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Familie in der Krise?

Soziales Lernen in Schulen – erweiterte Angebote bedingt durch den Wandel der Familie

Título: Familie in der Krise?

Trabajo Escrito , 2010 , 10 Páginas , Calificación: 2,7

Autor:in: Alexander Diezel (Autor)

Pedagogía - General
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Einleitung

Die Erziehungsbalance hat sich durch den Wandel der Familie vom Mehrgenerationenhaushalt zu einer oftmals sogenannten Patchwork-Konstellation komplett verschoben. Dadurch verteilt sich die Erziehungsbalance durch zunehmende Entstehung von Ganztagsschulen und -kindertagesstätten und die ständige Berufstätigkeit beider Elternteile immer mehr auf die Seite von Hort, Schule und Freizeitorganisationen.
Das in der Schule erlernte Wissen über mathematische Formeln, geschichtliche Ereignisse oder die Fremdsprachen sind natürlich Voraussetzung für das Bestehen in unserer Welt. Aber zu oft ist das Wissen der Auszubildenden mit wenig oder gar keinen Fähigkeiten im sozialen und gesellschaftlichen Bereich verknüpft. Gruppenarbeiten und selbständiges Lernen sind für viele Schüler ein Fremdwort und werden auf Grund des zu vollgepackten Lehrplans und der somit fehlenden Zeit der Lehrer selten oder nicht praktiziert. Dabei wären eben diese methodisch- didaktischen Abwechslungen im tristen Schulalltag aus sozialpädagogischer und lerntheoretischer Sicht für die Entwicklung enorm wichtig.
Ein Auftrag des Schulorgans ist neben der Wissensvermittlung ebenfalls das Erlernen und der Ausbau von sozialen Kompetenzen. Viele Lehrer sind allerdings schon mit der Wissensvermittlung auf Grund von zu hohen Klassenkapazitäten, des zeitlich straffen Lehrplans und des Massenphänomens demotivierter Schüler überfordert. Doch sind es die sozialen Fähigkeiten, die in der heutigen Lebenswelt zunehmend an Bedeutung gewinnen. Beispielsweise Kommunikation, Kooperation, Kompromissbereitschaft und Konfliktfähigkeit sind Eigenschaften, die in Familien kaum Erprobung zulassen und bereits bei Schülern in der Grundschule große Defizite aufweisen.
Nach einer aktuellen Studie an der FH Dortmund gibt es derzeit noch keine allgemein adäquaten Konzepte für Lehrer und Helferorgane im Bereich Schule und Familie, die diese Defizite mit generalisierend erfolgreichen Methoden beheben können. Es ist derzeit eine systemorientierte und individuell anzupassende Interventionsarbeit durch ausgebildete Sozialpädagogen und Trainer. Auf Grund der zertifizierten Ausbildung zum Trainer für Deeskalation und Zivilcourage, möchte ich ein mögliches Angebot auf den folgenden Seiten aufzeigen und näher erläutern. Das Konzept wurde von mir, unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Evaluationen, selbständig entwickelt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Begriffsbestimmung

1.1 Definition Familie

1.2 Definition soziale Kompetenzen

2 Wandel der Familie

3 Möglichkeiten in der Schule

4 Grundsätzlicher Aufbau eines Workshops

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den gesellschaftlichen Wandel der Familienstrukturen und dessen Auswirkungen auf das Erziehungsumfeld in Schulen. Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch soziale Kompetenztrainings und externe Angebote ein gesundes Lernumfeld geschaffen werden kann, um den zunehmenden Defiziten bei Schülern entgegenzuwirken.

  • Wandel familiärer Lebensformen (von der Mehrgenerationenfamilie zur Patchwork-Konstellation)
  • Herausforderungen für das Schulsystem und Lehrkräfte bei der Wissens- und Sozialvermittlung
  • Die Rolle von Sozialkompetenztraining als präventives und intervenierendes Instrument
  • Methodischer Aufbau und Themenblöcke eines zielgerichteten Workshops für Schüler
  • Die Notwendigkeit der Kooperation zwischen Schule, Familie und externen Kompetenzagenturen

Auszug aus dem Buch

Wandel der Familie

Gesellschaften sind in ihrer Entwicklung ständigen Schwankungen und Umstrukturierungen unterworfen. In einer Zeit, die durch raschen technologischen und gesellschaftlichen Wandel geprägt ist, bleiben auch die Formen familiären Zusammenlebens von Veränderungen nicht unberührt. In der Diskussion um diesen Veränderungsprozess sprechen eine Reihe von Wissenschaftlern von Auflösungstendenzen oder vom Funktionsverlust der Familie und sehen darin eine wesentliche Ursache für steigende Kriminalität, Drogenmissbrauch und psychische Erkrankungen.

Andere begreifen die Veränderungserscheinungen der Familie als einen notwendigen Anpassungsprozess an die gewandelten Lebensumstände der Moderne, der die Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen auf eine neue Basis stellt und es somit der nachwachsenden Generation erleichtert, die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Doch ganz gleich welche Auffassung vertreten wird, Fakt ist, dass die Bundesrepublik Deutschland hierbei vor einer Vielzahl von Problemen steht und dies eine bedeutende Herausforderung für die kommunale Familienpolitik darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Verschiebung der Erziehungsbalance weg vom Elternhaus hin zu Bildungseinrichtungen und stellt die Notwendigkeit von sozialpädagogischen Angeboten in Schulen dar.

1 Begriffsbestimmung: Dieses Kapitel liefert die theoretischen Grundlagen durch Definitionen des Familienbegriffs und des Konstrukts der sozialen Kompetenzen.

2 Wandel der Familie: Hier wird der soziologische Wandel familiärer Strukturen analysiert und dessen Einfluss auf gesellschaftliche Problemfelder wie Kriminalität und psychische Erkrankungen diskutiert.

3 Möglichkeiten in der Schule: Das Kapitel erläutert den gesetzlichen Erziehungsauftrag der Schulen und die Bedeutung externer Trainer bei der Bewältigung klassenspezifischer Probleme.

4 Grundsätzlicher Aufbau eines Workshops: Diese Sektion beschreibt die praktische Strukturierung eines Sozialkompetenztrainings, unterteilt in Einleitungs-, Entspannungs-, Arbeits- und Abschlussphase.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und plädiert für eine engere Zusammenarbeit von Familie, Schule und externen Fachkräften, um soziale Lernprozesse zukünftig erfolgreich zu gestalten.

Schlüsselwörter

Familie, Wandel, Soziales Lernen, Schule, Sozialkompetenz, Erziehungsbalance, Prävention, Intervention, Workshop, Konfliktlösung, Patchwork-Familie, Schüler, Lehrer-Schüler-Verhältnis, Bildungsauftrag, Persönlichkeitsentfaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss des familiären Strukturwandels auf die Erziehungssituation in Schulen und der notwendigen Förderung sozialer Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Veränderungen familiärer Lebensformen, die Überforderung traditioneller Erziehungsinstanzen und die praktische Implementierung von Kompetenztrainings im schulischen Umfeld.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schule und externe Experten gemeinsam einen Rahmen schaffen können, um Schülern soziale Fähigkeiten zu vermitteln, die in der modernen Familie oft zu kurz kommen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse soziologischer und pädagogischer Studien sowie der Darlegung eines selbst entwickelten Interventionskonzepts basierend auf Praxiserfahrungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Analyse des familiären Wandels, rechtliche und pädagogische Möglichkeiten in der Schule sowie ein konkretes Ablaufmodell für einen Workshop.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen gehören Familie, Sozialkompetenz, Wandel, Schule, Prävention, Intervention, Erziehung und Konfliktlösung.

Inwiefern beeinflusst der "Wandel der Familie" den Schulalltag?

Der Wandel führt dazu, dass Erziehungsaufgaben vermehrt an Ganztagseinrichtungen übertragen werden, während gleichzeitig Defizite bei Schülern in den Bereichen Kooperation und Konfliktfähigkeit zunehmen.

Wie unterscheidet sich das vorgeschlagene Konzept von klassischem Unterricht?

Das Konzept nutzt konfrontative Pädagogik, erlebnispädagogische Spiele und spezifische Trainingsmethoden, um soziale Kompetenzen außerhalb der rein kognitiven Wissensvermittlung praktisch einzuüben.

Warum ist laut Autor die Einbindung externer Trainer notwendig?

Aufgrund hoher Klassenkapazitäten und straffer Lehrpläne sind Lehrer oft nicht in der Lage, spezifische soziale Defizite individuell aufzuarbeiten, weshalb spezialisierte Trainer eine wertvolle Unterstützung leisten.

Final del extracto de 10 páginas  - subir

Detalles

Título
Familie in der Krise?
Subtítulo
Soziales Lernen in Schulen – erweiterte Angebote bedingt durch den Wandel der Familie
Universidad
University of Vechta
Curso
Familie in der Krise
Calificación
2,7
Autor
Alexander Diezel (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
10
No. de catálogo
V171383
ISBN (Ebook)
9783640907410
ISBN (Libro)
9783640907557
Idioma
Alemán
Etiqueta
Familie Krise Sozialkompetenztraining Schule Gewalt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alexander Diezel (Autor), 2010, Familie in der Krise?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171383
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