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Die „produktive Anschauung“ in F.W.J. Schellings "System des transzendentalen Idealismus"

Titre: Die „produktive Anschauung“  in F.W.J. Schellings  "System des transzendentalen Idealismus"

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2005 , 12 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Wenzel Seibold (Auteur)

Philosophie - Philosophie du XIXe siècle
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Was versteht Schelling unter einer „produktiven Anschauung“?

Diese Frage soll im Folgenden anhand des Systems des transzendentalen Idealismus beantwortet werden. Zunächst werden über die Begrifflichkeit im Allgemeinen und im Speziellen (der Philosophie), Überlegungen angestellt. Worauf eine Definition des Begriffs im Sinne Schellings durch genaue Textbetrachtung seines Werkes, insbesondere der ersten und zweiten Epoche seines Systems, versucht wird. Im Weiteren wird die „produktive Anschauung“ in das System und das Vorhaben Schellings, also in die Geschichte des Selbstbewußtseins eingeordnet. Abschließend soll versucht werden die Rolle der „produktiven Anschauung“ im System hervorzuheben und zu gewichten, wobei auch Differenzen zwischen den Annahmen des Philosophen und denen des gemeinen Verstandes Betrachtung finden werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Was versteht Schelling unter einer „produktiven Anschauung“?

Der Terminus „produktive Anschauung“

Was ist die „produktive Anschauung“?

Einordnung in System und Genese des Ichs

Schlußbetrachtung der „produktiven Anschauung“

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der „produktiven Anschauung“ im Rahmen von F.W.J. Schellings „System des transzendentalen Idealismus“ und analysiert deren Funktion sowie Einordnung innerhalb der Genese des Selbstbewusstseins.

  • Definition und Herleitung des Begriffs der produktiven Anschauung
  • Die Rolle der produktiven Anschauung im System des transzendentalen Idealismus
  • Struktur der Akte des Selbstbewusstseins und die Genese des Ichs
  • Synthese von reeller und ideeller Tätigkeit als Bedingung für Erkenntnis
  • Verbindung zur Philosophie der Kunst und zur Einbildungskraft

Auszug aus dem Buch

Was ist die „produktive Anschauung“?

In seinem System des transzendentalen Idealismus folgt Schelling seinen Vorstellungen einer Methode der Transzendental-Philosophie. Er begleitet das Ich von einer Stufe der Selbstanschauung zur nächsten, bis es alle Bestimmungen eines freien und bewußten Aktes des Selbstbewußtseins aufweist. Auf jeder Stufe in der Genese des Selbstbewußtseins sieht der Philosoph das Ich in einer höheren Potenz. Die Transzendental-Philosophie ist nach Schelling „ein beständiges potenzieren des Ichs“2. Die Potenzierung schafft nicht etwas Neues, sondern ist eine Ausdifferenzierung des schon Bestehenden, welches sich in einer höheren Potenz wiederholt. Die logische Konsequenz einer Untersuchung, die zu dem Punkt gelangen möchte, von welchem sie ausgeht. Demnach steht auch am Anfang der Untersuchung das Selbstbewußtsein.

Zusammenfassung der Kapitel

Was versteht Schelling unter einer „produktiven Anschauung“?: Die Einleitung erläutert die Zielsetzung der Arbeit, den Begriff der produktiven Anschauung innerhalb des Systems von Schelling zu definieren und dessen Rolle im Selbstbewusstsein zu gewichten.

Der Terminus „produktive Anschauung“: Dieses Kapitel expliziert die philosophische Bedeutung des Produzierens und Anschauens, wobei die produktive Anschauung als intellektuelle Tätigkeit zur Konstituierung von Gegenständlichkeit dargestellt wird.

Was ist die „produktive Anschauung“?: Hier wird die Methode der Transzendental-Philosophie beschrieben, bei der das Ich durch verschiedene Akte zur Intelligenz erhoben wird, wobei die produktive Anschauung als Synthese entgegengesetzter Tätigkeiten fungiert.

Einordnung in System und Genese des Ichs: Das Kapitel analysiert, wie die produktive Anschauung zur Entstehung der Außenwelt führt und wie das Ich durch diese Tätigkeit zu einer individualisierten Intelligenz gelangt.

Schlußbetrachtung der „produktiven Anschauung“: Die Zusammenfassung unterstreicht die Identität von Anschauung und Produktion und schlägt eine Brücke zur Philosophie der Kunst, in der das produktive Vermögen als höchste Potenz des Geistes erscheint.

Schlüsselwörter

Schelling, System des transzendentalen Idealismus, produktive Anschauung, Selbstbewusstsein, Ich, Intelligenz, Transzendentalphilosophie, reelle Tätigkeit, ideelle Tätigkeit, Synthese, Erkenntnis, Potenzierung, Empfindung, Außenwelt, Einbildungskraft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der zentralen philosophischen Kategorie der „produktiven Anschauung“ in F.W.J. Schellings Hauptwerk „System des transzendentalen Idealismus“.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Genese des Selbstbewusstseins, die Dynamik zwischen Subjekt und Objekt sowie die Bedeutung von Produktion und Anschauung für das menschliche Erkenntnisvermögen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifische Funktion der produktiven Anschauung als Bindeglied zwischen den entgegengesetzten Tätigkeiten des Ichs im Prozess der Selbstkonstitution aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Arbeit nutzt die interpretative Textanalyse des Werkes von Schelling, um die deduktive Methode seiner Transzendentalphilosophie nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die einzelnen Akte der Selbstanschauung und die Entwicklung des Ichs zur intelligenten Einheit anhand der Begriffsbestimmungen von Schelling erörtert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Neben der „produktiven Anschauung“ sind Begriffe wie „Potenzierung“, „Subjekt-Objekt-Identität“, „Synthese“ und „Transzendentalphilosophie“ essenziell.

Wie definiert Schelling laut dieser Arbeit die produktive Anschauung?

Sie wird als eine Tätigkeit des Ichs verstanden, welche zugleich ideell und reell ist und dazu dient, den unendlichen Gegensatz zwischen Ich und Welt in einem endlichen Produkt aufzuheben.

Welche Verbindung besteht laut Autor zwischen produktiver Anschauung und Kunst?

Schelling sieht das Dichtungs- oder Kunstvermögen als eine in höchster Potenz wiederholte produktive Anschauung, die Freiheit symbolisiert.

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Résumé des informations

Titre
Die „produktive Anschauung“ in F.W.J. Schellings "System des transzendentalen Idealismus"
Université
University of Freiburg
Note
1,0
Auteur
Wenzel Seibold (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
12
N° de catalogue
V174894
ISBN (ebook)
9783640955466
ISBN (Livre)
9783640955596
Langue
allemand
mots-clé
anschauung“ schellings system idealismus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Wenzel Seibold (Auteur), 2005, Die „produktive Anschauung“ in F.W.J. Schellings "System des transzendentalen Idealismus", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/174894
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Extrait de  12  pages
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