Hausarbeiten und Referate sind im Output nicht nur Momentaufnahmen des zu bewertenden Wissenstandes zu einzelnen Fachgebieten, sondern sind letzthin Übung für Schüler und Studenten – hin zu einer Abschlussarbeit und im weiteren Verlauf zur Arbeitsweise des Einzelnen an sich.
Gerade im Gesundheitsfachberufen (zum Beispiel Ergotherapeuten) sind Schlüsselkompetenzen gefragt, die nicht ursächlich nur dem Gesundheitsfachberuf zuzuordnen sind.
„Wissenschaftliches Arbeiten“ im Sinne dieses Büchleins ist, sich mit dem Prozess, Regeln und Normen des wissenschaftlichen Arbeitens und des Schreibens auseinanderzusetzen. Angefangen von der Themenwahl über Literatururrecherche und der Gliederung der eigenen wissenschaftlichen Arbeit bis hin zur Zitationsweise, die basalen Ansprüche an so eine wissenschaftliche Leistung werden hierin vorgestellt.
Abgerundet wird dieses kleine Buch mit Beispielen aus der Praxis einer Akademie / Hochschule. „Wissenschaftliches Arbeiten“ fordert die persönliche Kreativität sich dem inhaltlichen Schwerpunkten einer Hausarbeit / Referat notwendigerweise auszusetzen und klärt hinreichend hierzu die notwendigen Formen und Regelungen auf Basis dieser Grundlegung.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Gliederung
2. Vorgehensweise
2.1 Zeit
2.2 Lernort - Raum
2.3 Herausforderung
3. Die Hausarbeit
3.1 Themenwahl
3.2 Literaturauswahl
3.3 Lesen
3.4 Gliederung
3.5 Verarbeiten des Materials
3.6 Qualitätssicherung
3.7 Eidesstattliche Erklärung
3.8 Belege für die Hausarbeit – die wissenschaftliche Herkunft
3.8.1 Zitationsregel
3.8.2 Das Literaturverzeichnis
3.8.3 Das Abbildungsverzeichnis
3.8.4 Das Tabellenverzeichnis
3.8.5 Das Abkürzungsverzeichnis
3.8.6 Der Anhang
3.8.7 „Noch ein Hinweis“
4. Das Referat
4.1 Der allgemeine Aufbau, Vortrag
4.2 Die Vorbereitung des Vortrages
4.3 Im Vortrag
5. Praxisbeispiele
5.1 Hausarbeiten Beispiel
5.2 Referat Beispiel
6. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Bereitstellung einer fundierten Orientierungshilfe für Lernende in Gesundheitsfachberufen, um sie bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten zu unterstützen und ihre Selbstlernkompetenz nachhaltig zu fördern. Die Forschungsfrage untersucht dabei, inwieweit eine solche Unterlage Studierende befähigen kann, sich auf den Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens einzulassen.
- Grundlagen und Rahmenbedingungen des wissenschaftlichen Arbeitens
- Methodische Vorgehensweise bei der Erstellung von Hausarbeiten
- Strukturierung und formale Anforderungen an wissenschaftliche Texte
- Regeln für Zitationen und das korrekte Anlegen von Verzeichnissen
- Praktische Hinweise für die Vorbereitung und Durchführung von Referaten
Auszug aus dem Buch
3.2 Literaturauswahl
Wenn wir vorgenanntes Beispiel aufgreifen, dann dient sicherlich nicht nur der „Pschyrembel“ als Ausganglektüre, sondern allein schon für die Begriffsbestimmungen sind mehrere Werke vonnöten. Es bietet sich an, Ihren Dozenten resp. Ihre Mitschüler in dieser Hinsicht zu fragen.
Auch kann eine Recherche im Internet helfen; doch Vorsicht: das Internet ist „groß“ – wie auch die Gefahr, sich hierin zu „verlieren“. Insofern gehen Sie auch hierbei wieder systematisch vor und suchen Sie die Literatur, die sich einschlägig mit dem Thema und Ihrer Fragestellung beschäftigt. Literatur, die sich augenscheinlich genau mit Ihrer Fragestellung auseinandersetzt, nennt sich Primärliteratur. Sekundärliteratur ist die Literatur, die sich auf Primärliteratur bezieht. Es geht also um die eigentliche Quelle (primär) eines Flusses und nicht um die in der Mündung des Flusses gefundenen Tropfen (sekundär). Nun steht nicht immer Primärliteratur zur Verfügung, gerade bei historischen Texten ist dies nicht der Fall, sodass also auch Quellen aus zweiter Hand (vgl. Eco 2010, S. 64) genommen werden können.
Rückriem (1990) unterscheidet nach Angabe von Sievers und Enk (2006) wissenschaftliches Material in drei Arten:
„Primäres Material: Hierunter versteht man das gesamte wissenschaftliche Originalschrifttum (Bücher, Zeitschriften, Hochschulschriften etc.), das den eigentlichen Gegenstand der wissenschaftlichen Arbeit darstellt (vgl. Rückriem u. a. 1990, S. 89).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des wissenschaftlichen Arbeitens ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit, insbesondere für Lernende in Gesundheitsfachberufen wie Ergotherapeuten und Arbeitserzieher.
2. Vorgehensweise: Hier werden die organisatorischen Aspekte des wissenschaftlichen Arbeitens, insbesondere Zeitmanagement und die Gestaltung der Arbeitsumgebung, erläutert.
3. Die Hausarbeit: Dieser zentrale Abschnitt behandelt alle Schritte von der Themenwahl über das Lesen und Verarbeiten von Material bis hin zu den formalen Zitationsregeln und der Qualitätssicherung.
4. Das Referat: Dieses Kapitel fokussiert auf die mündliche Präsentation, den Aufbau eines Vortrags sowie die notwendigen Vorbereitungen für ein überzeugendes Referat.
5. Praxisbeispiele: Anhand konkreter Beispiele für Hausarbeiten und Referate aus dem Bereich der Pädiatrie und Neuropsychologie wird die Anwendung der zuvor erlernten Regeln veranschaulicht.
6. Zusammenfassung: Das letzte Kapitel reflektiert die Inhalte und bekräftigt die Bedeutung wissenschaftlichen Arbeitens als Werkzeug zur Stärkung der persönlichen Selbstlernkompetenz.
Schlüsselwörter
Wissenschaftliches Arbeiten, Gesundheitsfachberufe, Hausarbeit, Referat, Zitation, Selbstlernkompetenz, Literaturrecherche, Gliederung, Quellenverzeichnis, Qualitätssicherung, Ergotherapie, Arbeitserzieher, Prozess, Methodik, Fachliteratur.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Publikation dient als Leitfaden für Lernende in Gesundheitsfachberufen, um grundlegende Fertigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens zu erlernen und anzuwenden.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Schwerpunkten gehören das Zeitmanagement, die Literaturrecherche, formale Anforderungen an Hausarbeiten, Zitationsregeln sowie die Vorbereitung und Gestaltung von Referaten.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist die Stärkung der Selbstlernkompetenz der Studierenden, indem ihnen ein strukturiertes „Arbeitsbuch“ an die Hand gegeben wird.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit folgt dem kumulierten Prinzip, bei dem schrittweise Argumentationselemente gesammelt und durch logische Übergänge zu einem Gesamtkontext verbunden werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Vorgehensweise, die Erstellung schriftlicher Hausarbeiten und die Durchführung mündlicher Referate inklusive praktischer Beispiele.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind wissenschaftliches Arbeiten, Selbstlernkompetenz, Hausarbeit, Referat, Zitation, Literaturrecherche und Gesundheitsfachberufe.
Wie unterscheidet sich ein Referat von einer Hausarbeit?
Ein Referat ist primär ein mündlicher Vortrag mit begrenztem Umfang, der zusätzlich eine schriftliche Unterlage (Hand-Out) und Visualisierungen erfordert.
Warum ist eine eidesstattliche Erklärung zwingend erforderlich?
Sie dient als rechtliche Absicherung, um zu bestätigen, dass die Arbeit selbstständig verfasst wurde, und schützt vor Plagiatsvorwürfen.
Welche Bedeutung haben die angeführten Praxisbeispiele?
Die Beispiele dienen der Authentizität und veranschaulichen Schülern direkt, wie wissenschaftliche Konzepte in der Realität angewendet werden können.
- Citar trabajo
- Johann Marek (Autor), 2011, Einführung in wissenschaftliches Arbeiten für Lernende in Gesundheitsfachberufen , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174360