Strategie und Planung im Sport


Seminararbeit, 2009

16 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

TABELLENVERZEICHNIS

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

1. EINLEITUNG

2. DER BEGRIFF DER STRATEGIE
2.1 Definitionen der Strategie
2.2 Strategieausprägungen

3. DIE UNTERNEHMENSSTRATEGIE

4. DIE STRATEGIEINSTRUMENTE
4.1 Das PIMS-Programm
4.2 Die Erfahrungskurve
4.3 Die Marktanteil-Marktwachstums-Matrix
4.4 Die SWOT-Analyse

5. ANWENDBARKEIT DER STRATEGIEINSTRUMENTE IM SPORT

LITERATURVERZEICHNIS

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Der Erfahrungskurvenverlauf (Eigene Darstellung in Anlehnung an Corsten, 1998, S. 50)

Abb. 2: Die BCG-Matrix (Quelle: www.quickmba.com)

Abb. 3: Beispiel SWOT-Analyse (Quelle: http://www.sportvereinsfuehrung.ch)

Tabellenverzeichnis

Tab.1: Überblick über Strategieausprägungen (vgl. Corsten, 2003, S. 6-7)

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Der Begriff der Strategie kommt in den unterschiedlichsten Bereichen zur Anwendung. So spricht man beispielsweise im Sport von Offensiv-/Defensivstrategien, im Militär von Angriffs-/Verteidigungsstrategien, in der Politik von Wahlkampfstrategien und in der Wirtschaft von Unternehmensstrategien. Der Begriff wird in den einzelnen Berei- chen sehr vielseitig verwendet und hat daher auch eine Reihe an Bedeutungen.1 Diese Arbeit konzentriert sich auf den wirtschaftlichen Strategiebegriff. Zunächst werden un- terschiedliche Definitionen des Strategiebegriffes dargestellt und deren Gemeinsamkei- ten aufgezeigt. Abgeleitet aus den verschiedenen Strategieausprägungen, welche in ei- nem Unternehmen bestehen, fokussiert sich diese Arbeit auf die Unternehmensstrategie, für die im Anschluss vier der vorhandenen Strategieinstrumente näher dargestellt wer- den. Die Arbeit endet mit einer kurzen Diskussion, ob diese Instrumente auch im Sport anwendbar sind.

2. Der Begriff der Strategie

Der Ursprung des Strategiebegriffes liegt im Militär und leitet sich aus dem griechischen „stratos“ (Heer) und „agos“ (Führer) ab. Der preußische General von Clausewitz (1780-1831) verwendet erstmals einen exakten Strategiebegriff.2 Für ihn ist Strategie „die Lehre vom Gebrauch der Gefechte zum Zweck des Krieges.“3 In der Mitte des 20. Jahrhunderts fand der Strategiebegriff dann Eingang in die Betriebswirtschaftslehre im Rahmen der Spieltheorie.4 Im Folgenden werden einige Definitionen der wirtschaftlichen Strategie dargestellt.

2.1 Definitionen der Strategie

Da der Strategiebegriff auch im wirtschaftlichen Bereich sehr verschieden verwendet wird (siehe 2.2), gibt es zahlreiche Definitionen, welche untereinander teilweise sehr verschieden sind.

So ist z.B. für Mintzberg Strategie gleichbedeutend mit den Plänen des Topmanage- ments, jene Ergebnisse zu erreichen, die sich mit der Mission und den Zielen der Orga- nisation decken. Außerdem wird der Begriff Strategie oftmals mit Begriffen wie Plan, Richtung, Leitfaden, Aktionskurs für die Zukunft, ein Weg der von hier nach dort führt beschrieben.5

Eine etwas einfachere Definition lässt sich wie folgt formulieren:

Strategie kann als Zielbildung und Mittelwahl zum Erreichen definierter Ziele beschrieben werden.6

Fast man die wichtigsten Punkte der in der Literatur vorhandenen Definitionen des Strategiebegriffes zusammen, so erhält man fünf wesentliche Bedeutungen des Strategiebegriffes. Demnach ist Strategie…

- ein Plan:

Damit wird der Begriff der Strategie als zukunftorientierte, aktiv formulierte Vorgabe der Unternehmensführung verstanden.

