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Koedukation - Gemeinsam oder lieber doch getrennt?

Titre: Koedukation - Gemeinsam oder lieber doch getrennt?

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2011 , 16 Pages

Autor:in: Marina Jelovcan (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
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Mit diesem Text möchte ich eine kurze, aber prägnante Zusammenfassung über die Koedukationsdebatte geben. Heute ist es schon nahezu normal, dass Mädchen und Jungen gemeinsam unterrichtet werden. Trotzdem ist diese Debatte noch lange nicht abgeschlossen und nicht alles verläuft so reibungslos, wie es auf dem ersten Blick erscheint. Ich liste in dieser Arbeit sämtliche Argumente für und gegen den geschlechtergemeinsamen Unterricht auf und versuche einen möglichst neutralen Überblick über die nicht enden wollende Debatte zu geben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Geschichte der Koedukation

Das Volksschulwesen

Das höhere Schulwesen

Geschlechtsspezifische Unterschiede im Bildungswesen

Verhalten der Mädchen und Jungen in der Schule

Raumverhalten

Gewalt im Klassenzimmer

Mädchen und Jungen im Unterricht

Rollenlernen im Unterricht

Schulische Sozialisation

Verhalten von LehrerInnen

Ein Blick in die Schulbücher

Bildungspolitik zur Gleichstellung der Geschlechter

Änderung von Schulbezeichnungen

Lehrplanänderung im Pflichtschulbereich

Sonstige Fördermaßnahmen

Argumente für den gemeinsamen Unterricht von Jungen und Mädchen

Gemeinsam oder doch lieber getrennt? - Ein Resumee

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht kritisch die Vor- und Nachteile der Koedukation im Bildungswesen. Ziel ist es, die historische Entwicklung sowie die gegenwärtigen Problematiken bei der Integration von Mädchen in ein primär von Jungen dominiertes System aufzuzeigen und Ansätze für einen gleichwertigen gemeinsamen Unterricht zu diskutieren.

  • Historische Entwicklung der Koedukation im Volks- und höheren Schulwesen.
  • Geschlechtsspezifische Verhaltensmuster und Sozialisationsprozesse in der Schule.
  • Analyse der Darstellung von Geschlechterrollen in Schulbüchern.
  • Bildungspolitische Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter.
  • Diskussion über Bedingungen für eine erfolgreiche und diskriminierungsfreie Koedukation.

Auszug aus dem Buch

Raumverhalten

Die beiden Lehrerinnen haben über Jahre beobachtet, dass Jungen und Mädchen immer ähnliche Sitzplätze aussuchen. Die Sitzordnung war eigentlich immer die gleiche: Mädchen und Jungen saßen streng getrennt voneinander. Die Jungen suchten sich immer die hinteren Plätze aus, von da konnten sie die gesamte Klasse beobachten, sie hatten den ganzen Raum im Blick. Darauf führten die Lehrerinnen ein Befragung über die Wahl des Sitzplatzes durch und es ergab sich hierbei, dass die Kinder sehr bewusst ihren Sitzplatz auswählten. Die Jungen suchen sich sehr zielstrebig ihren Platz aus, wobei die Mädchen eher das nehmen, was übrig ist und wo man nicht auffällt. Jungen treten auch meistens mit einem Zusammengehörigkeitsgefühl auf, wobei Mädchen eher verschlossen demgegenüber sind. Dies zeigt ganz klar, dass Mädchen sich damit zufrieden geben müssen, was die Jungen ihnen übrig lassen. (vgl. Wildt, Naundorf: S. 139ff)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Situation der Gleichstellung im Bildungswesen und definiert das Ziel der Arbeit, die Vor- und Nachteile der Koedukation anhand von Literaturrecherchen kritisch zu hinterfragen.

Geschichte der Koedukation: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung der Koedukation im Volksschul- und höheren Schulwesen nach, wobei die bildungspolitischen Veränderungen und der Widerstand gegen das neue System im 19. und 20. Jahrhundert thematisiert werden.

Geschlechtsspezifische Unterschiede im Bildungswesen: Hier werden Verhaltensweisen von Schülern und Schülerinnen analysiert, darunter Raumverhalten, Gewalt im Klassenzimmer sowie die Dynamiken im Unterricht und bei der schulischen Sozialisation.

Bildungspolitik zur Gleichstellung der Geschlechter: Das Kapitel behandelt Maßnahmen wie die Änderung von Schulbezeichnungen, Lehrplananpassungen im Pflichtschulbereich und sonstige Fördermaßnahmen zur Reduktion geschlechtsspezifischer Diskriminierung.

Argumente für den gemeinsamen Unterricht von Jungen und Mädchen: Dieses Kapitel diskutiert Ansätze, die den gemeinsamen Unterricht als Chance für Chancengleichheit und den Abbau von Vorurteilen betrachten, unterstreicht jedoch die Notwendigkeit förderlicher Bedingungen.

Gemeinsam oder doch lieber getrennt? - Ein Resumee: Die Abschlussdiskussion reflektiert das persönliche Fazit der Autorin und plädiert für einen verstärkten Fokus auf didaktische Maßnahmen und gemischtgeschlechtliche Gruppenarbeit statt der reinen Koedukation als Selbstverständlichkeit.

Schlüsselwörter

Koedukation, Geschlechterrollen, Schulpraxis, Sozialisation, Bildungspolitik, Gleichstellung, Unterrichtsmethodik, Schulbücher, Raumverhalten, Schulentwicklung, Chancengleichheit, Geschlechtsspezifik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch die Umsetzung der Koedukation in Schulen und untersucht, inwieweit das bestehende System die Bedürfnisse beider Geschlechter berücksichtigt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der Koedukation, der Analyse von Sozialisationsprozessen, der Darstellung der Geschlechter in Schulbüchern sowie bildungspolitischen Gleichstellungsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die kritische Hinterfragung der Koedukationspraxis, um aufzuzeigen, wo Mädchen und Jungen in einem vermeintlich gemeinsamen System benachteiligt werden, und Wege für eine echte Gleichstellung zu finden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung bestehender Studien, ergänzt durch Reflexionen über persönliche Erfahrungen der Autorin.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden geschlechtsspezifische Unterschiede im Verhalten, die Rolle von Lehrkräften, die Analyse von Schulbüchern hinsichtlich Klischees sowie konkrete bildungspolitische Reformen erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Koedukation, Sozialisation, Geschlechterrollen, Gleichstellung, Unterrichtsmethodik und Chancengleichheit.

Warum werden Mathematik- und Geschichtsbücher in der Analyse hervorgehoben?

Diese Fächer dienen als Beispiel, um aufzuzeigen, wie durch staatlich legitimierte Schulbücher einseitige Geschlechterbilder und traditionelle Rollenklischees vermittelt werden.

Was schlägt die Autorin konkret zur Verbesserung des Unterrichts vor?

Die Autorin empfiehlt den vermehrten Einsatz von gemischtgeschlechtlichen Gruppenarbeiten und fordert eine Abkehr vom Frontalunterricht sowie eine stärkere Bewusstseinsbildung in der Lehrerausbildung.

Warum wird das Raumverhalten als Indikator für Geschlechterrollen genutzt?

Die Sitzplatzwahl der Schüler zeigt laut Autorin deutlich auf, wie Jungen sich dominierenden Raum nehmen und Mädchen sich oft mit den verbleibenden, unauffälligen Plätzen zufriedengeben müssen.

Was ist das zentrale Fazit der Abschlussdiskussion?

Koedukation ist prinzipiell unausweichlich, funktioniert jedoch in der Praxis noch nicht optimal; daher sollte der Fokus auf bessere Fördermaßnahmen für einen gleichwertigen Unterricht gelegt werden.

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Résumé des informations

Titre
Koedukation - Gemeinsam oder lieber doch getrennt?
Université
Klagenfurt University
Cours
Geschlechterpädagogik
Auteur
Marina Jelovcan (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
16
N° de catalogue
V173448
ISBN (ebook)
9783640936496
ISBN (Livre)
9783640936793
Langue
allemand
mots-clé
Koedukation Geschlechterpädagogik Schule und Geschlecht
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Marina Jelovcan (Auteur), 2011, Koedukation - Gemeinsam oder lieber doch getrennt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173448
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Extrait de  16  pages
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