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Ein Wiener Gestapobeamter und seine Spitzel

Zur Biographie und Tätigkeit Lambert Leutgebs, Leiter des Nachrichtenreferats der Gestapoleitstelle Wien

Titre: Ein Wiener Gestapobeamter und seine Spitzel

Mémoire (de fin d'études) , 2003 , 317 Pages

Autor:in: Christine Cézanne-Thauss (Auteur)

Histoire de l'Europe - Époque guerres mondiales
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Diese Arbeit befasst sich mit der Gestapo, geht auf ihre Wirkungsweise und das Selbstverständnis ihrer Beamten ein. Im Fokus steht die Gestapoleitstelle Wien. Anhand von Biografien werden der Leiter des Nachrichtenreferats und seine Spitzel dem Leser nahe gebracht.

Dieser hohe Wiener Gestapobeamte war Lambert Leutgeb. Er erreichte mit Hilfe seiner Spitzel große „Erfolge“ in der Bekämpfung und Vernichtung von Regimegegnern.
Durch die ausgewählten Konfidenten wird eine Verbindung zum Widerstandsmilieu aufgezeigt, waren diese doch vor ihrer „Anwerbung“ durch die Gestapo einerseits in der bürgerlichen und andererseits in der kommunistischen Widerstandsbewegung tätig. Widerstand spiegelt sich in seiner Zerschlagung, kommt in seiner Negation vor und wird durch seine Verfolger und durch seine Verräter veranschaulicht. Durch die Befassung mit den Tätern werden auch deren Opfer sichtbar.

