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Analyse und Interpretation des Gedichtes „Prometheus“ von Johann Wolfgang Goethe

Título: Analyse und Interpretation des Gedichtes „Prometheus“ von Johann Wolfgang Goethe

Ponencia / Ensayo (Colegio) , 2011 , 9 Páginas , Calificación: 12

Autor:in: Felix Wiebrecht (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Literatura, Obras
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Interpretation von "Prometheus" von Johann Wolfgang GoetheEs gibt viele Varianten der Schöpfungsgeschichte, aber alle unterscheiden sich hinsichtlich dem Erschaffer der Menschen. Der christlichen Geschichte nach, war es der Herr persönlich, so allerdings nicht in der griechischen Mythologie, denn in dieser ist es nicht der
Göttervater Zeus oder eine andere bedeutende Göttlichkeit, sondern der Halbgott Prometheus. In Goethes Gedicht „Prometheus“ aus dem Jahr 1775 geht es um genau diesen.
Er äußert seinen Zorn gegenüber Zeus, aber auch allen anderen griechischen Göttern gegenüber.
Im Gedicht stellt Prometheus Forderungen auf, die Zeus erfüllen sollte, so verlangt er, dass sich die Götter nicht länger an den Erfindungen der Menschen bereichern. Außerdem beleidigt er die gesamte griechische Gottschaft und berichtet dann von seinem Leidensweg. Er gab sich auch den Göttern hin, als er noch jung war, um von diesen Hilfe und Rat zu bekommen. Doch bekam er die erwartete und erhoffte Unterstützung nicht von den Göttern, somit kommt es zum Bruch zwischen diesen und dem Halbgott Prometheus. Dieser hört nun
auf, die Gottheiten überhaupt noch zu verehren, da es dazu für ihn keinen Grund gibt. Am Ende wird deutlich, dass Prometheus nun die Menschen erschafft, und zwar so, wie er sie sich vorstellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Inhaltsangabe

3. Beschreibung der äußeren Form

4. zur Figur des Prometheus aus der griechischen Mythologie

5. systematische Darlegung der Analyseergebnisse unter Berücksichtigung der Inhalt Form-Beziehung

6. Darlegung der Intention(en)

7. historischer Bezug

8. (biographischer Bezug)

9. gesellschaftlicher Bezug

10. persönliche Auseinandersetzung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, Goethes Gedicht „Prometheus“ tiefgreifend zu analysieren und dessen Bedeutung im Kontext der Epoche des Sturm und Drang zu interpretieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie der lyrische Protagonist durch seine fundamentale Ablehnung göttlicher Autorität und sein Bekenntnis zum eigenen Schöpfertum die Ideale von Freiheit und Autonomie verkörpert und welche gesellschafts- sowie kirchenkritischen Aussagen damit verknüpft sind.

  • Analyse der inhaltlichen Auseinandersetzung zwischen Prometheus und Zeus
  • Untersuchung der formalen Merkmale als Ausdruck der literarischen Epoche
  • Aufarbeitung der mythologischen Hintergründe und deren spezifische Verarbeitung
  • Kritik an zeitgenössischen gesellschaftlichen und religiösen Machtstrukturen
  • Verbindung von individueller Schöpferkraft und dem Streben nach Selbstbestimmung

Auszug aus dem Buch

zur Figur des Prometheus aus der griechischen Mythologie

Daraufhin verlangten die Götter von den Menschen Opfergaben. Mit einer List verärgerte er Zeus so sehr, dass dieser beschloss, dass Prometheus und die Menschen dafür Buße tragen müssten. Zeus bereicherte sich am Feuer der Menschen, dass jedoch wieder auf die Erde zurückgeholt wurde. Für diesen Diebstahl wurden weitere Strafen notwendig aus der Sicht des Göttervaters. So brachte er Fieberkrankheiten, Leiden und unvorhergesehene Tode auf die Erde. Prometheus selbst wurde an einen Felsen im Kaukasus gefesselt, dort fraß der Adler Ethon täglich von seiner Leber, die sich allerdings aufgrund seines Unsterblichkeitsstatuses immer wieder erneuert. Erst nach vielen Jahrhunderten wurde er von Herakles befreit.

