Die Wahlcomputerentscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 03.März 2009

BVerfGE 123, 39 - 89


Seminararbeit, 2010

34 Seiten, Note: 16


Leseprobe

Gliederung

A. einfuhrung in die problematik von wahlcomputern

B. die ENTSCHEIDUNG des BVERFG vom 03. marz 2009
I. Der Rahmen der Entscheidung
1. Die Verwendung von Wahlgeraten bei Wahlen in Deutschland
2. Vorteile von Wahlcomputern
3. Rechtsgrundlage des Wahlcomputereinsatzes bei der BT-Wahl 2005
4. Die Bau- und Funktionsweise der eingesetzten Wahlcomputer
II. Kurzfassung derEntscheidung
1. Der Wahlrechtsgrundsatz der Offentlichkeit der Wahl
a) Herleitung und verfassungsrechtliche Verankerung
b) Ausgestaltung des Grundsatzes u. Anforderungen an Wahlcomputer
c) Keine Ausnahmen vom Grundsatz der Offentlichkeit der Wahl
2. Die Uberprufung der einzelnen Vorschriften des Bundeswahlrechts
a) Ergebnis der Uberprufung des § 35 BWahlG
b) Ergebnis der Uberprufung der BWahlGV
c) Ergebnis der Uberprufung der eingesetzten Wahlcomputer
3. Konsequenzen fur die Bundestagswahl 2005

C. kritik an der entscheidung des bverfg
I. Die Herleitung des Grundsatz der Offentlichkeit der Wahl
1. Demokratieprinzip
a) Ansicht des BVerfG
b) Gegenansicht
c) Stellungnahme
2. Republikprinzip
3. Rechtsstaatsprinzip
4. Zwischenergebnis
II. Wahlcomputer, die die Offentlichkeit der Wahl berucksichtigen?
1. Der parallele Stimmzettelausdruck
2. Schlussfolgerungen fur Wahlcomputer generell
3. Zwischenergebnis
III. Die Wahlrechtsgrundsatze aus Art. 38IS.1 GG
1. Prufung der einzelnen Wahlgrundsatze
a) Die Allgemeinheit der Wahl
b) Die Unmittelbarkeit der Wahl
c) Die Freiheit der Wahl
d) Die Gleichheit der Wahl
e) Die Geheimheit der Wahl
2. Schlussfolgerungen aus derPrufung der Wahlrechtsgrundsatze
a) Gefahr von Manipulationen und Softwarefehler
b) Zwischenergebnis
IV. (Keine) Auswirkungen auf die 16. Bundestagswahl 2005?
1. Mandatsrelevanz der Wahlfehler
2. Bestandsschutz des gewahlten Bundestags?
3. Zwischenergebnis

D. FAZIT

Die Wahlcomputerentscheidung des BVerfG

A. Einfuhrung in die Problematik von Wahlcomputern

Dass sich kluge Kopfe beim Schachspielen gerne mit der kunstlichen Intelligenz duellieren, ist an sich nichts AuBergewohnliches. Jedoch zu Recht sorgte im Sommer 2006 ein computergestutztes, vor laufenden Fernsehkameras stattfindendes „Schachduell“ fur Aufsehen. Gemeinsam mit der niederlandischen Burgerinitiative „Wij vertrouwen stemcomputers niet“ ist es dem Chaos-Computer-Club e.V. gelungen, einen bis dahin offiziell als sicher geltenden Wahlcomputer der Firma Nedap vom Typ ES3B in einen Schachspielcomputer umzuprogrammieren[1]. In einer auBerst anschaulichen Weise wurden die, in den Monaten zuvor in einer wachsenden Zahl von Berichten kritisierten technischen Unsicherheiten von Wahlcomputern so auch fur den Computer-Laien offensichtlich. Insbesondere hatte das Bekanntwerden von Problemen bei der US-Prasidentenwahl 2000 in der Medienwelt groBe Resonanz gefunden. Unter anderem soll im Bundesstaat Florida ein Wahlcomputer der Firma Diebold fur den Prasidentschafts- kandidaten Al Gore ein Minus von 16.022 Stimmen ausgewiesen haben[2].