Es stellt sich die Frage, inwieweit diese Verräter nur Täter oder nicht auch Täter und Opfer in einem waren. Das Dilemma zwischen Widerstand und Überlebenwollen, zwischen Solidarität und Verrat wird aufgezeigt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • DANKSAGUNG
  • VORWORT
  • EINLEITUNG
  • TEIL I
    • ALLGEMEINE ASPEKTE
    • I. ZUR GESCHICHTE DER POLITISCHEN POLIZEI VOR 1933
      • 1. Die Entwicklung der Gestapo in Preußen und Bayern und die Zentralisierung der Politischen Polizei
    • II. DIE GESTAPO, IHRE ENTSTEHUNG UND AUFGABE
      • Verschiedene Aufgabenbereiche der Gestapo
      • 2. Gestapopersonal
      • 3. Gewalt als Bindemittel der Gestapomitglieder untereinander und Terror als Mittel der Machtsicherung und –ausdehnung
      • 4. Von der Effektivität der Gestapoarbeit und der Verflechtung von Gestapo und Bevölkerung
    • III. DENUNZIANTEN UND SPITZEL – NEUERE HISTORISCHE EINSCHÄTZUNG DER „ALLMACHT“ DER „ZENTRALE DES TERRORS“
      • 1. Die Begriffe: Denunziation, Denunziant, Konfident, Spitzel, Vertrauensperson und V-Leute im Spiegel diverser Lexika
      • 2. Denunzianten – Beweggründe für Gestapozuträger
      • 3. Die V-Leute der Gestapo
    • IV. ZIELGRUPPEN, AUF DIE KONFIDENTEN ANGESETZT WURDEN
      • 1. Zur Situation der illegalen KPÖ während der NS-Herrschaft
  • TEIL II
    • ZUR BIOGRAPHIE UND TÄTIGKEIT DES WIENER GESTAPOBEAMTEN LAMBERT LEUTGEB
    • EINLEITUNG
    • I. DAS „AUSTROFASCHISTISCHE“ HERRSCHAFTSSYSTEM
      • 1. Politischer Hintergrund
      • 2. Der „Austrofaschismus“ und seine Gegner
    • II. LEUTGEBS KINDHEIT UND AUSBILDUNGSZEIT
    • III. EINTRITT IN DEN POLIZEIDIENST
    • IV. DER „STÄNDESTAATLICHE“ POLIZEIAPPARAT
      • 1. Die österreichische Staatspolizei
    • V. DER „ANSCHLUSS“ UND SEINE AUSWIRKUNGEN AUF DEN ÖSTERREICHISCHEN POLIZEIAPPARAT
      • 1. Die rechtliche Grundlage der Gestapo in Österreich
    • VI. DIE GESTAPOLEITSTELLE WIEN
      • 1. Beginn der Machtetablierung in Österreich
      • 2. Die Gestapo im ehemaligen Österreich - Fortführung des „ständestaatlichen“ Polizeiapparats oder neues Sammelbecken nationalsozialistischer Eiferer?
      • 3. Die personelle Besetzung der Gestapoleitstelle Wien
      • 4. Der Amtsbereich und die Kompetenzverteilung der Gestapoleitstelle Wien
      • 5. Die örtliche Unterbringung
    • VII. LAMBERT LEUTGEBS ÜBERNAHME ZUR GESTAPOLEITSTELLE WIEN
      • 1. Lambert Leutgebs Bemühen um die frühe Mitgliedschaft in der NSDAP und um die Anerkennung als „Alter Kämpfer“
    • VIII. DIE ABTEILUNG II
      • 1. Die Aufgaben des Referats II A
      • 2. Die Sachgebiete des Referats II A
    • IX. LAMBERT LEUTGEBS BETÄTIGUNGSFELD IM SACHGEBIET II A1
    • X. LAMBERT LEUTGEB ALS LEITER DES REFERATS II N, SPÄTER UMBENANNT IN IV N
    • XI. DIE KONFIDENTEN DES REFERATS II N
      • 1. Die Methode der Konfidentengewinnung
      • 2. Das „Konfidentenpotential“ – aus welchen Personengruppen und wo Spitzel angeworben wurden
      • 3. Die Existenz von Doppelagenten
      • 4. Die Unterscheidung in V- und G- Leute
      • 5. Einsatzmöglichkeiten für Konfidenten
      • 6. Das unheilvolle Wirken der Agents provocateurs
      • 7. Die Kontaktpflege zwischen Wiener Gestapobeamten und „ihren“ Konfidenten
      • 8. Die verschiedenen Auszahlungsmodalitäten
      • 9. Die Anzahl der Konfidenten und ihre äußerst effiziente Wirkungsweise
    • XII. ZUSAMMENLEGUNG DER GESTAPO- MIT DER KRIPOLEITSTELLE WIEN UND LAMBERT LEUTGEBS WIRKEN BIS 1945
    • XIII. LAMBERT LEUTGEBS LEBEN NACH BEENDIGUNG DES ZWEITEN WELTKRIEGS
      • 1. Inhaftierung in Österreich
      • 2. Verurteilung durch die jugoslawische Militärbehörde
      • 3. Abschiebung Lambert Leutgebs nach Österreich und sein „Versinken“ in der Unauffälligkeit
    • XIV. DER ÖSTERREICHISCHE JUSTIZAPPARAT NACH 1945 UND SEIN UMGANG MIT NS-VERBRECHERN
      • 1. Die Zeit unmittelbar nach dem Krieg
      • 2. Die Auswirkungen des „Kalten Krieges“ auf die Verfolgung von Tätern des NS-Regimes
  • TEIL III
    • KURZBIOGRAPHIEN EINIGER BEDEUTENDER SPITZEL DES WIENER NACHRICHTENREFERATS UND EIN INTERPRETATIONSVERSUCH DER BEWEGGRÜNDE IHRES HANDELNS
    • I. OTTO HARTMANN
      • 1. Biographie Otto Hartmanns
      • 2. Otto Hartmann und die Frauen
      • 3. Versuch einer Interpretation der Persönlichkeit Hartmanns
      • 4. Denunziant oder Gewährsmann - die Einschätzung Otto Hartmanns als Gestapokonfident
      • 5. Die Verbindung Otto Hartmanns mit Kurt Koppel
      • 6. Das Zusammenwirken verschiedener Sachgruppen und Referate bei der Überwachung der Österreichischen Freiheitsbewegung
    • II. KURT KOPPEL UND GRETE KAHANE
      • 1. Koppel und Kahane – jüdische Spione?
      • 2. Kurt Koppel und Grete Kahane - ihr Wirken als Gestapokonfidenten
      • 3. Kriegsende – Verhaftung Kahanes und Koppels Flucht
      • 4. Mögliche Gründe für Koppels und Kahanes Bereitschaft zum Verrat
      • 5. Versuch einer Interpretation der Persönlichkeiten Kahanes und Koppels
  • TEIL IV
    • I. GEDANKEN ZU OPFERN UND TÄTERN
      • 1. Opfer und Täter in Selbstzeugnissen
      • 2. Konfidenten – Opfer und Täter?
      • 3. Opfer und Täter in der Forschung
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • LITERATUR / UNGEDRUCKTE QUELLEN / INTERVIEWS
  • LITERATURVERZEICHNIS
  • INTERVIEWS
  • ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
  • DOKUMENTENANHANG

Zielsetzung & Thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die spezifische Thematik des Nachrichtenreferats der Wiener Gestapoleitstelle und die Rolle ihrer Spitzel. Ziel ist es, die Entstehung und Wirkungsweise der Gestapo im Allgemeinen sowie die Rolle von Denunzianten und Spitzeln zu analysieren, um das Wirken Lambert Leutgebs und seiner V-Leute im größeren Kontext des NS-Terrorregimes in Österreich zu verstehen und neuere historische Erkenntnisse zur "Allmacht" der Gestapo und der Mitwirkung der Bevölkerung aufzuzeigen.

  • Die spezifische Rolle des Nachrichtenreferats der Wiener Gestapoleitstelle.
  • Die Biographie und Tätigkeit von Lambert Leutgeb als Gestapobeamter.
  • Die Analyse der Beweggründe und psychologischen Dispositionen von Denunzianten und Spitzeln (Konfidenten).
  • Die Rolle der Bevölkerung bei der Unterstützung der Gestapo und die Infragestellung des Mythos ihrer "Allmacht".
  • Detaillierte Fallstudien bedeutender Gestapokonfidenten wie Otto Hartmann, Kurt Koppel und Grete Kahane.
  • Der Umgang des österreichischen Justizapparats mit NS-Verbrechern nach 1945.

Auszug aus dem Buch

1. Biographie Otto Hartmanns

Fritz Lehmann, Schauspieler am Burgtheater wie Hartmann, gab über diesen zu Protokoll: „Über die politische Vergangenheit Hartmann weiss ich, daß er früher Mitglied des Heimatschutzes war und in dieser Eigenschaft stets in der Heimatschutzu niform herumgelaufen ist. Er war auch Angehöriger des S.K. (Sturmkorps) [...]. Dortselbst schon hat er im Auftrage der Vaterländischen Front innerhalb des Burgtheaters das gesamte Künstlerpersonal zu bespitzeln wer für die Vaterlän dische Front sei und wer NSDAP-Mitglied sei. Die Anzeigen waren aber mehr als lau und haben niemals zu einem positiven Erfolg gegen die Nationalsozia listen geführt. Als im Jahre 1938 der Umbruch kam und die Nationalsozialisten die Macht ergriffen, erschien plötzlich Otto Hartmann in weißen Hemd mit schwarzer Krawatte und Hakenkreuzbinde und geschultertem Gewehr vor dem Gebäude der Vaterländischen Front am Hof, und ist dort Wache gestanden. [...] Befragt von verschiedenen Personen wieso er heute Nationalsozialist sei, erklärte er immer wieder, daß sei eben die große Kunst ein gewisses Doppel spiel zu treiben und ich bin ja nach wie vor ein vaterländisch eingestellter Ös terreicher und habe mich blos als Tarnung um weiter für Österreich arbeiten zu können, in die NSDAP-Kreise eingeschlichen.“

In der gegen ihn eingeleiteten Voruntersuchung nennt Hartmann auch einen anderen Grund für sein opportunistisches Verhalten: „In den ersten Tagen nach dem Umbruch 1938 habe ich unter anderem [...] in Erfahrung gebracht, dass gegen mich wegen meiner früheren politischen Tätig keit eine Disziplinaruntersuchung eingeleitet wurde und dass daher eine Ver tragserneuerung für mich sehr in Frage gestellt sei. Ich bemühte mich darauf hin [...] in die SA, die meiner Meinung nach als die harmloseste aller National sozialistischen Organisationen erschien aufgenommen zu werden. [...] und so gelang es mir auch bei der SA Standarte 81 als SA Anwärter aufgenommen zu werden. [...] Ich möchte darauf hinweisen, dass ich alleinstehend bin und es einem Schauspieler nicht so leicht ist ein neues Engagement zu erhalten und die Verträge bereits längere Zeit vorher abgeschlossen müssen. Ich wäre also im Falle einer Entlassung bzw Kündigung vor dem Nichts gestan den.“

Zusammenfassung der Kapitel

TEIL I: ALLGEMEINE ASPEKTE: Dieser Teil beleuchtet die Entstehung und Wirkungsweise der Gestapo, ihre Geschichte vor 1933 und die Zentralisierung der politischen Polizei. Er analysiert zudem die Begriffe Denunziation, Spitzel und Konfidenten sowie die historische Einschätzung der "Allmacht" der Gestapo.

TEIL II: ZUR BIOGRAPHIE UND TÄTIGKEIT DES WIENER GESTAPOBEAMTEN LAMBERT LEUTGEB: Dieses Kapitel widmet sich der detaillierten Biographie Lambert Leutgebs, seiner Laufbahn in der österreichischen Staatspolizei und später als Leiter des Nachrichtenreferats der Wiener Gestapoleitstelle. Es untersucht die Auswirkungen des "Anschlusses" auf den österreichischen Polizeiapparat und Leutgebs Rolle bei der Formierung des Konfidentenapparates.

TEIL III: KURZBIOGRAPHIEN EINIGER BEDEUTENDER SPITZEL DES WIENER NACHRICHTENREFERATS UND EIN INTERPRETATIONSVERSUCH DER BEWEGGRÜNDE IHRES HANDELNS: Hier werden die Lebenswege und Motivationen ausgewählter Hauptkonfidenten wie Otto Hartmann, Kurt Koppel und Grete Kahane beleuchtet. Es wird versucht, ihre Handlungen und Beweggründe zu interpretieren und ihre Rolle als "Zwischenwesen" zwischen Opfern und Tätern zu analysieren.

TEIL IV: GEDANKEN ZU OPFERN UND TÄTERN: Dieser Teil reflektiert über die Beziehung zwischen Opfern und Tätern im NS-Regime, die verschiedenen Arten des Verrats und die Schwierigkeiten der historischen Aufarbeitung. Es wird der Umgang des österreichischen Justizapparates nach 1945 mit NS-Verbrechern und die Rolle des "Kalten Krieges" dabei erörtert.

Schlüsselwörter

Gestapo, Wien, Lambert Leutgeb, Spitzel, Konfidenten, Denunziation, NS-Herrschaft, Widerstand, Biographie, Justiz, Nachkriegszeit, Opfer, Täter, Austrofaschismus, Staatspolizei.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit untersucht das Nachrichtenreferat der Wiener Gestapoleitstelle und die Rolle ihrer Spitzel. Sie beleuchtet die Gestapo im Allgemeinen, ihre Entstehung und Wirkungsweise, um Lambert Leutgebs Tätigkeit und die Funktion seiner V-Leute im größeren Kontext des NS-Terrorregimes in Österreich zu verstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Geschichte und Organisation der Gestapo, die Biographien von Gestapobeamten und Spitzeln, die Mechanismen von Denunziation und Verrat, sowie der Umgang der Justiz mit NS-Verbrechern nach dem Zweiten Weltkrieg in Österreich.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Verwicklung Lambert Leutgebs als Leiter des Nachrichtenreferats der Wiener Gestapoleitstelle in die Unterwanderung von Widerstandsorganisationen durch V-Leute aufzuzeigen und die Beweggründe dieser Spitzel zu interpretieren, wobei der Mythos der "Allmacht" der Gestapo hinterfragt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine detaillierte Analyse von Akten aus Volksgerichtsverfahren, Gauakten, Polizeiberichten und biografisch-narrativen Interviews, um die Persönlichkeiten und Handlungsweisen der Beteiligten zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die allgemeinen Aspekte der Gestapo, die Biographie und Tätigkeit von Lambert Leutgeb, detaillierte Kurzbiographien seiner bedeutendsten Spitzel sowie eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Täter-Opfer-Problematik und der Nachkriegsjustiz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Gestapo, Wien, Lambert Leutgeb, Spitzel, Konfidenten, Denunziation, NS-Herrschaft, Widerstand, Biographie, Justiz, Nachkriegszeit, Opfer, Täter, Austrofaschismus, Staatspolizei.

Wie wurde die Rolle von Konfidenten und Denunzianten nach 1945 in der Forschung und Öffentlichkeit behandelt?

Nach 1945 war die Thematik der Konfidenten und Denunzianten lange tabuisiert, oft auf eine "Quellennot" zurückgeführt oder durch die heroisierende Überlieferung des Widerstandes in den Hintergrund gedrängt. Erst in den letzten zehn Jahren gab es verstärkt Untersuchungen dazu.

Welche Rolle spielte Otto Hartmann, einer der prominentesten Spitzel, und welche persönlichen Motive werden für sein Handeln angenommen?

Otto Hartmann agierte als "qualifizierter Anzeiger" und Agent Provocateur für die Gestapo, insbesondere in der "Österreichischen Freiheitsbewegung". Seine Motive werden auf ein enormes Geltungsbedürfnis und ein tiefsitzendes Minderwertigkeitsgefühl zurückgeführt, das er durch seine Tätigkeit zu kompensieren versuchte.

Was war die Bedeutung der sogenannten „Schutzhaft“ im NS-Regime?

Die "Schutzhaft", ursprünglich eine kurzzeitige polizeiliche Verwahrung, wurde im NS-Regime zu einer präventiven Polizeimaßnahme gegen "staatsfeindliche Elemente" ausgeweitet, wodurch Personen beliebig lange ohne Rechtsmittel in Haft gehalten und oft in Konzentrationslager eingewiesen werden konnten.

Wie beeinflusste der "Kalte Krieg" den Umgang des österreichischen Justizapparates mit NS-Verbrechern?

Der "Kalte Krieg" führte zu einer Relativierung der Verfolgung von NS-Tätern. Politische Interessen, insbesondere das Buhlen um Wählerstimmen ehemaliger NSDAP-Mitglieder, und eine zunehmende Verharmlosung der Delikte bewirkten eine schwindende Strafverfolgung und Milderung der Urteile.

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Résumé des informations

Titre
Ein Wiener Gestapobeamter und seine Spitzel
Sous-titre
Zur Biographie und Tätigkeit Lambert Leutgebs, Leiter des Nachrichtenreferats der Gestapoleitstelle Wien
Auteur
Christine Cézanne-Thauss (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
317
N° de catalogue
V1676817
ISBN (PDF)
9783389170748
ISBN (Livre)
9783389170755
Langue
allemand
mots-clé
Gestapo Gestapoleitstelle Wien Lambert Leutgeb Gestapobeamte Wiener Nachrichtenreferat Gestapo Wien Gestapo Österreich Spitzel Konfidenten Linksopposition kommunistischer Widerstand bürgerliche Widerstandsbewegung österreichische Nazitäter Kurt Koppel Grete Kahane Otto Hartmann Dilemma zwischen Verrat und Solidarität V-Leuet Denunziation versus Konfidenten Geschichte Österreichs Österreichische Freiheitsbewegung Roman Scholz Erwin Puschmann Geschichte des Widerstandes Wien NS-Verfolgung
Sécurité des produits
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Citation du texte
Christine Cézanne-Thauss (Auteur), 2003, Ein Wiener Gestapobeamter und seine Spitzel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1676817
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