Die vorliegende Arbeit soll einen Überblick über die Friedenskonsolidierung in Sierra
Leone geben. Hierbei soll der Friedenskonsolidierungsprozess in drei Phasen, nach
Monika Heupel, hinsichtlich der drei Abkommen zur Beendigung des Krieges geteilt
werden. Innerhalb dieser Phasen soll gezeigt werden inwieweit friedenskonsolidierende
Maßnahmen in den Abkommen implementiert wurden und woran die Implementierung
scheiterte. Des weiteren liegt ein Augenmerk auf der Gewaltökonomie der RUF, die den
Konsolidierungsprozess maßgeblich beeinflusst hat. [...]
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Bürgerkrieg in Sierra Leone
- Hintergrund und Vorgeschichte
- Verlauf
- Friedenskonsolidierung in Sierra Leone
- erste Phase/Abidjan Abkommen
- zweite Phase/ Lomé Abkommen
- dritte Phase/Abuja II Abkommen
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit bietet einen Überblick über den Prozess der Friedenskonsolidierung in Sierra Leone. Dabei wird der Prozess in drei Phasen, nach Monika Heupel, anhand der drei Abkommen zur Beendigung des Krieges gegliedert. Die Analyse untersucht, inwieweit friedenskonsolidierende Maßnahmen in den Abkommen implementiert wurden und welche Faktoren zu Implementierungsproblemen führten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Gewaltökonomie der RUF, die den Konsolidierungsprozess maßgeblich beeinflusst hat.
- Die drei Phasen der Friedenskonsolidierung in Sierra Leone
- Analyse der Implementierung von friedenskonsolidierenden Maßnahmen
- Der Einfluss der Gewaltökonomie der RUF
- Die Rolle internationaler Akteure im Konsolidierungsprozess
- Die Herausforderungen der Friedenskonsolidierung in Sierra Leone
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung und stellt die Forschungsfrage und den methodischen Ansatz der Arbeit vor. Das zweite Kapitel beleuchtet den Bürgerkrieg in Sierra Leone, seine historischen Wurzeln und seinen Verlauf. Dabei werden die Hintergründe der Konfliktparteien, ihre Motive und die Rolle der Gewaltökonomie beleuchtet. Das dritte Kapitel analysiert den Prozess der Friedenskonsolidierung in drei Phasen, die durch die Abkommen von Abidjan, Lomé und Abuja II gekennzeichnet sind. Es werden die Inhalte der Abkommen, die Herausforderungen der Implementierung und die Rolle der internationalen Akteure untersucht.
Schlüsselwörter
Friedenskonsolidierung, Sierra Leone, Bürgerkrieg, RUF, Gewaltökonomie, Abkommen, Implementierung, Internationale Akteure, Herausforderungen, Konfliktlösung.
Häufig gestellte Fragen
Welche Phasen der Friedenskonsolidierung werden in Sierra Leone unterschieden?
Der Prozess wird nach Monika Heupel in drei Phasen unterteilt, die sich an den drei Friedensabkommen orientieren: dem Abidjan-Abkommen, dem Lomé-Abkommen und dem Abuja II-Abkommen.
Was war die Rolle der RUF im Konsolidierungsprozess?
Die Gewaltökonomie der RUF (Revolutionary United Front) beeinflusste den Prozess maßgeblich und war einer der Hauptgründe für das Scheitern vieler friedenskonsolidierender Maßnahmen.
Warum scheiterte die Implementierung der Friedensabkommen oft?
Die Arbeit untersucht verschiedene Faktoren für das Scheitern, darunter die ökonomischen Interessen der Konfliktparteien und Probleme bei der praktischen Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen.
Welchen Einfluss hatten internationale Akteure?
Internationale Akteure spielten eine zentrale Rolle bei der Vermittlung der Abkommen und der Unterstützung des Konsolidierungsprozesses in Sierra Leone.
Was ist das Ziel dieser Analyse zur Friedenskonsolidierung?
Das Ziel ist ein umfassender Überblick über den Friedensprozess, die Analyse der Implementierungshürden und die Untersuchung der zugrunde liegenden Gewaltökonomie.
- Quote paper
- Sebastian Yacoub (Author), 2010, Friedenskonsolidierung in Sierra Leone, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/169652