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Soziokultureller Vergleich der Minderheitensprachen Sardisch und Walisisch

Título: Soziokultureller Vergleich der Minderheitensprachen Sardisch und Walisisch

Trabajo Escrito , 2007 , 20 Páginas , Calificación: 2,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Filología inglesa - Lingüística
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Die vorliegende Seminararbeit untersucht soziokulturelle Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten der europäischen Minderheitensprachen Sardisch und Walisisch. Die verschiedenen Faktoren, an denen die gegenwärtige soziokulturelle Situation der beiden Sprachen zu beurteilen ist, dienen als Gliederung meiner folgenden Ausführungen. Im Verlauf dieser Seminararbeit werden u.a. die Sprecherverteilung, die Sprachentwicklung, das Auftreten im täglichen Leben sowie die Berücksichtigung in der Gesetzgebung der Minderheitensprachen thematisiert. Abschließend wird ein Fazit gezogen, inwieweit die beiden Sprachen zum gegebenen Zeitpunkt als überlebensfähig angesehen werden können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Sprecherverteilung

2.1.0 Sardinien

2.1.1 Wales

2.2 Sprecher

2.3 Sprachverhalten

3.0 Sprachentwicklung

3.1 Regionale Sprachvarianten

3.2 Sprachfamilien

3.3.0 Entstehungen

3.3.1 Walisisch

3.3.2 Sardisch

3.4 Kodifizierung

4.0 Auftreten im täglichen Leben

4.1 Literaturen

4.2 Anwendung in der Öffentlichkeit

4.3.0 Anwendung in verschiedenen Domänen

4.3.1 Medien

4.3.2 Bildungswesen

4.3.3 Verwaltung

5.0 Berücksichtigung in der Gesetzgebung

6.0 Zukunftsperspektiven

7.0 Zusammenfassung

8.0 Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht soziokulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten der europäischen Minderheitensprachen Sardisch und Walisisch. Das primäre Ziel besteht darin, durch eine Analyse verschiedener Faktoren wie Sprecherverteilung, Sprachentwicklung und gesetzliche Rahmenbedingungen zu beurteilen, inwieweit die beiden Sprachen überlebensfähig sind.

  • Vergleich der soziokulturellen Situation und Sprecherverteilung
  • Analyse der historischen Sprachentwicklung und Kodifizierung
  • Untersuchung des Auftretens der Sprachen im täglichen Leben (Medien, Bildung, Verwaltung)
  • Bewertung der gesetzlichen Berücksichtigung und Zukunftsperspektiven

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Walisisch

Zur Zeit der frühkymrischen Periode, zwischen 2000 und 600 vor Chr. kommen die ersten keltischen Sprecher nach Großbritannien und Irland. Die Römer erobern Großbritannien im ersten Jahrhundert nach Christi Geburt und führen Latein als Verwaltungssprache ein. Es gewinnt auch eine gewisse Bedeutung als Medium der Kommunikation. Die Bevölkerung spricht unterdessen überwiegend Brittonic. Zu Beginn des 4 Jh. vor Chr. aber entwickelt sich aus Brittonic Welsh.30Walisisch bedient sich vieler Lateinischer Lehnwörter. Lewis (1989:90) kommt zu der Ansicht „[sie hätten] ihm eine Würde als Literatursprache verliehen […].“31 Auch wenige Irische Entlehnungen sind im Walisischen vorzufinden, die auf die große Anzahl von Iren zurückzuführen sind, die sich Ende des dritten Jahrhunderts in Südwales ansiedeln.32 Die Römer ziehen im 5. Jh. aus Großbritannien ab. Zum gleichen Zeitpunkt entstehen angelsächsische Königreiche in Wales, die durch die Verbreitung des Angelsächsischen den Zerfall des Brittonic und Welsh mit sich führen.33 Das Angelsächsische hat nachweislich den größten Einfluss auf das Walisische gehabt.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Diese Arbeit analysiert die soziokulturelle Situation, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Minderheitensprachen Sardisch und Walisisch.

