Die Masterarbeit „Schwellen des Sagbaren“ untersucht, wie deutschsprachige Massenmedien und digitale Öffentlichkeiten die Grenzen legitimer Meinungsäußerung und Meinungsfreiheit (Art. 5 GG) verhandeln („Das wird man wohl noch sagen dürfen“, „Cancel Culture“, „Lügenpresse“). Auf Basis von Öffentlichkeit sowie Teil- und Gegenöffentlichkeiten wird „mediale Sagbarkeit“ als Kommunikationsraum beschrieben. Methodisch kombiniert die Arbeit Wissenssoziologische Diskursanalyse (WDA) und Grounded Theory (theoretisches Sampling, Kodierung). Die Analyse rekonstruiert Deutungsmuster, Klassifikationen diskursiver Grenzüberschreitungen, Phänomenstrukturen und narrative Krisenerzählungen des Alltags.
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- Alexander Strunz (Autor), 2022, Schwellen des Sagbaren. Eine diskursanalytische Untersuchung meta-kommunikativer Debatten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1683227