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Erlebnis als pädagogische Handlungsform

Título: Erlebnis als pädagogische Handlungsform

Trabajo Universitario , 2010 , 19 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Jasmin-Nicole Schmid (Autor)

Didáctica - Didáctica general, objetivos de la educación, métodos
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Erlebnis ist das neue Schlagwort und Erlebnispädagogik hat Hochkonjunktur. Seit Beginn der 80er Jahre hat sie sich in den unterschiedlichsten Bereichen etabliert, sei es in der Arbeit mit
Behinderten oder kriminellen Jugendlichen. Wer mag es nicht, bei Lagerfeuer in freier Natur mit Altersgenossen zu sitzen und mit spektakulären, von sich selbst nie erwarteten, Erfolgserlebnissen
zu prahlen? Doch gerät dabei nicht der pädagogische Aspekt des Erlebens in den Hintergrund?
Diese Arbeit soll einen Überblick über die Geschichte der Erlebnispädagogik geben, wobei auf die Ursprünge und Vordenker eingegangen wird, sowie auf den „Urvater der Erlebnispädagogik“
(Reiners 1995, S. 15) Kurt Hahn und seine Erlebnistherapie. Im weiteren Verlauf findet sich eine Beschreibung über allgemeine Ziele der Erlebnispädagogik, sowie die Beschreibung der Absichten zweier ausgewählter Institutionen/Konzepte bezüglich ihrer Zielsetzungen.
Ebenfalls wird auf die Wirksamkeit eingegangen und hierbei das Erlebnis als pädagogische Handlungsform erklärt.
Es werden weitere Merkmale des Erlebens, welche dem Erleben die Legitimation als pädagogische Handlungsform erteilen, beschrieben, was zum Einen die Beziehung zwischen Betreuer und Teilnehmer, zum Anderen das Lernen und der Lernprozess sind.
Des Weiteren wird auf die Methodik näher eingegangen und eine Grundform pädagogischen Handelns in Verbindung zur Erlebnispädagogik gebracht. Ebenso wird das erlebnispädagogische Setting erläutert und welche Auswirkungen und Konsequenzen dies wiederum auf die Kursteilnehmer hat.
Anschließend erfolgt eine kurze Darstellung der Kritik an der Erlebnispädagogik.
Zum Schluss wird zusammenfassend reflektiert und ein Ausblick auf die Zukunft
geworfen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Entstehung der Erlebnispädagogik

2.1 Vordenker

2.2 Reformpädagogik

3 Erlebnistherapie Kurt Hahns

3.1 Sittliche Erziehung

3.2 Pädagogische Provinz

3.3 Moralische Äquivalent des Krieges

4 Zielsetzung

4.1 Allgemein

4.2 Gesetze Schloss Salem

4.3 Outward Bound

5 Wirksamkeit

5.1 Voraussetzungen

5.2 Erlebnis als pädagogische Handlungsform

5.2.1 Merkmale des Erlebens

5.2.2 Beziehung zwischen Betreuer und Teilnehmer

5.2.3 Lernen und Lernprozess

6 Methodik

6.1 Prinzipien

6.2 Aktions- und Handlungsform Animieren in der Erlebnispädagogik

6.3 Erlebnispädagogisches Setting

7 Kritik

7.1 Subjektivität des Erlebens

7.2 „Back home frustration“

7.3 Geschlechterpolaritäten

7.4 Entfremdung des eigentlichen Sinns der Erlebnispädagogik

8 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über die historische Entwicklung, die zentralen Konzepte und die pädagogische Legitimierung der Erlebnispädagogik zu geben. Dabei steht die Forschungsfrage im Vordergrund, inwiefern das „Erlebnis“ als eine wirksame und verantwortbare pädagogische Handlungsform fungieren kann und welche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Lernprozess erforderlich sind.

  • Historische Herleitung und Vordenker der Erlebnispädagogik
  • Das Konzept der Erlebnistherapie nach Kurt Hahn
  • Die didaktische und methodische Gestaltung erlebnispädagogischer Settings
  • Die Analyse der Wirksamkeit sowie kritische Reflexion des aktuellen Trends

Auszug aus dem Buch

3.1 Sittliche Erziehung

In Anlehnung an den griechischen Philosophen Platon, welcher mit seiner Idee, dass „neben der Vernunft und dem damit verbunden Erwerb von Wissen, der Einsatz musischer und gymnastischer Kräfte, d.h. der Sport in der Antike, notwendig ist.“ (http://www.lrz-muenchen.de/~umweltbildung/Ausarbeitungen/Erlebnispaedagogik_1998.PDF) und damit die ganzheitliche Erziehung prägte, ist auch für Kurt Hahn die Erziehung der Kinder zu sittlichen Menschen ein Ziel der Pädagogik geworden. Die Beziehungsbedürftigkeit wird betont, indem dem Pädagogen eine große Verantwortung übermittelt wird. Er soll die Seele des Kindes gesund und fähig machen, denn nur so wird es irgendwann imstande sein, sich selbst zu einem sittlichen Menschen zu entwickeln (vgl. Lungershausen 2008, S. 71).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Begriffs Erlebnis ein und steckt den Rahmen der Arbeit ab, die von der Geschichte bis zur kritischen Würdigung reicht.

2 Entstehung der Erlebnispädagogik: Dieses Kapitel widmet sich den historischen Wurzeln und den einflussreichen Vordenkern, die das Fundament für die moderne Erlebnispädagogik legten.

3 Erlebnistherapie Kurt Hahns: Hier werden die Kernkonzepte von Kurt Hahn, insbesondere die sittliche Erziehung und die pädagogische Provinz, detailliert erläutert.

4 Zielsetzung: Das Kapitel beleuchtet die allgemeinen Ziele und stellt spezifische Konzepte wie die Gesetze von Schloss Salem und Outward Bound vor.

5 Wirksamkeit: Hier wird untersucht, unter welchen Voraussetzungen Erlebnispädagogik tatsächlich zu Lernprozessen führt und was das Erleben zur pädagogischen Handlungsform legitimiert.

6 Methodik: Dieses Kapitel erläutert die praktischen Prinzipien, Handlungsformen wie das Animieren und die Bedeutung des Settings in der pädagogischen Arbeit.

7 Kritik: Hier werden kritische Aspekte wie die Subjektivität des Erlebens, der „Back home frustration“-Effekt sowie eine Zweckentfremdung des Sinns der Erlebnispädagogik diskutiert.

8 Schluss: Das Schlusskapitel fasst die Ergebnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Herausforderungen erlebnispädagogischer Konzepte.

Schlüsselwörter

Erlebnispädagogik, Kurt Hahn, Erlebnistherapie, Pädagogische Handlungsform, Outward Bound, Schloss Salem, Lernprozess, Reformpädagogik, Erlebnispädagogisches Setting, Back home frustration, Ganzheitliche Erziehung, Sozialverhalten, Charaktererziehung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Erlebnispädagogik als pädagogischer Handlungsform. Sie analysiert deren Entstehung, theoretische Grundlagen sowie ihre praktische Anwendung und Wirksamkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Schwerpunkten gehören die Konzepte von Kurt Hahn, die methodische Gestaltung erlebnispädagogischer Settings, die Ziele solcher Projekte sowie die kritische Reflexion über ihre tatsächliche pädagogische Wirkung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das „Erlebnis“ pädagogisch legitimiert werden kann und unter welchen Bedingungen es nachhaltige Lernprozesse auslöst, anstatt nur temporäres Vergnügen zu sein.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Autorin verwendet eine fundierte Literaturanalyse, um die geschichtlichen Hintergründe und die aktuellen wissenschaftlichen Diskurse zur Erlebnispädagogik zusammenzuführen und zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Vordenker, die Erlebnistherapie nach Kurt Hahn, die Zielsetzungen und Methoden erlebnispädagogischer Arbeit sowie die kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Erlebnispädagogik, Kurt Hahn, Erlebnistherapie, Lernprozess, Ganzheitliche Erziehung und kritische Reflexion.

Wie unterscheidet sich die Pädagogik von Kurt Hahn von anderen Konzepten?

Hahn betonte besonders die sittliche Erziehung und die „Erziehung zur Verantwortung“, wobei er Elemente wie körperliches Training und Dienste am Nächsten in seine Konzepte integrierte.

Was versteht die Autorin unter „Back home frustration“?

Dieser Begriff beschreibt das Phänomen, dass Teilnehmer nach einem intensiven erlebnispädagogischen Kurs Schwierigkeiten haben, die gemachten Erfahrungen und neuen Verhaltensweisen in ihren normalen Alltag zu integrieren.

Warum wird das erlebnispädagogische Setting als kritisch betrachtet?

Kritisiert wird insbesondere die Tendenz zur Entfremdung und Kommerzialisierung, bei der das ursprüngliche Ziel der Persönlichkeitsentwicklung zugunsten eines reinen Eventcharakters in den Hintergrund tritt.

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Detalles

Título
Erlebnis als pädagogische Handlungsform
Universidad
University of Augsburg  (Lehrstuhl für Pädagogik mit Berücksichtigung der Erwachsenenbildung und außerschulischen Jugendbildung)
Curso
Grundformen pädagogischen Handelns
Calificación
1,3
Autor
Jasmin-Nicole Schmid (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
19
No. de catálogo
V168052
ISBN (Ebook)
9783640849796
ISBN (Libro)
9783640849604
Idioma
Alemán
Etiqueta
Erlebnispädagogik Erlebnis Kurt Hahn Hahn Gesetze Pädagogik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jasmin-Nicole Schmid (Autor), 2010, Erlebnis als pädagogische Handlungsform, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168052
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