2.0 Sprecherverteilung: Das Kapitel vergleicht die geographischen Gegebenheiten und die demografische Entwicklung der Sprecherzahlen beider Sprachen.

3.0 Sprachentwicklung: Hier werden die dialektalen Unterschiede, sprachwissenschaftliche Einordnungen, historische Entstehungsprozesse und der Stand der Kodifizierung detailliert dargelegt.

4.0 Auftreten im täglichen Leben: Dieses Kapitel untersucht die Präsenz der Sprachen in Literatur, Öffentlichkeit, Medien, Bildungswesen und Verwaltung.

5.0 Berücksichtigung in der Gesetzgebung: Es wird analysiert, wie Walisisch und Sardisch auf europäischer und nationaler Ebene rechtlich geschützt und anerkannt werden.

6.0 Zukunftsperspektiven: Eine abschließende Einschätzung des Bedrohungsgrades und der Überlebensfähigkeit der beiden Minderheitensprachen.

7.0 Zusammenfassung: Die zentralen Ergebnisse des soziokulturellen Vergleichs werden kompakt zusammengefasst.

8.0 Bibliographie: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur sowie Internetquellen.

Schlüsselwörter

Minderheitensprachen, Walisisch, Sardisch, Soziokultureller Vergleich, Sprachentwicklung, Kodifizierung, Sprachpolitik, Mehrsprachigkeit, Sprachentwicklung, Minderheitenschutz, Sprachdomänen, Bildungsrecht, Sprachgebrauch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit?

Die Arbeit befasst sich mit einem soziokulturellen Vergleich der beiden europäischen Minderheitensprachen Walisisch und Sardisch hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Situation.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die Sprecherverteilung, die historische Entwicklung, das Auftreten in verschiedenen Lebensbereichen sowie der aktuelle gesetzliche Schutzstatus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, die aktuelle Lage beider Sprachen zu vergleichen und zu evaluieren, wie überlebensfähig diese Sprachen unter den gegebenen soziokulturellen Bedingungen sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin wendet eine vergleichende Analyse auf Basis von Literaturstudien und statistischen Daten zur Sprachverbreitung an.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Sprechergruppen, die linguistische Entwicklung, die Kodifizierung und die Nutzung der Sprachen in Medien, Bildung und Verwaltung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Minderheitenschutz, sprachliche Identität, Sprachplanung, Diglossie und Sprachwandel.

Warum wird Walisisch in der Arbeit als Musterbeispiel genannt?

Walisisch dient als positives Beispiel, weil es trotz eines starken Sprecherrückgangs im 20. Jahrhundert durch gezielte Förderung in Bildung und Medien wieder erfolgreich integriert werden konnte.

Welche Herausforderungen behindern die Entwicklung des Sardischen?

Zu den Haupthindernissen zählen das Fehlen einer verbindlichen Standardnorm, die Zersplitterung in viele Dialekte und die mangelnde Präsenz im offiziellen Bildungs- und Verwaltungswesen.

Inwieweit spielt die Gesetzgebung eine Rolle für den Erhalt der Sprachen?

Die Arbeit zeigt, dass eine gesetzliche Anerkennung zwar notwendig ist, der tatsächliche Erhalt aber maßgeblich von der praktischen Umsetzung und dem täglichen Gebrauch durch die Sprecher abhängt.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Soziokultureller Vergleich der Minderheitensprachen Sardisch und Walisisch
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel
Calificación
2,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
20
No. de catálogo
V174795
ISBN (Ebook)
9783640956975
ISBN (Libro)
9783640956715
Idioma
Alemán
Etiqueta
Walisisch Sardisch Minderheitensprache Regionalsprache Sarden Walisen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2007, Soziokultureller Vergleich der Minderheitensprachen Sardisch und Walisisch, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174795
Leer eBook
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