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Unterrichtsskript Finanzplanung

Finanzbedarf, Finanzierungsregeln, Finanzmanagement

Título: Unterrichtsskript Finanzplanung

Apuntes (de lección) , 2011 , 11 Páginas

Autor:in: Diplom-Volkswirt Manfred Wünsche (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
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Das Skript stellt zunächst Aufgabe und Arbeitsfeld der Finanzplanung vor und ordnet sie in die gesamte Unternehmensplanung ein. Aus Management-Sicht werden die Aspekte der Finanzentscheidungen präsentiert und Finanzierungsregeln vorgestellt und in ihrer Bedeutung beurteilt. Der Leverage-Effekt wird mit Beispiel und Formel vorgestellt und das Thema Kapitalkosten wird diskutiert. Schließlich wird das Thema Finanzmanagement mit Finanzierungsanalyse und Finanzkontrolle in den Finanz-Controlling-Zyklus eingeordnet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Finanzplanung

2. Ermittlung des Finanzbedarfs

3. Finanzentscheidungen

4. Finanzierungsregeln

5. Bedeutung von Finanzierungsregeln

6. Leverage-Effekt

7. Kapitalkosten

8. optimale Kapitalstruktur

9. Finanzmanagement

10. Finanzierungsanalyse

11. Finanzkontrolle

12. Finanz-Controlling-Zyklus

Zielsetzung & Themen

Dieses Skript dient der fundierten Prüfungsvorbereitung und vermittelt die essenziellen Grundlagen der betrieblichen Finanzplanung, -steuerung und -kontrolle mit dem Ziel, die Liquidität und Rentabilität eines Unternehmens langfristig zu sichern.

  • Aufgaben und Arbeitsfelder der Finanzplanung
  • Ermittlung des Kapitalbedarfs und Finanzierungsentscheidungen
  • Anwendung von Finanzierungsregeln und Leverage-Effekt
  • Strategisches und operatives Finanzmanagement
  • Finanzanalyse und Finanzkontroll-Prozesse

Auszug aus dem Buch

Leverage-Effekt

Die Eigenkapitalrendite kann gesteigert werden durch Substitution von Eigenkapital durch Fremdkapital, solange die Gesamtkapitalrendite (oder Investitionsrendite) höher als der Zinssatz des Fremdkapitals ist. (Die GKR bzw. Investitionsrendite ist gegeben und unabhängig von der Art der Finanzierung)

Gewinn = Gesamtkapitalergebnis ./. Fremdkapitalzinsen = r x (EK + FK) - rf x FK = r x EK + (r - rf) x FK

re = Gewinn / Eigenkapital = (r x EK + (r - rf) x FK) / EK = r + (r - rf) x (FK / EK)

Zusammenfassung der Kapitel

Finanzplanung: Definiert die Aufgaben und das Arbeitsfeld der kurz- bis langfristigen Bedarfsermittlung und Mittelbereitstellung zur Sicherung der Liquidität.

Ermittlung des Finanzbedarfs: Beschreibt die Komponenten des Bedarfs aus Anlage- und Umlaufvermögen sowie mögliche Ergänzungsbedarfe.

Finanzentscheidungen: Erläutert die Gestaltung von Kapitalüberlassungsverträgen sowie die Grundprobleme zwischen Eigen- und Fremdkapitalgebern.

Finanzierungsregeln: Erklärt Bilanzstrukturnormen, insbesondere vertikale und horizontale Regeln zur Liquiditätssicherung.

Bedeutung von Finanzierungsregeln: Setzt sich kritisch mit der Anwendung allgemeiner Finanzierungsnormen unter Berücksichtigung branchenspezifischer Besonderheiten auseinander.

Leverage-Effekt: Analysiert die Hebelwirkung der Fremdkapitalaufnahme auf die Eigenkapitalrentabilität in Abhängigkeit von der Gesamtkapitalrendite.

Kapitalkosten: Behandelt die Gewichtung von Eigen- und Fremdkapitalkosten mittels Weighted Average Cost of Capital (WACC).

optimale Kapitalstruktur: Gegenüberstellung der traditionellen These und des Modigliani-Miller-Theorems hinsichtlich des optimalen Verschuldungsgrades.

