Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Nursing Science - Nursing Management

Mobile Dienstleistungen im Kontext der Sozialen Arbeit

Eine Handlungs- und Strukturanalyse aus lebensweltorientierter Sicht

Title: Mobile Dienstleistungen im Kontext der Sozialen Arbeit

Bachelor Thesis , 2010 , 102 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Soz.Päd./Soz.Arb. (B.A.) Christian Krüger (Author)

Nursing Science - Nursing Management
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Wie der Titel dieser Ausarbeitung bereits verrät, werde ich Mobile Dienstleistungen in ihrer Struktur und in den Handlungsmustern der ausführenden Personen anhand lebensweltorientierter Ansätze analysieren und mittels dieser für die Soziale Arbeit modifizieren.
Mobile Dienstleistungen sind hier ausschließlich im professionellen sozialarbeiterischen/sozialpädagogischen Kontext zu verstehen. Die Mobile Jugendarbeit werde ich für diese Ausarbeitung näher analysieren und als Beispiel für die Mobilen Dienstleistungen der Sozialen Arbeit in den lebensweltorientierten Kontext einbeziehen.
In dieser Ausarbeitung soll die Mobile Jugendarbeit in Deutschland auf ihre lebensweltorientierte Ausgestaltung untersucht werden. Hierdurch sollten bestehende lebensweltorientierte Strukturen und Handlungsmuster aufgedeckt werden. Sie soll Aufschluss darüber geben, inwiefern die Mobile Jugendarbeit umstrukturiert werden muss, um den Strukturen und Handlungsmustern einer lebensweltorientierten Institution der Sozialen Arbeit, wie sie von Hans Thiersch definiert wurden, gerecht zu werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0 VORWORT

1 ÜBERBLICK VOM HEUTIGEN LEBEN JUNGER MENSCHEN

1.1 EINBLICK IN DIE LEBENSPHASE JUGEND

1.2 LEBENSLAGEN VON JUNGEN MENSCHEN

2 MOBILE JUGENDARBEIT

2.1 HISTORISCHE ENTWICKLUNG

2.2 MOBILE JUGENDARBEIT HEUTE

2.3 RECHTLICHE GRUNDLAGEN UND ZUSTÄNDIGKEITEN

2.4 DERZEITIGE DISKUSSION

3 UMSETZUNG DER MOBILEN JUGENDARBEIT

3.1 EXKURS: SOZIALE DATEN DER STADT STUTTGART

3.2 DER DACHVERBAND FÜR MOBILE JUGENDARBEIT STUTTGART

3.2.1 Konzeption

3.2.1.1 Selbstverständnis

3.2.1.2 Ziele

3.2.1.2.1 Lebensweltorientierung

3.2.1.2.2 Stadtteilorientierung/Gemeinwesenorientierung

3.2.1.2.3 Delinquenzorientierung

3.2.1.3 Zielgruppen

3.2.1.4 Arbeitsfelder und Methoden

3.2.1.4.1 Streetwork

3.2.1.4.2 Gruppenarbeit

3.2.1.4.3 Einzelhilfe (auch Einzelfallhilfe)

3.2.1.4.4 Gemeinwesenarbeit

3.2.1.5 Qualitätsmanagement

3.2.2 Wirkungsevaluation von Mobiler Jugendarbeit in Stuttgart

3.3 ZUSAMMENFASSUNG

3.3.1 Das Internetportal der Mobilen Jugendarbeit Stuttgart

3.3.2 Kritische Betrachtung des Konzeptes

4 LEBENSWELTORIENTIERUNG

4.1 GESCHICHTLICHER HINTERGRUND

4.2 TRADITIONSLINIEN

4.2.1 Hermeneutisch-pragmatische Erziehungswissenschaft

4.2.2 Phänomenologisch-interaktionistisches Paradigma

4.2.3 Kritische Alltagstheorien

4.2.4 Analyse gesellschaftlicher Strukturen

4.2.5 Synthese der Traditionslinien

4.3 ALLTAGSVERSTÄNDNIS

4.4 KONZEPT

4.5 HANDLUNGS- UND STRUKTURMAXIMEN

4.5.1 Prävention

4.5.2 Alltagsnähe

4.5.3 Integration

4.5.4 Partizipation

4.5.5 Dezentralisierung, Regionalisierung und Vernetzung

4.6 LEBENSWELTORIENTIERTE ARBEIT

5 ANALYSE DER MOBILEN JUGENDARBEIT ANHAND DER HANDLUNGS- UND STRUKTURMAXIMEN

5.1 ANALYSE ANHAND DER MAXIME PRÄVENTION

5.2 ANALYSE ANHAND DER MAXIME ALLTAGSNÄHE

5.3 ANALYSE ANHAND DER MAXIME INTEGRATION

5.4 ANALYSE ANHAND DER MAXIME PARTIZIPATION

5.5 ANALYSE ANHAND DER MAXIME DEZENTRALISIERUNG, REGIONALISIERUNG UND VERNETZUNG

5.6 ZUSAMMENFASSUNG DER ANALYSEERGEBNISSE

6 FAZIT

6.1 AUSBAU KONZEPTIONELLER AUSFÜHRUNGEN MOBILER JUGENDARBEIT

6.2 NETZWERK EINER INFORMATIONSVERMITTLUNG VON ANGEBOTEN

6.3 JUGENDGERECHTE GESTALTUNG VON INTERNETPORTALEN MOBILER JUGENDARBEIT

6.4 PARTIZIPATION JUNGER MENSCHEN AN DER AUSGESTALTUNG MOBILER JUGENDARBEIT

7 SCHLUSSBEMERKUNGEN

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Mobile Jugendarbeit in Deutschland, insbesondere am Beispiel des Dachverbandes für Mobile Jugendarbeit Stuttgart, im Hinblick auf eine lebensweltorientierte Ausgestaltung gemäß den Thesen von Hans Thiersch. Ziel ist die Aufdeckung lebensweltorientierter Strukturen und Handlungsmuster sowie die Entwicklung von Optimierungsvorschlägen für die Praxis.

  • Analyse der Lebenslagen junger Menschen in Deutschland.
  • Historische Entwicklung und rechtliche Rahmenbedingungen der Mobilen Jugendarbeit.
  • Überprüfung der Arbeitspraxis anhand der Maximen der Lebensweltorientierung (Prävention, Alltagsnähe, Integration, Partizipation, Dezentralisierung/Vernetzung).
  • Kritische Reflexion der konzeptionellen Ausgestaltung und Entwicklung von Verbesserungsthesen.

Auszug aus dem Buch

3.2.1.1 Selbstverständnis

Der Dachverband stellt sich selbst in einer sehr offenen Grundhaltung dar, die sich seiner Ziele (siehe hierzu auch Punkt 3.2.1.2) ableitet und sich daher in vielen Bereichen bemerkbar macht.

Zunächst wird der Respekt des Dachverbandes und seiner Mitarbeiter gegenüber jungen Menschen betont. Weiterhin signalisiert sich seine offene Grundhaltung über niedrigschwellige Zugänge für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dies soll erreicht werden über die Möglichkeit, jederzeit Kontakt zu dem Dachverband herstellen zu können, ohne sich vorab anmelden zu müssen. Außerdem soll diese Niedrigschwelligkeit erreicht werden, unter anderem durch flexible Bürozeiten und durch die Präsenz des Dachverbandes innerhalb der betreffenden Stadtteile. Um Hemmungen abzubauen und um das Vertrauen der Adressaten zu gewinnen soll die Arbeit des Dachverbandes darüber hinaus transparent gestaltet sein. Ferner soll eine Partizipation von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erfolgen.

Sie sollen dementsprechend in Entscheidungen, die die Umsetzung der Mobilen Jugendarbeit betreffen, mit einbezogen werden. Dabei ist das Anliegen des Dachverbandes, junge Menschen nicht zu überweisen, sondern ressourcenorientiert zu begleiten (vgl. Dachverband o. J. 2).

Zusammenfassung der Kapitel

0 VORWORT: Einleitung in die Thematik der Mobilen Dienstleistungen in der Sozialen Arbeit mit Fokus auf die Mobile Jugendarbeit als Beispiel für lebensweltorientierte Konzepte.

1 ÜBERBLICK VOM HEUTIGEN LEBEN JUNGER MENSCHEN: Darstellung der demografischen und sozioökonomischen Situation sowie der Entwicklungsaufgaben und Lebenslagen von Jugendlichen.

