Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Pédagogie - Pédagogie sociale

Mobbing und psychosozialer Stress in der Schule

Ursachen, Erscheinungsformen, Auswirkungen und pädagogische Handlungsmaßnahmen

Titre: Mobbing und psychosozialer Stress in der Schule

Dossier / Travail , 2021 , 16 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Muhammed Harun Kaya (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie sociale
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit dem Phänomen Mobbing und psychosozialem Stress im schulischen Kontext. Ausgehend von einer begrifflichen Einordnung werden Ursachen, Erscheinungsformen sowie individuelle und institutionelle Auswirkungen von Mobbing dargestellt. Besonderes Augenmerk liegt auf den Folgen für das psychische Wohlbefinden, das Lernverhalten und das Schulklima.

Darüber hinaus werden pädagogische Handlungs- und Interventionsmaßnahmen auf Schüler-, Klassen- und Schulebene analysiert. Die Arbeit zeigt auf, welche Rolle Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und partizipative Strukturen bei der Prävention und Bewältigung von Mobbing spielen. Sie richtet sich insbesondere an Studierende der Pädagogik und Sozialen Arbeit sowie an pädagogische Fachkräfte im schulischen Kontext.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • 1 Einleitung
    • 1.1 Soziale Herausforderungen
    • 1.2 Auswirkungen in der Schule
  • 2 Mobbing - Begriffserklärung
    • 2.1 Cybermobbing
    • 2.2 Entstehung von Mobbing
    • 2.3 Erscheinungsformen
    • 2.4 Mobbinghandlungen
    • 2.5 Auswirkungen von Mobbing
  • 3 Handlungsmaßnahmen
    • 3.1 Interventionsmaßnahmen
    • 3.2 Partizipative Einrichtungen für die Schülerschaft
  • 4 Fazit
  • 5 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit dem komplexen Phänomen Mobbing und psychosozialem Stress im schulischen Kontext. Das Hauptziel der Arbeit ist es, die Ursachen, Auswirkungen, Erscheinungsformen und Handlungsmaßnahmen von Mobbing in Schulen detailliert zu beschreiben und damit einen umfassenden Überblick über die Thematik zu geben. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie sich Mobbing im sozialen Umfeld von Schülern als Herausforderung darstellt, welche Folgen es hat und welche präventiven sowie interventiven Maßnahmen ergriffen werden können.

  • Detaillierte Begriffserklärung von Mobbing und Cybermobbing.
  • Analyse der Entstehung und der verschiedenen Erscheinungsformen von Mobbinghandlungen.
  • Erörterung der psychosozialen und schulischen Auswirkungen von Mobbing auf Betroffene.
  • Vorstellung konkreter Präventions- und Interventionsstrategien für Schulen.
  • Betrachtung der Rolle von Lehrkräften und partizipativen Angeboten zur Mobbingbekämpfung.

Auszug aus dem Buch

Mobbing - Begriffserklärung

Der Begriff „Mobbing" wird vom englischen „to mob“, die Meute, die Bande hergeleitet. Wörtlich übersetzt meint es „angreifen, anpöbeln, schikanieren“, was bedeutet, dass Menschen über etwas herfallen oder sich auf etwas stürzen. Die erste Verwendung geht auf Konrad Lorenz zurück, der den Begriff 1958 verwendete, um einen Angriff einer Tiergruppe auf einen Eindringling zu beschreiben (Laude, 2022, Abschnitt Mobbing – eine Begriffsbestimmung). Peter-Paul Heinemann, ein in Schweden tätiger Arzt und Radiomoderator, hat in einer Studie zum Gruppenverhalten von Beschulten den Begriff Mobbing auf das menschliche Sozialverhalten übertragen (Laude, 2022, Abschnitt Mobbing – eine Begriffsbestimmung). Im Jahre 1969 löste Heinemann die Diskussion in einem Zeitungsartikel über Apartheid und Mobbing aus, in dem er auf das Mobbing von Konrad Lorenz in seinem Buch „Das sogenannte Böse“ Wort hinwies (Laude, 2022, Abschnitt Mobbing – eine Begriffsbestimmung). Bereits 1971 verwendete der Arzt, Psychotherapeut und Paläoanthropologe Rudolf Bilz das Wort „Mobbing“ in seiner Erklärung der Evolutionspsychologie (Laude, 2022, Abschnitt Mobbing – eine Begriffsbestimmung). Bilz suchte auch nach Ähnlichkeiten und Unterschieden zwischen menschlichem und tierischem Verhalten. Er sah Parallelen im Mobbing, wo sowohl Tier- als auch Menschengruppen Normabweichler angreifen und eliminieren (Laude, 2022, Abschnitt Mobbing - eine Begriffsbestimmung).

