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Potentiale und Restriktionen bei der Einführung der Balanced Scorecard an deutschen Hochschulen

Titre: Potentiale und Restriktionen bei der Einführung der Balanced Scorecard an deutschen Hochschulen

Thèse de Bachelor , 2010 , 66 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Manuela Drewitz (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im Jahr 2009 war besonders ein Thema sehr lange in den Medien präsent und ist es auch heute noch: Die Finanzkrise. Auch der öffentliche Sektor blieb nicht von der Finanzkrise verschont. Seit Jahren steigen die Haushaltsdefizite und es kommt immer wieder zu erneuten Einsparungen, welche auch die privaten und staatlichen Hochschulen betreffen. Dass sich etwas ändern muss, zeigten zudem die Proteste der Studierenden. Sie kämpfen für mehr Inhalte im Bildungssystem und für stabile Strukturen.
Nicht nur die finanzielle Notlage gilt als Herausforderung für die Hochschulen, sondern auch der zunehmende nationale und internationale Wettbewerb. Dieser belebt die Qualität von Forschung und Lehre, aber oftmals sind die derzeitigen Strukturen und
Prozesse komplex und festgefahren und nicht auf den Wettbewerb ausgerichtet. Wie kann den Hochschulen bei diesen Herausforderungen geholfen werden? Wie können sie die Hochschulprozesse wirtschaftlicher und effizienter steuern und im globalen Wettbewerb um Studierende attraktiver werden?
Eine Möglichkeit ist die Implementierung eines geeigneten Controllinginstruments wie der Balanced Scorecard (BSC) als strategisches Steuerungsmodell. Sie bietet eine ganzheitliche Betrachtung durch die Integration aus verschiedenen geschäftsrelevanten Perspektiven. Damit soll die BSC den Hochschulen helfen, die sinkenden finanziellen Mittel und die steigenden Anforderungen an die Bildung bedarfsgerecht zu steuern.
Welchen Möglichkeiten und Grenzen Hochschulen bei der Einführung der BSC gegenüber stehen, ist Zielsetzung der vorliegenden Arbeit. Dabei soll im folgenden Kapitel auf die allgemeine Situation der Hochschulen eingegangen werden. Im Anschluss daran wird der Aufbau der BSC skizziert. Das vierte Kapitel beinhaltet eine Bestandsaufnahme, inwieweit die BSC an deutschen Hochschulen anerkannt und im Einsatz ist. Die zugrundeliegenden Informationen wurden aus einer Umfrage gewonnen, die an 174 deutschen Hochschulen durchgeführt wurde. Anschließend werden die Potentiale und
Restriktionen analysiert und Verbesserungsvorschläge aufgezeigt. Im darauffolgenden Kapitel wird schließlich mit Hilfe des theoretischen Ansatzes eine BSC für den Einsatz an Hochschulen konzipiert. Eine Zusammenfassung sowie der Ausblick bilden den Abschluss
dieser Arbeit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Hochschule als Dienstleistungsunternehmen

2.1 Hochschulentwicklung in den letzten Jahren

2.2 Bologna – Prozess

2.3 Zielvereinbarungen

3. Die Balanced Scorecard

3.1 Einführung in das Führungssystem Balanced Scorecard

3.2 Die Balanced Scorecard als Managementinstrument

3.3 Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard

3.4 Ursache- und Wirkungsbeziehungen

4. Erfahrungen mit der Balanced Scorecard an deutschen Hochschulen

4.1 Methodische Vorgehensweise

4.2 Aufbau des Umfragebogens

4.3 Auswertung der Umfrage

5. Potentiale und Restriktionen der Balanced Scorecard

5.1 Potentiale der Balanced Scorecard an Hochschulen

5.2 Restriktionen der Balanced Scorecard

5.3 Verbesserungsvorschläge und Hilfestellungen bei der Einführung der Balanced Scorecard

6. Die Balanced Scorecard an deutschen Hochschulen

6.1 Die Balanced Scorecard als Controllinginstrument für Hochschulen

6.2 Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard bei der Anwendung an Hochschulen

6.3 Ursache - Wirkungsbeziehungen

7. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen bei der Einführung der Balanced Scorecard (BSC) als strategisches Steuerungsinstrument an deutschen Hochschulen. Ziel ist es, auf Basis einer Umfrage unter deutschen Hochschulen aufzuzeigen, inwieweit das Instrument bereits eingesetzt wird, welche Herausforderungen bestehen und wie das Konzept erfolgreich an die hochschulspezifischen Bedürfnisse angepasst werden kann.