Die nun vom Schachexperiment betroffenen Wahlcomputer wurden in den Niederlanden zuletzt flachendeckend eingesetzt. Uber 8.300 Stuck warteten auf 90 Prozent der Wahlerstimmen[3]. Baugleiche, der Baureihe ESDI und ESD2 entstammende Nedap-Wahlcomputer sind jedoch auch bei Wahlen in Deutschland verwendet worden. Wahrend aber die niederlandische Regierung alsbald eine Kommission zur Untersuchung der Risiken berief, diese sich gegen den weiteren Einsatz von Wahlcomputern aussprach und der niederlandische Ministerrat dieser Beschlussempfehlung letztlich folgte[4], unterlieBen es die politischen Verantwortlichen in Deutschland, vergleich- bare MaBnahmen zu treffen[5]. Das Bundesministerium des Inneren verteidigte trotz allem deren Verwendung, als wegen des Einsatzes der besagten Wahlcomputer bei der am 18. September 2005 stattgefundenen Bundestags- wahl gemaB Art. 41 I S. 1 Grundgesetz (GG) Einspruche gegen das Wahlergebnis erhoben wurden[6]. Der Bundestag selbst wich einer offentliche Debatte im Plenum aus, belieB es bei den laufenden Untersuchungen des Wahlprufungsausschusses und handelte eine an ihn gerichtete, von 45.704 Burgern unterzeichnete Petition im zustandigen Petitionsausschuss innerhalb einer viertel Stunde ab[7]. Um so gespannter blickten Befurworter wie Gegner von Wahlcomputern auf die, nach Ablehnung der Einspruche durch den Bundestag, beim Bundesverfassungsgericht eingereichten Wahlprufungsbe- schwerden. Am 3. Marz 2009 hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) schlieBlich uber die beiden ausstehenden Beschwerden entschieden.

Im Folgenden soll anhand dieser Entscheidung vertiefend auf die verfassungsrechtliche Problematik von Wahlcomputern eingegangen werden. Dafur wird zunachst der Rahmen der Entscheidung und die Entscheidung selbst dargestellt (Teil B). In einem weiteren Schritt wird diese dann einer kritischen Wurdigung zugefuhrt (Teil C). Deren Schwerpunkt wird vor allem auf der Frage nach der grundsatzlichen Vereinbarkeit von Wahlcomputern mit dem Grundsatz der Offentlichkeit (Teil C. II.), der Bedeutung der Wahl- rechtsgrundsatze (Teil C. III.) und der Konsequenzen fur die 16. Bundestags- wahl 2005 (Teil C IV.) liegen. Ein die herausgearbeiteten Kritikpunkte umfassendes Fazit wird diese Arbeit dann zum Abschluss bringen (Teil D).

B. Die Entscheidung des BVerfG vom 03. Marz 2009

I. Der Rahmen der Entscheidung

Mit dem Urteil vom 03. Marz 2009 kam es zum erstenmal zu einem verfassungsgerichtlichen Ausspruch uber den Einsatz von Wahlcomputern bei Wahlen in Deutschland[8].

1. Die Verwendung von Wahlgeraten bei Wahlen in Deutschland

Ruckblickend gab es aber bereits zur Bundestagswahl 1961 Bemuhungen, das Wahlen mittels mit elektromechanischen Zahlwerken ausgestatteten Wahlgeraten zu ermoglich[9] schinen scheiterte allerdings an deren begrenzten Einsatzfahigkeit und deren Storanfalligkeit[10]. Auch schreckten die hohen Kosten fur den Erwerb, fur die Lagerung und die Wartung der Gerate eher ab[11].

Bei den Europa- und Kommunalwahlen im Juni 1999 in Koln gelangten die elektronisch rechengesteuerten Wahlgerate (Wahlcomputer) vom Typ ESDI und ESD2 sodann das erstemal zur Anwendung[12]. Bei der darauf folgenden 15. Bundestagswahl 2002 setzten schon insgesamt 29 Kommunen 1.443 Stuck der besagten Wahlcomputer ein[13].

Den Hohepunkt bildete jedoch die, vom BVerfG zu prufende Wahl zum 16. Bundestag, die im September 2005 stattfand. In 2.100 Wahllokalen konnte nur noch stimmzettelfrei gewahlt werden[14] Ungefahr 2,5 Millionen Wahlberechtigte stimmten mittels Wahlcomputer ab, was bei rund 48,1 Millionen abgegebenen Stimmen im Wahlergebnis in etwa 5 Prozentpunkte ausmachen durfte[15].

Ihren vorerst letzten Einsatz erfuhren die Nedap-Wahlcomputer schlieBlich bei verschiedenen Landtagswahlen 2006 und bei der Landtagswahl in Hessen im Januar 2008[16].

2. Vorteile von Wahlcomputern

Damals wie heute versprach man sich durch die Verwendung von Wahlgeraten hauptsachlich Schnelligkeit bei der Ermittlung des Wahlergebnisses am Ende des Wahltags, gerade auch dann, wenn mehrere Wahlen an einem Tag abgehalten wurden[17]. Des Weiteren stand die Reduzie- rung von ungewollt ungultig abgegebenen Stimmen in Blickpunkt, insbeson- dere bei Kommunalwahlen bei denen das Kumulieren und Panaschieren moglich ist. AuBerdem sollte auch der Wahlvorgang selbst durch den Einsatz von Wahlgeraten beschleunigt werden, indem das Hantieren mit den oft sehr langen Stimmzetteln entfallt[18].

SchlieBlich sollten diese organisatorischen Vorteile zu Kosteneinsparungen fuhren, da insgesamt weniger Wahlhelfer benotigt wurden[19]. So konnte beispielsweise bei Wahlen in der Stadt Koln auf mehr als die Halfte der bisher notigen Wahlhelfer verzichtet werden. Statt 5.600 mussten nur noch 2.700 Personen eingesetzt werden, wodurch die Stadt ihre Stimmbezirke von 800 auf 540 reduzieren konnte[20].

3. Rechtsgrundlage des Wahlcomputereinsatzes bei der BT-Wahl 2005

Die Ermachtigung des Bundesministerium des Inneren „amtlich zugelassenen Stimmenzahlgerate“ bei Bundestagswahlen zu zulassen, fand sich schon im historischen Bundeswahlgesetz (BWahlG) vom 7. Mai 1956[21]. Um aber der erwahnten, in den siebziger Jahren fortschreitenden Entwick- lung von elektromechanischen Wahlgeraten gerecht zu werden, fugte der Gesetzgeber im Juni 1975 die ausfuhrlichere Regelung des heutigen § 35 BWahlG in das Gesetzeswerk ein[22]. Kurz darauf erlieB das Bundesministerium des Inneren, jetzt ermachtigt durch § 35 III BWahlG die Bundeswahlgerateverordnung (BWahlGV), die seither die Zulassung und den Einsatz von Wahlgeraten bei Wahlen zum Bundestag regelt.

Auf dem in der Fassung vom 23. Juli 1993, zuletzt am 25. November 2003 geanderten § 35 BWahlG und der BWahlGV von 1975 mit letzter Anderung vom 20. April 1999 basierend, erhielten die Nedap-Wahlcomputer der Baureihe ESD1 und ESD2 als einzige elektronisch rechengesteuerte Wahlgerate in Deutschland ihre Zulassung und die nach § 4 I BWahlGV notwendige Verwendungsgenehmigung fur die, von den Wahlprufungs- beschwerden betroffene 16. Bundestagswahl 2005[23].

4. Die Bau- und Funktionsweise der eingesetzten Wahlcomputer

Die vom BVerfG zu bewertenden Wahlcomputer stellen aufgebaut jeweils eine Wahlkabine mit integriertem Eingabefeld und Bildschirm dar[24]. Vor ihrem Einsatz bedurfen sie einer Konfiguration des, auf der Ruckseite der Wahlcomputerkabine aus einem speziellen Steckplatz zu entnehmenden Speichermoduls. Mit Hilfe eines Programmierungs- und Auslesegerats, das an einem handelsublichen PC angeschlossen werden kann, werden dazu uber ein Softwareprogramm die notwendigen Daten, insbesondere die zur Wahl aufgestellten Kandidaten und Parteien und deren Zuordnung zu den einzelnen Tasten initialisiert[25]. Auf dem Tastenfeld selbst wird ein stimmzettelahnliches Blatt unter einem durchsichtigen Folientableau eingelegt, auf denen sich, fur den Wahler erkenntlich, die Namen der zur Wahl stehenden Kandidaten und Parteien wiederfinden[26]. Die Abgabe einer ungultigen Stimme wird durch eine zusatzliche, dementsprechend gekennzeichnete Taste gewahrleistet[27].

