Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Psicología - Trabajo, Empresa, Organización

Stress und Burnout am Arbeitsplatz

Motivation und Arbeitszufriedenheit

Título: Stress und Burnout am Arbeitsplatz

Trabajo Escrito , 2009 , 18 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Astrid Matejka-De Jonghe (Autor)

Psicología - Trabajo, Empresa, Organización
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Vorgenannte Hausarbeit widmet sich dem Thema Stress und Burnout am Arbeitsplatz. Über Burnout wird viel diskutiert. Oft wird der Arbeitsalltag für die Betroffenen zum Albtraum mit körperlichen, psychischen und sozialen Folgen. Namhafte Sportler wie der Skispringer Sven Hannawald oder der ehemalige Fußballprofi Sebastian Deisler werden mit dem Burnout-Syndrom in Verbindung gebracht. Die Symptome reichen von emotionaler und körperlicher Erschöpfung, Gedächtnisproblemen, Gleichgültigkeit, Schlaflosigkeit, der Überzeugung, beruflich versagt zu haben, bis hin zum Selbstmord.

Das Handelsblatt berichtet im September 2009 über die Freitode mehrerer Mitarbeiter von France Télécom, Peugeot und Renault.

Man könnte meinen, die Erscheinung des „Ausgebranntseins“ sei neu, ein Phänomen unserer Zeit. Doch schon das Alte Testament berichtet vom Propheten Elias und seiner „Elias-Müdigkeit“, einem klassischen Burnout-Syndrom im heutigen Sinne. Selbst J.-W. v. Goethe verlässt seinen Ministersessel in Weimar und flieht nach Italien, weil er dichterisch auszutrocknen droht. Daneben äußert sich Wilhelm Busch in seinem Werk „Kritik des Herzens“ von 1874 poetisch zum Thema Stress: „Wirklich, er war unent-behrlich, überall, wo was geschah, zu dem Wohle der Gemeinde, er war tätig, er war da. Schützenfest, Kasinobälle, Pferderennen, Preisgericht, Liedertafel, Spritzenprobe, ohne ihn, da ging es nicht. Ohne ihn war nichts zu machen, keine Stunde hatt' er frei. Gestern, als sie ihn begruben, war er richtig auch dabei.“

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit Stress und dem Burnout-Syndrom in der Arbeits-umwelt unserer heutigen Zeit. Es wird der Frage nachgegangen, welche Einflussfakto-ren dem gefährlichen Stress, der mitunter zum Burnout-Syndrom führen kann, zugeord-net werden können. Welche Möglichkeiten haben die Unternehmen, um dem Burnout-Syndrom ihrer Mitarbeiter entgegenzuwirken? Anhand eines frei gewählten Beispiels wird verdeutlicht, welchen Beitrag der direkte Vorgesetzte zur Reduktion des Burnouts seiner Mitarbeiter leisten kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Der Begriff Stress

2.1.1 Die Entstehung von Stress

2.1.2 Arten von Stress

2.1.3 Stressreaktionen

2.1.4 Allgemeines Adaptationssyndrom

2.2 Der Begriff Burnout

2.2.1 Verbindung von Burnout und Stress

2.2.2 Definitionen, Erklärungsansätze, Burnout-Modelle

2.2.3 Von Burnout betroffene Gruppen

3 Einflussfaktoren auf Stress und Burnout am Arbeitsplatz

3.1 Extrinsische Einflussfaktoren

3.1.1 Beispiel – die Ökonomisierung des Gesundheits- und Sozialwesens

3.2 Intrinsische Aspekte

3.2.1 Beispiel – das Streben nach Perfektionismus am Beispiel einer berufstätigen Mutter

4 Wie Unternehmen dem Burnout-Syndrom der Mitarbeiter vorbeugen können

4.1 Beispiel – was der direkte Vorgesetzte zur Reduktion des Burnout-Syndroms seiner Mitarbeiter leisten kann

5 Diskussion/Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die komplexen Einflussfaktoren, die zu Stress am Arbeitsplatz und zum Burnout-Syndrom führen können, und analysiert, welche konkreten Handlungsspielräume Führungskräfte besitzen, um präventiv auf die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter einzuwirken.

  • Wissenschaftliche Grundlagen von Stress und Burnout
  • Extrinsische und intrinsische Stressfaktoren in der modernen Arbeitswelt
  • Die Rolle von Führungskräften bei der Burnout-Prävention
  • Fallbeispiele zur Veranschaulichung betrieblicher Maßnahmen
  • Diskussion über die Enttabuisierung psychischer Belastungen im Unternehmen

Auszug aus dem Buch

4.1 Beispiel – was der direkte Vorgesetzte zur Reduktion des Burnout-Syndroms seiner Mitarbeiter leisten kann

Nachfolgend erörtert die Verfasserin anhand eines frei gewählten, erfundenen Beispiels, was der direkte Vorgesetzte für ein gutes Betriebsklima und das Wohl seiner Mitarbeiter tun kann. Die unten aufgeführten Maßnahmen versteht die Verfasserin als wirkungsvolle Burnout-Prophylaxe.

Herr Ferdinand Maier ist seit 10 Jahren Abteilungsleiter des Bereichs „Schlüsselfertigbau“ bei den Burg Baubetrieben in Erharting. Er ist direkter Vorgesetzter von 30 Mitarbeitern.

Kompetenz-Entwicklung: Herr Maier ist sich der sich drastisch ändernden Arbeitswelt und der sich verdichtenden Arbeitsprozesse bewusst. Er weiß, dass hohe fachliche und persönliche Kompetenzen heute absolut erforderlich sind. Herr Maier arbeitet hierbei eng mit der Personalabteilung zusammen. Mit den Mitarbeitern trifft er sich zu einem jährlichen Mitarbeitergespräch, bei welchem der Fortbildungsbedarf in fachlicher und persönlicher Hinsicht besprochen und festgelegt wird. Die Durchführung erfolgt über die Personalabteilung.

Förderung der Motivation: Herr Maier bringt den Mitarbeitern für deren Arbeit Lob und Wertschätzung, aber auch konstruktive Kritik entgegen. Durch das ehrliche Feedback können sie ihre Arbeit kontinuierlich verbessern und fühlen sich wertgeschätzt. Auch wenn er den Beschäftigten klar machen muss, dass aus organisatorischen oder aus Kostengründen nicht alle ihre Wünsche erfüllt werden können, zerstört dies nicht die Motivation bei den Mitarbeitern, da sie sich ernst genommen fühlen. Grund für Demotivation ist meistens nicht das Materielle, sondern vielmehr das Gefühl, sich als „Rädchen“ zu empfinden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Stress und Burnout ein, beleuchtet die aktuelle gesellschaftliche Relevanz anhand von Beispielen und definiert die Forschungsfrage der Arbeit.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel liefert die wissenschaftliche Basis durch Definitionen von Stress und Burnout, erläutert das allgemeine Adaptationssyndrom und beleuchtet verschiedene wissenschaftliche Erklärungsmodelle.

3 Einflussfaktoren auf Stress und Burnout am Arbeitsplatz: Hier werden externe Arbeitsbedingungen wie Arbeitsverdichtung sowie interne Aspekte wie Perfektionismus analysiert, die als Stressoren für Mitarbeiter fungieren können.

4 Wie Unternehmen dem Burnout-Syndrom der Mitarbeiter vorbeugen können: Dieses Kapitel stellt präventive Managementmaßnahmen vor und veranschaulicht anhand eines Fallbeispiels, wie Vorgesetzte aktiv zum Wohlbefinden der Belegschaft beitragen.

5 Diskussion/Ausblick: Der abschließende Teil bewertet die sozioökonomischen Folgen von Burnout und plädiert für einen offensiveren, enttabuisierten Umgang mit dieser Thematik in Unternehmen.

Schlüsselwörter

Stress, Burnout-Syndrom, Arbeitszufriedenheit, Prävention, Arbeitsumwelt, psychische Gesundheit, Führungskompetenz, Belastungsfaktoren, Motivation, Hardiness, Betriebsklima, Mitarbeiterführung, Stressbewältigung, Gesundheitsförderung, Psychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Ursachen von Stress und Burnout in der heutigen Arbeitswelt sowie mit den Möglichkeiten für Unternehmen und Führungskräfte, präventiv entgegenzuwirken.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der psychologischen Theorie von Stress, den soziokulturellen Auswirkungen von Burnout und den betrieblichen Interventionsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie direkte Vorgesetzte durch gezielte Maßnahmen ein gesundheitsförderndes Arbeitsklima schaffen und somit das Burnout-Risiko ihrer Mitarbeiter senken können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Studien und wissenschaftlicher Modelle sowie auf die Veranschaulichung durch theoretische Fallbeispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Hintergründe, untersucht extrinsische und intrinsische Stressfaktoren und diskutiert praktische Führungsansätze zur Burnout-Prophylaxe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Burnout-Syndrom, Stress, Arbeitszufriedenheit, Burnout-Prävention und Führungskompetenz.

Welche Rolle spielt das „Allgemeine Adaptationssyndrom“ nach Hans Seyle?

Es dient als Modell, um die Reaktion des Körpers auf Stressoren in drei Phasen – Alarmreaktion, Widerstand und Erschöpfung – zu erklären und die gesundheitlichen Risiken aufzuzeigen.

Was ist der Kern des Fallbeispiels von Herrn Maier?

Das Beispiel illustriert, wie eine Führungskraft durch transparente Kommunikation, individuelle Kompetenzentwicklung und Wertschätzung demotivierende Gefühle bei Mitarbeitern verhindern kann.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Stress und Burnout am Arbeitsplatz
Subtítulo
Motivation und Arbeitszufriedenheit
Universidad
University of Applied Sciences Riedlingen
Calificación
2,3
Autor
Astrid Matejka-De Jonghe (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
18
No. de catálogo
V172755
ISBN (Ebook)
9783640927180
ISBN (Libro)
9783640927142
Idioma
Alemán
Etiqueta
Burnout Stress Überlastung Ausgebrannt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Astrid Matejka-De Jonghe (Autor), 2009, Stress und Burnout am Arbeitsplatz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172755
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  18  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint