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Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung im Schulunterricht

Symptome, Erkennung und Fördermaßnahmen zur Prävention

Title: Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung im Schulunterricht

Seminar Paper , 2011 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: BA Christoph Staufenbiel (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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1. Einleitung
Zunächst beinhaltet das Thema meiner Seminararbeit das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit einer Hyperaktivitätsstörung aus dem besonderen Gesichtspunkt der Pädagogik. Meine Seminararbeit konzentriert sich speziell auf Kinder mit einer ADHS bezogen auf den Schulunterricht. Es wird der Frage nachgegangen, was zunächst unter einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung zu verstehen ist und welche Arten und Ausprägungen man unterscheidet.
Die zentralen Hypothesen, welche ich in meiner Seminararbeit behandele sind folgende: Kinder mit einer ADHS haben erhebliche Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwächen und neigen zu einer Hyperaktivität. Es ist ihnen über einen längeren Zeitraum nicht möglich Unterrichtsinhalte aufzunehmen. Eine weitere These, die ich in meiner Seminararbeit aufgreife ist, dass Kinder mit einer ADHS eine spezielle Förderung im Unterricht brauchen. Es ist häufig so, dass diese Kinder den Unterricht massiv stören, da sie durch ihre Symptome, antisoziale Verhaltensweisen aufweisen - nur ist dies wirklich von diesen Kindern gewollt? Des Weiteren gehe ich explizit auf die Fördermaßnahmen im Unterricht ein, hauptsächlich wie ein guter Unterricht absolviert werden kann, wenn Kinder mit ADHS in der Klasse sind.
Dazu muss ich sagen, dass dies ein vielseitiges Thema ist – damit meine ich, dass mit der Beantwortung der Hypothesen und Fragestellungen noch viele weitere Sachverhalte berücksichtigt werden könnten, die aber den Rahmen dieser Seminararbeit übersprengen würden. Daher gehe ich nur auf die genannten Themen ein.
Zur Methodik kann gesagt werden, dass ich im Kapitel zwei den Begriff des Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms näher erkläre und Arten und Ausprägungen darlege. Das dritte Kapitel ist der Hauptteil und beschäftigt sich im speziellen mit den Symptomen und die Erkennung von ADHS Kinder im Unterricht. Insbesondere werden Symptome der Unaufmerksamkeit, der Impulsivität und der Hyperaktivität dargestellt, wonach die Lehrer ADHS Kinder erkennen können.
Im vierten Kapitel geht es um spezielle Interventions- und Fördermaßnahmen im Unterricht. Dort gehe ich der Frage nach, wie ein Unterricht gestaltet werden sollte, um die Kinder optimal zu fördern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

3. Erkennung und Symptome im Unterricht

3.1. Unaufmerksamkeit – Konzentrationsprobleme

3.2. Impulsivität

3.3. Hyperaktivität

4. Interventions- und Fördermaßnahmen im Unterricht

4.1. Abstimmung der Unterrichtsgestaltung und des Lehrstils

4.2. Umgestaltung der Lernumgebung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht ADHS bei Kindern unter pädagogischen Gesichtspunkten mit dem Fokus auf den Schulunterricht. Ziel ist es, Symptome zu analysieren, Möglichkeiten der Erkennung durch Lehrkräfte aufzuzeigen und konkrete Interventions- sowie Fördermaßnahmen zu erarbeiten, um betroffene Schüler optimal in den Unterricht zu integrieren.

  • Definition und wissenschaftliche Einordnung des Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms
  • Analyse der Kernsymptome: Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität
  • Pädagogische Interventionsmöglichkeiten und Gestaltung des Lehrstils
  • Strategien zur räumlichen Umgestaltung der Lernumgebung

Auszug aus dem Buch

3.2. Impulsivität

Das Kind ist nicht bereit sich auf die Aufgabe einzulassen. Daher kommt es zu einer „vorschnellen, unüberlegten“ Aufgabenbearbeitung, wo sich meistens Fehler einschleichen. Als Ursache dieser vorschnellen Reaktion ist die Impulsivität zu betrachten. Impulsivität gilt als weiteres markantes Symptom, wobei es sich hier um „verkürzte, ineffiziente Problemlösungsprozesse, oder lerntheoretisch: um die Unfähigkeit, eine Response, vor allem eine verbale Response, zurückhalten zu können („Handeln ohne zu denken“)“ handelt. Diese Impulsivität äußert sich darin, dass das Kind demzufolge nicht abwarten kann, dass es ungeduldig ist, dass es mit seinen Aufgaben schnell fertig werden will, auch wenn diese nicht ordentlich erledigt sind. Die Impulsivität zieht im schulischen Kontext oft negative Konsequenzen für das Kind nach sich.

Es wird mit allen Aufgaben, bei denen es auf ein Abwägen und Aufschieben der Reaktion ankommt, Probleme haben. Ausgeprägt ist vor allem, dass das Kind oftmals in die Klasse ruft, obwohl es unzählige Male an die Regel erinnert worden ist, sich zu melden. „Es piekst seinem Nachbarn die Bleistiftspitze in den Arm, ohne ihm eigentlich etwas Böses antun zu wollen.“ Impulsivität zieht des Weiteren auch Desorganisation nach sich, der Arbeitsplatz sind äußere Zeichen dafür. Beim Merkmal der Desorganisiertheit handelt es sich um Unordnung der Verhaltens- und Handlungsabläufe, oftmals werden Hausaufgaben vergessen und sie gehen mit ihren Besitztümern nachlässig um.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der ADHS bei Kindern im schulischen Kontext ein, stellt Hypothesen auf und erläutert die methodische Herangehensweise.

2. Begriffsklärung: Dieses Kapitel liefert Definitionen für ADHS, ADS und verwandte Begriffe und erläutert die Komplexität des Syndroms.

3. Erkennung und Symptome im Unterricht: Hier werden die Kernsymptome Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität detailliert beschrieben, um deren Ausdrucksformen im schulischen Alltag verständlich zu machen.

3.1. Unaufmerksamkeit – Konzentrationsprobleme: Dieser Abschnitt thematisiert, wie Konzentrationsschwächen bei Schülern durch verschiedene Ablenkungsreize entstehen und welche Folgen diese für die Arbeitsqualität haben.

3.2. Impulsivität: Das Kapitel analysiert die Unfähigkeit zur Impulskontrolle und deren Auswirkungen auf das Arbeitsverhalten und die soziale Integration in der Klassengemeinschaft.

3.3. Hyperaktivität: Hier wird das auffällige motorische Verhalten sowie die feinmotorischen Schwächen bei betroffenen Kindern beleuchtet.

4. Interventions- und Fördermaßnahmen im Unterricht: Das Kapitel stellt Grundregeln und Maßnahmen vor, um den Unterricht für ADHS-Kinder strukturiert und förderlich zu gestalten.

4.1. Abstimmung der Unterrichtsgestaltung und des Lehrstils: Es wird diskutiert, wie durch angepasste Arbeitsphasen, Reize und klare Instruktionen auf die Bedürfnisse der Kinder eingegangen werden kann.

4.2. Umgestaltung der Lernumgebung: Dieses Kapitel zeigt Möglichkeiten auf, durch eine reizarme Umgebung und spezifische Sitzordnungen ein optimales Lernumfeld zu schaffen.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Betrachtung der Symptomatik und betont die Notwendigkeit, positive Eigenschaften der Kinder zu nutzen statt lediglich Defizite zu fokussieren.

Schlüsselwörter

ADHS, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, Schulunterricht, Konzentrationsprobleme, Impulsivität, Hyperaktivität, Fördermaßnahmen, Lernumgebung, Pädagogik, Reizverarmung, Unterrichtsgestaltung, Lehrerrolle, Verhaltensstörung, Integrationsförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit befasst sich mit der pädagogischen Sichtweise auf Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) innerhalb des Schulunterrichts.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themen umfassen die Definition von ADHS, die Identifikation von Symptomen im Unterricht sowie die Entwicklung von Interventions- und Förderstrategien für Lehrkräfte.

Welches Ziel verfolgt der Autor primär?

Das primäre Ziel ist es, Lehrkräften Hilfestellungen an die Hand zu geben, um ADHS-Kinder im Unterricht besser zu verstehen, sie optimal zu fördern und eine gelungene Integration in die Klassengemeinschaft zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Analyse fachspezifischer Literatur, Studienhefte und medizinischer Definitionen, um pädagogische Handlungsweisen abzuleiten.

Welche Schwerpunkte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Symptombeschreibung (Unaufmerksamkeit, Impulsivität, Hyperaktivität) und den praktischen Teil zur Gestaltung von Unterricht und Lernumgebung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind insbesondere ADHS, Interventionsmaßnahmen, Förderstrategien, Lernumgebung und Pädagogische Unterstützung.

Warum betont der Autor die Notwendigkeit, die Lernumgebung umzugestalten?

Der Autor argumentiert, dass eine reizarme Umgebung, klare Strukturen und spezielle Sitzordnungen helfen, die Ablenkbarkeit der Kinder zu reduzieren und deren Konzentrationsfähigkeit zu stabilisieren.

Wie sollte ein Lehrer laut der Arbeit mit Impulsivität umgehen?

Der Lehrer sollte die Impulsivität als Symptom der Störung anerkennen, negative Verstärkungen vermeiden und versuchen, das hohe Energiepotenzial der Kinder konstruktiv in den Unterricht einzubinden.

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Details

Title
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung im Schulunterricht
Subtitle
Symptome, Erkennung und Fördermaßnahmen zur Prävention
College
University of Potsdam
Grade
1,0
Author
BA Christoph Staufenbiel (Author)
Publication Year
2011
Pages
18
Catalog Number
V168911
ISBN (eBook)
9783640868988
ISBN (Book)
9783640868742
Language
German
Tags
aufmerksamkeitsdefizit-hyperaktivitätsstörung schulunterricht symptome erkennung fördermaßnahmen prävention
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
BA Christoph Staufenbiel (Author), 2011, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung im Schulunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/168911
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