  • Aktuelle Situation und Herausforderungen deutscher Hochschulen
  • Grundlagen und Aufbau der Balanced Scorecard
  • Empirische Analyse des BSC-Einsatzes an deutschen Hochschulen
  • Identifikation von Potentialen und Restriktionen bei der Implementierung
  • Entwicklung von Verbesserungsvorschlägen und Anwendungshilfen

Auszug aus dem Buch

3.1 Einführung in das Führungssystem Balanced Scorecard

Um der Entwicklung und der Vielschichtigkeit in den Wirtschaftsunternehmen stand zu halten, brauchen die Führungskräfte Hilfsmittel, die sie mit den wesentlichen Informationen versorgen und in der Entscheidungsfindung unterstützen. Dafür sind in den vergangenen 30 Jahren etliche Modelle entstanden, die bei der Entwicklung von Strategien oder bei einer Erhöhung der Leistungsfähigkeit behilflich sein sollten. Nicht immer war dabei das Resultat das Gewünschte, denn den Methoden fehlte die Verbindung zur Unternehmensstrategie bzw. deren Umsetzung.

In Wirtschaftsbereichen mit starkem Wettbewerb veralten entwickelte Strategien sehr schnell. Daher müssen diese regelmäßig angeglichen oder neu formuliert werden. Genau darin liegen auch die Schwierigkeiten. Langfristige Zielsetzungen und eine schnelle Anpassungsfähigkeit der Unternehmen sind Faktoren, um auf die Herausforderungen zu reagieren und damit die Existenz und das Bestehen der Unternehmen im globalen Wettbewerb zu sichern. Zur Unterstützung werden Kennzahlensysteme herangezogen, denn sie geben wichtige Informationen zur Ableitung von Strategien.

Klassische Controllinginstrumente wie z.B. die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR), Benchmarking oder Zielvereinbarungen sind nicht ganzheitlich. Es fehlt die Verknüpfung der einzelnen Kennzahlen in Form von Ursache - Wirkungsketten. Aus diesen Erkenntnissen heraus wurde die BSC entwickelt. Dieses Instrument prüft nicht nur die finanzielle Sicht des Unternehmens, sondern enthält auch nicht-monetäre Kennzahlen. Zudem berücksichtigt die BSC die internen Prozesse, die Kundensicht sowie Innovation und Wachstum. Diese sogenannten „weichen Faktoren“ sind entscheidend für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens. Zusammen mit der finanzwirtschaftlichen Perspektive schaffen sie das Grundmodell der BSC, wie in Abbildung 1 zu sehen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die aktuelle finanzielle Notlage und den zunehmenden Wettbewerbsdruck, dem sich deutsche Hochschulen gegenübersehen, und führt die Balanced Scorecard als Lösungsansatz ein.

2. Die Hochschule als Dienstleistungsunternehmen: Dieses Kapitel beschreibt den Wandel der Hochschulen hin zu Dienstleistungsunternehmen infolge des Bologna-Prozesses und die Notwendigkeit moderner Steuerungsinstrumente wie Zielvereinbarungen.

3. Die Balanced Scorecard: Hier wird das theoretische Konzept der BSC, ihre vier Perspektiven und die Bedeutung von Ursache-Wirkungsketten als strategisches Managementsystem erläutert.

4. Erfahrungen mit der Balanced Scorecard an deutschen Hochschulen: Dieses Kapitel stellt die methodische Vorgehensweise und die Ergebnisse einer Umfrage unter 174 deutschen Hochschulen zum aktuellen Stand der BSC-Implementierung dar.

5. Potentiale und Restriktionen der Balanced Scorecard: Hier werden die Chancen und Hindernisse bei der Einführung der BSC an Hochschulen analysiert sowie konkrete Verbesserungsvorschläge für die praktische Handhabung gegeben.