Doch erst der Psychologe Heinz Leymann legte mit seinem Buch Mobbing: „Psychoterror am Arbeitsplatz" den Grundstein für die Mobbingforschung im deutschsprachigen Raum (Laude, 2022, Abschnitt Mobbing – eine Begriffsbestimmung). Unterdessen begann der schwedisch-norwegische Professor für Persönlichkeitspsychologie Dan Ake Olweus in den 1980er Jahren mit einer wissenschaftlichen Analyse von Schulmobbing und anderen Gewaltproblemen und entwickelte die ersten Präventionsmethoden (Laude, 2022, Abschnitt Mobbing – eine Begriffsbestimmung). Er hebte zwischen „mittelbarer" Gewalt (Mobbing) in Form von andauernder und bewusster Erniedrigung und „unmittelbarer" Gewalt voneinander ab (Laude, 2022, Abschnitt Mobbing eine Begriffsbestimmung). Der Grund für sein Handeln war, dass drei norwegische Beschulte unaufhörlich gemobbt wurden und schließlich Selbstmord begangen haben. In seiner Recherche fand Olweus heraus, dass Mobbing in fast jeder Schulklasse vorkommt – unabhängig von Ort (Stadt oder Land) und Schultyp (Grundschule, Sekundarstufe, Gesamtschule, Gymnasium) (Laude, 2022, Abschnitt Mobbing – eine Begriffsbestimmung). In Bezug auf die „mittelbare“ Gewalt verwendete er den im englischsprachigen Raum gebräuchlicheren Begriff „Bullying“ – was Schikanieren, Drangsalieren und Tyrannisieren bedeutet –, der die typischen Mobbinghandlungen eigentümlich beschreibt (Laude, 2022, Abschnitt Mobbing - eine Begriffsbestimmung).

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1 Einleitung: Stellt das Phänomen Mobbing vor, seine historische Wahrnehmung, die Verschiebung der Sichtweise auf die Schule und die Relevanz der Thematik für Kinder und Jugendliche. Es umreißt die Struktur der Arbeit, die sich mit den Auswirkungen, der Definition und den Handlungsmaßnahmen befasst.

Kapitel 2 Mobbing - Begriffserklärung: Erklärt den Ursprung des Begriffs "Mobbing" und seine Übertragung auf menschliches Sozialverhalten. Es beleuchtet die historische Entwicklung der Mobbingforschung, insbesondere im schulischen Kontext, und unterscheidet zwischen direkter und indirekter Gewalt. Dies beinhaltet die Definition von Cybermobbing, die Erläuterung der Entstehung von Mobbing als Streben nach Macht und Dominanz, die Beschreibung der Erscheinungsformen wie physisches, verbales, relationales und Cybermobbing, die Auflistung spezifischer Mobbinghandlungen sowie die detaillierte Darstellung der psychosozialen und schulischen Auswirkungen von Mobbing auf die Betroffenen.

Kapitel 3 Handlungsmaßnahmen: Beleuchtet die zentrale Rolle von Lehrkräften bei der Mobbing-Intervention und identifiziert wichtige Prädiktoren für ihr Eingreifen, wie ein breites Gewaltverständnis, diagnostische Kompetenz und Empathie. Das Kapitel stellt effektive Präventions- und Interventionsmaßnahmen auf Schüler-, Klassen- und Schulebene vor, darunter die Förderung zivilcouragierten Handelns und partizipativer Einrichtungen wie Klassenrat und Schülermediation zur Stärkung der Konfliktlösungskompetenz.

Kapitel 4 Fazit: Fasst die wesentlichen Beiträge der schulbezogenen Mobbingforschung zum Verständnis des Problems, seiner Prävalenz, Risikofaktoren und Folgen sowie der Wirksamkeit von Präventions- und Interventionsstrategien zusammen. Es betont den Rückgang von Mobbing in vielen Bereichen und weist auf den Bedarf an weiterer Forschung zu Minderheitengruppen und inklusiven Programmen hin.

Kapitel 5 Literaturverzeichnis: Listet alle in der Arbeit zitierten wissenschaftlichen Quellen und Veröffentlichungen auf.

Schlüsselwörter

Mobbing, Cybermobbing, psychosozialer Stress, Schule, Prävention, Intervention, soziale Arbeit, Kinder, Jugendliche, Auswirkungen, Erscheinungsformen, Handlungsmaßnahmen, Gewalt, Schulklima, Lehrerrolle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit befasst sich umfassend mit dem Phänomen Mobbing und psychosozialem Stress in Schulen, einschließlich seiner Ursachen, Auswirkungen, Erscheinungsformen und potenziellen Handlungsmaßnahmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Begriffserklärung von Mobbing, Cybermobbing, die Entstehung und Erscheinungsformen, die vielfältigen Auswirkungen auf Schüler sowie präventive und interventive Maßnahmen im schulischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, detailliert zu beschreiben, wie sich Mobbing als Herausforderung im sozialen Umfeld von Schülern darstellt, welche Auswirkungen es in der Schule hat und welche konkreten Maßnahmen zur Prävention und Intervention ergriffen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und fasst Erkenntnisse aus bestehender Forschung zusammen, um ein deskriptives und analytisches Bild des Mobbing-Phänomens im schulischen Bereich zu zeichnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die genaue Definition von Mobbing und Cybermobbing, seine Entstehung und die verschiedenen Handlungs- und Erscheinungsformen sowie die weitreichenden Auswirkungen auf die Betroffenen und das Schulklima. Anschließend werden präventive und interventive Handlungsmaßnahmen detailliert beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Mobbing, Cybermobbing, psychosozialer Stress, Schule, Prävention, Intervention, soziale Arbeit, Kinder, Jugendliche, Auswirkungen und Handlungsmaßnahmen.

Wie wird der Begriff "Mobbing" in dieser Arbeit definiert und historisch eingeordnet?

Der Begriff "Mobbing" wird vom englischen "to mob" (angreifen, schikanieren) hergeleitet und historisch auf Konrad Lorenz (1958) und Peter-Paul Heinemann (1969) zurückgeführt, die ihn auf menschliches Sozialverhalten übertrugen. Heinz Leymann (1980er) legte den Grundstein für die Mobbingforschung im deutschsprachigen Raum, während Dan Ake Olweus (1980er) erste Präventionsmethoden für Schulmobbing entwickelte und zwischen "mittelbarer" und "unmittelbarer" Gewalt unterschied.

Welche Rolle spielen digitale Medien beim Mobbing in Schulen?

Digitale Medien sind essenziell für Cybermobbing, bei dem Internet- und Mobiltelefondienste gezielt zum Beleidigen, Bedrohen oder Belästigen genutzt werden. Cybermobbing kann parallel zu oder in Verbindung mit direktem Mobbing auftreten und hat spezifische Auswirkungen, die über ein Jahrzehnt erforscht werden.

Welche konkreten Maßnahmen werden zur Prävention von Mobbing in Schulen vorgeschlagen?

Vorgeschlagen werden Maßnahmen auf Schüler-, Klassen- und Schulebene, darunter die Förderung zivilcouragierten Handelns, sozialer Kompetenzen, Konflikt- und Kooperationsfähigkeiten. Auf Klassenebene sind positive Beziehungen und ein gemeinsames System von Grundwerten wichtig, während auf Schulebene die Etablierung einer prosozialen Schulkultur und partizipative Einrichtungen wie Klassenrat und Schülermediation entscheidend sind.

Warum ist die Fähigkeit zur Perspektivübernahme für Lehrkräfte bei Mobbing-Interventionen so wichtig?

Die Fähigkeit zur Perspektivübernahme ist eine wichtige Ressource für Lehrkräfte, um effektiv mit Mobbing umzugehen. Empathische Lehrkräfte können erfolgreicher intervenieren, da ein breites Verständnis von Gewalt und die Fähigkeit, sich in die Situation der Betroffenen hineinzuversetzen, die Sensibilität für Mobbingvorfälle erhöhen und zu gezielteren Interventionen führen.

Fin de l'extrait de 16 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Mobbing und psychosozialer Stress in der Schule
Sous-titre
Ursachen, Erscheinungsformen, Auswirkungen und pädagogische Handlungsmaßnahmen
Cours
Pädagogik
Note
1,3
Auteur
Muhammed Harun Kaya (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
16
N° de catalogue
V1692800
ISBN (PDF)
9783389176139
ISBN (Livre)
9783389176146
Langue
allemand
mots-clé
Mobbing Cybermobbing Schule psychosozialer Stress Prävention Intervention Gewaltprävention Soziale Arbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Muhammed Harun Kaya (Auteur), 2021, Mobbing und psychosozialer Stress in der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1692800
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  16  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint