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Pädagogische Konzepte zum Umgang und zur Arbeit mit Medien

Titre: Pädagogische Konzepte zum Umgang und zur Arbeit mit Medien

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2009 , 26 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Carlos Steinebach (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie des médias
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Medien umgeben die Lehrkräfte und auch die Schülerinnen und Schüler im Alltag, haben eine historische Tradition, unterliegen dynamischen Veränderungsprozessen und werden „[…] zunehmend Bestandteil kultureller Erbschaft, in die eingeführt werden muss […]“ .
Die Schule hat auf diesem Sektor Aufgaben zu übernehmen. Sie kann es nicht ignorieren, dass die Medien in vielen Bereichen menschlichen Lebens eine zentrale Rolle spielen – und das nicht erst seit heute.
Die heutigen Schülerinnen und Schüler des 21. Jahrhunderts leben in „[…] reich aggregierten und strukturierten Medienwelten […]“ , die ihr tägliches Leben beeinflussen und prägen. Daher ist ein kritischer und reflexiver Umgang mit den Medien vor allem in der erzieherischen und bildenden Institution Schule vonnöten und bedarf pädagogischer Begleitung, um die Heranwachsenden durch ästhetische Anregung, bildende Auseinandersetzung und ethische Diskussion zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern der modernen (Medien-)Gesellschaft zu „erziehen“.
Als Lehrkraft steht man den Medien in einer ähnlich rezeptiven Situation gegenüber wie die Schülerinnen und Schüler, da man selbst Mediennutzer ist. Daher ist es die Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer, das Medienangebot und die Medienbotschaften mit fachlichem Wissen und dem erzieherischen Auftrag zu verbinden. Dies bedeutet, es gilt Medieninhalte adäquat aufzubereiten, die Medien und ihre Inhalte möglichst objektiv und kritisch zu betrachten sowie den Schülerinnen und Schülern in einer handlungsorientierten Form Medienkompetenz zu vermitteln.

Inhaltsverzeichnis

Prolog

Handlungsorientierte Medienpädagogik
Was bedeutet „handlungsorientiert“?
Lernzielbereiche einer ganzheitlich handlungsorientierten Medienpädagogik
Grundsätze einer ganzheitlich handlungsorientierten Medienpädagogik
Ziele einer ganzheitlich handlungsorientierten Medienpädagogik
Ganzheitlich handlungsorientierte Medienpädagogik in der Schule
Öffnung der Schule
Probleme ganzheitlich handlungsorientierter Medienpädagogik in der Schule

Aktive Medienarbeit
Grundlegende Lernprinzipien der aktiven Medienarbeit

Aktive medienorientierte Projektarbeit
Handelndes Lernen im Projekt
Ziele medienpädagogischer Projekte
Vorbereitung einer medienorientierten Projektarbeit
Was sollen medienpädagogische Projekte leisten?
Praktisches Beispiel
Relevanz innerhalb der schulpädagogischen Diskussion

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Prolog

Handlungsorientierte Medienpädagogik

Was bedeutet „handlungsorientiert“?

Lernzielbereiche einer ganzheitlich handlungsorientierten Medienpädagogik

Grundsätze einer ganzheitlich handlungsorientierten Medienpädagogik

Ziele einer ganzheitlich handlungsorientierten Medienpädagogik

Ganzheitlich handlungsorientierte Medienpädagogik in der Schule

Öffnung der Schule

Probleme ganzheitlich handlungsorientierter Medienpädagogik in der Schule

Aktive Medienarbeit

Grundlegende Lernprinzipien der aktiven Medienarbeit

Aktive medienorientierte Projektarbeit

Handelndes Lernen im Projekt

Ziele medienpädagogischer Projekte

Vorbereitung einer medienorientierten Projektarbeit

Was sollen medienpädagogische Projekte leisten?

Praktisches Beispiel

Relevanz innerhalb der schulpädagogischen Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungsmöglichkeiten einer handlungsorientierten Medienpädagogik im schulischen Kontext. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte medienorientierte Projektarbeit Medienkompetenz gefördert, die passive Konsumhaltung der Schülerinnen und Schüler durch aktives Produzieren ersetzt und somit ein emanzipatorischer Lernprozess eingeleitet werden kann.

  • Grundlagen der handlungsorientierten Medienpädagogik
  • Lernprinzipien der aktiven Medienarbeit
  • Konzeption und Durchführung medienorientierter Projekte
  • Herausforderungen und Probleme bei der Umsetzung im Schulalltag
  • Praxisbeispiele für medienpädagogisches Handeln

Auszug aus dem Buch

Handlungsorientierte Medienpädagogik

„Handlungsorientierte Medienarbeit knüpft an den Lebens- und Medienerfahrungen von Kindern und Jugendlichen an und macht den Schritt von der Mediennutzung zur Medienproduktion.“5 Die handlungsorientierte Medienpädagogik fußt auf der kritischen Medientheorie der 1960er Jahre. Diese besagt, dass der Rezipient nicht nur durch die Massenmedien beeinflusst ist, sondern betrachtet ihn in erster Linie als gesellschaftliches Subjekt, welches in seiner Lebens- und Alltagswelt reale Erfahrungen macht und unterschiedliche Bedürfnisse und Interessen entwickelt. Die Medien stehen den Subjekten nicht nur zur Rezeption gegenüber, sondern sie sollen von diesen selbst im gesellschaftlichen Kontext benutzt werden. Es entsteht folglich ein Prozess vom passiven Rezipienten zum aktiven Produzenten.6

Unter dem Begriff „handlungsorientiert“ versteht man traditionell „[…] ‚praktisches Tun’, ‚Lernen mit allen Sinnen’ [und] ‚Erfahrungslernen’ […]“7. Diese Aspekte gehen auf den amerikanischen Pädagogen John Dewey zurück, dessen Theorie oft verkürzt mit dem Slogan „learning by doing“ wiedergegeben wird. Dieses Prinzip legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Erfahrungsbildung, bei der Erlebnisse verarbeitet und reflektiert werden sollen, um „ganze“/ganzheitliche Erfahrungen bilden zu können. Dewey definiert außerdem zwei Quellen der Erfahrungsbildung. Die sinnlichen Erfahrungen werden in Kontakt mit der natürlichen sowie der sozialen Umwelt gemacht und die inneren Erfahrungen werden in Auseinandersetzung mit den eigenen Vorstellungen, Fantasien und Gefühlen erworben. „Ganze“ oder „ganzheitliche“ Erfahrungen bedeuten daher, das Zusammenspiel von sinnlichen Eindrücken, emotionaler Aufnahme („Färbung“) und denkender Verarbeitung.8

Zusammenfassung der Kapitel

Prolog: Führt in die Notwendigkeit ein, Medien in der Schule als Bestandteil kultureller Erbschaft zu begreifen und Schülerinnen und Schüler durch handlungsorientierte Medienkompetenz zu mündigen Bürgern zu erziehen.

Handlungsorientierte Medienpädagogik: Erläutert die theoretischen Wurzeln der handlungsorientierten Medienpädagogik und definiert zentrale Lernzielbereiche sowie Grundsätze für eine ganzheitliche Medienarbeit.

Aktive Medienarbeit: Beschreibt die aktive Medienarbeit als methodischen Ansatz, der Kommunikation als Mittel zur Emanzipation begreift und das Lernen in Gruppen fokussiert.

Aktive medienorientierte Projektarbeit: Detailliert die praktische Umsetzung, die Ziele und die Vorbereitung von Medienprojekten, beleuchtet das Potenzial für die Schule und diskutiert die Relevanz in der pädagogischen Praxis.

Schlüsselwörter

Medienpädagogik, Handlungsorientierung, Medienkompetenz, Projektarbeit, aktive Medienarbeit, Schülerpartizipation, Emanzipation, Medienproduktion, schulisches Lernen, Medienwelt, handlungsorientiertes Lernen, kritische Medienkompetenz, medienorientierte Projekte, Erfahrungsbildung, Pädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Konzepte und Methoden einer handlungsorientierten Medienpädagogik, die darauf abzielen, Medien nicht nur als Konsumobjekte, sondern als gestaltbare Werkzeuge für Lernprozesse in der Schule zu nutzen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen der Handlungsorientierung, der aktiven Medienarbeit, der Konzeption medienorientierter Projekte und der Einbettung dieser Ansätze in den schulischen Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schülerinnen und Schüler vom passiven Medienkonsumenten zum aktiven Produzenten werden können, um so kommunikative Kompetenz, Mündigkeit und Emanzipation zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse medienpädagogischer Theorien und Konzepte, ergänzt durch die Reflexion praktischer Projektbeispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (handlungsorientierte Medienpädagogik, aktive Medienarbeit) und die angewandte Ebene (Projektarbeit, Vorbereitung, Ziele, Probleme und praktische Umsetzungsbeispiele).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Medienpädagogik, Medienkompetenz, Handlungsorientierung, Projektarbeit und aktive Medienarbeit.

Warum wird die "Öffnung der Schule" als notwendig erachtet?

Sie ist notwendig, um medienweltliche Erfahrungen der Schüler in den Unterricht einzubeziehen, generationenübergreifendes Lernen zu ermöglichen und den Austausch mit außerschulischen Einrichtungen und Kulturräumen zu fördern.

Welche Probleme erschweren die Umsetzung medienorientierter Projekte in der Schule?

Die Arbeit nennt vor allem curriculare Probleme (Zeitdruck, Lehrpläne), Ressourcenmangel (fehlende oder veraltete Technik) und Kompetenzdefizite bei den Lehrkräften.

Was ist das Besondere am Beispiel des "Radiomagazins"?

Es veranschaulicht, wie durch die Erstellung eines eigenen Medienprodukts soziale Prozesse (Stärkung des "Wir-Gefühls") angestoßen und technisches sowie gestalterisches Wissen in einer realen Situation erworben werden können.

Fin de l'extrait de 26 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Pädagogische Konzepte zum Umgang und zur Arbeit mit Medien
Université
University of Marburg  (Institut für Schulpädagogik)
Cours
Medienpädagogisches Handeln in der Schule – Grundlagen und Ansatzpunkte für die schulische Medienarbeit
Note
1,0
Auteur
Carlos Steinebach (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
26
N° de catalogue
V167195
ISBN (ebook)
9783640835768
ISBN (Livre)
9783640836086
Langue
allemand
mots-clé
Medienpädagogik Medienpädagogisches Handeln in der Schule Schulische Medienarbeit Handlungsorientierte Medienarbeit Öffnung der Schule Aktive Medienarbeit Medienorientierte Projektarbeit Medienpädagogische Projekte
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Carlos Steinebach (Auteur), 2009, Pädagogische Konzepte zum Umgang und zur Arbeit mit Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167195
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Extrait de  26  pages
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