Dynamische Entwicklungen, verschärfte Wettbewerbsbedingungen und ein hektischer Firmenalltag, sind heute alles Faktoren, mit denen sich die Unternehmen auseinander setzen müssen. Der Mitarbeiter steht bei diesen Veränderungen im Mittelpunkt des Geschehens und benötigt besondere Aufmerksamkeit, damit sich das Unternehmen auch weiterhin am Markt behaupten kann. Diese Arbeit befasst sich aus diesem Grund mit der Bedeutung der Mitarbeiterkommunikation im Unternehmen, deren Schwachstellen und der möglichen Kommunikationsverbesserung durch das Mitarbeiterportal. Es wird die Notwendigkeit einer guten internen Kommunikation dargestellt und durch eine empirische Umfrage die Meinung von Unternehmen zu diesem Thema erfragt. Dabei liegt der Focus auf der neuen Technologie des Mitarbeiterportals, welches durch seine umfangreichen Möglichkeiten, nicht nur den Mitarbeitern, sondern auch dem gesamten Unternehmen viele Vorteile verschaffen kann. Eine gute Mitarbeiterkommunikation wird in den meisten Unternehmen sehr hoch geschätzt. Die Ziele, die dann mit dem Portal verfolgt werden, liegen eindeutig in der Verbesserung der Kommunikation und des Informationsaustausches. Die Betriebe, die bereits Erfahrungen mit dem Mitarbeiterportal machen konnten, berichten von positiven Veränderungen in der Kommunikation, zufriedeneren Mitarbeitern und der Lösung von Problemen in der
Mitarbeiterkommunikation.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Mitarbeiterkommunikation
2.1 Definition
2.2 Bedeutung und Ziele
2.2.1 Kommunikationsziele
2.2.2 Typische Probleme und Problemlösungen
2.3 Instrumente
2.3.1 Einteilung nach Kommunikationsfluss
2.3.2 Mitarbeiterzeitschrift
2.3.3 Intranet
3 Portale
3.1 Intranet versus Portal
3.2 Typen von Portalen
3.3 Unternehmensportale/ Mitarbeiterportale
3.3.1 Aufbau und Inhalt
3.3.2 Anwendungsbereiche/ BtoE-Prozesse
3.3.3 Web 2.0
3.3.4 Verteilung der inhaltlichen Verantwortung
4 Mitarbeiterportale als Instrument der internen Unternehmenskommunikation
4.1 Grundinformationen zur Befragung
4.2 Aussagen zur Mitarbeiterkommunikation
4.3 Unternehmen mit Intranet und ohne Intranet/ Mitarbeiterportal
4.4 Unternehmen mit Mitarbeiterportal
4.4.1 Einsatzgrund, –dauer und –felder
4.4.2 Eigenschaften und Ziele
4.4.3 Veränderungen und Folgen
4.4.4 Einsatz Web 2.0
4.4.5 Erfolgsfaktoren, Hindernisse und Zukunftseinschätzung
5 Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Mitarbeiterkommunikation in Unternehmen und analysiert, inwiefern Mitarbeiterportale als technologische Lösung zur Effizienzsteigerung und Kommunikationsverbesserung dienen können. Ziel ist es, den Nutzen solcher Portale für die interne Kommunikation und die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit empirisch zu hinterfragen.
- Bedeutung und Herausforderungen der internen Mitarbeiterkommunikation
- Grundlagen, Typologien und technische Architektur von Unternehmensportalen
- Einsatzmöglichkeiten von Web 2.0 in der Unternehmenskommunikation
- Empirische Untersuchung des Status Quo in ausgewählten Unternehmen
- Erfolgsfaktoren und Hindernisse bei der Implementierung von Mitarbeiterportalen
Auszug aus dem Buch
3.3.2 Anwendungsbereiche/ BtoE-Prozesse
Portale können als umfassende Integrationssysteme bezeichnet werden, denn das Portal ermöglicht die Integration von Prozessen, Daten und Systemen unter einem einzigen System mit einer einheitlichen Oberfläche. Dabei ist am Ende auch nur das, was für den Nutzer interessant ist, auf seinem Portal abrufbar. Der Anwender braucht kein detailliertes Wissen darüber, in welcher Anwendung des Portalanwendungsbereichs er gerade tätig ist, wie man darin navigiert oder es startet. Da auch Anwendungssysteme integriert werden können, können die Benutzer ihren Bedarf an Informationen umfassend decken.50 Zu der Informationsfunktion gehören damit beispielsweise Unternehmens- und Branchen-News, Telefonbuch, Fachbeiträge und Mitarbeitermagazine. Neben dieser Funktion gibt es weiterhin noch die Kommunikations- und Aktionsfunktion. Um also den Austausch und die Interaktion zwischen unterschiedlichen, räumlich getrennten Portalanwendern zu ermöglichen steht die Kommunikationsfunktion zur Verfügung. Die Aktionsfunktion hingegen stellt dem Anwender spezielle Handlungsmöglichkeiten bereit. Konkret werden unter den beiden letztgenannten Funktionen beispielsweise Konferenz- und Diskussionsgruppen, Foren und Chatrooms oder Workflows wie Bestellungen und Urlaubsanträge verstanden. Portale bieten also breite Anwendungsoptionen.51 Auch Abts und Mülder haben das erkannt und eine Übersicht über die verschiedenen Anwendungsbereiche eines Unternehmensportals erstellt, welche nachfolgend dargestellt ist.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle der Mitarbeiter als Erfolgsfaktor und führt in das Mitarbeiterportal als moderne Lösung für eine effektive interne Kommunikation ein.
2 Mitarbeiterkommunikation: Dieses Kapitel definiert die Mitarbeiterkommunikation, erläutert deren Ziele und analysiert Instrumente sowie typische Probleme bei der Umsetzung im Unternehmen.
3 Portale: Es werden die Grundlagen von Portalen, deren Abgrenzung zum Intranet, Typen von Portalen sowie der Aufbau, Inhalt und die Bedeutung von Web 2.0 thematisiert.
4 Mitarbeiterportale als Instrument der internen Unternehmenskommunikation: Dieser Hauptteil präsentiert die Ergebnisse einer empirischen Befragung bei Unternehmen bezüglich der Nutzung, Erfolgsfaktoren und Hindernisse von Mitarbeiterportalen.
5 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und bewertet die Bedeutung von Mitarbeiterportalen für zukünftige Wettbewerbsfähigkeit.
Schlüsselwörter
Mitarbeiterkommunikation, Mitarbeiterportal, Intranet, Unternehmenskultur, Interne Kommunikation, Web 2.0, Wissensmanagement, Personalisierung, Change Management, Unternehmensführung, Digitale Zusammenarbeit, BtoE-Prozesse, Employer Branding, Kommunikationsstrategie, Mitarbeiterzufriedenheit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Relevanz der internen Mitarbeiterkommunikation und bewertet, inwieweit Mitarbeiterportale ein wirksames Instrument zur Verbesserung dieser Kommunikation und Steigerung der Mitarbeitermotivation darstellen.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen der Mitarbeiterkommunikation, der technologischen Systematisierung von Portalen sowie der empirischen Auswertung der Portalinstrumente in der Unternehmenspraxis.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?
Es soll untersucht werden, ob der Einsatz von Mitarbeiterportalen eine messbare Verbesserung der unternehmensinternen Kommunikation sicherstellt und ob diese Technologie den Anforderungen moderner Arbeitswelten gerecht wird.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie eine empirische Untersuchung in Form einer Unternehmensbefragung, um den Status Quo und die Auswirkungen von Mitarbeiterportalen zu evaluieren.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil widmet sich intensiv der Auswertung der empirischen Umfrage, wobei Einsatzgründe, Erfolgsfaktoren, die Bedeutung von Web 2.0 und die Herausforderungen bei der Implementierung von Portalen analysiert werden.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Mitarbeiterkommunikation, Wissensmanagement, Personalisierung, Digital Natives und Web 2.0 Anwendungen wie Wikis, Blogs und soziale Netzwerke.
Wie unterscheiden sich Intranet und Mitarbeiterportal laut Autorin?
Während klassische Intranets oft nur als reine Informationsbereitstellung dienen, zeichnen sich moderne Mitarbeiterportale durch Personalisierung, Single-Sign-On und die nahtlose Integration von Geschäftsprozessen aus.
Welche Rolle spielt Web 2.0 bei der Mitarbeiterkommunikation?
Web 2.0 Anwendungen werden als stark kommunikationsfördernd eingeschätzt, da sie den aktiven Austausch zwischen Mitarbeitern und Hierarchiestufen sowie eine kollaborative Zusammenarbeit erleichtern.
- Citation du texte
- Nadine Förtsch (Auteur), 2010, Mitarbeiterportale – Ein Mittel zur Verbesserung der unternehmensinternen Kommunikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171619