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Die pädagogische Wirksamkeit vorschulischer Förderung des Schriftspracherwerbs

Title: Die pädagogische Wirksamkeit vorschulischer Förderung des Schriftspracherwerbs

Bachelor Thesis , 2009 , 37 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: Dirk Kranz (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education
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Es soll geklärt werden, was Schriftspracherwerb bedeutet. Er soll auf den mündlichen Spracherwerb von Kindern bezogen betrachtet werden. Der mündliche Spracherwerb soll dazu beschrieben werden. Unterschiede zwischen beiden Formen des Spracherwerbs sollen herausgestellt werden. Der Prozess des Schriftspracherwerbs und die theoretischen Grundlagen seiner schulischen Vermittlung sollen beschrieben werden.
Auch soll der Begriff der vorschulischen Förderung mit besonderem Bezug zum Schriftspracherwerb geklärt werden. Die aktuelle Situation in Deutschland soll dazu erläutert werden. Hierzu sollen auch Vorgaben des "Berliner Bildungsprogramm für die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen bis zu ihrem Schuleintritt" betrachtet werden.
Abschließend wird die amerikanische Studie "Early Literacy Instruction and Learning in Kindergarten: Evidence From the Early Childhood Longitudinal Study - Kindergarten Class of 1998-1999" vor dem Hintergrund der vorschulischen Schriftspracherwerbsförderung in den USA beschrieben. Speziell für die USA gültige theoretische Konzepte sollen erklärt und hinterfragt werden. Die Ergebnisse der Studie sollen genannt, ihre Übertragbarkeit auf hiesige Verhältnisse soll untersucht werden.

Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung 2
2. Spracherwerb und Schriftspracherwerb 3
2.1. Spracherwerb als Grundlage des Schriftspracherwerbs 3
2.2. Erster Kontakt mit Schrift 6
2.3. Schriftsprache versus mündliche Sprache 7
3. Voraussetzungen zum Erwerb von Schriftlichkeit und Orthografieerwerb 9
3.1. Die Entwicklung der phonologischen Bewusstheit 11
3.2. Einsichten in strukturelle Regelmäßigkeiten und das Morphemprinzip 15
3.3. Literacy Erziehung und Erkennen der Bedeutung von Schrift und Schriftlichkeit 16
3.4. Methoden von Erstlese- und Erstschreibunterricht 17
5. Vorschulische Förderung 19
5.1. Die aktuelle Situation in Deutschland 21
5.2. Ziele und Methoden vorschulischer Schriftsprachförderung 23
6. Xue und Meisels Studie zur Wirksamkeit vorschulischen Schriftsprachunterrichts 25
6.1. Der phonics-approach 26
6.2. Der whole-language-approach 28
6.3. Besonderheiten der vorschulischen Schriftsprachförderung in den USA 31
6.4. Die Ergebnisse der Studie von Xue und Meisels 32
6.5. Wertung der Studie 33
7. Zusammenfassung 35
8. Literaturverzeichnis 38

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Spracherwerb und Schriftspracherwerb

2.1. Spracherwerb als Grundlage des Schriftspracherwerbs

2.2. Erster Kontakt mit Schrift

2.3. Schriftsprache versus mündliche Sprache

3. Voraussetzungen zum Erwerb von Schriftlichkeit und Orthografieerwerb

3.1. Die Entwicklung der phonologischen Bewusstheit

3.2. Einsichten in strukturelle Regelmäßigkeiten und das Morphemprinzip

3.3. Literacy Erziehung und das Erkennen der Bedeutung von Schrift und Schriftlichkeit

3.4. Methoden von Erstlese- und Erstschreibunterricht

4. Vorschulische Förderung

4.1. Die aktuelle Situation in Deutschland

4.2. Ziele und Methoden vorschulischer Schriftsprachförderung

5. Xue und Meisels Studie zur Wirksamkeit von vorschulischem Schriftsprachunterricht

5.1. Der phonics-approach

5.2. Der whole-language-approach

5.3. Besonderheiten der vorschulischen Schriftsprachförderung in den USA

5.4. Die Ergebnisse der Studie von Xue und Meisels

5.5. Wertung der Studie

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den Prozess des Schriftspracherwerbs im Kindesalter und untersucht kritisch die Wirksamkeit vorschulischer Förderkonzepte. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie vorschulische Schriftsprachförderung gestaltet sein muss, um Bildungschancen nachhaltig zu verbessern, und inwieweit US-amerikanische Studienansätze auf das deutsche Bildungssystem übertragbar sind.

  • Grundlagen des mündlichen und schriftlichen Spracherwerbs
  • Voraussetzungen für den Schriftspracherwerb (z.B. phonologische Bewusstheit)
  • Methoden des Erstlese- und Erstschreibunterrichts
  • Vergleichende Analyse vorschulischer Förderprogramme
  • Kritische Diskussion der Studie von Xue und Meisels zur Wirksamkeit von Schriftsprachunterricht

Auszug aus dem Buch

2.1. Spracherwerb als Grundlage des Schriftspracherwerbs

Bereits im Mutterleib hören ungeborene Kinder die Sprache der Mutter und können darauf reagieren. Nach der Geburt werden sie mit zahlreichen anderen Zeichen in semiotischem Sinn konfrontiert: Gestik und Mimik der Bezugspersonen, die gedeutet werden wollen, und Gegenstände oder Gefühlszustände, die nach einer begrifflichen Einordnung verlangen. Es ist eine intrinsische Motivation zum Interpretieren gegeben. Dabei ist Sprechen eine menschliche Notwendigkeit, denn mit dem Sprechenlernen lernt das Kind erst, seine Welt begrifflich zu fassen und gedanklich zu strukturieren.

