Ziel dieser Arbeit ist es , aufzuzeigen, welche Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz von virtuellen Lehr- und Lernszenarien an Universitäten zu erfüllen sind und welche Anforderungen sich dadurch für Lehrende, Lernende und Bildungsinstitutionen ergeben. Dazu werden in den einzelnen Kapiteln zum einen die notwendigen Voraussetzungen und Anforderungen im Hinblick auf die Kompetenzen der Lehrenden, auf Motivation, Vorwissen und Bedürfnisse der Lernenden und auf Ausstattung und Ressourcen der Bildungsinstitution Universität ausführlich dargestellt. Zum anderen werden auch Möglichkeiten und Strategien vorgestellt, wie diese Voraussetzungen erreicht und die Lehrenden, Lernenden und Bildungsinstitutionen den an sie gestellten Anforderungen gerecht werden können. Denn mögliche Hürden bzw. Schwierigkeiten beim Einsatz virtueller Lehr- und Lernszenarien treten immer dann auf, wenn diese Voraussetzungen nicht gegeben sind bzw. die spezifischen Anforderungen nicht erfüllt werden.
Nach einer kurzen Einführung in das Thema und einer Übersicht über den Aufbau der Arbeit im ersten Kapitel beschäftigt sich das darauffolgende Kapitel 2 mit den für die erfolgreiche Planung, Gestaltung und Durchführung von virtuellen Lehr- und Lernszenarien notwendigen Kompetenzen.
Kapitel 3 beschäftigt sich mit der veränderten Rolle der Lernenden weg vom passiven Konsumieren hin zum selbstständigen Lernen und den damit verbundenen veränderten Ansprüchen und Bedürfnissen.
Da auch die Medienausstattung und Ressourcen der Bildungsinstitutionen nicht zu vernachlässigende Faktoren für den erfolgreichen Einsatz von virtuellen Lehr- und Lernszenarien darstellen, werden die technischen, organisatorischen, personellen und finanziellen Rahmenbedingungen in vorletzten Kapitel 4 dargestellt.
Die Arbeit schließt im Kapitel 5 mit einer zusammenfassenden Wertung und einem Ausblick ab.
Inhaltsverzeichnis
1 Bildungs- und kommunikationswissenschaftliche Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz von virtuellen Lehr- und Lernszenarien
1.1 Einführung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Vom traditionellen Frontalunterricht zum eTutoring – veränderte Aufgaben und Kompetenzen für eLehrende
2.1 Kompetenzbereiche für virtuelle Lehr- und Lernszenarien
2.2 Der Einsatz der Kompetenzen bei der Planung, Gestaltung und Durchführung von virtuellen Seminaren
2.2.1 Kompetenzen und Aufgaben bei der Seminar-Planung
2.2.2 Kompetenzen und Aufgaben bei der Seminar-Gestaltung
2.2.3 Kompetenzen und Aufgaben bei der Seminar-Durchführung
3 Vom passiven Konsumieren zum selbstständigen Lernen – die veränderte Rolle der eLernenden
3.1 Individuelles Vorwissen beachten, Erwartungen und Bedürfnisse (an)erkennen
3.2 Strategien zur Aktivierung und Förderung der Motivation
4 Erfolgsfaktor: Ausstattung und Ressourcen – technische und organisatorische Infrastruktur, personelle Ressourcen und finanzielle Rahmenbedingungen
4.1 Integration von E-Learning in die bestehende organisatorische und technische Infrastruktur
4.2 Das ausreichend geschulte Personal als entscheidender und wichtiger Erfolgsfaktor
4.3 Aspekte der Kosten und Finanzierung
5 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick
Literaturverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Erklärung
Häufig gestellte Fragen
Welche Kompetenzen benötigen Lehrende für E-Learning?
Neben fachlichem Wissen benötigen eLehrende medienpädagogische, technische und moderative Kompetenzen, um virtuelle Seminare erfolgreich zu planen und zu begleiten.
Wie verändert sich die Rolle der Lernenden im virtuellen Raum?
Lernende rücken weg vom passiven Konsumieren hin zum selbstständigen, aktiven Lernen. Dies erfordert ein hohes Maß an Selbstorganisation und Motivation.
Was sind die technischen Voraussetzungen für virtuelle Lehre an Universitäten?
Notwendig sind eine stabile IT-Infrastruktur, Lernplattformen (LMS), geeignete Endgeräte sowie technischer Support für Lehrende und Studierende.
Wie kann die Motivation in Online-Kursen gefördert werden?
Strategien zur Aktivierung umfassen interaktive Aufgaben, regelmäßiges Feedback, klare Strukturen und die Förderung des Austauschs innerhalb der Lerngruppe.
Welche organisatorischen Hürden gibt es beim Einsatz von E-Learning?
Hürden können mangelnde finanzielle Ressourcen, fehlende zeitliche Anrechnung für Lehrende sowie eine unzureichende Einbettung in die bestehenden Verwaltungsstrukturen sein.
- Quote paper
- BSc Tamara Rachbauer (Author), 2011, Bildungs- und kommunikationswissenschaftliche Voraussetzungen für den Einsatz von neuen Lehr- und Lernformen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/167750