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Papst Alexander III. und seine Gegenpäpste während des „Alexandrinischen Schismas“ (1159 – 1177)

Título: Papst Alexander III. und seine Gegenpäpste während des „Alexandrinischen Schismas“ (1159 – 1177)

Trabajo Escrito , 2009 , 26 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Philipp Meyer (Autor)

Historia de Europa - Edad Media, Edad Moderna
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Die Arbeit behandelt die Geschichte des Papsttums während Alexandrinischen Schismas 1159-1177 mit besonderem Schwerpunkt auf den Handlungen des Kaisers.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Vorgeschichte des Schismas

2.1. Der Vertrag von Benevent 1156 als Ausgangspunkt der Kirchenspaltung

2.2. Der Hoftag von Besançon 1157

2.3. Die endgültige Spaltung des Kardinalkollegiums und der Tod Hadrians IV.

3. Die Doppelwahl von 1159 und der Ausbruch des Schismas

3.1. Zur Person Alexanders III.

3.2. Zur Person Viktors IV.

4. Die Verfestigung des Schismas auf der Synode von Pavia 1160

5. Die Hochphase des Schismas

5.1. Die Konziliarphase bis zum Tode Viktors IV.

5.2. Die umstrittene Erhebung Paschalis III. und die Würzburger Eide

5.3. Verbesserung der Position Alexanders III.

6. Der Weg zum Frieden: Die Ereignisse während des Gegenpontifikats von Calixts III.

6.1. Vage Annäherungen nach dem Tod Paschalis III.

6.2. Von Anagni nach Venedig

6.3. Das Ende des Schismas mit dem Frieden von Venedig 1177

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das „Alexandrinische Schisma“ (1159 – 1177) mit einem besonderen Fokus auf die politische Vorgeschichte und die Dynamik der Konflikte zwischen dem Papsttum unter Alexander III. und dem römisch-deutschen Kaisertum unter Friedrich I. Barbarossa. Dabei wird analysiert, wie kirchliche Rechtsansprüche und kaiserliche Machtpolitik kollidierten und welche Rolle die verschiedenen Gegenpäpste in diesem langjährigen Prozess einnahmen.

  • Ursprung der Kirchenspaltung durch den Vertrag von Benevent 1156
  • Die tumultartige Doppelwahl von 1159 und ihre kirchenrechtlichen Folgen
  • Die Rolle der Synode von Pavia und der Würzburger Eide als Instrumente kaiserlicher Politik
  • Die symbolische und machtpolitische Bedeutung der Immantation und der Exkommunikation
  • Der Friedensschluss von Venedig 1177 als Kulminationspunkt der Auseinandersetzung

Auszug aus dem Buch

3. Die Doppelwahl von 1159 und der Ausbruch des Schismas

Hadrian starb am 1. September 1159 in Anagni. Er wurde bereits am 4. September in Rom beigesetzt. Drei Tage danach (am 7. September) fand die Wahl in St. Peter statt.

Wie viele Kardinäle in St. Peter zugegen waren und wie das genaue Stimmenverhältnis war, konnte noch nicht genau geklärt werden. Auch Madertoner zeigt in seinem Kapitel über das Stimmenverhältnis bei der Wahl nur die Fehler vorangegangener Untersuchungen auf, kann jedoch selber keine eigenen Zahlen angeben.

Als sichere Wähler Rolands gelten, neben seiner eigenen Person, die zwölf Kardinäle, die mit ihm und Hadrian nach Anagni gegangen sind. Die Wählerzahlen Oktavians schwanken in den verschiedenen Berichten zwischen drei und sieben Stimmen.

Die Aufgabe der Kandidatur Bernhard von Portos macht das Aufzählen der endgültigen Stimmenanteile nochmals erheblich schwieriger bis unmöglich. Bernhard galt als Mann des Ausgleichs und der Vermittlung, die Hinwendung seiner potentiellen Wähler zu einem der beiden Prätendenten kann leider nicht aufgezeigt werden.

Festzustellen ist aber, dass die Stimmen ungleich verteilt waren und Roland mehr Kardinäle als Oktavian auf seine Seite ziehen konnte. Entscheidender sind jedoch die Ereignisse nach der Wahlhandlung und während der Inthronisierungszeremonie Rolands.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert den Begriff Schisma im kirchengeschichtlichen Kontext und skizziert den zeitlichen Rahmen des Alexandrinischen Schismas zwischen 1159 und 1177.