Schon am Anfang seiner Rede stellt Prometheus eine Forderung auf und benutzt den Imperativ, denn er sagt: „Bedecke deinen Himmel, Zeus“ (Z.1) Dadurch wirkt Prometheus sehr selbstbewusst, denn sonst würde er sich wohl kaum auf eine höhere Stufe als der Göttervater Zeus. Durch diese Forderung kann man schlussfolgern, dass Zeus mit dem völligen Bedecken des Himmels eine Möglichkeit genommen werden soll, das Leben auf der Erde und der Menschheit weiter zu verfolgen, da er durch die vielen Wolken, die er einsetzen soll beim Blick auf die Erde gehindert wird, denn es heißt weiter, er solle den Himmel „mit Wolkendunst“ (Z.2) bedecken. Diese Möglichkeit engt seinen Herrschaftsbereich ziemlich ein, da er zwar der Herrscher des Äthers ist, allerdings auch nur die Mittel des Äthers verwenden darf, um den Forderungen Prometheus' gerecht zu werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Kurze Einführung in das Thema der Schöpfungsgeschichte und die Einordnung der Prometheus-Figur in Goethes Werk.

2. Inhaltsangabe: Zusammenfassende Darstellung der thematischen Entwicklung innerhalb des Gedichts und des Bruchs zwischen Prometheus und den Göttern.

3. Beschreibung der äußeren Form: Analyse des Aufbaus, der Strophenstruktur und des Verzichts auf ein festes Reimschema als Ausdruck des Sturm und Drang.

4. zur Figur des Prometheus aus der griechischen Mythologie: Einbettung der mythologischen Vorlage und die Abgrenzung zur direkten Rezeption im Gedicht.

5. systematische Darlegung der Analyseergebnisse unter Berücksichtigung der Inhalt Form-Beziehung: Detaillierte Untersuchung der sprachlichen Mittel und rhetorischen Figuren in Bezug auf die Kernaussagen.

6. Darlegung der Intention(en): Aufzeigen der Absicht, den Leser zum Widerstand gegen Autoritäten und zu eigenständigem Handeln zu motivieren.

7. historischer Bezug: Einordnung der gesellschaftlichen Zustände zur Entstehungszeit des Werkes.

8. (biographischer Bezug): Einordnung der Entstehungsphase in Goethes produktive Jahre zwischen Wetzlar und Weimar.

9. gesellschaftlicher Bezug: Analyse der Parallelen zum Feudalsystem und den aufkommenden Idealen von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.

10. persönliche Auseinandersetzung: Reflexion über die Wirkung des Gedichts auf den Leser und die Aktualität der Prometheus-Figur als Initiator der Menschheit.

Schlüsselwörter

Prometheus, Johann Wolfgang Goethe, Sturm und Drang, Zeus, Mythologie, Schöpfertum, Götterkritik, Freiheit, Autonomie, Gesellschaftskritik, Literaturanalyse, Individualität, Epoche, Feudalsystem, Emanzipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Gedicht „Prometheus“ von Johann Wolfgang Goethe unter Berücksichtigung seiner literaturhistorischen Einordnung und inhaltlichen Aussagekraft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Rebellion gegen göttliche Instanzen, die Bedeutung von Freiheit und Autonomie sowie die Kritik an gesellschaftlichen und klerikalen Machtstrukturen des 18. Jahrhunderts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Rolle des Prometheus als Symbolfigur für ein unabhängiges, selbstbestimmtes Menschsein herauszuarbeiten und die literarischen Mittel des Sturm und Drang in diesem Werk zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine systematische Textanalyse und Interpretation, die den Inhalt des Gedichts mit mythologischen, historischen und epochenspezifischen Kontexten verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der formalen Struktur, die Untersuchung rhetorischer Mittel, die Darstellung der Intentionen des Autors sowie die Einordnung in den historischen und gesellschaftlichen Kontext der Epoche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Prometheus, Sturm und Drang, Schöpfertum, Autoritätskritik, Freiheit und Autonomie charakterisiert.

Inwiefern spielt der Vergleich zwischen Prometheus und Zeus eine Rolle?

Prometheus wird als aktiver Schöpfer dargestellt, während Zeus als eine erstarrte, untätige und ungerechte Autorität fungiert, die für den Fortschritt der Menschheit keine Relevanz mehr hat.

Warum wird Prometheus als moderner Held innerhalb des Sturm und Drang gesehen?

Er verkörpert das Ideal des Geniekultes, indem er gegen althergebrachte Traditionen rebelliert und seine eigene Schöpferkraft als Ausdruck persönlicher Freiheit einsetzt.

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Detalles

Título
Analyse und Interpretation des Gedichtes „Prometheus“ von Johann Wolfgang Goethe
Calificación
12
Autor
Felix Wiebrecht (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
9
No. de catálogo
V170057
ISBN (Ebook)
9783640886722
ISBN (Libro)
9783640886913
Idioma
Alemán
Etiqueta
analyse interpretation gedichtes johann wolfgang goethe Promtheus sturm und drang Prometheus gedicht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Felix Wiebrecht (Autor), 2011, Analyse und Interpretation des Gedichtes „Prometheus“ von Johann Wolfgang Goethe, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/170057
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