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Strategisches F&E-Controlling in der pharmazeutischen Industrie

Title: Strategisches F&E-Controlling in der pharmazeutischen Industrie

Diploma Thesis , 2005 , 119 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Stefan Schmid (Author)

Business economics - Controlling
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Summary Excerpt Details

Für forschende Pharmaunternehmen wird es immer wichtiger, den F&E-Bereich zielgerichtet, effektiv und effizient zu planen, zu steuern und zu kontrollieren. Die langfristige strategische Planung, Steuerung und Kontrolle übernimmt das strategische F&E-Controlling. Diese Arbeit nimmt sich dieser Thematik an, indem sie die Bedeutung, die Notwendigkeit, die Aufgaben und die Instrumente des strategischen F&E-Controllings sowie die Herausforderungen an das strategische F&E-Controlling für forschende Pharmaunternehmen aufzeigt.

Unter Gliederungspunkt 2 findet zunächst die Erörterung der Grundlagen der pharmazeutischen Industrie statt. Neben der Klärung zentraler Begrifflichkeiten wird unter diesem Gliederungspunkt insbesondere der pharmazeutische F&E-Prozess mit seinen verschiedenen Phasen und Charakteristika dargestellt.

Gliederungspunkt 3 befasst sich mit dem strategischen F&E-Controlling in der pharmazeutischen Industrie. Schwerpunkt dieses Gliederungspunktes bilden die Darstellung und die Beschreibung des strategischen F&E-Controlling-Prozesses mit seinen verschiedenen Phasen. Hierbei wird aufgezeigt, welche Aufgaben dem strategischen F&E-Controlling in den einzelnen Phasen zukommen bzw. welche Instrumente das strategische F&E-Controlling in den einzelnen Phasen einsetzt.

Viele vom strategischen F&E-Controlling bereitgestellte Instrumente haben sich mittlerweile in der Unternehmenspraxis etabliert. Trotz dieser Zwischenerfolge sieht sich das strategische F&E-Controlling in Zukunft drei großen Herausforderungen gegenüber: zunehmende technische und wirtschaftliche Risiken im F&E-Prozess, dem Aufbau strategischer Frühaufklärungssysteme sowie der Abschätzung von Technologiefolgen. Diese drei großen Herausforderungen an das strategische F&E-Controlling in der pharmazeutischen Industrie werden unter Gliederungspunkt 4 behandelt.

Unter Gliederungspunkt 5 werden ausgewählte Instrumente des strategischen F&E-Controllings in der pharmazeutischen Industrie dargestellt: das Technologie-Portfolio-Konzept zur Ableitung von Normstrategien, Instrumente zur Verkürzung der Entwicklungszeit von Arzneimitteln sowie der Realoptionsansatz zur strategischen Bewertung von F&E-Projekten.

Schließlich umfasst Gliederungspunkt 6 die Zusammenfassung und den Ausblick dieser Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die pharmazeutische Industrie