2. Die Vorgeschichte des Schismas: Analysiert die wachsenden Spannungen zwischen Kurie und Reich, insbesondere durch den Vertrag von Benevent und den Hoftag von Besançon.

3. Die Doppelwahl von 1159 und der Ausbruch des Schismas: Behandelt die unmittelbaren Ereignisse nach dem Tod Hadrians IV. und die Wahl der konkurrierenden Päpste Alexander III. und Viktor IV.

4. Die Verfestigung des Schismas auf der Synode von Pavia 1160: Untersucht das kaiserliche Konzil, das zur Anerkennung Viktors IV. führte und die Fronten zwischen Alexander III. und Barbarossa endgültig verhärtete.

5. Die Hochphase des Schismas: Beschreibt die diplomatischen Bemühungen, das Konzil von Lodi und die politisch gewichtigen Würzburger Eide.

6. Der Weg zum Frieden: Die Ereignisse während des Gegenpontifikats von Calixts III.: Erläutert die langwierigen Verhandlungsprozesse, die Schlacht von Legnano und den Vorvertrag von Anagni bis hin zum Frieden von Venedig.

7. Fazit: Reflektiert über die Ergebnisse der Hausarbeit und den Interessenkonflikt zwischen dem päpstlichen und kaiserlichen Machtanspruch.

Schlüsselwörter

Alexandrinisches Schisma, Papst Alexander III., Kaiser Friedrich I. Barbarossa, Gegenpäpste, Viktor IV., Paschalis III., Calixt III., Vertrag von Benevent, Hoftag von Besançon, Würzburger Eide, Friede von Venedig, Investiturstreit, Kurie, Kirchenspaltung, Mittelalter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der kirchenpolitischen Spaltung innerhalb der römisch-katholischen Kirche zwischen 1159 und 1177, ausgelöst durch die Doppelwahl von Papst Alexander III. und seinem Gegenpapst Viktor IV.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Machtverhältnisse zwischen dem Papsttum und dem staufischen Kaisertum, die Rolle der Kardinalskollegien sowie die diplomatischen Verhandlungen, die letztlich zum Ende des Schismas führten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Vorgeschichte des Schismas sowie die politischen Manöver beider Konfliktparteien darzustellen und aufzuzeigen, wie kaiserliche Interessen und päpstliche Autonomieansprüche das europäische Mittelalter prägten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Hausarbeit angewandt?

Es handelt sich um eine historische Analyse unter Auswertung zeitgenössischer Quellen (wie den Gesta Frederici) sowie moderner Fachliteratur zur Stauferzeit.

Welche Schwerpunkte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Eskalationsphasen (Doppelwahl, Synode von Pavia), die Hochphase des Schismas mit ihren verschiedenen Gegenpäpsten und die diplomatischen Annäherungsversuche, die in den Verhandlungen von Anagni und Venedig gipfelten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Schisma, Obödienz, Regalien, Papstwahl, kaiserliche Autonomie und mittelalterliche Diplomatie charakterisiert.

Warum spielt der Vertrag von Benevent 1156 eine so zentrale Rolle für das Schisma?

Der Vertrag von Benevent markierte eine Annäherung der Kurie an die Normannen und stellte somit eine Abkehr von der bisherigen kaiserfreundlichen Politik dar, was zu einer tiefen parteipolitischen Spaltung innerhalb der Kardinäle führte.

Welche Bedeutung hatten die Würzburger Eide von 1165 für Friedrich Barbarossa?

Die Würzburger Eide waren ein kaiserliches Bekenntnis, das die Verhandlungen mit Alexander III. blockierte, da sich der Kaiser und seine Fürsten rechtlich auf die Unterstützung des Gegenpapstes Paschalis III. festlegten.

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Detalles

Título
Papst Alexander III. und seine Gegenpäpste während des „Alexandrinischen Schismas“ (1159 – 1177)
Universidad
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Historisches Institut)
Curso
Das Papsttum im Mittelalter
Calificación
1,0
Autor
Philipp Meyer (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
26
No. de catálogo
V168521
ISBN (Ebook)
9783640855896
ISBN (Libro)
9783640856008
Idioma
Alemán
Etiqueta
papst alexander gegenpäpste schismas“
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Philipp Meyer (Autor), 2009, Papst Alexander III. und seine Gegenpäpste während des „Alexandrinischen Schismas“ (1159 – 1177), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168521
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