mobile University
Calificación
1,3
Autor
Ramona Künkel (Autor)
Año de publicación
2025
Páginas
28
No. de catálogo
V1670849
ISBN (PDF)
9783389165386
ISBN (Libro)
9783389165393
Idioma
Alemán
Etiqueta
Metaanalyse Stichprobenziehung echte Zufallsstichprobe Non-Response-Bias Quotenstichprobe
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ramona Künkel (Autor), 2025, Methodologische Herausforderungen in der klinisch-empirischen Forschung. Stichprobenziehung in der Schmerzambulanz und die Kunst der Metaanalyse, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1670849
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