Formen einer flachen Papilotte an einem Teilbereich des Übungskopfes (Unterweisung Friseur/-in)


Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2011

20 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Groblernziel:

Feinlernziel:
Kognitiver Bereich
Psychomotorischer Bereich
Affektiver Bereich

Sachanalyse
1. Inhaltlicher Schritt (Was?)
2. Inhaltlicher Schritt (Was?)
3. Inhaltlicher Schritt (Was?)
4. Inhaltlicher Schritt (Was?)
5. Inhaltlicher Schritt (Was?)
6. Inhaltlicher Schritt (Was?)
7. Inhaltlicher Schritt (Was?)

Beschreibung des Auszubildenden
Voraussetzungen des Auszubildenden:
Angaben zum Ausbilder
Einordnung in den Ausbildungsrahmenplan
Allgemeine Unterweisungsvorraussetzungen:
Dauer der Unterweisung:
Werkzeuge: Geräte, Hilfsmittel: Lehrmittel:
Zu beachtende Vorschriften:

Verlaufsplanung:
1. Phase Vorbereitung
Sachaspekt (Was?)
didaktisch-methodische Erläuterungen (Begründung)
2. Phase Überlegung zur Problemlösung/Aufgabenerfassung
Sachaspekt (Was?)
didaktisch-methodische Erläuterungen (Begründung)
3. Phase Erarbeitung/Lösungsumsetzung
Sachaspekt (Was?)
didaktisch-methodische Erläuterungen (Begründung)
4. Phase Rückmeldung/ Kontrolle
Sachaspekt (Was?)
didaktisch-methodische Erläuterungen (Begründung)
5. Phase Einprägung/ Übung
Sachaspekt (Was?)
didaktisch-methodische Erläuterungen (Begründung)
6. Phase Transferleistung
Sachaspekt (Was?)
didaktisch-methodische Erläuterungen (Begründung)

Möglicher Vortrag der Unterweisung

Groblernziel

Teil der Ausbildungsordnung §4 Abs.2 Abschnitt A Nr. 2.3 „Frisuren, insbesondere durch Wickeln, Wellen und Papilotiertechniken, gestalten“

Feinlernziel:

Kognitiver Bereich

Der Auszubildende...

- soll verstehen wann die Papillotiertechnik angewendet wird
- kann erkennen, dass der Winkel, in dem die Papilotte zur Kopfhaut eingedreht wird, das Volumen der späteren Frisur bestimmt
- soll begreifen, dass die Papilottiertechnik bei der Erstellung einer Frisur die Volumenwickel ersetzen kann
- soll aufzählen, welche Unfallverhütungsmaßnahmen getroffen werden müssen, insbesondere im Umgang mit Metallclipsen
- soll begründen, warum dass Haar gleichmäßig feucht sein sollte
- erkennt, warum es wichtig ist, sauber und ordentlich zu arbeiten, sowie die Notwendigkeit zuerst an einem schmalen Übungspassée zu trainieren

Psychomotorischer Bereich

Der Auszubildende...

- teilt die Arbeitsfelder sauber ab
- soll flach anliegende Papilotten erarbeiten können
- kann mit Stielkamm und Metallclipsen korrekt umgehen und die Unfallgefahren beachten
- versteht es, die Haarpartie beim Papilottieren richtig zu halten (flach, um Wellen ohne Volumen zu erstellen)

Affektiver Bereich

Der Auszubildende...

- kann langfristig seine eigene Leistung selbst kontrollieren

- führt seine Arbeit selbständig und in Eigenverantwortung aus

- arbeitet stets exakt und ordentlich

- beachtet immer die Unfallgefahren

Sachanalyse

1. Inhaltlicher Schritt (Was?)

Haare anfeuchten

Arbeitsweise (Wie?)

Das Haar wird mit der Wasserflasche angefeuchtet, wobei darauf zu achten ist, dass der Zerstäuber auf die feine Stufe gestellt ist, um eine gleichmäßige Benetzung des Haares (vom Ansatz bis zur Spitze) mit dem Wasser zu erreichen.

Begründung (Warum?)

Das Eiweißgerüst des Haares bekommt durch drei wesentliche, chemische Bindungen seine Stabilität und Sprungkraft. Eine dieser Bindungen sind die so genannten „Wasserstoffbrücken“. Um diese zu lösen, muss das Haar mit Wasser benetzt werden. Dadurch lässt sich das Haar formen und besser bearbeiten.

2. Inhaltlicher Schritt (Was?)

Haare sauber durchkämmen

Arbeitsweise (Wie?)

Das Haar wird mit einem weitzahnigen Kamm sauber durchgekämmt. Man arbeitet sich von den Spitzen und den Längen zu den Ansätzen vor.

