Von einer Siedlung, die vermeintlich von Romulus im Jahre 753 v. Chr. gegründet wurde, entwickelte Rom sich in der Antike zur vorherrschenden Macht innerhalb des heutigen Italiens, dann zur Seemacht im Mittelmeerraum und schließlich zur Weltmacht. Die entscheidenden Momente zum Aufstieg zur Weltmacht sind zeitlich innerhalb der römischen Republik vom 3. Jahrhundert v.Chr. bis 30v.Chr. einzuordnen. Diese Arbeit unternimmt den Versuch, die wichtigsten Etappen Roms auf diesem Weg nachzuzeichnen.
Zunächst wird auf den Begriff einer Weltmacht eingegangen, um diese zu definieren. Hierbei muss zwischen dem Verständnis von einer Weltmacht aus heutiger Sicht und aus der Sicht der Antike differenziert werden. Schließlich bestand zur Zeit der Antike kein Wissen über die Ausdehnung der Land- und Wassermassen, die nicht im Imperium der Römer inbegriffen waren. Weiterhin werden die politischen Verhältnisse der römischen Republik thematisiert, um zu klären, wie aus einer kleinen Siedlung ein Imperium werden konnte. Dabei werden neben der Ereignisgeschichte auch die Besonderheit des römischen Bürgerrechts, die Bedeutung der Bundesgenossen Roms und die politische Organisation in den eroberten Gebieten angesprochen.
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- Sinja Köhne (Auteur), 2018, Roms Aufstieg zur Weltmacht. Entscheidende Momente und Faktoren in der Republik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1689063