Vor jeder Stimmenabgabe hat der Wahlvorstand den Computer mittels einer externen Bedieneinheit freizugeben[28]. Nach Tastendruck durch den Wahler erscheint dessen Eingabe dann auf dem vor ihm befindlichen Bildschirm. Dabei wird ihm die Moglichkeit eroffnet diese zu korrigieren oder aber zu bestatigen und damit endgultig abzustimmen[29].

Ein Softwareprogramm, das auf zwei elektronischen Speicherbausteinen (EPROMs[30] ), die sich im Gerat unter einer verschraubten, mit Siegeln versehenen Abdeckung befinden, installiert ist, erfasst die nun abgegebene Stimme und legt sie auf dem zuvor konfigurierten Speichermodul ab[31]. SchlieBlich konnen am Ende des Wahltags, mit Hilfe des Software- programms die abgespeicherten Stimmen durch den Wahlcomputer selbst ausgezahlt werden und durch einen, ebenfalls an der Ruckseite der Wahl- computerkabine befindlichen integrierten Drucker als Gesamtergebnis ausgedruckt werden[32].

II. Kurzfassung der Entscheidung

Mit der Entscheidung vom 03. Marz 2009 stellte das BVerfG fest, dass die Verwendung der Nedap-Wahlcomputer bei der Bundestagswahl 2005 nicht verfassungskonform war. Zugleich erklarte es aber auch die BWahlGV fur verfassungswidrig. Eine grundsatzliche Unvereinbarkeit des Einsatzes von Wahlcomputern mit dem Grundgesetz konnten die Verfassungsrichterjedoch nicht erkennen. Das Gericht hielt damit die erhobenen Wahlprufungs- beschwerden fur teilweise begrundet. Rugen, die das Wahlprufungsverfahren des Bundestages betrafen, wurden als unbegrundet zuruckgewiesen. Andere blieben wiederum offen[33].

1. Der Wahlrechtsgrundsatz der Offentlichkeit der Wahl

Als entscheidungsrelevanten PrufungsmaBstab benennt das BVerfG den Grundsatz der Offentlichkeit der Wahl[34].

a) Herleitung und verfassungsrechtliche Verankerung

Es leitet ihn aus dem Demokratie-, Rechtsstaats-, und Republikprinzip her und sieht ihn als einen in Art. 38 GG i.V.m. Art. 20 I, II GG verfassungs- rechtlich verankerten, ungeschriebenen Wahlrechtsgrundsatz an[35].

b) Ausgestaltung des Grundsatzes u. Anforderungen an Wahlcomputer

Aus dem Grundsatz selbst folgert das Gericht, dass alle wesentlichen Schrit- te der Wahl der offentlichen Uberprufbarkeit unterliegen mussen. Davon umfasst seien insbesondere auch die Wahlhandlung und die Ermittlung des Wahlergebnisses[36].

Bei der Verwendung von Wahlcomputern gelte es diese Anforderungen ebenfalls zu beachten. Im Ganzen sei aber die Verwendung von Wahl­computern unter engen Voraussetzungen mit dem Grundgesetz vereinbar[37]. Dass der Wahler ohne informationstechnisches Spezialwissen die Rechenvorgange zur Entgegennahme der einzelnen Wahlerstimmen und letztlich zur finalen Berechnung des Wahlergebnisses von auBen nicht nachvollziehen kann, fuhre nicht zur grundsatzlich unzulassig von Wahl­computern[38]. Vielmehr verlange dieser Umstand, gerade im Hinblick auf eventuell auftretende Fehler oder Manipulationen und ihren moglicherweise bedeutsamen Folgen, dass besondere Vorkehrungen getroffen werden, die den Grundsatz der Offentlichkeit des Wahl Rechnung tragen[39]. Folglich genuge es nicht, wenn der Wahler und die Offentlichkeit alleine auf die Funktionsfahigkeit des computergestutzten Systems vertrauen mussten[40]. In einem Wahlcomputer mit parallelen Stimmzettelausdruck einem digitalen Wahlstift, oder einem Wahlzettelscanner, der bei einer normalen Papierwahl die Stimmen zusatzlich elektronisch erfasst, sieht das Gericht daher Beispiele, die eine vom Offentlichkeitsgrundsatz geforderte zuverlassige Richtigkeitskontrolle ermoglichten[41].

c) Keine Ausnahmen vom Grundsatz der Offentlichkeit der Wahl

Allerdings halt das BVerfG die ohne solche speziellen Vorkehrungen zur Wahrung der Offentlichkeit der Wahl entstehenden Einschrankungen der offentlichen Kontrollierbarkeit des Wahlvorgangs und der Ergebnisermitt- lung selbst durch eine Gesamtheit an technischen und organisatorischen SicherheitsmaBnahmen nicht fur kompensierbar[42].

Auch gegenlaufige Verfassungsprinzipien, die Ausnahmen vom Grundsatz der Offentlichkeit der Wahl bei der Verwendung von Wahlcomputern rechtfertigen konnten, sieht es nicht gegeben[43].

In der durch das Wahlen mittels Wahlcomputern moglicherweise geforderten Wahlgleichheit sei keine Ausnahme zu erkennen, denn das Ziel, ungewollt ungultig abgegebene Stimmen und unbeabsichtigte Auszahlfehler bei der Pa­pierwahl zu verhindern, konne das fehlen jeglicher offentlicher Kontroll- moglichkeit nicht rechtfertigen.

Die Geheimheit der Wahl stelle deshalb keine solche Ausnahme dar, da diese bloB gewahrleiste, dass allein der Wahler vom Inhalt seiner Wahl- entscheidung Kenntnis habe. Hierzu wurde die Offentlichkeit der Wahl lediglich fur die Zeitspanne unterbrochen, die zur Kennzeichnung der Stimme notig sei. Das ubrige Wahlverfahren und damit auch die Abgabe der zuvor erzeugten Stimme stehe hingegen unter der Herrschaft des Offentlichkeitsprinzips[44].

In dem Ziel, durch den Einsatz von Wahlcomputern die Ergebnisermittlung am Ende des Wahltages zu beschleunigen, konnten die Richter ebenfalls keine verfassungsrechtlich gerechtfertigte Ausnahme vom Grundsatzes der Offentlichkeit der Wahl erkennen, da das Grundgesetz eine Ermittlung des Wahlergebnisses selbst durch Art. 39 II GG nicht innerhalb weniger Minuten verlange[45].

[...]


[1] Sietmann, Schach dem E-Voting, c't 22/2006 S. 52 (http://www.heise.de/ct/Hackerteam- demonstriert-die-Manipulierbarkeit-von-Wahlcomputern--/artikel/125969); AuBerdem: Schiedermair, JZ 2007, 162 (163).

[2] Schiedermair, JZ 2007, 162 (163); siehe auch: http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~ EAB3FEE92FF03488CB358520AE699D5BD~ATpl~Ecommon~Scontent.html

[3] Will, CR 2008, 540 (543); Schiedermair, JZ 2007, 162 (163).

[4] Will, CR 2008, 540 (543). Dazu: http://www.heise.de/newsticker/Niederlande-Aus-fuer-Nedap-Wahlcomputer--/ meldung/96716; http://www.minbzk.nl/actueel/112441/nieuw; http://www.heise.de/new- sticker/meldung/108050.html

[5] Sachs, JuS 2009, 746 (747); Will, CR 2008, 540 (542f.).

[6] Stellungnahme des BMI unter http.V/ulrichwiesner.de/stellungnahme BMI.html.

[7] Naheres: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Anhoerung-zur-Petition-gegen-Wahl- computer-141019.html.

[8] Will, NVwZ 2009, 700, (700); Karpen, HFR 2009, 118 (118).

[9] BVerfGE 123, 39 (42); Schreiber, § 35 BWahlG, S. 592 Rn. 2; Fox, DuD 2/2009, 114.

