Zusammenfassung meiner Ausbildungsunterweisung:
Die Unterweisung ist in mehrere Kapitel untergliedert.
Es wird zunächst erläutert, welches das Thema der Unterweisung ist. Hier wird das Groblernziel in das Feinlernziel aufgeteilt und beschrieben, wie dem Auszubildenden im Kognitiven, Psychomotorischen und Affektiven Bereich das Lernziel näher gebracht wird.
Der folgende Teil beinhaltet die Sachanalyse. Die "3 Großen W's" werden hier behandelt, WAS wird, WIE und WARUM gemacht.
Im Dritten Teil der Unterweisung sind Informationen zum Ausbilder und zu dem Auszubildenden zu finden, so wie verschiedene Rahmenfaktoren (Wann findet das Training statt, was für Werkzeuge, Videos oder Arbeitsblätter werden benötigt etc.)
Der letzte und wichtigste Punkt ist die Verlaufsplanung. Hier wird Schritt für Schritt erklärt wie vorgegangen wird um den Auszubildenden den Lerngegenstand näher zu bringen.
Inhaltsverzeichnis
Groblernziel: ........................................................................................................................................ 4
Feinlernziel: ......................................................................................................................................... 4
Kognitiver Bereich ....................................................................................................................... 4
Psychomotorischer Bereich.......................................................................................................... 4
Affektiver Bereich ........................................................................................................................ 5
Sachanalyse .......................................................................................................................................... 5
1. Inhaltlicher Schritt (Was?) ................................................................................................. 5
2. Inhaltlicher Schritt (Was?) ................................................................................................. 5
3. Inhaltlicher Schritt (Was?) ................................................................................................. 6
4. Inhaltlicher Schritt (Was?) ................................................................................................. 6
5. Inhaltlicher Schritt (Was?) ................................................................................................. 6
6. Inhaltlicher Schritt (Was?) ................................................................................................. 7
7. Inhaltlicher Schritt (Was?) ................................................................................................. 7
Beschreibung des Auszubildenden ...................................................................................................... 8
Voraussetzungen des Auszubildenden: ........................................................................................ 8
Angaben zum Ausbilder ............................................................................................................... 8
Einordnung in den Ausbildungsrahmenplan ................................................................................ 8
Allgemeine Unterweisungsvorraussetzungen: ............................................................................. 9
Dauer der Unterweisung: ............................................................................................................. 9
Werkzeuge: Geräte, Hilfsmittel: Lehrmittel: ....................................................................... 9
Zu beachtende Vorschriften: ........................................................................................................ 9
Verlaufsplanung: ................................................................................................................................ 10
1. Phase Vorbereitung ......................................................................................................... 10
Sachaspekt (Was?) ................................................................................................................. 10
didaktisch-methodische Erläuterungen (Begründung)........................................................... 10
2. Phase Überlegung zur Problemlösung/Aufgabenerfassung ............................................ 11
Sachaspekt (Was?) ................................................................................................................. 11
didaktisch-methodische Erläuterungen (Begründung)........................................................... 11
3. Phase Erarbeitung/Lösungsumsetzung ........................................................................... 12
Sachaspekt (Was?) ................................................................................................................. 12
didaktisch-methodische Erläuterungen (Begründung)........................................................... 12
4. Phase Rückmeldung/ Kontrolle ...................................................................................... 13
Sachaspekt (Was?) ................................................................................................................. 13
didaktisch-methodische Erläuterungen (Begründung)........................................................... 13
5. Phase Einprägung/ Übung .............................................................................................. 14
Sachaspekt (Was?) ................................................................................................................. 14
didaktisch-methodische Erläuterungen (Begründung)........................................................... 14
6. Phase Transferleistung .................................................................................................... 14
Sachaspekt (Was?) ................................................................................................................. 14
didaktisch-methodische Erläuterungen (Begründung)........................................................... 14
Möglicher Vortrag der Unterweisung................................................................................................ 16
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Ziel dieser Arbeit ist die detaillierte Planung einer berufspraktischen Unterweisung für Auszubildende im Friseurhandwerk, um die fachgerechte Technik der flachen Papilotte an einem Übungskopf methodisch strukturiert zu vermitteln. Die Forschungsfrage konzentriert sich dabei darauf, wie durch eine gezielte didaktische Phasenplanung – von der Vorbereitung über die praktische Erarbeitung bis hin zur Transferleistung – sowohl die psychomotorische als auch die kognitive Handlungskompetenz des Auszubildenden optimal gefördert werden kann.
- Strukturierte Vermittlung der Papillotiertechnik unter Berücksichtigung von Arbeitssicherheit.
- Einsatz didaktischer Methoden zur Förderung der Lernmotivation und Eigenverantwortung.
- Bedeutung der Zielklarheit und schrittweisen Vorgehensweise im Ausbildungsprozess.
- Integration von Reflexionsphasen und Feedback zur Stärkung der Selbstkompetenz.
- Methodik des Vormachens und Nachmachens als zentrales pädagogisches Instrument.
Auszug aus dem Buch
1. Inhaltlicher Schritt (Was?)
Haare anfeuchten
Arbeitsweise (Wie?)
Das Haar wird mit der Wasserflasche angefeuchtet, wobei darauf zu achten ist, dass der Zerstäuber auf die feine Stufe gestellt ist, um eine gleichmäßige Benetzung des Haares (vom Ansatz bis zur Spitze) mit dem Wasser zu erreichen.
Begründung (Warum?)
Das Eiweißgerüst des Haares bekommt durch drei wesentliche, chemische Bindungen seine Stabilität und Sprungkraft. Eine dieser Bindungen sind die so genannten „Wasserstoffbrücken“. Um diese zu lösen, muss das Haar mit Wasser benetzt werden. Dadurch lässt sich das Haar formen und besser bearbeiten.
Zusammenfassung der Kapitel
Groblernziel: Definiert das Ausbildungsziel gemäß der Ausbildungsordnung für Friseure zur Gestaltung von Frisuren durch spezielle Wickel- und Papilotiertechniken.
Feinlernziel: Unterteilt die Lernziele in kognitive, psychomotorische und affektive Bereiche, um die spezifischen Anforderungen an den Auszubildenden zu präzisieren.
Sachanalyse: Beschreibt in sieben inhaltlichen Schritten detailliert das technische Vorgehen und die fachliche Begründung für das Anfertigen einer flachen Papilotte.
Beschreibung des Auszubildenden: Erfasst die persönlichen Voraussetzungen, den Kenntnisstand und die Rahmenbedingungen der auszubildenden Person sowie des Ausbilders.
Verlaufsplanung: Strukturiert die Unterweisung in sechs didaktische Phasen, die den Prozess von der Vorbereitung über die praktische Umsetzung bis hin zur Transferleistung abbilden.
Möglicher Vortrag der Unterweisung: Reflektiert die pädagogische Herangehensweise unter Berücksichtigung der Entwicklungsphase des Jugendlichen und der angestrebten Führungsstile.
Schlüsselwörter
Unterweisung, Friseur, Papillotiertechnik, Auszubildende, Lernziel, Didaktik, Methodik, Arbeitssicherheit, Fachkompetenz, Handlungsanreiz, psychomotorisch, kognitiv, Selbstkompetenz, Wasserstoffbrücken, Ausbildungsrahmenplan
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Planung und Durchführung einer praktischen Unterweisung für Auszubildende im Friseurhandwerk zum Thema flache Papillotiertechnik.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die fachgerechte Anwendung von Papillotiertechniken, die Einhaltung von Arbeitssicherheitsvorschriften und die didaktische Gestaltung des Lernprozesses.
Was ist das primäre Ziel der Unterweisung?
Das Ziel ist, dass der Auszubildende die flache Papillotiertechnik selbstständig, fachgerecht und unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten an einem Übungskopf ausführen kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine phasenorientierte didaktische Unterweisungsmethode (4-Stufen-Methode/Phasenmodell) angewendet, die den Auszubildenden durch Demonstration und aktive Erarbeitung zur Kompetenz führt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Sachanalyse der Arbeitsschritte sowie eine strukturierte Verlaufsplanung, die pädagogische Begründungen für jede Phase liefert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Unterweisung, Friseur, Papillotiertechnik, Lernziel, Didaktik, Methodenkompetenz, Arbeitssicherheit und Ausbildungsrahmenplan.
Warum ist die Unterscheidung zwischen kognitiven und psychomotorischen Lernzielen wichtig?
Diese Differenzierung ermöglicht es, sowohl das theoretische Verständnis der chemischen Haarstrukturen (kognitiv) als auch die manuelle Fertigkeit und Präzision beim Wickeln (psychomotorisch) gezielt zu fördern.
Welche Bedeutung hat das Feedback in der vierten Phase?
Das Feedback dient der Lernzielkontrolle, stärkt die Selbstkompetenz des Auszubildenden durch selbstkritische Einschätzung und gibt dem Lehrling die notwendige Sicherheit.
Wie wird mit dem Jugendarbeitsschutzgesetz in dieser Unterweisung umgegangen?
Der Autor berücksichtigt die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine 17-jährige Auszubildende und passt den Führungsstil an die spezifische Entwicklungsphase (Adoleszenz) an.
Welcher Führungsstil wird für die Unterweisung empfohlen?
Es wird ein partnerschaftlicher, kooperativer Führungsstil präferiert, der auf Gleichstellung setzt, Verantwortung delegiert und eine positive Arbeitsatmosphäre schafft.
- Citation du texte
- Jan Bunzel (Auteur), 2011, Formen einer flachen Papilotte an einem Teilbereich des Übungskopfes (Unterweisung Friseur/-in), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173186