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Burnout. Betriebliche Gesundheitsförderung für burnout-gefährdete Mitarbeiter in der Pflege

Title: Burnout. Betriebliche Gesundheitsförderung für burnout-gefährdete Mitarbeiter in der Pflege

Term Paper , 2009 , 33 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Bachelor Bettina Schmidt (Author), Jennifer Schöttke (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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Wie wichtig betriebliche Gesundheitsförderung in der heutigen Zeit ist, soll diese Arbeit zeigen. Dabei werden die Autoren sich insbesondere mit der Thematik des Burnouts beschäftigen und herausarbeiten, weshalb es besonders in Pflegeberufen derart wichtig ist, dieser Problematik vorzubeugen. Dazu erfolgt zunächst eine nähere Betrachtung des Burnout-Syndroms mit einer Definition, der Darstellung der Symptome als Entwicklungsprozess sowie einer Beschreibung der möglichen Risikofaktoren.

Danach folgt eine Analyse hinsichtlich des Auftretens von Burnout in Pflegeberufen sowie anderen Organisationseinheiten und Unternehmen. Im Anschluss werden die Autoren sich eingehend mit der betrieblichen Gesundheitsförderung beschäftigen, wobei sowohl auf die Definitionen als auch die Ziele eingegangen wird. Schließlich werden die Autoren herausstellen, welche Maßnahmen Führungskräfte in Unternehmen ergreifen können, um Burnout-Prävention zu betreiben. Dabei lassen sich die Ergebnisse natürlich nicht nur auf Betriebe anwenden, sondern gelten gleichermaßen für die Pflege.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Betriebliche Gesundheitsförderung für burnout-gefährdete Mitarbeiter

2.1 Das Burnout-Syndrom

2.1.1 Definition

2.1.2 Burnout-Symptome als Entwicklungsprozess

2.1.3 Risikofaktoren

2.2 Burnout in Pflegeberufen und in Organisationseinheiten und Unternehmen

2.2.1 Warum sind Mitarbeiter in Pflegeberufen besonders burnout-anfällig?

2.3 Betriebliche Gesundheitsförderung

2.3.1 Definition Gesundheitsförderung

2.3.2 Ziele der betrieblichen Gesundheitsförderung

2.3.3 Betriebliche Gesundheitsförderung zur Burnout-Prävention

3 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Bedeutung betrieblicher Gesundheitsförderung zur Prävention von Burnout, insbesondere im Kontext von Pflegeberufen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie Führungskräfte durch gezielte Maßnahmen auf verschiedenen Unternehmensebenen Burnout vorbeugen können, um sowohl die Mitarbeitergesundheit zu schützen als auch die wirtschaftliche Stabilität der Institution zu sichern.

  • Analyse des Burnout-Syndroms als vielschichtiger Entwicklungsprozess.
  • Untersuchung spezifischer Risikofaktoren in Pflegeberufen.
  • Definition und Ziele moderner betrieblicher Gesundheitsförderung.
  • Konkrete Maßnahmen zur Burnout-Prävention auf Ebene von Institution, Fachbereich und Team.

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Burnout-Symptome als Entwicklungsprozess (Schöttke)

Sowohl Schmidt (Schmidt, 2004, S. 35 – 36) als auch Kypta (Kypta, 2008, S. 66 – 70) beziehen sich in ihren Ausführungen über die Entstehung des Burnout auf die Darstellungen von Matthias Burisch (Burisch, 1989, S. 39 - 43). Die in den beiden Quellen beschriebenen Phasen werden hier zusammengefasst noch einmal aufgegriffen. Die dabei geschilderten Symptome „können auftreten, müssen es aber nicht“ (Kypta, 2008, S. 71) und laufen auch nicht zwingend in derselben Reihenfolge ab. Ebenso verhält es sich mit den Phasen dieses Burnout-Zyklus‘: Sie können sich „überlagern oder zu anderen als den erwähnten Zeitpunkten auftreten“ (Kypta, 2008, S. 71).

Phase I: Anfangsphase (Schmidt)

Diese Phase geht häufig mit sogenannten Warnsymptomen einher und ist geprägt von einem hohen Engagement. Dies äußert sich oft in freiwilliger, unbezahlter Mehrarbeit, um der Vorstellung des idealen Arbeitnehmers zu entsprechen und somit Anerkennung zu erhalten. Weitere Merkmale sind Hyperaktivität, das Gefühl der Unentbehrlichkeit einhergehend mit dem Empfinden, keine Zeit zu haben sowie der Verdrängung eigener Bedürfnisse (vgl.: Kypta, 2008, S. 66). Zu den körperlichen Merkmalen zählen das Bedürfnis nach körperlicher Bewegung, Schlaflosigkeit und erhöhte Vitalparameter, also Blutdruck, Puls und Atemfrequenz (vgl.: Schmidt, 2004, S. 37). Aufgrund dieser überzogenen Hingabe und Begeisterung kommt es zwangsläufig mit der Zeit zu Erschöpfungserscheinungen. Diese äußern sich dann bspw. darin, dass der Betroffene an chronischer Müdigkeit, Energiemangel und Unausgeschlafenheit leidet (vgl.: Kypta, 2008, S. 66.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der betrieblichen Gesundheitsförderung zur Prävention von Burnout und skizziert das Vorgehen der Autoren bei der Analyse von Symptomen und Gegenmaßnahmen.

2 Betriebliche Gesundheitsförderung für burnout-gefährdete Mitarbeiter: Das Hauptkapitel untersucht das Burnout-Syndrom als Prozess, analysiert spezifische Risiken in Pflegeberufen und definiert betriebliche Gesundheitsförderung als präventives Instrument auf verschiedenen Unternehmensebenen.

3 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit proaktiver Maßnahmen durch Führungskräfte zur Sicherung der Mitarbeitergesundheit und der wirtschaftlichen Überlebensfähigkeit.

Schlüsselwörter

Burnout, Pflege, betriebliche Gesundheitsförderung, Prävention, psychische Belastung, Arbeitsplatzqualität, Mitarbeiterzufriedenheit, Gesundheitsmanagement, Risikofaktoren, Führungskräfte, Erschöpfung, Arbeitssystemgestaltung, psychosomatische Symptome.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Relevanz und Umsetzung betrieblicher Gesundheitsförderung, um Burnout-gefährdete Mitarbeiter gezielt zu unterstützen und präventiv tätig zu werden.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Kernbereichen zählen die Definition und Phasen des Burnout-Syndroms, die spezifische Belastungssituation in der Pflege sowie Strategien für ein betriebliches Gesundheitsmanagement.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Unternehmen und Führungskräfte durch strukturierte Programme Burnout vorbeugen können, um Fehlzeiten zu reduzieren und qualifizierte Mitarbeiter langfristig zu binden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren stützen sich auf eine theoretische Fundierung durch einschlägige Fachliteratur und Studien sowie auf die Analyse von Risikofaktoren und Präventionsmöglichkeiten in verschiedenen Organisationsebenen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden das Burnout-Syndrom als Entwicklungsprozess, die besonderen Gefährdungen in Pflegeberufen und die verschiedenen Ebenen der betrieblichen Gesundheitsförderung detailliert beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Burnout, Pflege, betriebliche Gesundheitsförderung, Prävention, Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitsplatzqualität.

Warum sind Pflegeberufe besonders burnout-anfällig?

Mitarbeiter in der Pflege sind laut Arbeit hohen Rollenerwartungen, Zeitdruck, emotionalen Belastungen durch Konfrontation mit Tod und Leiden sowie häufig unzureichenden Mitgestaltungsmöglichkeiten ausgesetzt.

Welche Ebenen der Burnout-Prävention werden unterschieden?

Die Arbeit differenziert bei der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen zwischen den Ebenen der Institution (Qualitätsmanagement, Budget), dem Fachbereich (Kommunikationskultur) und dem Team (Supervision).

Ist betriebliche Gesundheitsförderung für Unternehmen verpflichtend?

Nein, die Arbeit stellt klar, dass Gesundheitsförderungsmaßnahmen nur auf freiwilliger Basis erfolgen können und weder von den Mitarbeitern noch von den Betrieben erzwungen werden dürfen.

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Details

Title
Burnout. Betriebliche Gesundheitsförderung für burnout-gefährdete Mitarbeiter in der Pflege
College
University of Applied Sciences Münster  (Fachbereich Pflege und Gesundheit)
Grade
2,0
Authors
Bachelor Bettina Schmidt (Author), Jennifer Schöttke (Author)
Publication Year
2009
Pages
33
Catalog Number
V172573
ISBN (eBook)
9783640925704
ISBN (Book)
9783640925667
Language
German
Tags
burnout betriebliche gesundheitsförderung mitarbeiter pflege
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor Bettina Schmidt (Author), Jennifer Schöttke (Author), 2009, Burnout. Betriebliche Gesundheitsförderung für burnout-gefährdete Mitarbeiter in der Pflege, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172573
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