6. Die Balanced Scorecard an deutschen Hochschulen: Dieses Kapitel konzipiert auf Basis der vorangegangenen Analysen ein Modell, wie die BSC spezifisch als Controlling- und Steuerungsinstrument für Hochschulen eingesetzt werden kann.

7. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Kernaussagen zusammen und bietet einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf bezüglich regionaler Unterschiede und der hochschulspezifischen Ausrichtung.

Schlüsselwörter

Balanced Scorecard, BSC, Hochschulsteuerung, Controlling, Bologna-Prozess, Strategisches Management, Dienstleistungsunternehmen, Kennzahlensystem, Ursache-Wirkungskette, Ressourcenmanagement, Zielvereinbarungen, Hochschulreform, Effizienzsteigerung, Qualitätsmanagement, Umfrageanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie deutsche Hochschulen die Balanced Scorecard als Managementinstrument nutzen können, um ihre strategische Steuerung im Kontext von Wettbewerb und Finanzdruck zu verbessern.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?

Die zentralen Themen sind die Transformation von Hochschulen in Dienstleistungsunternehmen, die methodischen Grundlagen der Balanced Scorecard und die empirische Bestandsaufnahme ihrer Anwendung in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, durch eine Umfrage zu ermitteln, welche Potentiale und Restriktionen bei der Implementierung der BSC existieren und wie man das Instrument erfolgreich für Hochschulzwecke adaptieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Neben der theoretischen Herleitung auf Basis von Fachliteratur führt die Autorin eine schriftliche Befragung bei 174 deutschen Hochschulen durch, um den Stand der Anwendung und die Erfahrungen der Praxis zu erfassen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung der BSC, eine Bestandsaufnahme durch die Umfrage sowie die Ableitung von Optimierungsvorschlägen und ein spezifisches Anwendungskonzept für Hochschulen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Balanced Scorecard (BSC), Hochschulsteuerung, Controlling, Strategisches Management und Effizienzsteigerung charakterisiert.

Warum wird die BSC als "Frühwarnsystem" bezeichnet?

Weil die BSC nicht nur Vergangenheitsdaten (finanzielle Kennzahlen) betrachtet, sondern durch die Einbindung von Prozess- und Lernperspektiven strategische Fehlentwicklungen frühzeitig aufzeigen kann.

Welche Rolle spielen die "weichen Faktoren" in der BSC an Hochschulen?

Weiche Faktoren, wie z.B. die Mitarbeiterzufriedenheit oder die Qualität der Infrastruktur, sind entscheidend, da sie die Basis für langfristigen Erfolg und die Innovationskraft in Forschung und Lehre bilden.

Was sind laut Umfrage die größten Hürden bei der Einführung?

Häufig genannte Hürden sind ein Mangel an personellen Ressourcen, die Priorisierung anderer Projekte (wie die doppelte Buchführung) und eine fehlende IT-Unterstützung (Data Warehouse), die zu hohem manuellem Aufwand führt.

Wie sollte eine BSC an einer Hochschule laut der Arbeit idealerweise aussehen?

Sie sollte flexibel an die spezifischen Leitbilder der Hochschule angepasst werden, wobei die vier klassischen Perspektiven durch hochschulspezifische Dimensionen wie "Öffentlicher Auftrag" ergänzt oder modifiziert werden sollten.

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Résumé des informations

Titre
Potentiale und Restriktionen bei der Einführung der Balanced Scorecard an deutschen Hochschulen
Université
University resin university for applied sciences  (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
Cours
Studiengang BWL/Dienstleistungsmanagement
Note
1,0
Auteur
Manuela Drewitz (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
66
N° de catalogue
V172440
ISBN (ebook)
9783640922772
ISBN (Livre)
9783640922482
Langue
allemand
mots-clé
Balanced Scorecard Controllinginstrument Hochschulsteuerung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Manuela Drewitz (Auteur), 2010, Potentiale und Restriktionen bei der Einführung der Balanced Scorecard an deutschen Hochschulen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172440
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