Alexis de Tocqueville als Analytiker der amerikanischen Demokratie


Hausarbeit (Hauptseminar), 2010
24 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Tabellen- und Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Tocquevilles Demokratieverständnis im Kontext einer neuen politischen Wissenschaft

3 Tocquevilles Demokratieverständnis im Spannungsverhältnis zwischen Gleichheit und Freiheit
3.1 Tocqueville als Demokratietheoretiker der Gleichheit
3.2 Tocqueville als Demokratietheoretiker der Freiheit
3.3 Das Spannungsverhältnis zwischen Gleichheit und Freiheit

4 Tocquevilles ambivalentes Verhältnis zur Demokratie
4.1 Tocquevilles Sympathie für die Demokratie aufgrund deren Stärken und Vorteile
4.2 Tocquevilles kritische Einstellung zur Demokratie aufgrund deren Schwächen und Gefahren
4.2.1 Wohlstandsstreben und Individualismus als Konsequenz der Gleichheit der gesellschaftlichen Bedingungen
4.2.2 Despotismus als Konsequenz des Wohlstandsstrebens und Individualis- mus
4.2.3 Tyrannei der Mehrheit als wesentliche Gefahr der Demokratie

5 Schutzmechanismen gegen die Gefahren der Demokratie
5.1 Gesellschaftlich-kulturelle Mechanismen
5.1.1 Lehre vom wohlverstandenen Interesse im Kampf gegen Wohlstands- streben und Individualismus
5.1.2 Religion im Kampf gegen Wohlstandsstreben und Individualismus
5.2 Politisch-institutionelle Mechanismen
5.2.1 Dezentralisierte Regierungsstrukturen im Kampf gegen Despotismus
5.2.2 Juristengeist im Kampf gegen die Tyrannei der Mehrheit

6 Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Tabellen- und Abbildungsverzeichnis

Tabelle 1: Wesentliche Stärken und Vorteile der Demokratie aus der Sicht Tocquevilles

Tabelle 2: Wesentliche Schwächen und Gefahren der Demokratie aus der Sicht Tocquevilles

Tabelle 3: Wesentliche Gefahren der Demokratie und entsprechende Schutzme- chanismen

Abbildung 1: Tocquevilles Idealvorstellung von der Entwicklung der Gleichheit und Freiheit

Abbildung 2: Kausalzusammenhang zwischen der Gleichheit der gesellschaftlichen Bedingungen und der politischen Apathie der Bürger

1 Einleitung

„Man muss aus der Demokratie das Beste machen. Sie ist grundsatzlich nichts Gutes, doch es gibt keine Alternative. Deswegen muss man sich ihrer annehmen.1

Diese Aussage von Alexis de Tocqueville (1805 - 1859) spiegelt die zentrale Bedeutung demokratietheoretischer Konzeptionen wider und impliziert gleichzeitig sein ambiva-lentes Verhaltnis zur Demokratie. Sie basiert auf seinen Analysen der amerikanischen Demokratie, die er 1835 und 1840 in den beiden Banden „Uber die Demokratie in Ame-rika" veroffentlicht hat. Diese bilden auch die Hauptgrundlage fur die vorliegende Arbeit. In dieser wird einerseits das Demokratieverstandnis Tocquevilles analysiert und andererseits untersucht, warum sein Demokratieverhaltnis als ambivalent bezeichnet werden kann.

Im zweiten Kapitel wird zunächst das Demokratieverständnis Tocquevilles genauer thematisiert. In diesem Zusammenhang wird verdeutlicht, dass Tocquevilles ambivalen- tes Verhältnis zur Demokratie auf einem Spannungsverhältnis der demokratischen Merkmale Gleichheit und Freiheit basiert. Im anschließenden Teil der Arbeit werden daher die Elemente behandelt, die Tocqueville als Demokratietheoretiker der Gleichheit beziehungsweise der Freiheit charakterisieren. Hierbei wird deutlich, dass Tocqueville aus der menschlichen Vorliebe für die Gleichheit verschiedene Bedrohungen einer De- mokratie ableitet. Diese Thematik bildet den Schwerpunkt dieser Arbeit, indem neben den Vorteilen der Demokratie vor allem deren Gefahren ausführlich analysiert werden und in diesem Zusammenhang auch verschiedene Schutzmechanismen untersucht wer- den. In der abschließenden Schlussbetrachtung werden die relevanten Punkte zusam- mengefasst. Darüber hinaus wird mit Blick auf das Titelthema dieser Arbeit die Frage diskutiert, ob Tocqueville als empirischer oder normativer Demokratietheoretiker zu verstehen ist.

2 Tocquevilles Demokratieverständnis im Kontext einer neuen politischen Wissen- schaft

Der Begriff der Demokratie wurde bis ins 18. Jahrhundert insbesondere als eine Form staatlicher Herrschaftsorganisation verstanden2. Tocqueville führt dieses Verständnis weiter, indem er Demokratie nicht nur als politisches System, sondern auch als einen Gesellschaftszustand begreift3. In seiner Demokratieanalyse bezieht er daher gesell- schaftliche Prozesse mit ein und untersucht, wie diese auf das politische System wir- ken4 Tocqueville resumiert, dass die politische Gesellschaft mit der Zeit „Ausdruck und Abbild der burgerlichen Gesellschaft" werden wurde5. Die Analyse der Gesellschaft für das Verständnis der Politik wird demzufolge zur notwendigen Voraussetzung6 Ent-sprechend musse eine „neue politische Wissenschaft"7 begrundet werden, die diesen Erkenntnissen gerecht werde. In diesem Zusammenhang beschreibt Tocqueville, dass sich in Amerika ein Gesellschaftszustand entwickelt, in der keine traditionellen Ge-burtsprivilegien der Aristokratie existieren. Es entsteht also eine „neue Welt"8, in der jeder von Geburt an gleich ist. Tocqueville versteht Demokratie daher vor allem als „Gleichheit der gesellschaftlichen Bedingungen9 und beschreibt diese als das struktu- relle Prinzip sowie das charakteristische Merkmal der Demokratie10. Tocqueville führt in diesem Zusammenhang aus, dass Gleichheit hergestellt werden könne, indem jeder Bürger beziehungsweise keiner Rechte erhalten würde11. Im politischen Bereich kann Gleichheit demnach auch durch die gemeinsame Unterwerfung aller Staatsmitglieder unter einen Herrn realisiert werden. In diesem Fall handelt es sich jedoch um eine ty- rannische Demokratie12. Deswegen beschreibt Tocqueville die Gleichheit der gesell- schaftlichen Bedingungen nur als sinnvoll und wünschenswert, wenn sie zusätzlich die gleichen Freiheiten im Staat für alle bedeutet und despotische Zustände entsprechend vermieden werden13. Das Demokratieverständnis im Sinne Tocquevilles kann daher als qualitatives Zusammenspiel von Gleichheit und Freiheit interpretiert werden. Tocque- ville beobachtet jedoch, dass beide Attribute des demokratischen Zeitalters von der Ge- sellschaft teilweise nicht richtig verstanden werden und zu negativen Auswirkungen führen, die im weiteren Verlauf dieser Arbeit noch spezifiziert werden. In einem Brief beschreibt er die Demokratie daher grundsätzlich nicht als etwas Gutes, sondern ledig- lich als die beste Alternative im Vergleich zu anderen Regierungsformen14. Im Folgen- den wird dieses ambivalente Verhältnis zur Demokratie näher analysiert, indem zu- nächst das Spannungsverhältnis zwischen Gleichheit und Freiheit untersucht wird.

3 Tocquevilles Demokratieverständnis im Spannungsverhältnis zwischen Gleichheit und Freiheit

Im vorherigen Kapitel wurde bereits thematisiert, dass das Demokratieverständnis Tocquevilles unmittelbar mit der Gleichheit und Freiheit verbunden ist. Dieser Aspekt wird im Folgenden vertieft, indem Tocqueville als Demokratietheoretiker der Gleichheit sowie Freiheit charakterisiert wird.

3.1 Tocqueville als Demokratietheoretiker der Gleichheit

Im ersten Satz zur Einleitung des Werkes „Uber die Demokratie in Amerika" erklart Tocqueville, dass er in den USA vor allem von der Gleichheit der gesellschaftlichen Bedingungen beeindruckt ist15. Diese Faszination resultiert unter anderem aus der Tat- sache, dass er in Frankreich vor allem die Aristokratie, die auf Grundbesitz und Stände- hierarchie basiert, kennengelernt hat. In Frankreich existieren daher im Vergleich zu Amerika beispielsweise keine gleichen Möglichkeiten in der Vermögensbildung. In diesem Zusammenhang akzeptiert Tocqueville, dass sich die Menschen trotz gleicher Bedingungen in ihren Fähigkeiten und ihrem Besitz weiterhin unterscheiden und einige daher gleicher als andere scheinen. Dieser Unterschied entspringt jedoch nicht den na- türlichen Ursprüngen wie in der Aristokratie. In einer Demokratie kann stattdessen jeder Bürger Ansprüche formulieren und verschiedene gesellschaftliche Positionen wahrneh- men16. Aufgrund dieser Möglichkeiten entwickelt sich entsprechend eine Liebe zur all- gemeinen Gleichheit beziehungsweise der Gleichheit der gesellschaftlichen Bedingun- gen17. Diese impliziert aus der Sicht Tocquevilles eine bewusste Mentalität, die zu ei- nem gesellschaftlichen Integrationspotenzial führt und im Laufe der Zeit die natürliche Kluft zwischen Arm und Reich sowie zwischen Befehlenden und Gehorchenden auf- löst18. Diesen Prozess empfindet Tocqueville als ein von der Vorsehung gewolltes Er-eignis und als das „Kennzeichen des demokratischen Zeitalters"19.

3.2 Tocqueville als D]emokratietheoretiker der Freiheit

In einem Brief an Henry Reeve wird die zentrale Bedeutung der Freiheit für Tocqueville deutlich, da er die Liebe zur Freiheit und zur Menschenwürde als seine einzige Leiden- schaft bezeichnet20. Der Begriff der Freiheit ist definitorisch im Sinne Tocquevilles allerdings nur schwer zu erfassen. Institutionelle Räume und Rechtsgarantien bilden beispielsweise Bedingungen freier Existenz, sind jedoch mit Freiheit selbst nicht iden- tisch21. Freiheit ist vielmehr ein gemeinsames Gut, das als besondere Art der Lebens- führung verstanden werden kann und das Verhalten des Einzelnen bestimmt22. Es han- delt sich daher im Verständnis Tocquevilles auch nicht um eine Freiheit von gesell- schaftlichen und politischen Aktivitäten, sondern um die Freiheit als politischer Bürger zu handeln23. Diese Möglichkeit ist eine besondere Qualität der Demokratie und wird bei Tocqueville immer wieder als ein zentraler Gedanke verdeutlicht. Deshalb ist es in einer Demokratie wichtig, dass der Bürger die Praxis der Freiheit zu schätzen weiß und ihren Gebrauch kennt24. Entsprechend muss eine gesellschaftliche Ordnung etabliert werden, die sowohl Freiheit als auch Selbstregulierung ermöglicht. Tocqueville empfin- det hierbei insbesondere die Gemeinden beziehungsweise Gemeindeinstitutionen der Vereinigten Staaten als wichtige Einrichtung und als Ort der Praxis der Freiheit25. Der Freiheitsidee wird hierbei eine spezifische Attraktivität zugeschrieben, die den Hand- lungen der Bürger einen eigenen Wert verleiht26. Die Beteiligung an öffentlichen Ange- legenheiten wird somit um ihrer selbst willen erstrebenswert. Daher ist Tocqueville auch der Auffassung, dass ein Mensch nur in der Gesellschaft wirklich frei sein können, nicht jedoch ein von der Gesellschaft getrenntes Individuum27.

3.3 Das Spannungsverhältnis zwischen Gleichheit und Freiheit

In den beiden vorherigen Abschnitten wurde verdeutlicht, dass Tocqueville sowohl Gleichheit als auch Freiheit als kennzeichnende Errungenschaften der Demokratie be-greift. Beide Merkmale implizieren besondere Qualitaten, die eine demokratische Ge-sellschaftsordnung ausmacht und entsprechend gemeinsam aufTecht erhalten werden mussen. In diesem Zusammenhang beschreibt Tocqueville das Ideal eines demokrati-schen Volkes als einen Punkt „indem Freiheit und Gleichheit sich beruhren und ver-schmelzen"28 (vgl. Abb. 1). Dies würde zu einer Situation führen, in der die Menschen alle vollkommen frei wären, da sie alle völlig gleich seien und gleichzeitig vollkommen gleich werden würden, da sie alle völlig frei wären29.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Tocquevilles Idealvorstellung von der Entwicklung der Gleichheit und Freiheit

Tocqueville bezweifelt jedoch die Realisierung dieses Ideals. Im zweiten Amerika-Buch thematisiert er „weshalb die demokratischen Volker die Gleichheit leidenschaftlicher und beharrlicher lieben als die Freiheit"30 und warum Gleichheit und Freiheit in einem Spannungsverhältnis zueinander stehen31. Tocqueville begründet dies beispielsweise in der unterschiedlichen Wahrnehmung der Vor- und Nachteile der Gleichheit bezie- hungsweise Freiheit32 Die negativen Auswirkungen der Freiheit treten in der Regel sofort auf und sind fur alle sichtbar. Die Vorteile politischer Freiheit werden jedoch erst spater erkannt. Gegensatzlich verhalt es sich mit der Gleichheit, da hier die Vorteile sofort spurbar werden, wahrend die Nachteile sich erst nach und nach zeigen. Tocqueville resumiert deshalb, dass „demokratische Volker einen naturlichen Sinn fur die Frei-heit haben [...] die Gleichheit aber nahren sie eine feurige, unersattliche, ewige, unbesiegbare Leiden-schaft³33. Es besteht also ein Geschmack an der Freiheit, aber vor allem eine Leiden- schaft für die Gleichheit. Daraus resultiert die Gefahr, dass sich demokratische Völker eher für die Gleichheit in Knechtschaft, als für die Ungleichheit in Freiheit entscheiden würden34 und ihre Gleichheit mit dem Preis der Freiheit bezahlen35. Dies kann in der Konsequenz zu despotischen Zuständen führen, in denen menschliche Lebensqualitäten verloren gehen36. Aus diesem Grunde ist es erforderlich, dass Freiheit und Gleichheits- streben miteinander verbunden werden. Diese Thematik wird im folgenden Kapitel ver- tieft, indem die Vorteile und vor allem die Gefahren einer demokratischen Ordnung im Sinne Tocquevilles analysiert werden.

4 Tocquevilles ambivalentes Verhältnis zur Demokratie

Im vorherigen Kapitel wurde bereits darauf hingewiesen, dass Tocquevilles Verhältnis zur Demokratie ambivalent ist. Einerseits sieht er im demokratischen Zeitalter ein von der Vorsehung gewolltes Ereignis, das verschiedene politische sowie gesellschaftliche Vorteile mit sich bringt37. . Auf der anderen Seite erkennt er jedoch zahlreiche Gefahren, die aus einer Demokratie resultieren konnen. In seinem Werk „Uber die Demokratie in Amerika" konzentriert er sich insbesondere auf die negativen Auswirkungen einer de-mokratischen Gesellschaftsordnung, so dass diese in der vorliegenden Arbeit entspre-chend ausfuhrlicher behandelt werden.

4.1 Tocquevilles Sympathie für die Demokratie aufgrund deren Stärken und Vor- teile

Aus der Sicht Tocquevilles ist eine wesentliche Stärke der Demokratie, dass sie dem Wohlergehen einer großen Zahl dient und einzelne Bevölkerungsschichten nicht von politischen beziehungsweise gesellschaftlichen Bereichen ausgeschlossen werden38. Die Regierenden folgen in einer Demokratie keinem partikularen Klasseninteresse, sondern orientieren sich am Allgemeinwohl. Aus diesem Grund ermöglichen demokratische Strukturen die Realisierung von Gleichheit und Freiheit für alle Bürger.

[...]


1 Vgl. Tocqueville, Alexis de.: Brieffragment von Januar 1835, in: Oeuvres, papiers et correspondance, 33. Bde., hrsg. Commission nationale pour la publication de oeuvres d`Alexis de Tocqueville, Paris 1951, S. 313 f.

2 Vgl. Guggenberger, Bernd: Demokratie / Demokratietheorie, in: Wörterbuch Staat und Politik, hrsg. Nohlen, Dieter, München 1995, S. 81.

3 Vgl. Breier, Karl-Heinz: Liberale und despotische Demokratie, in: Alter Staat ± Neue Politik. Tocque- villes Entdeckung der modernen Demokratie, hrsg. Herb, Karlfriedrich/Hidalgo, Oliver, Baden Baden 2004, S. 67.

4 Vgl. Holmes, Stephen: Tocqueville and democracy, in: The idea of Democracy, hrsg. Copp, David/Hampton, Jean/Roemer, John E., New York 1993, S. 23.

5 Vgl. Tocqueville, Alexis de.: Über die Demokratie in Amerika, hrsg. Zbinden, Hans, Zürich 1987, S. 576.

6 Vgl. Hidalgo, Oliver: Unbehagliche Moderne. Tocqueville und die Frage der Religion in der Politik, Frankfurt/Main 2006, S. 24.

7 Vgl. Tocqueville, Alexis de.: Über die Demokratie in Amerika, Stuttgart 1985, S. 21.

8 Vgl. ebd.

9 Vgl. ebd., S. 15.

10 Vgl. Tocqueville, Alexis de.: Über die Demokratie in Amerika, hrsg. Zbinden, Hans, Zürich 1987, S. 9.

11 Vgl. Tocqueville, Über die Demokratie in Amerika, Stuttgart 1985, S. 44.

12 Vgl. Schmidt, Manfred G.: Demokratietheorien, 3. Auflage, Opladen 2000, S. 134.

13 Vgl. Uhde, Ute: Politik und Religion. Zum Verhältnis von Demokratie und Christentum bei Alexis de Tocqueville, Berlin 1978, S. 43.

14 Vgl. Tocqueville, Alexis de.: Brieffragment von Januar 1835, in: Oeuvres, papiers et correspondance, 33. Bde., S. 313.

15 Vgl. Tocqueville, Über die Demokratie in Amerika, Stuttgart 1985, S. 15.

16 Vgl. Hidalgo, Oliver: Hierarchie und Gleichheit ± Tocqueville und die Kunst der Freiheit im demokratischen Staat, in: Alter Staat ± Neue Politik. Tocquevilles Entdeckung der modernen Demokratie, hrsg. Herb, Karlfriedrich/Hidalgo, Oliver, Baden Baden 2004, S. 111.

17 Vgl. Tocqueville, Alexis de.: Über die Demokratie in Amerika. Zweiter Teil, hrsg. Mayer, Jacob P./Eschenburg, Theodor/Zbinden, Hans, Stuttgart 1962, S. 109.

18 Vgl. Hidalgo, Hierarchie und Gleichheit, S. 112.

19 Vgl. Tocqueville, Über die Demokratie in Amerika, Stuttgart 1985, S. 19.

20 Vgl. Tocqueville, Alexis de.: Brief an Henry Reeve vom 22.3.1837, in: Oeuvres, papiers et correspon- dance, 33. Bde., hrsg. Commission nationale pour la publication de oeuvres d`Alexis de Tocqueville, Paris 1951, S. 37

21 Vgl. Hereth, Michael: Tocqueville zur Einführung, 2. Auflage, Hamburg 2001, S. 23 f.

22 Vgl. ebd., S. 22 f.

23 Vgl. Achtnich, Susanne: Alexis de Tocqueville in Amerika: Die konservativen und liberalen Elemente LQ VHLQHU SROLWLVFKHQ 7KHRULH 0|JOLFKNHLWHQ HLQHU 6\QWKHVH DP %HLVSLHO GHU Ä'HPRNUDWLH LQ $PHULND³ Frankfurt am Main 1987, S. 91.

24 Vgl. Richter, Melvin: Tocqueville on Threats to Liberty in Democracies, in: The Cambridge Companion to Tocqueville, hrsg. Welch, Cheryl B., New York 2006, S. 247.

25 Vgl. Tocqueville, Über die Demokratie in Amerika, Stuttgart 1985, S. 52.

26 Vgl. Achtnich, Alexis de Tocqueville in Amerika, S. 91.

27 Vgl. ebd.

28 Vgl. Tocqueville, Über die Demokratie in Amerika, Stuttgart 1962, S. 109.

29 Vgl. ebd.

30 Vgl. ebd.

31 Vgl. Hereth, Tocqueville zur Einführung, S. 98.; vgl. Hidalgo, Unbehagliche Moderne, S. 28.

32 Vgl. Tocqueville, Über die Demokratie in Amerika, Stuttgart 1962, S. 111. 5

33 Vgl. Tocqueville, Über die Demokratie in Amerika, Stuttgart 1962, S. 111.

34 Vgl. ebd., S. 112.

35 Vgl. Zetterbaum, Marvin: Tocqueville and the problem of democracy, California 1967, S. 54.

36 Vgl. Boesche, Roger: The strange liberalism of Alexis de Tocqueville, New York 1987, S. 237.

37 Vgl. Tocqueville, Über die Demokratie in Amerika, Stuttgart 1985, S. 19.

38 Vgl. Tocqueville, Alexis de.: Über die Demokratie in Amerika. Erster Teil, hrsg. Mayer, Jacob P./Eschenburg, Theodor/Zbinden, Hans, Stuttgart 1959, S. 269.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Alexis de Tocqueville als Analytiker der amerikanischen Demokratie
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Institut für Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Seminar: „Einführung in die Demokratietheorie“
Note
1,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
24
Katalognummer
V173955
ISBN (eBook)
9783640943272
ISBN (Buch)
9783640943043
Dateigröße
614 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Kommentar Dozent: "eine vorzügliche Leistung", "außergewöhnlich durchdachte + systematische Gliederung, die Tocquevilles Demokratietheorie sehr komplex ausfaltet: Spannungsverhältnis Freiheit-Gleichheit, Schwächen - Stärken der Demokratie, Kompensation - all diese Punkte werden problemorientiert und unter Hinzuziehung der Literatur erörtert. Sprachlich klar, formal vorbildlich"
Schlagworte
Analytiker, Demokratietheorie, Freiheit, Gleichheit, Spannungsverhältnis, Ambivalenz, Stärken, Schwächen, Demokratie, Wohlstandsstreben, Despotismus, Tyrannei der Mehrheit, Schutzmechanismen, Wohlversandendes Interesse, Religion
Arbeit zitieren
Nikolai Wilke (Autor), 2010, Alexis de Tocqueville als Analytiker der amerikanischen Demokratie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173955

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