2.1 Begriffliche Grundlagen

2.2 Entstehung und Entwicklung der pharmazeutischen Industrie

2.3 Forschung und Entwicklung in der pharmazeutischen Industrie

2.3.1 Definition des Begriffs der Forschung und Entwicklung

2.3.2 Der F&E-Prozess in der pharmazeutischen Industrie

2.3.2.1 Forschung und Wirkstoffsuche

2.3.2.2 Präklinische Entwicklung

2.3.2.3 Klinische Entwicklung

2.4 Zahlen und Fakten der deutschen Pharmaindustrie

2.5 Regulatorische Vorschriften im deutschen Pharmamarkt

3 Das strategische F&E-Controlling in der pharmazeutischen Industrie

3.1 Der Begriff des Controllings

3.2 Der Begriff des F&E-Controllings

3.3 Zielgrößen des strategischen F&E-Controllings

3.4 Der strategische F&E-Controlling-Prozess

3.5 Notwendigkeit eines strategischen F&E-Controllings für Pharmaunternehmen

4 Herausforderungen an das strategische F&E-Controlling in der pharmazeutischen Industrie

4.1 Risiken bei der Arzneimittelentwicklung

4.1.1 Neben- und Wechselwirkungen

4.1.2 Hohe F&E-Kosten und lange Entwicklungszeiten

4.1.3 Wettbewerbsdruck durch nachahmende Arzneimittel

4.2 Strategische Frühaufklärung

4.2.1 Begriff und Prozessablauf der strategischen Frühaufklärung

4.2.2 Die Bedeutung einer strategischen Frühaufklärung für Pharmaunternehmen

4.3 Technologiefolgenabschätzung

4.3.1 Der Begriff der Technologiefolgenabschätzung

4.3.2 Notwendigkeit einer Technologiefolgenabschätzung für Pharmaunternehmen

4.3.3 Gentechnologie als Gegenstand von Technologiefolgenabschätzung

4.3.4 Problematiken der Technologiefolgenabschätzung

5 Ausgewählte Instrumente des strategischen F&E-Controllings im Kontext der pharmazeutischen Industrie

5.1 Das Technologie-Portfolio

5.1.1 Die Notwendigkeit von Technologie-Portfolios

5.1.2 Allgemeiner Aufbau, Eigenschaften und Ziele von Technologie-Portfolios

5.1.3 Der Ansatz von Pfeiffer et al.

5.1.3.1 Aufbau des Technologie-Portfolios

5.1.3.2 Ablauf der Technologie-Porfolio-Analyse am Beispiel einer High Throughput Screening Anlage

5.1.3.3 Auswertung des Technologie-Portfolios

5.2 Instrumente zur Verkürzung der Entwicklungszeit

5.2.1 Simultaneous Engineering – Parallelisierung der Phasen in der Arzneimittelentwicklung

5.2.2 Multinationale und interdisziplinäre Projektteams

5.2.3 Detaillierte Zielorientierung bei F&E-Projekten

5.3 Bewertung pharmazeutischer F&E-Projekte mit Hilfe von Realoptionen

5.3.1 Der Begriff der Realoption

5.3.2 Analogie zwischen F&E-Projekten und Finanzoptionen

5.3.3 Grenzen der Analogie zwischen Finanz- und Realoptionen

5.3.4 Handlungsspielräume des Managements in Pharma-F&E-Projekten

5.3.5 Kritische Würdigung des Realoptionsansatzes

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel der Arbeit ist es, die Rolle und Notwendigkeit eines strategischen F&E-Controllings für forschende Pharmaunternehmen zu erörtern. Angesichts hoher Risiken, steigender Kosten und regulatorischer Herausforderungen wird untersucht, wie durch gezielte Planung, Steuerung und Kontrolle die Innovationskraft gestärkt und Wettbewerbsvorteile langfristig gesichert werden können.

  • Bedeutung und Aufgaben des strategischen F&E-Controllings
  • Herausforderungen in der Arzneimittelentwicklung (Risiken, Kosten, Zeiten)
  • Strategische Frühaufklärung zur Identifikation zukünftiger Trends
  • Technologiefolgenabschätzung unter Berücksichtigung ethischer und ökonomischer Aspekte
  • Instrumente zur Optimierung des F&E-Managements (Technologie-Portfolio, Realoptionen)

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Neben- und Wechselwirkungen

Neben- und Wechselwirkungen stellen ein Risiko bei der Arzneimittelentwicklung dar und müssen deshalb bei der strategischen Planung berücksichtigt werden. Bevor der Frage nachgegangen wird, welche Aufgaben daraus für das strategische F&E-Controlling resultieren, und welche Konsequenzen Neben- und Wechselwirkungen für eine Unternehmung haben können, wird zunächst dargestellt, was unter Neben- und Wechselwirkungen im Einzelnen zu verstehen ist.

Nebenwirkungen sind unerwünschte Effekte von Arzneimitteln. Sie können sowohl dosisabhängige als auch dosisunabhängige Ursachen haben. Werden Arzneimittel in zu hoher Dosis eingenommen (Überdosierung), so kommt es zu toxischen Nebenwirkungen. Bereits in den Tierexperimenten in der präklinischen Entwicklung lassen sich erste Anhaltspunkte für eine korrekte Dosierung bestimmen. Während der klinischen Phase wird schließlich in Studien am Menschen die optimale Dosierung für die therapeutische Behandlung festgelegt.

Bei den dosisunabhängigen Nebenwirkungen lassen sich zwei Grundtypen unterscheiden. Nebenwirkungen, die sich unmittelbar aus der erwünschten Hauptwirkung des Pharmakons ergeben sowie Nebenwirkungen als Folge einer von der erwünschten Hauptwirkung unabhängigen Eigenwirkung der Pharmaka.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht die hohe wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der forschenden Pharmaindustrie und begründet die Notwendigkeit eines strategischen F&E-Controllings zur Bewältigung zunehmender Herausforderungen.