2 MOBILE JUGENDARBEIT: Überblick über die historische Entstehung, die heutigen Tätigkeitsfelder sowie die gesetzlichen Grundlagen und aktuellen Diskurslinien.

3 UMSETZUNG DER MOBILEN JUGENDARBEIT: Detaillierte Analyse der Stuttgarter Praxis, inklusive Struktur, Konzeption, Evaluation und kritischer Reflexion.

4 LEBENSWELTORIENTIERUNG: Theoretische Herleitung des Konzepts nach Hans Thiersch unter Berücksichtigung der Traditionslinien und der zentralen Strukturmaximen.

5 ANALYSE DER MOBILEN JUGENDARBEIT ANHAND DER HANDLUNGS- UND STRUKTURMAXIMEN: Evaluierung der Mobilen Jugendarbeit auf Basis der zuvor definierten lebensweltorientierten Maximen.

6 FAZIT: Zusammenfassung der Analyseergebnisse und Ableitung von Thesen zur Optimierung der konzeptionellen Ausgestaltung und praktischen Umsetzung.

7 SCHLUSSBEMERKUNGEN: Abschließende Einordnung der Arbeit als Annäherung an eine lebensweltorientierte Praxis.

Schlüsselwörter

Mobile Jugendarbeit, Lebensweltorientierung, Hans Thiersch, Stuttgart, Streetwork, Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Prävention, Alltagsnähe, Partizipation, Integration, Jugendhilfe, Gemeinwesenarbeit, Strukturmaximen, Handlungsmuster

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Strukturen und Handlungsmuster der Mobilen Jugendarbeit in Deutschland und prüft deren Übereinstimmung mit dem Konzept der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind das Leben junger Menschen, die historische Entwicklung der Mobilen Jugendarbeit, ihre gesetzliche Grundlage sowie die spezifische Umsetzung und Evaluation in Stuttgart.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, bestehende lebensweltorientierte Strukturen aufzudecken, Defizite in der Konzeption zu identifizieren und Thesen für eine lebensweltorientiertere Ausgestaltung der Jugendarbeit zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Der Autor führt eine theoretische und konzeptionelle Analyse durch, indem er die Mobile Jugendarbeit am Raster der Struktur- und Handlungsmaximen der Lebensweltorientierung nach Thiersch spiegelt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Fallstudie zur Mobilen Jugendarbeit in Stuttgart, die theoretische Fundierung der Lebensweltorientierung und die systematische Analyse der Arbeitspraxis anhand von Maximen wie Prävention und Partizipation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Mobile Jugendarbeit, Lebensweltorientierung, Hans Thiersch, Sozialraum, Partizipation und Jugendsozialarbeit beschreiben.

Wie bewertet der Autor das Internetportal der Mobilen Jugendarbeit Stuttgart?

Der Autor lobt den hohen Informationsgehalt für die Öffentlichkeit, kritisiert jedoch die fehlende jugendgerechte Gestaltung und das Fehlen eines interaktiven Kommunikationsportals für Jugendliche.

Welchen Stellenwert nimmt die Partizipation in der untersuchten Arbeit ein?

Die Partizipation wird als ein zentrales Defizit identifiziert; der Autor stellt fest, dass in der untersuchten Konzeption kaum konkrete Vorgehensweisen zur Beteiligung der Jugendlichen am Ausgestaltungsprozess ersichtlich sind.

Excerpt out of 102 pages  - scroll top

Details

Title
Mobile Dienstleistungen im Kontext der Sozialen Arbeit
Subtitle
Eine Handlungs- und Strukturanalyse aus lebensweltorientierter Sicht
College
Leuphana Universität Lüneburg
Grade
1,7
Author
Soz.Päd./Soz.Arb. (B.A.) Christian Krüger (Author)
Publication Year
2010
Pages
102
Catalog Number
V172113
ISBN (eBook)
9783640918874
ISBN (Book)
9783640918621
Language
German
Tags
Mobile Jugendarbeit Hans Thiersch Thiersch Mobile Dienstleistungen Lebensweltorientierung Maxime lebensweltorientiert lebensweltorientierte Jugendarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Soz.Päd./Soz.Arb. (B.A.) Christian Krüger (Author), 2010, Mobile Dienstleistungen im Kontext der Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172113
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  102  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint