Der Unterrichtsentwurf zum Thema "Feedback geben" enhthält eine handlungsorientierte Stunde, die sehr gut funktioniert hat, sowie ein Arbeitsblatt zum Feedback geben.
Aus dem Inhalt:
- Didaktische Analyse;
- Stoff der Unterrichtseinheit;
- Ziele;
- Tabellarischer Entwurf
Inhaltsverzeichnis
1. Unterrichtliche Vorbedingungen
1.1. Die Lerngruppe
1.2. Die Referendarin
1.3. Schulspezifische Voraussetzungen
2. Didaktische Analyse
2.1. Stoff der Unterrichtseinheit
2.2. Stoff der Unterrichtsstunde
3. Ziele
4. Methodische Überlegungen
5. Tabellarischer Entwurf
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler im Englischunterricht zu stärken, indem sie lernen, Präsentationen in der Zielsprache fundiert zu evaluieren und konstruktives Feedback zu geben.
- Entwicklung einer funktionierenden Feedbackkultur im Englischunterricht
- Vermittlung von hilfreichen Redewendungen für Rückmeldungen
- Förderung der Sozialkompetenz durch gegenseitige Bewertung
- Stärkung der mündlichen Sprachproduktion und des Hörverstehens
- Anwendung des "Gallery Walk"-Prinzips zur Präsentation von Arbeitsergebnissen
Auszug aus dem Buch
2.2. Stoff der Unterrichtsstunde
Die vorliegende Stunde zielt darauf ab, die Präsentation und Evaluation der Poster im „Gallery Walk“ vorzubereiten. Während in den vorangegangenen 45 Minuten Merkmale eines guten Vortrages (Touch – Turn – Talk) und Phrasen zur Strukturierung des Vortrages thematisiert wurden, steht im Zentrum der vorliegenden Stunde die Entwicklung der Methodenkompetenz bzw. der Evaluation von Präsentationen in der Zielsprache. Als dementsprechend losgelöst vom übergeordneten Thema „Native Americans“ ist sie zu betrachten.
Die Thematisierung von Präsentationstechniken nimmt im Zusammenhang mit der wachsenden Bedeutung und Anwendung von offenen Unterrichtsformen eine wichtige Rolle ein:
„Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Texten und Themen, Internetrecherchen, zusammenfassende Darstellungen und Stellungsnahmen fördern die Eigenständigkeit der Schüler v.a. im Bereich der Präsentationstechniken. Durch zahlreiche Präsentationen im Verlauf ihrer Schulzeit lernen sie, mit den unterschiedlichsten Medien souverän umzugehen, auf körpersprachliche Signale und die Regeln eines guten Vortrages zu achten.“ (Haß 2006, S. 49).
Im Rahmenplan wird das Präsentieren als Weg zur Übung der mündlichen Sprachproduktion gezeigt. Die SuS lernen “kurze, eingeübte, einfache Präsentationen“ vorzutragen und „einfache Nachfragen“ zu beantworten und somit vor Publikum zu sprechen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Unterrichtliche Vorbedingungen: Dieses Kapitel beschreibt die Zusammensetzung der Lerngruppe, die Rolle der Referendarin sowie die schulspezifischen Rahmenbedingungen, die den Unterricht beeinflussen.
2. Didaktische Analyse: Hier wird der inhaltliche Kontext der Unterrichtseinheit zum Thema "Native Americans" sowie die spezifische Zielsetzung der geplanten Feedback-Stunde begründet.
3. Ziele: Die Ziele werden in ein Grobziel zur Methodenkompetenz und verschiedene Feinziele im Bereich Sozialkompetenz sowie Sprech- und Hörfertigkeiten unterteilt.
4. Methodische Überlegungen: Dieser Abschnitt erläutert den didaktischen Aufbau der Stunde, einschließlich Hinführung, Erarbeitung mittels Tandemverfahren und Sicherung durch Präsentationsfeedback.
5. Tabellarischer Entwurf: Dieser Teil bietet eine zeitlich gegliederte Übersicht der Lehr- und Schülertätigkeiten sowie der verwendeten Sozialformen und Medien.
Schlüsselwörter
Lehrprobe, Englischunterricht, Feedbackkultur, Präsentationstechnik, Methodenkompetenz, Gallery Walk, Native Americans, Sozialkompetenz, Tandemverfahren, Sprachproduktion, Binnendifferenzierung, Schülerorientierung, Unterrichtsplanung, Redemittel.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert einen Entwurf für eine Englisch-Lehrprobe in einer achten Klasse, die sich primär auf die Vorbereitung von Feedback-Prozessen bei Präsentationen konzentriert.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Neben dem thematischen Kontext der "Native Americans" stehen die Vermittlung von Präsentationstechniken, die Erarbeitung einer Feedbackkultur und die Förderung der mündlichen Sprachproduktion im Zentrum.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Erweiterung der Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler, damit diese durch gezieltes Feedback ihre eigenen und die Leistungen ihrer Mitschüler in der Zielsprache besser bewerten können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Planung basiert auf didaktischen Analysen und setzt schüleraktivierende Methoden wie das Tandemverfahren und den "Gallery Walk" ein, um die Sprechzeit der SuS zu maximieren.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Lernvoraussetzungen, die didaktische Begründung des Stoffes, die Zielformulierung sowie die methodische Ausgestaltung der Unterrichtsstunde.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Lehrprobe, Feedbackkultur, Präsentationstechnik, Methodenkompetenz und Schüleraktivierung.
Wie werden schwächere Schüler während der Gruppenarbeit unterstützt?
Durch gezielte Partnerkonstellationen, bei denen leistungsstärkere und schwächere Schüler zusammenarbeiten, sowie durch differenzierte Handouts mit deutschen Erläuterungen.
Warum wird der "Gallery Walk" als Präsentationsform gewählt?
Diese Form bietet den Schülerinnen und Schülern einen strukturierten Rahmen, um Präsentationen in einer entspannteren Atmosphäre durchzuführen und zeitgleich direktes, qualitatives Feedback von Mitschülern zu erhalten.
Welche Rolle spielt das Feedback-Vokabular in der Stunde?
Es dient als "Handwerkszeug", um Schülern eine differenzierte Rückmeldung zu ermöglichen, die über einfache Kommentare hinausgeht, und fördert somit die präzise Verwendung der englischen Sprache.
- Citar trabajo
- Susan Dankert (Autor), 2010, How to give good feedback. Unterrichtseinheit im Fach Englisch Klasse 8, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169003