Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit den Chancen und Möglichkeiten der Kinder,den Computer und das Internet positiv für sich zu nutzen, indem sie durch diese Mittel spielerisch die Welt erfahren und damit lernen. Zunächst einmal wird theoretisch untersucht, wie die Computer- und Internetnutzung in der Familie aussehen und wie die Kinder dieses Medium für sich nutzen. Des Weiteren wird aufgezeigt, wie Kinder den PC allgemein verwenden und wie sie mit dem Internet umgehen. Zusätzlich dazu wird der Nutzen für das Kind in Augenschein
genommen, welcher die Lernprogramme, Computer in der Schule und das Internet im Bezug auf das Lernen beinhaltet. Hier stehen besonders die Vorteile für Kinder durch dieses Medium im Mittelpunkt. Im nächsten Kapitel liegt das Hauptaugenmerkmal auf der Verwendung des PCs und des WWW und beschrieben, wie und was Kinder durch Spielen und Lernprogramme positiv nutzen und in sich verinnerlichen können. Hierbei werden sowohl die Vorteile als auch die Nachteile herausgearbeitet.
Der letzte Teil dieser Hausarbeit behandelt das Thema der kindgerechten Internetseiten. Hierzu wurden zwei Praxisbeispiele gewählt, die bei Analysen besonders positiv aufgefallen sind, und anhand von Inhalt, Gestaltung, Zielgruppe und besonders Lern- und Wissensvermittlung untersucht werden. Diese sollen sowohl Anregung als auch Vorbild für andere kinderbezogene Internetauftritte sein.
Struktur des Inhaltsverzeichnisses
1 Einleitung
2 Die Entwicklung des Internets zum Massenmedium
2.1 Das Internet und die Nutzung in der Familie
2.2 Die Computer- bzw. Internetnutzung durch Kinder
3 Kinder entdecken den Computer
3.1 Wie Kinder den Computer für sich nutzen
3.1.1 Allgemeine Nutzung des Computers
3.1.2 Surfen im Internet
3.2 Der Nutzen des Computers und des Internets für Kinder
3.2.1 Lernprogramme
3.2.2 Computer und Schule
3.2.3 Der Nutzen des Internets
4 Wie und was Kinder durch PC und Internet lernen
4.1 Spielen
4.2 Lernen
5 Analyse kindergerechter Internet- und Lernportale
5.1 Lern- und Spielportale
5.2 Lieblingssendungen und ihre Internetportale
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Hausarbeit untersucht die Chancen und Möglichkeiten für Kinder, den Computer und das Internet positiv zur spielerischen Wissensvermittlung und Lernförderung zu nutzen, und analysiert dabei kritisch sowohl die theoretischen Nutzungsweisen als auch praktische Beispiele kindgerechter Portale.
- Mediensoziologische Untersuchung der Internetnutzung in Familien.
- Differenzierte Betrachtung von Computerspielen als Lern- und Trainingsmedium.
- Evaluierung des pädagogischen Nutzens von Lernsoftware und Online-Angeboten.
- Analyse und Bewertung spezifischer Internetauftritte für Kinder wie spielzimmer-online.de und wdrmaus.de.
Auszug aus dem Buch
Die Entwicklung des Internets zum Massenmedium
Die Zahl der Haushalte, die einen oder teilweise sogar mehr Computer haben, steigt stetig an. Sei es für die Arbeit oder den privaten Gebrauch, heute gibt es eigentlich fast keine Familie mehr, die keinen Computer und somit keinen Internetzugang besitzt.
„In vielen Fällen wurden Computer gekauft bzw. ein Internetzugang eingerichtet, um den Kindern bessere Lern- und Bildungsmöglichkeiten zu bieten. So sind in einigen Haushalten Kinder noch Hauptnutzer, die Internetnutzung von Eltern nimmt jedoch auch schnell zu.“
Bei einer Befragung hat man festgestellt, dass es in Familien drei Nutzungsweisen im Bezug auf das Internet gibt. Zum einen ist der meist genannte Grund die Nutzung des Internets für die Erziehung und die Ausbildung, wie zuvor bereits erwähnt wurde. Hierbei denken Eltern hauptsächlich an die Vorteile für ihre Kinder. Ein Internetzugang bedeutet für sie eine bessere Lern- und Bildungschance und erhöht damit die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung für die Schule. „Die erzieherische Nutzung des Internets scheint dessen sozial angesehenster Gebrauch zu sein.“ Zum anderen nennen Familien als weiteren Grund den Nutzung des Internets für die Unterhaltung. Für heranwachsende Jugendliche stellt das Internet vor allem eine unendliche Quelle für Unterhaltung und Freizeit dar. Hierbei gehen Jugendliche besonders von Musikdownloads, Onlinespiele und Kommunikation mit Freunden aus, welche auch durchweg als Freizeitform angesehen werden. Als letzten Punkt sprechen Familien bei der Nutzungsweise auch die Kommunikation an. Durch die kommunikativen Möglichkeiten hat das Internet unter Familienmitgliedern häufig an Akzeptanz zugenommen, da Emailing, Chatrooms und Messenger immer mehr zum Austausch untereinander verwendet wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein und erläutert die Chancen und Möglichkeiten der positiven Computernutzung durch Kinder.
2 Die Entwicklung des Internets zum Massenmedium: Das Kapitel betrachtet die zunehmende Verbreitung von Computern in Familien und die verschiedenen Motive der Internetnutzung, von Erziehung bis Unterhaltung.
3 Kinder entdecken den Computer: Hier wird analysiert, wie Kinder den Computer primär zum Spielen und für schulische Zwecke nutzen und welchen Stellenwert er in ihrem Alltag einnimmt.
4 Wie und was Kinder durch PC und Internet lernen: Dieser Abschnitt beleuchtet die pädagogische Debatte über den Einfluss von Computerspielen und Lernsoftware auf die Entwicklung von Kindern.
5 Analyse kindergerechter Internet- und Lernportale: Es werden zwei Praxisbeispiele, spielzimmer-online.de und wdrmaus.de, hinsichtlich Gestaltung, Zielgruppe und Lerninhalten untersucht.
6 Fazit: Die abschließende Betrachtung fasst die ambivalenten Sichtweisen zusammen und betont die Notwendigkeit, Kinder beim Umgang mit Medienrisiken zu begleiten.
Schlüsselwörter
Mediensoziologie, Internetnutzung, Medienkompetenz, Computerspiele, Lernsoftware, Kindgerechte Portale, Spielzimmer-online, Digitale Bildung, Wissensvermittlung, Familienalltag, Internetrisiken, Web 2.0, Kindheitsforschung, Online-Lernen, Medienpädagogik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Hausarbeit primär?
Die Arbeit untersucht, wie Kinder den Computer und das Internet sinnvoll nutzen können, um spielerisch zu lernen, und welche Rolle diese Medien im Familienalltag spielen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentrale Themen sind die Internetnutzung in der Familie, das Lernpotenzial von Computerspielen, der Einsatz von Lernsoftware sowie die qualitative Analyse kindgerechter Online-Portale.
Was ist das primäre Forschungsziel?
Das Ziel ist es, die Chancen einer positiven Mediennutzung aufzuzeigen und zu klären, wie durch spielerische Ansätze Medienkompetenz bei Kindern gefördert werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Studien (u.a. KIM-Studie) sowie einer exemplarischen Fallanalyse von zwei ausgewählten Kinder-Internetportalen.
Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Nutzungsweisen von Kindern, die Vor- und Nachteile von Computerspielen und die kritische Würdigung von Lernangeboten am PC.
Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Medienkompetenz, Computerspiele, Lernsoftware, Internetnutzung von Kindern und kindgerechte Online-Angebote charakterisiert.
Wie bewertet der Autor die Rolle von „Die Seite mit der Maus“?
Die Seite wird als ein qualitativ hochwertiges Beispiel hervorgehoben, das geschickt Fernsehinhalte mit interaktiven Elementen verbindet, auch wenn die Flash-Navigation teilweise als überladen kritisiert wird.
Welche Rolle spielt die „KIM-Studie“ in der Argumentation?
Die KIM-Studie liefert empirische Daten über die Nutzungsfrequenz und das Verhalten von Kindern im Internet, um die theoretischen Thesen der Arbeit zu stützen.
- Citation du texte
- Tanja Weizemann (Auteur), 2009, Generation Doof - Wie und was Kinder mit Hilfe von PC und Web 2.0 lernen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171045