Der Kamm wird stets flach zur Kopfhaut geführt.

Begründung (Warum?)

Das Haar soll geordnet sein, um ein ordentliches Arbeiten zu ermöglichen. Zudem als Übung für die Zukunft um dann auch am Kunden ordentlich zu arbeiten und diesem auf diesem Wege, visuell, ein ordentliches, professionelles und ästhetisches Bild zu geben. Gekämmt wird von den Spitzen über die Längen bis zu den Ansätzen, um Knötchenbildung in den Haaren zu vermeiden oder um diese, wenn schon vorhanden, auszukämmen.

Würde man direkt vom Ansatz kämmen, würde man die Knoten im Haar nicht heraus arbeiten sondern noch verstärken. Der Kamm wird flach geführt um Verletzungsgefahren vorzubeugen.

3. Inhaltlicher Schritt (Was?)

Passée abteilen in der Größe von 2x3 cm

Arbeitsweise (Wie?)

Man führt den Stielkamm in der beabsichtigten Größe und Form des gewünschten Passées über den Kopf und teilt sich somit ein Arbeitsfeld ab.

Begründung (Warum?)

Für die Gleichmäßigkeit des Ergebnisses ist es außerordentlich wichtig dass die abgeteilten Passées alle der selben Größe entsprechen.

4. Inhaltlicher Schritt (Was?)

Das Abgeteilte Passée sauber durchkämmen und vorformen

Arbeitsweise (Wie?)

Mit dem Stielkamm wird das Haar flach an die Kopfhaut gekämmt. Die Längen und Spitzen werden mit Daumen und Zeigefinger in die zu papilottierende Richtung geformt.

Begründung (Warum?)

Für den Bewegungsverlauf der fertigen Frisur ist es wichtig das die Papilotte in die dementsprechende Richtung vorgeformt wird. Um eine flache Wellenbewegung zu erhalten wird das Passée flach gekämmt, denn der Winkel des Papilottenhalses zur Kopfhaut bestimmt das Volumen

5. Inhaltlicher Schritt (Was?)

Passée sauber um den Finger wickeln

Arbeitsweise (Wie?)

Das Haar der abgeteilten Partie wird nun um den Zeigefinger gewickelt

Begründung (Warum?)

Bei diesem Arbeitsschritt wird das Papilottenauge geformt. Um später ein sauberes Ergebniss zu erzielen ist es wichtig das die Haare nicht gekordelt um den Finger gewickelt werden, sondern bandförmig

6. Inhaltlicher Schritt (Was?)

Das Papilottenauge wird in der unteren Ecke des Passées vom Finger gestrichen und dort fixiert

Arbeitsweise (Wie?)

Das aufgedrehte Haar wird nun mit Daumen und Zeigefinger von dem Finger gestrichen und in der unteren Ecke des Passées fixiert

Begründung (Warum?)

Um eine gleichmäßige Bewegung, von den An sätzen bis in die Spitzen zuerhalten, ist es wichtig das der Papilottenhals auch entsprechend vorgeformt wird. Das Papilottenauge befindet sich bei der flachen Papilottierrechnik stets in einer der unteren Ecken, um flache Ansätze zu garantieren

7. Inhaltlicher Schritt (Was?)

Papilottenclips diagnal durch den Papilottenhals ins Papilottenauge führen

Arbeitsweise (Wie?)

Der Clips wird flach an der Kopfhaut gesetzt. Hierfür wird er diagonal durch das Papilottenauge in die Ansätze, also dem Papilottenhals geführt und dort befestigt.

Begründung (Warum?)

Der Clips wird flach zur Kopfhaut gesetzt um Verletzungen zu vermeiden.

Zur optimalen Befestigung der Papilotte ist es notwendig den Clips diagonal in den Ansätzen zu befestigen

Beschreibung des Auszubildenden

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Formen einer flachen Papilotte an einem Teilbereich des Übungskopfes (Unterweisung Friseur/-in)
Autor
Jahr
2011
Seiten
20
Katalognummer
V173186
ISBN (eBook)
9783640941636
ISBN (Buch)
9783668120754
Dateigröße
520 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Sehr geehrte Leser, Ich bin schon lange als Ausbilder im Friseurhandwerk tätig und freue mich meine Unterweisungen mit Ihnen zu teilen- und Ihnen so eine Hilfe für Ihre Weiterbildung zum Friseurmeister zu sein!
Schlagworte
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Arbeit zitieren
Jan Bunzel (Autor), 2011, Formen einer flachen Papilotte an einem Teilbereich des Übungskopfes (Unterweisung Friseur/-in), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173186

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