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Postadoleszens - Autonomieentwicklung und Auszug aus dem Elternhaus

Título: Postadoleszens - Autonomieentwicklung und Auszug aus dem Elternhaus

Trabajo Escrito , 2010 , 21 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Christine Glatz (Autor)

Psicología - Psicología del desarrollo
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Sowohl das Jugendalter als auch das Erwachsenenalter sind in unserer Gesellschaft allseits
bekannte Bezeichnungen für bestimmte Lebensabschnitte, mit denen gewisse Altersstufen und
für diese typische Charakteristika verknüpft werden. Klare Altersgrenzen lassen sich hierbei
zwar nicht verallgemeinern, jedoch sind beide Altersstufen deutlich voneinander abzugrenzen
und können einem groben Altersbereich zugeordnet werden – die sich nun stellende Frage ist
demnach vielmehr, wie sich der Übergang vom Jugend- zum Erwachsenenalter gestaltet und
über welchen Zeitraum dieser anzusiedeln ist.
Forscher stimmen mittlerweile überein, dass diese Übergangsphase bereits als neue
Altersstufe angesehen werden kann, der sogenannten „Postadoleszens“. Diese tritt zwischen
das Jugend- und Erwachsenenalter und verkürzt somit beide Lebensabschnitte: Die
Jugendphase endet früher, das Erwachsenenalter beginnt später.
In der US-amerikanischen Entwicklungspsychologie hat sich aufgrund dieses relativ
langsamen und komplexen Übergangsprozesses vom Jugendlichen zum Erwachsenen der
Begriff des „heraufziehenden Erwachsenenalters“ (emerging adulthood) etabliert, wobei in
(post-)modernen Gesellschaften zwei wichtige Trends zu beobachten sind: Einerseits ist eine
Akzeleration der körperlichen Entwicklung in der Pubertät festzustellen, welche gleichzeitig
die psychosoziale und psychosexuelle Entwicklung beschleunigt, andererseits kommt es zu
einer Retardation der finanziellen Selbstständigkeit durch einen Anstieg höherer
Bildungsabschlüsse (Oerter & Montada, 2008). Zwar hat sich der Postadoleszente in
soziokultureller Hinsicht bereits verselbstständigt, jedoch genießt er noch keine
wirtschaftliche bzw. finanzielle Unabhängigkeit – ein Phänomen, das Chisholm und
Hurrelmann (1995) als „strukturelles Paradoxon“ bezeichnen.
In der folgenden Arbeit gilt es nun die wesentlichen Charakteristika der Postadoleszens
vorzustellen sowie ihre Ursachen zu ergründen. Besonders im Fokus liegen hierbei die
Autonomieentwicklung und der Auszug aus dem Elternhaus, was anhand einer Studie von
Jörg von Irmer und Inge Seiffge-Krenke („Der Einfluss des Familienklimas und der
Bindungsrepräsentation auf den Auszug aus dem Elternhaus“, 2008) genauer vorgestellt wird.
Die zentrale Fragestellung hierbei ist, in wie weit familiäre Konflikte sowie
Bindungsrepräsentationen und das Zugeständnis von Autonomie seitens der Eltern während
der Adoleszens das spätere Auszugsverhalten der jungen Erwachsenen beeinflussen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Postadoleszens

2.1 Charakteristika und Ursachen der Postadoleszens

2.2 Heterogenität in der Postadoleszens

2.3 Entwicklungsaufgaben

3 Der Auszug aus dem Elternhaus

3.1 Allgemeines

3.2 Der Einfluss des Familienklimas auf das Auszugsverhalten

3.3 Die Auswirkungen des Auszugs auf die Eltern-Kind-Beziehung

4 Fazit

5 Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Übergang vom Jugend- zum Erwachsenenalter, insbesondere die Phase der sogenannten Postadoleszens, und analysiert, wie familiäre Faktoren wie das Familienklima und Bindungsrepräsentationen das Auszugsverhalten junger Erwachsener beeinflussen.

  • Charakteristika und Ursachen der Postadoleszens als neue Altersstufe.
  • Die Rolle des Auszugs aus dem Elternhaus im Individuationsprozess.
  • Einfluss von Bindungsstilen und Konfliktneigung auf das Auszugsverhalten.
  • Veränderung der Eltern-Kind-Beziehung nach dem Auszug des Kindes.
  • Heterogenität der Lebensläufe und Auszugsentscheidungen.

Auszug aus dem Buch

3.2 Der Einfluss des Familienklimas auf das Auszugsverhalten

Allgemein ist bekannt, dass elterlicher Rückhalt und eine sichere Bindung zu den Eltern die Autonomieentwicklung des jungen Erwachsenen fördern (Schmidt-Denter, 2005). Doch welche weiteren familiären Faktoren nehmen Einfluss auf das Auszugsverhalten der Postadoleszenten und tragen zu einem altersgerechten oder verspäteten Auszug bei?

Jörg von Irmer und Inge Seiffge-Krenke haben sich in ihrer Studie „Der Einfluss des Familienklimas und der Bindungsrepräsentation auf den Auszug aus dem Elternhaus“ (2008) gefragt, in wie weit Unterschiede im Auszugsverhalten auf Unterschiede im Familienklima zurückzuführen sind und dies anhand einer Längsschnittstudie genauer untersucht: Hierzu wurde 1993 eine Stichprobe von 93 Jugendlichen im Alter von 14 Jahren ausgewählt, darunter 52 weibliche und 41 männliche Versuchsteilnehmer, die bis zu ihrem 26. Lebensjahr beobachtet wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Definiert die Postadoleszens als neue Übergangsphase zwischen Jugend- und Erwachsenenalter und benennt die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich der Einflüsse auf das Auszugsverhalten.

2 Postadoleszens: Erläutert die Charakteristika und Ursachen dieser Lebensphase, die Heterogenität der Lebensläufe sowie die zentralen Entwicklungsaufgaben.

3 Der Auszug aus dem Elternhaus: Analysiert den Auszug als zentralen Schritt der Individuation, die Bedeutung des Familienklimas und die Auswirkungen auf die Eltern-Kind-Beziehung.

4 Fazit: Fasst die Bedeutung der Postadoleszens zusammen und betont die Relevanz von Autonomie und Bindung für den erfolgreichen Übergang ins Erwachsenenalter.

5 Literatur: Listet die verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Publikationen auf.

Schlüsselwörter

Postadoleszens, Auszug aus dem Elternhaus, Autonomieentwicklung, Individuation, Familienklima, Bindungsrepräsentation, junges Erwachsenenalter, Ablösungsprozess, Nesthocker, Entwicklungsaufgaben, Eltern-Kind-Beziehung, Übergangsphase, Selbstständigkeit, Explorationssystem, Jugendalter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Lebensphase der Postadoleszens und der zentralen Entwicklungsaufgabe der Ablösung vom Elternhaus.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Autonomieentwicklung, den Einfluss familiärer Bindungsstile sowie die Auswirkungen des Auszugs auf die Beziehung zu den Eltern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, wie familiäre Konflikte, Bindungsrepräsentationen und das elterliche Zugeständnis von Autonomie das Auszugsverhalten beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die theoretische Auswertung einer Längsschnittstudie von Jörg von Irmer und Inge Seiffge-Krenke.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Postadoleszens und eine detaillierte Analyse der Auszugsprozesse unter Einbeziehung psychologischer Bindungstheorien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Postadoleszens, Autonomieentwicklung, Familienklima, Bindungsrepräsentation und Auszugsverhalten.

Was unterscheidet "Nesthocker" von anderen jungen Erwachsenen?

Nesthocker zeichnen sich durch eine Tendenz aus, bis weit in das dritte Lebensjahrzehnt im Elternhaus zu verbleiben, oft bei mangelnder Selbstständigkeit.

Wie verändert sich das Eltern-Kind-Verhältnis nach dem Auszug?

Die Beziehung wird nach dem Auszug in der Regel symmetrischer und partnerschaftlicher, da Alltagskonflikte entfallen und man sich auf Augenhöhe begegnet.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Postadoleszens - Autonomieentwicklung und Auszug aus dem Elternhaus
Universidad
University of Cologne
Calificación
1,3
Autor
Christine Glatz (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
21
No. de catálogo
V175262
ISBN (Ebook)
9783640961542
ISBN (Libro)
9783640961672
Idioma
Alemán
Etiqueta
postadoleszens autonomieentwicklung auszug elternhaus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christine Glatz (Autor), 2010, Postadoleszens - Autonomieentwicklung und Auszug aus dem Elternhaus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175262
Leer eBook
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