Zunächst wird die Situation der jüdischen DPs (Displaced Persons) direkt nach dem Krieg aufgezeigt und sodann erarbeitet, inwiefern die Einwanderungspolitik der USA von der auftretenden Problematik beeinflusst wurde. Darauf aufbauend soll erläutert werden, wie der erste Gesetzesentwurf zustande kam, welcher sich des DP-Problems annahm. Hierbei wird der Einfluss zweier einschneidender Ereignisse des Jahres 1946 untersucht und in Zusammenhang mit dem Widerstand gegen das Gesetz gebracht. Danach wird dargelegt, wie Anfang 1947 ein erster Entwurf im Repräsentantenhaus eingereicht wurde und wie dieser durch den Senator Chapman Revercomb torpediert wurde. Dabei werden die Interessen zweier Lager und deren Einfluss dargestellt. Schließlich wird das Gesetz selbst mit seinen restriktiven und diskriminierenden Aspekten genauer analysiert. Verdeutlicht werden soll hierbei die spezifische Systematik, mit welcher die Gruppe der Juden benachteiligt wurde. Welche Rückschlüsse auf die möglichen Motive der Diskriminierung dieser Sachverhalt zulässt, erscheint im Fazit.
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- Alexander Strunz (Author), 2015, Die Benachteiligung von Juden durch den Displaced Persons Act von 1948, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1683256