2 Die pharmazeutische Industrie: Dieses Kapitel liefert ein grundlegendes Verständnis der Branche, beleuchtet den pharmazeutischen F&E-Prozess sowie die regulatorischen Rahmenbedingungen im deutschen Markt.

3 Das strategische F&E-Controlling in der pharmazeutischen Industrie: Der Fokus liegt auf der Definition und den Aufgaben des strategischen F&E-Controllings sowie der detaillierten Beschreibung des Controlling-Prozesses zur Unterstützung des F&E-Managements.

4 Herausforderungen an das strategische F&E-Controlling in der pharmazeutischen Industrie: Es werden die zentralen Risiken der Arzneimittelentwicklung, die Bedeutung strategischer Frühaufklärung und die Technologiefolgenabschätzung als kritische Aufgabenbereiche analysiert.

5 Ausgewählte Instrumente des strategischen F&E-Controllings im Kontext der pharmazeutischen Industrie: Vorstellung praxisrelevanter Instrumente wie Technologie-Portfolios, Methoden zur Verkürzung der Entwicklungszeit und der Realoptionsansatz zur strategischen Projektbewertung.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Dieses Kapitel resümiert die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit und gibt einen Ausblick auf die wachsende Bedeutung des strategischen F&E-Controllings zur Sicherung zukünftiger Wettbewerbsvorteile.

Schlüsselwörter

Strategisches F&E-Controlling, pharmazeutische Industrie, Arzneimittelentwicklung, Innovationsmanagement, Technologie-Portfolio, Realoptionen, Strategische Frühaufklärung, Technologiefolgenabschätzung, Forschungsaufwendungen, Wettbewerbsdruck, Wirkstoffsuche, Risikomanagement, Wirkungsnachweis, Produktlebenszyklen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Konzeption und praktischen Anwendung eines strategischen F&E-Controllings, das speziell auf die Bedürfnisse und Rahmenbedingungen forschender Pharmaunternehmen zugeschnitten ist.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Dokument?

Die Arbeit thematisiert den gesamten Innovationsprozess in der Pharmabranche, von der Grundlagenforschung bis zur Markteinführung, und verknüpft diesen mit Controlling-Methoden wie strategischer Frühaufklärung, Portfolioanalyse und Realoptionen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Notwendigkeit eines zielgerichteten und effizienten strategischen F&E-Controllings aufzuzeigen, um trotz steigender Kosten und langer Entwicklungszeiten den langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und analysierende Methode verwendet, die auf der Auswertung aktueller Fachliteratur sowie auf der Adaption strategischer Management- und Controlling-Instrumente auf den spezifischen Kontext der Pharmaindustrie basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des F&E-Prozesses, die Beschreibung des strategischen Controlling-Prozesses, die Diskussion aktueller Branchenherausforderungen sowie die Vorstellung spezifischer Instrumente wie Technologie-Portfolios und Realoptionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind strategisches F&E-Controlling, Pharmazeutische Industrie, Arzneimittelentwicklung, Technologie-Portfolio, Realoptionen, Strategische Frühaufklärung und Technologiefolgenabschätzung.

Welche Rolle spielt die Gentechnologie in dieser Arbeit?

Die Gentechnologie dient als zentrales Beispiel, um die Bedeutung der Technologiefolgenabschätzung zu verdeutlichen, da sie einerseits hohes therapeutisches Potenzial bietet, andererseits aber komplexe ethische und regulatorische Risiken birgt.

Warum wird der Realoptionsansatz besonders hervorgehoben?

Der Realoptionsansatz wird als überlegenes Instrument zur Bewertung von F&E-Projekten hervorgehoben, da er im Gegensatz zu statischen Methoden wie der Kapitalwertmethode die unternehmerische Flexibilität in einem unsicheren Marktumfeld adäquat abbilden kann.

Excerpt out of 119 pages  - scroll top

Details

Title
Strategisches F&E-Controlling in der pharmazeutischen Industrie
College
University of Mannheim
Grade
1.7
Author
Stefan Schmid (Author)
Publication Year
2005
Pages
119
Catalog Number
V172804
ISBN (eBook)
9783640928385
ISBN (Book)
9783640928064
Language
German
Tags
strategisches f&e-controlling industrie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Schmid (Author), 2005, Strategisches F&E-Controlling in der pharmazeutischen Industrie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172804
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