Bereits wenige Tage nach der Geburt kann ein Kind Erfahrungen mit Sprache bewerten. Sprachliche Laute können schon von nichtsprachlichen Lauten unterschieden werden, Muttersprache anhand prosodischer Merkmale von Fremdsprachen. Schon mit einem Monat können Kinder stimmhafte von stimmlosen Varianten eines Phonems unterscheiden. Die Zeit, die sie zur Unterscheidung benötigen liegt bei etwas 30 Millisekunden, also der gleichen Zeit, die auch Erwachsene dazu benötigen.

Mit drei Monaten lernen sie, selbstständig Laute zu formulieren. Gezielt ahmt ein Säugling vorgesprochene Vokale nach. Zwischen dem 6. und 9. Lebensmonat erlangt das Kind eine verbesserte Kontrolle über seine Lautartikulationsfähigkeiten. Es tritt in das so genannte Lallstadium ein und lernt Vokale mit Konsonanten zu verbinden. Einfache Silben werden redupliziert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz des Schriftspracherwerbs und stellt die US-amerikanische Studie von Xue und Meisels als zentralen Analysegegenstand vor.

2. Spracherwerb und Schriftspracherwerb: Dieses Kapitel beschreibt den Spracherwerb als komplexen Prozess und arbeitet die Unterschiede zwischen mündlicher und schriftlicher Sprachaneignung heraus.

3. Voraussetzungen zum Erwerb von Schriftlichkeit und Orthografieerwerb: Hier werden zentrale kognitive Voraussetzungen wie die phonologische Bewusstheit sowie Ansätze der Literacy-Erziehung thematisiert.

4. Vorschulische Förderung: Das Kapitel beleuchtet die aktuelle Situation in Deutschland und diskutiert Ziele sowie Methoden vorschulischer Schriftsprachförderung.

5. Xue und Meisels Studie zur Wirksamkeit von vorschulischem Schriftsprachunterricht: Dieses Kapitel analysiert die US-amerikanische Studie, vergleicht den Phonics-Ansatz mit dem Whole-Language-Ansatz und bewertet deren Übertragbarkeit auf deutsche Verhältnisse.

6. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die zentralen Erkenntnisse über die Komplexität des Schriftspracherwerbs und die begrenzte Wirksamkeit rein vorschulischer Frühlese-Programme.

Schlüsselwörter

Schriftspracherwerb, Spracherwerb, phonologische Bewusstheit, Literacy-Erziehung, Erstleseunterricht, Vorschulische Förderung, Phonics-Approach, Whole-Language-Approach, Berliner Bildungsprogramm, Sprachkompetenz, Schriftsprachförderung, Lesenlernen, Schreibanfänge, Bildungschancen, Frühkindliche Bildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung des Schriftspracherwerbs bei Kindern und untersucht die pädagogische Wirksamkeit von vorschulischen Förderprogrammen im internationalen Vergleich.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der natürliche Spracherwerb, die kognitiven Voraussetzungen für das Lesen- und Schreibenlernen sowie die kritische Analyse verschiedener methodischer Ansätze (Phonics vs. Whole-Language).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu klären, wie vorschulische Einrichtungen Kinder optimal auf den Schriftspracherwerb vorbereiten können, ohne dabei eine verfrühte, ineffektive Verschulung zu forcieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die kritische Auseinandersetzung mit der US-amerikanischen ECLS-K-Studie von Xue und Meisels.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen des Schriftspracherwerbs, die Rolle der phonologischen Bewusstheit, das Konzept der Literacy-Erziehung und die differenzierte Betrachtung amerikanischer Unterrichtsansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Schriftspracherwerb, phonologische Bewusstheit, Literacy-Erziehung, Phonics-Approach und vorschulische Förderung.

Inwiefern unterscheidet sich der Phonics-Ansatz vom Whole-Language-Ansatz?

Der Phonics-Ansatz ist stark strukturiert und lehrerzentriert auf die systematische Laut-Buchstaben-Zuordnung fokussiert, während der Whole-Language-Ansatz schülerorientiert den Sinnzusammenhang ganzer Texte betont.

Warum ist die Studie von Xue und Meisels für deutsche Kitas nur bedingt aussagekräftig?

Die Übertragbarkeit ist erschwert, da in den USA der Fokus der vorschulischen Förderung explizit auf dem frühen Erlernen von Lesen und Schreiben liegt, was dem bildungsorientierten, aber nicht verschulten Auftrag deutscher Kindergärten widerspricht.

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Details

Title
Die pädagogische Wirksamkeit vorschulischer Förderung des Schriftspracherwerbs
College
Humboldt-University of Berlin  (Erziehungswissenschaften)
Grade
1,6
Author
Dirk Kranz (Author)
Publication Year
2009
Pages
37
Catalog Number
V172168
ISBN (eBook)
9783640919246
ISBN (Book)
9783640919390
Language
German
Tags
Lesenlernen Schreibenlernen Lesen Schreiben Primarbereich Elementarbereich Kindergarten Literacy Frühförderung Xue Meisels Literarisierung Sprechenlernen Sprachförderung Grundschule Unterricht Deutschunterricht Schriftspracherwerb Pädagogik Grundschulpädagogik Erziehung No Child Left Behind vorschulisch vorschulische
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dirk Kranz (Author), 2009, Die pädagogische Wirksamkeit vorschulischer Förderung des Schriftspracherwerbs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172168
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