Finanzmanagement: Umfasst die Planung, Steuerung und Kontrolle aller betrieblichen Zahlungsströme sowie die strategischen und operativen Aufgaben.

Finanzierungsanalyse: Fokussiert auf die Identifikation von Über- oder Unterfinanzierung sowie die Beurteilung der Finanzierungsstruktur.

Finanzkontrolle: Beschreibt die Prüfung der Planzahleneinhaltung und die Analyse von Abweichungsursachen.

Finanz-Controlling-Zyklus: Stellt den integrierten Prozess von der Planung über die Realisierung bis hin zur Kontrolle dar.

Schlüsselwörter

Finanzplanung, Liquidität, Eigenkapitalrendite, Fremdkapital, Kapitalstruktur, Leverage-Effekt, Finanzmanagement, Finanzanalyse, WACC, Finanzkontrolle, Investition, Rentabilität, Finanzbedarf, Bilanzregel, Controlling

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Skript grundsätzlich?

Das Skript bietet eine systematische Übersicht über die zentralen Instrumente und Methoden des betrieblichen Finanzwesens, von der Bedarfsermittlung bis zur Kontrolle.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Finanzplanung, den Finanzierungsregeln, der Analyse von Kapitalkosten und der operativen Steuerung der Unternehmensliquidität.

Was ist das primäre Ziel der Finanzplanung?

Das Hauptziel ist die stete Gewährleistung der finanziellen Liquidität und Sicherheit bei gleichzeitiger Optimierung der Kapitalkosten und Rentabilität.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es werden betriebswirtschaftliche Kennzahlenanalysen, die Anwendung von Finanzierungsregeln sowie mathematische Modelle wie der Leverage-Effekt genutzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Strukturierung von Finanzentscheidungen, der Anwendung von Finanzkennzahlen und der Differenzierung zwischen strategischem und operativem Finanzmanagement.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wesentliche Begriffe sind Finanzplanung, Liquidität, Kapitalstruktur, Leverage-Effekt, Kapitalkosten und Finanzkontrolle.

Wie unterscheidet sich die vertikale von der horizontalen Finanzierungsregel?

Die vertikale Regel bezieht sich auf die Zusammensetzung des Kapitals (Verschuldungsgrad), während die horizontale Regel die Fristenkongruenz zwischen Kapitalbindung und -bereitstellung betrachtet.

Was besagt das Modigliani-Miller-Theorem?

Es vertritt die These, dass die durchschnittlichen Kapitalkosten unabhängig von der Kapitalstruktur eines Unternehmens sind und somit kein optimaler Verschuldungsgrad existiert.

Welchen Einfluss hat der Leverage-Effekt auf die Rendite?

Ist die Gesamtkapitalrendite höher als der Fremdkapitalzins, steigt die Eigenkapitalrendite durch eine Erhöhung des Verschuldungsgrads, andernfalls sinkt sie.

Welche Rolle spielt die Finanzanalyse im Prozess?

Sie dient dazu, das Größenverhältnis von Fremd- zu Eigenkapital sowie die Fälligkeiten zu ermitteln, um die Finanzentscheidungen an aktuelle Einflussfaktoren anzupassen.

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Detalles

Título
Unterrichtsskript Finanzplanung
Subtítulo
Finanzbedarf, Finanzierungsregeln, Finanzmanagement
Autor
Diplom-Volkswirt Manfred Wünsche (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
11
No. de catálogo
V172441
ISBN (Ebook)
9783640924080
ISBN (Libro)
9783640944644
Idioma
Alemán
Etiqueta
Finanzplanung Rinanzierung optimale Kapitalstruktur Kapitalkosten Finanzmanagment Finanzbedarf Leverage-Effekt Finanzierungsanalyse Finanz-Controlling-Zyklus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplom-Volkswirt Manfred Wünsche (Autor), 2011, Unterrichtsskript Finanzplanung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172441
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