- ein Muster:

Diese Betrachtungsweise ist vergangenheitsorientiert. Strategie ist hiernach ein kon- sistentes Verhalten, wobei Strategien sowohl bewusst, als auch unbewusst entstehen können.

- eine Position:

Bei dieser Definition stellt die Strategie die Positionierung bestimmter Produkte auf bestimmten Märkten dar und ist auf den Punkt fixiert, an dem das Produkt auf den Kunden trifft.

- eine Perspektive:

Hier richtet sich die Strategie nach innen, z.B. an die Vision des Unternehmens und wird aus dieser abgeleitet.

- eine List:

Dabei wird die Strategie als Manöver charakterisiert, mit dem versucht wird, einen Konkurrenten „hereinzulegen“.7

Die Vielzahl der Definitionen des Begriffes Strategie ist teilweise verwirrend. Dennoch finden sich einige Sachverhalte, in denen die Definitionen weitestgehend übereinstim- men:

- Strategie betrifft die Organisation und auch ihre Umgebung
- Das Wesen der Strategie ist komplex
- Strategie beeinflusst das allgemeine Wohlergehen der Organisation
- Strategie betrifft Fragen des Inhaltes und Fragen des Prozesses
- Strategien werden nicht immer bewusst festgelegt
- Strategien existieren auf verschiedenen Ebenen
- Strategien beinhalten verschiedene Denkprozesse8

2.2 Strategieausprägungen

Wie bereits erwähnt, liegt auch für den wirtschaftlichen Bereich eine sehr große Zahl an Ausprägungen von Strategien vor. Einige von diesen Ausprägungen werden in der folgenden Tabelle dargestellt:9

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.1: Überblick über Strategieausprägungen (vgl. Corsten, 2003, S. 6-7)

Für die weitere Betrachtung ist die Unternehmensstrategie von besonderer Bedeutung

3. Die Unternehmensstrategie

Die Unternehmensstrategie stellt die hierarchisch höchste Stufe der verschiedenen Stra- tegieausprägungen dar. Durch sie wird festgelegt in welchen Märkten oder Geschäfts- feldern einen Unternehmen aktiv wird.10 Damit stellt nach Eschenbach et al. die Unter- nehmensstrategie das Aufbauen und Sichern von Erfolgsquellen dar. Daher ist es Auf- gabe der strategischen Unternehmensführung bzw. des strategischen Managements eine solche Strategie aufzustellen, wodurch dieser Strategiefindungsprozess als Teil der stra- tegischen Planung anzusehen ist.11 Das Ausnutzen von Erfolgspotenzialen hat letztend- lich einen Wettbewerbsvorteil zur Folge.

In der Literatur ist von zwei Ansätzen die Rede, welche das Entstehen eines solchen Wettbewerbsvorteils erklären:

1. Der marktorientierte Ansatz (market-based view): Kennzeichen dieses Ansatzes ist die Betrachtung des Unternehmens aus der Perspektive des Absatzmarktes. Dementsprechend werden hier Erfolgsfaktoren aus den Anforderungen des Marktes bzw. der Umwelt abgeleitet.

[...]


1 vgl. Wikipedia

2 vgl. Eschenbach et al., 2003, S. 9

3 v. Oetinger et al., 2001, S. 106

4 vgl. Corsten, 1998, S. 3

5 vgl. Mintzberg, 2003, S. 22

6 vgl. Eschenbach et al., 2003, S. 9

7 vgl. Mintzberg, 2003, S. 22ff

8 vgl. Mintzberg, 2003, S. 30

9 vgl. Corsten, 1998, S. 5 f.

10 vgl. Corsten, 1998, S. 8

11 vgl. Eschenbach et al., 2003, S. 9-10

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Strategie und Planung im Sport
Hochschule
Fachhochschule Koblenz - Standort RheinAhrCampus Remagen
Veranstaltung
Strategie und Planung im Sport
Note
1,3
Autor
Jahr
2009
Seiten
16
Katalognummer
V172231
ISBN (eBook)
9783640920822
ISBN (Buch)
9783640920723
Dateigröße
500 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Strategie, Planung, Sport, SWOT, PIMS, BCG
Arbeit zitieren
Christian Stephani (Autor), 2009, Strategie und Planung im Sport, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172231

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