[10] BVerfGE 123, 39 (43); Kroppenstedt/Wurzberger, VerwArch 1982, 311 (326); Schreiber, § 35 BWahlG, S. 592 Rn. 2; Fox, DuD 2/2009, 114 (114).

[11] BVerfGE 123, 39 (43); BT-Drucks. 8/94, S. 2f.

[12] Schiedermair, JZ 2007, 162 (165); Will, NVwZ 2009, 700 (700); ders., CR 2008, 540 (541).

[13] Schreiber, § 35 BWahlG, S. 592 Fn. 3; Will, CR 2008, 540 (541).

[14] Will, CR 2008, 540 (541); Schiedermair, JZ 2007, 162 (165).

[15] Patella, Jura 2009, 776 (776); Will, NVwZ 2009, 700 (700).

[16] Karpen, HFR2009, 118 (118).

[17] Mahner, ZRP 2009, 242 (242); Will, CR 2008, 540 (541).

[18] Patella, Jura 2009, 776 (776).

[19] Mahner, ZRP 2009, 242 (242); Patella, Jura 2009, 776 (776); Will, CR 2008, 540 (541).

[20] Fox, DuD 2/2009, 114 (114); Will, CR 2008, 540 (541); Patella, Jura 2009, 776 (776 Fn. 5).

[21] BVerfGE 123, 39 (42); Schreiber, § 35 BWahlG, S. 589f.

[22] BVerfGE 123, 39 (43).

[23] BVerfGE 123, 39 (45f.); Mahner, ZJS 2009, 733 (733f.).

[24] Schiedermair, JZ 2007, 162 (164); Will, CR 2008, 540 (541).

[25] BVerfGE 123, 39 (41); Will, CR 2008, 540 (541).

[26] BVerfGE 123, 39 (41); Patella, Jura 2009, 776 (776).

[27] Will, CR 2008, 540 (541); Schiedermair, JZ 2007, 162 (164).

[28] BVerfGE 123, 39 (42); Will, CR 2008, 540 (541).

[29] Patella, Jura 2009, 776 (776); Will, CR 2008, 540 (541).

[30] EPROM bedeutet (Erasable Programmable Read-Only Memory“. Dabei handelt es sich um nichtfluchtige Speicher, die ihre Daten also selbst ohne Stromzufuhr behalten. Sie bedurfen dazu einer besonderen Programmierung durch sogenannte EPROM-Brenner. Die auf diesen Speichern befindliche Daten lassen sich nur durch eine bis zu 30 minutige Bestrahlung mit UV-Licht loschen.

[31] BVerfGE 123, 39 (41); Mahner, ZRP2009, 242 (242).

[32] Mahner, ZRP 2009, 242 (242); Will, NVwZ 2009, 700 (700); Patella, Jura 2009, 776 (776).

[33] BVerfGE 123, 39 (64, 65f.).

[34] BVerfGE 123, 39 (68).

[35] BVerfGE 123, 39 (68f.); Patella, Jura 2009, 776 (777).

[36] BVerfGE 123, 39 (68f, 70).

[37] BVerfGE 123, 39 (71f., 73); Patella, Jura 2009, 776 (777).

[38] BVerfGE 123, 39 (71f.).

[39] BVerfGE 123, 39 (72).

[40] BVerfGE 123, 39 (72f.).

[41] BVerfGE 123, 39 (73f.).

[42] BVerfGE 123, 39 (74).

[43] BVerfGE 123, 39 (75).

[44] BVerfGE 123, 39 (76f.).

[45] BVerfGE 123, 39 (77); Mahner, ZJS 2009, 733 (736).

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten

Details

Titel
Die Wahlcomputerentscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 03.März 2009
Untertitel
BVerfGE 123, 39 - 89
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
16
Autor
Jahr
2010
Seiten
34
Katalognummer
V167727
ISBN (eBook)
9783640846924
ISBN (Buch)
9783640844302
Dateigröße
715 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wahlcomputerentscheidung, bundesverfassungsgerichts, märz, bverfge
Arbeit zitieren
Tobias Wanner (Autor:in), 2010, Die Wahlcomputerentscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 03.März 2009, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167727

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Die Wahlcomputerentscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 03.März 2009



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden