Soziokultureller Vergleich der Minderheitensprachen Sardisch und Walisisch


Hausarbeit, 2007
20 Seiten, Note: 2,7
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Sprecherverteilung
2.1.0 Sardinien,
2.1.1 Wales
2.2 Sprecher
2.3 Sprachverhalten

3.0 Sprachentwicklung
3.1 Regionale Sprachvarianten
3.2 Sprachfamilien
3.3.0 Entstehungen
3.3.1 Walisisch
3.3.2 Sardisch
3.4 Kodifizierung

4.0 Auftreten im täglichen Leben
4.1 Literaturen
4.2 Anwendung in der Öffentlichkeit
4.3.0 Anwendung in verschiedenen Domänen
4.3.1 Medien
4.3.2 Bildungswesen
4.3.3 Verwaltung

5.0 Berücksichtigung in der Gesetzgebung

6.0 Zukunftsperspektiven

7.0 Zusammenfassung

8.0 Bibliographie

1.0 Einleitung

Die vorliegende Seminararbeit untersucht soziokulturelle Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten der europäischen Minderheitensprachen Sardisch und Walisisch. Die verschiedenen Faktoren, an denen die gegenwärtige soziokulturelle Situation der beiden Sprachen zu beurteilen ist, dienen als Gliederung meiner folgenden Ausführungen. Im Verlauf dieser Seminararbeit werden u.a. die Sprecherverteilung, die Sprachentwicklung, das Auftreten im täglichen Leben sowie die Berücksichtigung in der Gesetzgebung der Minderheitensprachen thematisiert. Abschließend wird ein Fazit gezogen, inwieweit die beiden Sprachen zum gegebenen Zeitpunkt als überlebensfähig angesehen werden können.

2.0 Sprecherverteilung

2.1.0 Sardinien

Sardinien ist mit einer Fläche von 24.090km² die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Sie ist als autonome Region Italiens anerkannt.1 Geteilt in einen gebirgigen Norden und einen landwirtschaftlich orientierten Süden2, weist sie eine Bevölkerungszahl von ca. 1,65 Millionen Einwohnern auf.3

2.1.1 Wales

Wie Sardinien ist auch Wales von seiner Insellage geprägt. Mit 20.754 km² ist Wales der kleinste Landesteil des Vereinigten Königreichs Großbritanniens und Nordirlands. Etwa 2,9 Millionen Menschen leben auf dieser britischen Halbinsel.4 Es ist westlich von England gelegen und grenzt im Norden an die Irische See.5

2.2 Sprecher

Walisisch erlitt seit dem Jahre 1911 einen starken Einbruch an Sprechern. Während zu dem genannten Zeitpunkt etwa 977.3666 Bewohner der Peninsula Walisisch beherrschten, waren es bei der Volkszählung 1981 jedoch nur noch 503.5497 Menschen, die äußerten Walisisch im täglichen Leben zu verwenden. Insbesondere der hohe Bevölkerungszuwachs englischsprachiger Einwanderer führte zur Entstehung bilingualer Regionen, die in vielen Fällen einen Sprachwechsel nach sich zogen.8 Zehn Jahre später hingegen, 1991 konnte mit 508.0989 Sprechern ein erneuter Zuwachs verzeichnet werden.

Sardisch gilt als größte linguistische Minderheit10 Italiens. Dennoch ist es schwer die genaue Sprecherzahl zu bestimmen. Es wird geschätzt, dass etwa 80 Prozent der Sarden ihre Sprache sprechen, demnach wären es etwa 1,3 Millionen.11 Folglich gehören der Minderheitensprache Sardisch mit einer nur ca. 4000km² größeren Landesfläche (s.2.1.1) mehr als doppelt so viele Sprecher an als dem Walisischen.

2.3 Sprachverhalten

Die 1991 ermittelte walisische Sprecherzahl (s.2.2) ist insonderheit interessant hinsichtlich der Altersstruktur ihrer Sprecher. Erstmalig ist Walisisch unter jungen Menschen stärker angesiedelt als in der Bevölkerung insgesamt.12 Trotzdem wird Cymraeg Llafar, die gesprochene walisische Umgangssprache, zunehmend durch das Englische beeinflusst. Vor allem die Verwendung englischer Lehnwörter in den Massenmedien führt zu einer Aufweichung der walisischen Gebrauchssprache bei den jüngeren Generationen.13

Auch auf Sardinien zeigt sich, dass die italienische Sprache kontinuierlich Einfluss auf die Inselsprache Sardisch ausübt. Innerhalb der letzten 50 Jahre konnte beobachtet werden, dass speziell bei Jahrgängen unter 30 Jahren die eigene Sprache von vermehrten festländischen Ausdrücken gekennzeichnet war.14 Da die jüngeren Altersgruppen im Privatleben favorisieren Italienisch zu sprechen,15 ist in einigen städtischen Gebieten eine italienische Einsprachigkeit bei Generationen bis zu 20 Jahren bereits erreicht worden.16 Allerdings erlernen diese jungen Erwachsenen ihr Sprachverhalten schon in frühen Jahren. Verstärkt entscheiden sich Eltern ihre Kinder auf Italienisch zu erziehen und legen somit die primärsozialisierende Funktion des Sardischen ab,17 vermutlich weil sie Italienisch für zukunftsorientierter halten und um ihren Kindern die Chance zu ermöglichen später auch auf dem Festland ein unabhängiges Leben führen zu können.

Die Gegenüberstellung der beiden Minderheitensprachen bezüglich ihrer Sprechergruppen verweist deutlich auf eine konträre Entwicklung. Während bei den Walisern eine Tendenz zum frühen Erlernen der Sprache zu konstatieren ist, zeigt sich auf Sardinien, dass die sardische Sprache mehr und mehr aus dem Bereich der Kleinkindererziehung ausgeschlossen wird. Offensichtlich wird jedoch auch, dass sowohl Sardisch als auch Walisisch weiterhin durch die jeweilige Hauptsprache des Landes dominiert werden.

3.0 Sprachentwicklung

3.1 Regionale Sprachvarianten

Generell ist über die walisischen Sprachvarietäten zu sagen, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Dialekten weder eine Verständigung erschweren noch unmöglich machen.18 Hingegen belegen Studien, dass Sardische Ehepartner mit unterschiedlichen Mundarten häufig auf Italienisch kommunizieren,19 was einen problematischeren mündlichen Austausch innerhalb der einzelnen Regionen schlussfolgern lässt.

Eine walisisch sprechende Bevölkerung findet man nicht in allen Regionen Wales vor. Die Zentren der Walisischsprecher liegen in den Counties Gwynedd mit einer Sprecherdichte von 61% und in Dyfed mit 43,7%. Gemeinsam machen sie mehr als die Hälfte der gesamten Sprecheranzahl aus.20 Die walisischen Mundarten lassen sich gemäß zweier unterschiedlichen Auffassungen klassifizieren: Die Erste gliedert den nordwestlichen Dialekt in Venedotisch, die im Nordosten und in der Mitte Wales gebrauchte Mundart in Powysisch, den südwestlichen Dialekt in Demetisch und das südöstliche Idiom in Gwentisch.21 Während die zweite Unterteilung das Walisische aufgrund lexikalischer und phonetischer Unterschiede nur in die zwei Hauptdialekte Nord- und Südwalisisch trennt.

Auch auf Sardinien werden unterschiedliche Dialekte gesprochen. So verständigen sich die Sarden, die nördlich entlang der Küste leben auf Sassaresisch oder Galluresisch.22 Die beiden am häufigsten gesprochenen Koinés jedoch sind Logudoresisch im Norden und das Campidanesische im Süden Sardiniens.23 Obwohl das Logudoresischen „[…]ein höheres literarisches Prestige […]“ (vgl. Carrel, 1997:67) nachweist, ist das Campidanesische weit aus mehr verbreitet.24

Eine allgemeingültige standardisierte sardische Schriftform, wie sie in Wales eingeführt wurde, existiert auf der italienischen Insel gegenwärtig nicht.25

3.2 Sprachfamilien

Die walisische Sprache ist Teil der indogermanischen Sprachfamilie. Als keltische Sprache wird sie entsprechend ihrer geographischen Lage dem Insular Celtic (Inselkeltisch) zugeordnet. Ferner wird das Inselkeltische zwischen Goidelisch und Britisch differenziert. Diese Unterscheidung resultiert aus der Tatsache, dass die Sprecher der keltischen Sprachen während weit auseinander liegenden Zeiten die britischen Inseln besiedelten. Walisisch ist dem Britischen zugehörig. Eine weitere linguistische Unterteilung ist die Trennung in p- Keltisch und q-Keltisch. Sie verweist auf die derzeitige Aussprache des urindogermanischen Lautes k. Während sich beim p-Keltischen der Laut zu einem stimmenlosen labialen Plosiv verändert hat, blieb er beim q-Keltischen in unverfälschter Form erhalten. Walisisch, wie auch Bretonisch entspricht dem p-Keltischen.

26 Sardisch ist einzugliedern in die Familie der romanischen Sprachen. Sie wird als archaischste Form der romanischen Sprachen bezeichnet. Ihre eigentümlichen Merkmale wurden stark durch die unterschiedlichen Substratsprachen,27 den frühen Zeitpunkt der Romanisierung, die zahlreichen Superstratsprachen,28 sowie durch die isolierte Insellage geprägt.29

3.3.0 Entstehung

3.3.1 Walisisch

Zur Zeit der frühkymrischen Periode, zwischen 2000 und 600 vor Chr. kommen die ersten keltischen Sprecher nach Großbritannien und Irland. Die Römer erobern Großbritannien im ersten Jahrhundert nach Christi Geburt und führen Latein als Verwaltungssprache ein. Es gewinnt auch eine gewisse Bedeutung als Medium der Kommunikation. Die Bevölkerung spricht unterdessen überwiegend Brittonic. Zu Beginn des 4 Jh. vor Chr. aber entwickelt sich aus Brittonic Welsh.30 Walisisch bedient sich vieler Lateinischer Lehnwörter. Lewis (1989:90) kommt zu der Ansicht „[sie hätten] ihm eine Würde als Literatursprache verliehen […].“31 Auch wenige Irische Entlehnungen sind im Walisischen vorzufinden, die auf die große Anzahl von Iren zurückzuführen sind, die sich Ende des dritten Jahrhunderts in Südwales ansiedeln.32 Die Römer ziehen im 5. Jh. aus Großbritannien ab. Zum gleichen Zeitpunkt entstehen angelsächsische Königreiche in Wales, die durch die Verbreitung des Angelsächsischen den Zerfall des Brittonic und Welsh mit sich führen.33 Das Angelsächsische hat nachweislich den größten Einfluss auf das Walisische gehabt. Viele altenglische Entlehnungen treten im Walisischen auf.34 Ein Großteil der Briten wandert zu diesem Zeitpunkt nach Cornwall und in die Bretagne aus um sich den feindlichen Angelsachsen zu entziehen. Nachdem die Angelsachsen die Schlacht von Deorhan gewinnen, entsteht eine territoriale Trennung der Briten von Wales und denen in der Bretagne. Trotzdem halten die Briten die Beziehung zu ihren Landsleuten im Norden aufrecht. Zusätzliche gemeinsam ausgetragene Kämpfe gegen die Angelsachsen lassen letztlich ein Nationalbewusstsein, namens Cymry aufkommen.35 In der altkymrischen Periode tritt Walisisch in allen gesellschaftlichen und höfischen Funktionen auf und wird von Dichtern gepflegt.36

Mit der Eroberung Englands durch die Normanen 1066, zu Beginn der Mittelkymrischen Periode dringen vermehrt Englisch und Französisch in das walisische Sprachgebiet ein. Anglonormanische Adlige erhalten Lehen und lassen sich in Wales nieder. Dies hat zufolge, dass Walisisch aus den offiziellen Bereichen verdrängt wird. Heute noch weist das Walisische einige französische Entlehnungen auf.

[...]


1 vgl. http://www.abendblatt.de/daten/2004/08/19/331029.html

2 vgl. Goebl, Hans, Peter H. Nelde, Zden◌◌ek Starý, Wolfgang Wölk, Hrsg., Kontaktlinguistik/Contact

Linguistitics/ Linguistique de contact : Handb ü cher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft,Band 12.2, Berlin/New York (De Gruyter) 1997, S.1376

3 vgl. http://www.abendblatt.de/daten/2004/08/19/331029.html

4 vgl. http://www.britischebotschaft.de/de/britain/ab_2.htm

5 vgl. dtv-Lexikon, Hrsg., Band 19, München (Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co.) 1979, S.312

6 vgl. Goebl, Hans, Peter H. Nelde, Zden◌◌ek Starý, Wolfgang Wölk, Hrsg. 1997, S.1081-1082

7 vgl. Dinkelaker, Bärbel, Lebensbedingungen europäischer Kleinsprachen: Untersucht in R ü ckzugsgebieten des Kymrischen, Nordfriesischen und Rätoromanische, Band 245, Frankfurt am Main (Peter Lang) 2002, S.84

8 vgl. Dinkelaker, Bärbel 2002, S.88

9 vgl. Jenkins, Geraint H., Mari A. Williams, Let ´ s do our best for the ancient tongue: The Welsch Language in the Twentieth Century, Cardiff (University of Wales Press) 2000, S.3

10 Als Minderheit wird “ [eine] gegenüber der übrigen Bevölkerung […] zahlenmäßig untelegene Gruppe [bezeichnet, die] in ethnischer, religiöser oder sprachlicher Hinsicht Merkmale [aufweist], die sie von der übrigen Bevölkerung unterscheiden […].“ vgl. Capotori, Francesco: On the Rights of Persons belonging to Ethnic, Religious and inguistic Minorities, 1979. Zitiert nach Wolfrum, Rüdiger: Minderheitenschutz in Europa. Die staatrechtliche Situation am Beispiel einzelner ausgewählter Staaten 1999

11 vgl. Goebl, Hans, Peter H. Nelde, Zden◌◌ek Starý, Wolfgang Wölk Hrsg. 1997, S.1377

12 vgl. Treichel, Bärbel, Identitätsarbeit, Sprachbiographien und Mehrsprachigkeit: Autobiographisch-narrative Interviews mit Walisern zur sprachlichen Figuration von Identität und Gesellschaft, Frankfurt am Main (Peter Lang) 2004, S.26

13 vgl. Janich, Nina und Albrecht Greule, Hrsg., Sprachkulturen in Europa, Tübingen (Narr Dr. Gunter) 2002, .142-143

14 vgl. Janich, Nina und Albrecht Greule, Hrsg. 2002, S.250

15 vgl. Goebl, Hans, Peter H. Nelde, Zden◌◌ek Starý, Wolfgang Wölk, Hrsg. 1997, S.1379

16 vgl. Bochmann, Klaus, Regional- und Nationalitätensprachen in Frankreich, Italien und Spanien, Leipzig (VEB Verlag Enzyklopädie) 1989, S.133

17 vgl. Dahmen, Wolfgang, Otto Gsell, Günter Holtus, Johannes Kramer/ Michael Metzeltin, Otto Winkelman Hrsg., Zum Stand der Kodifizierung romanischer Kleinsprachen: Romanistisches Kolloquium V, Tübingen (Gunter Narr) 1991, S.133

18 vgl. Dinkelaker, Bärbel 2002, S.77

19 vgl. Janich, Nina und Albrecht Greule, Hrsg. 2002, S.249

20 vgl. Dinkelaker, Bärbel 2002, S.83

21 vgl. Dinkelaker, Bärbel 2002, S.76

22 vgl. Janich, Nina und Albrecht Greule, Hrsg. 2002, S.248

23 vgl. Goebl, Hans, Peter H. Nelde, Zden◌◌ek Starý, Wolfgang Wölk, Hrsg. 1997, S.1377

24 vgl. Carrel, Silvia Hrsg.:, Schl ü sselw ö rter: Tor zur Welt der Minderheitensprachen, Brüssel (Europäisches Büro für Sprachminderheiten) 1997, S.67

25 vgl. Janich, Nina und Albrecht Greule, Hrsg. 2002, S.249

26 vgl. Dinkelaker, Bärbel 2002, S.72-74

27 Vor allem hatten euro-afrikanische und mediterrane und hispano-kaukasische Substratsprachen Einfluss auf das Sardische.

28 Als Superstratsprachen galten der toskanische und ligurischer Dialekt, Spanisch und Katalanisch und außerdem Italienisch.

29 vgl. Bochmann, Klaus 1989, S.125-26

30 vgl. Treichel, Bärbel 2004, S.23

31 „ rhewin (lateinisch ruina)“, vgl. Lewis, Henry, Die kymrische Sprache: Grundz ü ge ihrer geschichtlichen Entwicklung, Band 57, Innsbruck (Innsbrucker Beiträge zur Sprachwissenschaft) 1989, S.73-79

32 „ bocsach 'Prahlerei' (mittelirisch bocásach)“, vgl. Lewis, Henry 1989, S.90-91

33 vgl. Treichel, Bärbel 2004, S.23

34 „ lloc 'Schloss, Verschluß' aus [altenglisch] loc (lock)“, vgl. Lewis, Henry 1989, S.93-95

35 vgl. Lewis, Henry 1989, S.69-70

36 vgl. Janich, Nina und Albrecht Greule, Hrsg. 2002, S.140

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Soziokultureller Vergleich der Minderheitensprachen Sardisch und Walisisch
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Note
2,7
Jahr
2007
Seiten
20
Katalognummer
V174795
ISBN (eBook)
9783640956975
ISBN (Buch)
9783640956715
Dateigröße
466 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
Walisisch, Sardisch, Minderheitensprache, Regionalsprache, Sarden, Walisen
Arbeit zitieren
Anonym, 2007, Soziokultureller Vergleich der Minderheitensprachen Sardisch und Walisisch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174795

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