Die Flüchtlingspolitik der amerikanischen Besatzungsmacht und ihre Umsetzung und Wirkung im Bayern der Nachkriegszeit


Bachelorarbeit, 2011

62 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Umgang mit der Thematik und Forschungsstand
1.2. Fragestellung und Aufbau der Arbeit

2. ,,A purely German matter “?: Das deutsche Flüchtlingsproblem aus amerikanischer Sicht
2.1. Das Flüchtlingsproblem - ein Transportproblem: Die Planungen vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges
2.2. Potsdam und die Folgen: Die amerikanischen Planungen zur Aufnahme der Umgesiedelten
2.3. „Verordntes Verschwinden“: Das amerikanische Assimilationskonzept als Handlungsgrundlage
2.3.1. Beweggründe und Zielvorstellungen
2.3.2. DerWeg zumZiel: Die Grundprinzipien der Flüchtlingseingliederung
2.4. Fazit

3. Aus Plänen wird Realität: Die amerikanische Assimilationspolitik in Bayern (1945 - 1948)
3.1. Ankunft in Bayern: Die Aufnahme und Unterbringung der Umgesiedelten
3.1.1. Aufbau und Funktion der bayerischen Flüchtlingssonderverwaltung .
3.1.2. DieräumlicheVerteilung undUnterbringung derFlüchtlinge
3.2. Von der Aufnahme und Unterbringung zur Eingliederung: Die beginnende Integration in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft
3.2.1. Diewirtschaftliche Eingliederung derUmgesiedelten
3.2.2. Die rechtliche Stellung der Flüchtlinge

4. Zwei Wege zu einem Ziel: Eine vergleichende Betrachtung der amerikanischen und britischen Flüchtlingspolitik
4.1. Die Assimilation als Eingliederungskonzept
4.2. Die Lösung der Flüchtlingsfrage als deutsches Problem

5. Schlussbetrachtung

6. Abkürzungsverzeichnis

7. Quellen- und Literaturverzeichnis
7.1. Quellen
7.2. Literatur

8. Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

,,We are receiving increasing reports of the hostility and harsh treatment by the German population of the refugees who have been received from Czechoslovakia and Hungary. These people are with you. They must be absorbed and your good citizenship in the future depends on the manner in which you absorb them. If it continues as at present, you will be establishing a minority group fostering hatred and hostility for years. You should know the difficulties that minority groups have caused in the past. It seems to me that a real measure of your determination to solve this problem must be shown now.”1

Mit diesen Worten wandte sich der stellvertretende Militärgouverneur der amerikani­schen Besatzungszone Lucius D. Clay2 am 4. Februar 1947 im Stuttgarter Länderrat3 an die Ministerpräsidenten Hessens, Württemberg-Badens und Bayerns4, in deren Ländern sich etwa ein Viertel der insgesamt 12,5 Millionen5 deutschen Flüchtlinge und Vertrieben6, die im Zuge des Zweiten Weltkrieges und in Folge der Potsdamer Beschlüsse ihre Heimat in Osteuropa verlassen mussten7, aufhielt. Aufgeschreckt durch zahlreiche Berichte der regionalen Militärregierungsdienststellen über die verheerende soziale und wirtschaftliche Lage dieser Menschen, brachte er den Regierungschefs nicht nur seine Unzufriedenheit über den bisher erreichten Stand der Flüchtlingseingliederung zum Ausdruck, sondern er forderte sie, vor allem im Hinblick auf die permanenten Konflikte zwischen Alt- und Neu­bevölkerung und dem daraus hervorgehenden Risiko der Minoritätenbildung einhergehend mit dem Aufkommen sozialer Unruhen, eindringlich zum Handeln auf.8 Zugleich zeigte seine Äußerung auch das Unbehagen des Generals, der wegen des angestauten sozialen Sprengstoffes9 das Ziel der amerikanischen Flüchtlingspolitik erheblich gefährdet sah, denn von einer erfolgreichen, in Eigenverantwortung der Deutschen durchgeführten ra­schen und geräuschlosen Aufnahme und Integration10 der drei Millionen11, in der amerika­nischen Besatzungszone lebenden Flüchtlinge war gegenwärtig nichts zu spüren.12

1.1. Umgang mit der Thematik und Forschungsstand

Wer sich heute mit dem Thema der Flucht, Vertreibung und Integration der Ostdeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg näher beschäftigen möchte, der kann auf eine kaum über­schaubare Menge an Literatur zurückgreifen. Neben den, von Zeitzeugen und Betroffenen verfassten Erlebnis- und Erfahrungsberichten, stehen dem interessierten Leser auch zahl­reiche wissenschaftliche Abhandlungen aus den verschiedensten Fachbereichen über die Ursachen, den Verlauf und die Folgenjener Bevölkerungsverschiebung zur Verfügung.13

Der Grundstein für diese breite Literaturbasis und die ihr zugrunde liegende umfangrei­che multidisziplinäre Flüchtlingsforschung14 wurde bereits in den ersten Nachkriegsjahren gelegt, als die frühesten, zumeist aus der Feder direkt Betroffener stammenden Schriften über das Schicksal und die gegenwärtige Lage der Vertriebenen erschienen.15 Aus jenen zeitgenössischen Veröffentlichungen sticht die auch heute noch häufig zu Rate gezogene Schrift Elisabeth Pfeils16 heraus, da die Soziologin eine der ersten war, die sich als „Nicht­Flüchtling” diesem Themenkomplex annahm und die Schwierigkeiten, welche den Ver­triebenen bei ihrer Integration in die Nachkriegsgesellschaft im Wege standen, betonte und zugleich argumentierte, dass eine Bewältigung dieser Probleme ohne fremde (alliierte) Hilfe nicht möglich sei.17

Anknüpfend an diese Sichtweise entstanden in den Folgejahren unzählige, vor allem ethnologische, sozialwissenschaftliche und volkswirtschaftliche Untersuchungen18 über das Schicksal und die Lage der Vertriebenen sowie den Fortgang des damals immer noch andauernden Eingliederungsprozeßes.19 Eine erste umfassende Bilanz zur Flüchtlingsinteg­ration lieferte das, von Eugen Lemberg und Friedrich Edding 1959 herausgegebene drei­bändige Werk „Die Vertriebenen in Westdeutschland”20, in dem von namhaften Kennern dieses Sujets ein durchweg positives Eingliederungsresümee gezogen wurde.21 Gegen En­de der 50er Jahre erlahmte jedoch, im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs und der stetig fortschreitenden Integration der Neubürger, das Interesse an jenem Thema22, sodass schließlich die wissenschaftliche Beschäftigung mit den Flüchtlingen und ihrer Integration, mit dieser, als Standardwerk geltenden Publikation ihren vorläufigen Abschluss fand.23

War, im Unterschied zum Ausland und der DDR24, das Schicksal der Flüchtlinge im ersten Nachkriegsjahrzehnt in Gesellschaft und Forschung der Bundesrepublik noch om­nipräsent25, so änderte sich dies in den 60er und 70er Jahren schlagartig.26 Bedingt durch einen Generationenwechsel bei den Forschem und die innen- und außenpolitischen Verän­derungen im Zuge der 68er-Bewegung und dem Beginn der „Neuen Ostpolitik” Willy Brandts geriet jenes Thema in eine kaum beachtete wissenschaftliche Randlage.27 Im Ge­gensatz zu ihren deutschen Kollegen begannen sich nun ausländische Wissenschaftler für die, bis dahin als ein ureigenes deutsches Thema geltende Flüchtlingsproblematik zu inte­ressieren.28 In einer Zeit, in der nur sporadisch Schriften über die Vertriebenen erschienen, heben sich die Werke Hiddo M. Jolies29 und Hans W. Schoenbergs30 um so mehr aus der bis dahin publizierten Flüchtlingsliteratur hervor, da mit ihnen erstmals die, seit den 1950er Jahren angestrebte31 Internationalisierung der Flüchtlingsthematik, die sich mit dem Ende des Kalten Krieges noch verstärken sollte32, augenscheinlich wurde.33

Nach über zwei Jahrzehnten der wissenschaftlichen Stille und des gesellschaftlichen Desinteresses richtete sich Ende der 80er Jahre die Aufmerksamkeit erneut und im wach­sendem Maße auf die Geschichte der Flüchtlinge34, zumaljetzt durch die zwischenzeitliche Lösung des Flüchtlingsproblems einer nüchternen Betrachtung der Thematik nichts mehr im Wege stand.35 Zugleich erhielt die Flüchtlingsforschung durch das Auslaufen der dreißigjährigen Aktensperrfrist36 und die Zuwendung der Zeitgeschichte zu jenem Metier37 neue Impulse38, welche ihr zu einer zweiten, bis heute andauernden Hochkonjunktur ver­halten.39 Großen Anteil an diesem Aufschwung, der viele neue Publikationen, Dokumenta­tionen40 und Ausstellungen41 hervorbrachte, hatte das 1987 von Reiner Schulz, Doris von der Brelie-Lewien und Helga Grebing durchgeführte und bis heute als richtungsweisend angesehene Symposium42, welches nicht nur zahlreiche noch vorhandene Forschungslü­cken43 bei der historischen Einordnung des Flucht- und Vertreibungsgeschehens, der Ana­lyse des Verhaltens der Aufnahmegesellschaft gegenüber den Vertriebenen und der alliier­te Flüchtlingspolitik aufdeckte, sondern auch neue Maßstäbe für die interdisziplinäre Bear­beitung des Themas44 setzte.45

Diese Leitlinien berücksichtigend, griff die Wissenschaft die alten Fragestellungen wie­der auf und bearbeitete sie mit neuen Methoden und unter anderen Perspektiven.46 So be­schränkte die Flüchtlingsforschung den Fokus fortan nicht mehr nur auf die deutschen Op­fer, sondern richtete ihn in vergleichender Betrachtungsweise auch auf das Schicksal ande­rer Vertriebener im „Jahrhundert der Vertreibungen.”47 Die historische Migrationsfor­schung ordnete zudem die, in Folge des Zweiten Weltkrieges einsetzende Zwangswande­rung der Deutschen in das allgemeine Migrationsgeschehen ein.48 Ferner standen im Un­terschied zu den 50er Jahren weniger die Dokumentation des Flucht- und Vertreibungsge­schehens sowie des sich daran anschließenden Integrationsprozesses, als vielmehr die Auswirkungen des Flüchtlingszustroms auf die Gesellschaft49, Wirtschaft und Politik im Mittelpunkt der Untersuchungen.50 Die neu angewandte Methode der Oral-History stellte dabei die persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen der Betroffenen in den Vordergrund vieler sozialhistorischer51, mentalitätsgeschichtlicher52 oder ethnologischer53 Betrachtun­gen.54 Vor allem den, in der bisherigen Literatur stets betonten Aspekt einer schnellen und gelungenen Integration der Flüchtlinge unterzog die Wissenschaft aus dem Blickwinkel der Vertriebenen heraus nun einer kritischeren Betrachtung als zuvor und hob erstmals auch die Anfangsschwierigkeiten, wie beispielsweise die permanente Abweisung der Neubürger durch die Einheimischen, hervor.5455 Immer mehr kristallisierte sich dabei heraus, dass „Aufnahme und Ansiedlung der Entwurzelten [..., C.L.] ein langer [..., C.L.] Prozeß voller Spannungen und Rückschläge und keineswegs eine ungebrochene Erfolgsgeschichte”56 war. Neben dem „Mythos der erfolgreichen Integration”57 wurde vorrangig von Histori­kern das, bis dahin kaum beachtete Gebiet der Flüchtlingspolitik der einzelnen Besat­zungsmächte akribisch unter die Lupe genommen.58 Dabei zeichnete sich ebenfalls ein Paradigmenwechsel in der Forschung ab, da in der Zeit des Kalten Krieges fast ausschließ­lich das Verhalten der Sowjetunion kritisch beurteilt worden war59, während jetzt in zahl­reichen Darstellungen auch das Verhalten der Westalliierten differenzierter gesehen wur­de.60

In den 1980er Jahren wandte sich die Vertriebenforschung erstmals auch regionalen und lokalen Untersuchungsfeldern zu und analysierte die Flüchtlingsaufnahme und Eingliede­rung in den einzelnen Bundesländern61 genauer.62 Als besonders gut erforscht erweisen sich heute die Umstände in der Amerikanischen Besatzungszone.63 So zeigt Thomas Gros­ser in seiner Studie die der Integration zugrunde liegenden Konzepte und Planungen der Besatzungsmacht detailliert auf64, während Sylvia Schraut konkret die flüchtlingspoliti­schen Maßnahmen der USA und die dafür nötige Zusammenarbeit zwischen dieser und den verantwortlichen deutschen Stellen beschreibt.65 Auch die Bedeutung der rechtlichen Weichenstellungen und verwaltungstechnischen Voraussetzungen für die Aufnahme der Vertriebenen in den einzelnen Ländern der Zone sind Dank der Arbeiten Sylvia Schrauts66, Rolf Messerschmidts67 und Franz J. Bauers68 deutlich herausgearbeitet. Obwohl jene Stu­dien die großen Forschungslücken schließen konnten, ist der Zusammenhang zwischen den Vorgaben und Maßnahmen der amerikanischen Militärregierung und deren letztendlicher Wirksamkeit bei Eingliederung nur am Rande berücksichtigt worden.69

1.2. Fragestellung und Aufbau der Arbeit

Auf diesen Kenntnisstand aufbauend, soll im Folgendem die Aufnahme und Integration der ostdeutschen Flüchtlinge und Vertriebenen in der amerikanischen Besatzungszone am Beispiel Bayerns im Zeitraum vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zur Währungsreform von 1948 genauer untersucht werden, wobei der Schwerpunkt der Arbeit auf der Darstel­lung der flüchtlingspolitischen Planungen der Besatzungsmacht liegt. Grundlage dieser Betrachtung sind die Fragen, welche Vorstellungen und Ziele das Handeln der USA in Bezug auf das deutsche Flüchtlingsproblem bestimmten, welche Weichenstellungen in Bayern unter dem Einfluss der Besatzungsmacht daraufhin erfolgten und inwiefern sich dabei die amerikanischen Planungen, vor allem im Hinblick auf die eingangs zitierte Äußerung Clays, als erfolgreich erwiesen. Meines Erachtens war die amerikanische Flücht­lingspolitik eine zukunftsorientierte Politik, die im Sinne der Unumkehrbarkeit des Um­siedlungsgeschehens eine schnelle und vollständige Assimilation der Vertriebenen in ihrer „neuen” Heimat erreichen wollte, aber letztendlich an der Nachkriegswirklichkeit scheiter­te, da einerseits die rechtlich verankerte Teilhabe der Flüchtlinge an den knappen Ressourcen den Widerstand der Altbevölkerung gegen die „Neuen” und die für sie zuständigen deutschen Behörden hervorrief und andererseits die vornehmliche Unterbrin­gung der Flüchtlinge auf dem Land dazu führte, dass die Vertriebenen häufig in schlecht bezahlten, berufsfremden Tätigkeiten arbeiten mussten. Ihre berufliche und soziale Dek­lassierung sowie die ablehnende Haltung der Aufnahmegesellschaft ihnen gegenüber erschwerte, trotz zahlreicher, entgegen der ursprünglichen Planung der Amerikaner durch­geführter Interventionen der Militärregierung, die in unmittelbarer Nachkriegszeit beabsi­chtigte Assimilation der Vertriebenen, sodass diese zum Zeitpunkt der Währungsreform als nicht abgeschlossen gelten kann.

Der Umfang dieser Studie gebietet es, jenes sehr facettenreiche Thema auf einige Schwerpunkte zu begrenzen. So erscheint es mir weder notwendig auf die Hintergründe, den Verlauf und die Umstände der in Potsdam beschlossenen Vertreibung der Deutschen näher einzugehen, noch einzelne, unabhängig von den Amerikanern initiierte Integrati­onsmaßnahmen des Landes Bayern sowie die verwaltungstechnische und kulturelle Seite der Integration ausführlich zu beleuchten. Vielmehr stehen die Grundzüge der amerikani­schen Flüchtlingspolitik sowie die, durch das Vertreibungsgeschehen in Bayern hervorge­rufenen Probleme und deren Lösung im Mittelpunkt der Betrachtung. Da sich die hier an­setzenden Integrationsmaßnahmen des Landes eng an die alliierte Politik anlehnten bezie­hungsweise aus ihr entsprangen, sollen vordergründig die flüchtlingspolitischen Richtli­nien der amerikanischen Besatzungsmacht erläutert und auf ihre stringente Einhaltung durch die Militärregierung sowie auf ihre Umsetzung und Wirksamkeit vor Ort hin unter­sucht werden. Dabei konzentriert sich die Studie explizit auf Bayern, da das Land inner­halb der Besatzungszone den größten Flüchtlingszustrom zu bewältigen hatte und sich hier die, mit Aufnahme, Unterbringung und Versorgung der Vertriebenen verbundenen Prob­leme am gravierendsten offenbarten. Als zeitliche Begrenzung für das Thema bietet sich die Währungsreform an, da mit ihr neue wirtschaftliche Probleme auftraten, die das Flücht­lingsproblem verschärften und somit eine Neuausrichtung der amerikanischen Konzeption nötig machten.

Nach einer anfänglichen Erläuterung der amerikanischen Diskussion über die Modali­täten der, nach Ende des Zweiten Weltkrieges durchzuführenden Umsiedlung der Ostdeut­schen, befasst sich der erste Teil dieser Untersuchung mit dem, die Eingliederung der Flüchtlinge regelnden Assimilationskonzept. Der zweite Teil der Studie stellt mit den Ver- 69 triebenen die eigentlichen Objekte der Flüchtlingspolitik in den Mittelpunkt der Betrach­tung und beschäftigt sich mit den grundlegenden Problemen der Flüchtlingsintegration in Bayern, die hier am Beispiel der Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge und deren wirtschaftlicher und sozialer Integration verdeutlicht werden. Die Rolle, die die Amerika­ner bei der Bewältigung dieser immensen Herausforderung spielten, wird dabei den Kern der Darstellung bilden. Am Ende dieser Abhandlung sollen schließlich durch einen kurzen Vergleich mit der britischen Besatzungszone die Besonderheiten der amerikanischen Flüchtlingspolitik herausarbeitet werden.

2. „A purely German matter”?: Das deutsche Flüchtlingsproblem aus amerikanischer Sicht

2.1. Das Flüchtlingsproblem - ein Transportproblem: Die Planungen vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges

Bereits im Frühjahr 1943 war die Regierung der USA zu dem Entschluss gekommen, dass nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges die begrenzte Umsiedlung70 der in Osteuropa lebenden Deutschen als einzigste Möglichkeit für eine dauerhafte Befriedung dieser Regi­on71 in Frage kommt.72 Obwohl der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt aus diesem Grund bereits am 15. März 1943 in einem Gespräch mit dem britischen Außenmi­nister Anthony Eden explizit darauf hinwies, dass „we should make some arrangement to move the Prussians out of East Prussia the same way the Greeks were moved out ofTurkey after the last war”73, begann erst über ein Jahr später im Zuge der alliierten Nachkriegspla­nungen die intensive Diskussion über die geplante Aussiedlung und das, infolge dessen zu erwartende deutsche Flüchtlingsproblem.74 Bei dieser stand nicht mehr das Für und Wider eines Bevölkerungstransfers, sondern nur noch dessen Ausmaß und Organisation sowie das, mit ihm verbundene Problem der Unterbringung jener entwurzelten Menschen zur Debatte.75

Einen ersten wichtigen Schritt im Hinblick auf das, von Roosevelt ausgegebene Vorha­ben stellte das, vom Committee on Post-War Programms der European Advisory Commis­sion76 verfasste Memorandum PWC-149c vom 31. Mai 1944 dar, in dem das britisch­amerikanischen Expertengremium folgende Empfehlung gab: „This Government should oppose the mass transfer to the Reich of Germanic people from neighboring countries im­mediately after the cessation of hostilities but should approve the removal of individuals and groups who constitute and especially difficult problem.”77 An diese zögerliche Zu­stimmung zu den Zwangsausweisungen78 knüpfte das Gremium zugleich bestimmte Be­dingungen, die bei der späteren Durchführung jenes Bevölkerungstransfers nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges maßgeblich werden sollten.79

[...]


1 Ansprache des Generals Clay bei der 17. Tagung des Länderrates des amerikanischen Besatzungsgebietes in Stuttgart am 4. Februar 1947, in: Bundesarchiv Koblenz; Institut für Zeitgeschichte (Hgg.), Akten zur Vorgeschichte derBundesrepublik 1945 - 1949. Januar - Juni 1947, Band 2, München 1989, S. 186.

2 Der Sohn des Senators von Georgia, Lucius Dubignon Clay, erblickte am 23. April 1897 in Marietta das Licht der Welt. Nach dem Abschluss seiner Ausbildung an der Militärakademie Westpoint trat er 1918 in das Armee-Ingenieur-Korps ein und wirkte hier vor allem am Ausbau von Häfen und Seefahrtsstraßen mit. Im Mai 1945 ernannte man ihn zum Stellvertreter General Eisenhowers, dem das Oberkommando über die ame­rikanischen Truppen in Deutschland oblag. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Clay zum Stell­vertreter des Militärgouvemeurs der amerikanischen Besatzungszone Joseph T. McNameys, dessen Amt er am 15. März 1947 übernahm. In seiner Amtszeit wirkte er maßgeblich an der Vereinigung der amerikani­schen mit der britischen Zone zur Bizone mit und setzte mit der Berliner Luftbrücke ein deutliches Zeichen für die Freiheit Westberlins. Am 15. Mai 1949 gibt Clay dieses Amt auf und scheidet wenig später auch aus der Armee aus. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzender verschiedener US - Firmen verstarb der, zum Ehrenbürger von West-Berlin ernannte Clay am 16. April 1978 in Chatham. Vgl. Blume, Dorlis; Zündorf, Irmgard, Lucius D. Clay. Militär, in: http://www.hdg.de/lemo/html/biografien/ClavLuciusD/index.html (Stand: 08.03.2011). Für weitere Informationen zum Leben und Wirken Clays sei auf die, von Jean Edward Smith verfasste Bio­graphie verwiesen: Smith, Jean Edward, Lucius D. Clay. An American life, New York 1990. Eine Analyse seiner Deutschlandpolitik findet sich bei John H. Backer und Wolfgang Krieger: Backer, John H., Die deutschen Jahre des Generals Clay. Der Weg zur Bundesrepublik 1945 - 1949, München 1983. Krie­ger, Wolfgang, General Lucius D. Clay und die amerikanische Deutschlandpolitik. 1945 - 1949, Stuttgart 1987.

3 In dieser, im Oktober 1945 von der amerikanischen Militärregierung gegründeten zentralen Institution be­sprachen und koordinierten die Ministerpräsidenten der, zur amerikanischen Besatzungszone gehörenden Länder sowie der Senatspräsident Bremens wichtige administrative und wirtschaftliche Maßnahmen. Zugleich bot der Länderrat der Besatzungsmacht die Möglichkeit, das Vorgehen der Regierungschefs zu kontrollieren und gegebenenfalls lenkend einzugreifen. Vgl. Kleßmann, Christoph, Die doppelte Staatsgrün­dung. Deutsche Geschichte 1945 - 1955, 5. Auflage, Bonn 1991, S. 76.

4 Vgl. Grosser, Thomas, Das Assimilationskonzept der amerikanischen Flüchtlingspolitik in der US - Zone nach 1945, in: Grosser, Christiane; Grosser, Thomas; Müller, Rita; Schraut, Sylvia (Hgg.), Flüchtlingsfrage - das Zeitproblem. Amerikanische Besatzungspolitik, deutsche Verwaltung und die Flüchtlinge in Württem­berg - Baden 1945 - 1949, Mannheim 1993, S. 29.

5 Oltmer, Jochen, Zuwanderung und Integration in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg, in: Gesemann, Frank; Roth, Roland (Hgg.), Lokale Integrationspolitik in der Einwanderungsgesellschaft. Migration und Integration als Herausforderung von Kommunen, Wiesbaden 2009, S. 151.

6 Im Folgendem werden die Begriffe Flüchtling, Ausgewiesener, Vertriebener, Neubürger, etc. ohne jede juristische und politische Implikation dem historisch-zeitgenössischen Sprachgebrauch entsprechend syn­onym verwendet.

7 Vgl. Foschepoth, Josef, Potsdam und danach. Die Westmächte, Adenauer und die Vertriebenen, in: Benz, Wolfgang (Hg.), Die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten. Ursachen, Ereignisse, Folgen, 4. Auflage, Frankfurt am Main 1997, S. 99ff..

8 Vgl. Messerschmidt, Rolf, „Wie können wir die „Flüchtlinge” zu „Bürgern” machen?. Der Eingliederungs­auftrag und seine Umsetzung in Hessen, in: Schraut, Sylvia; Grosser, Thomas (Hgg.), Die Flüchtlingsauf­nahme in der deutschen Nachkriegsgesellschaft, Mannheim 1996, S. 241 - 260.

9 Vgl. Prinz, Friedrich, Integration von Vertriebenen und Flüchtlingen. Sach- und Methodenprobleme im Forschungsfeld; Das Beispiel Bayern, in: Schulze, Rainer; Brelie - Lewien, Doris von der; Grebing, Helga (Hgg.), Flüchtlinge und Vertriebene in der westdeutschen Nachkriegsgeschichte. Bilanzierung der Forschung und Perspektiven für die künftige Forschungsarbeit, Hildesheim 1987, S. 255.

10 Der Begriff Integration beziehungsweise Eingliederung bezeichnet, im Unterschied zu dem, von den Ame­rikanern verwendeten Terminus „Assimilation“, den „Prozeß wechselseitiger Annäherung zwischen Alt- und Neubevölkerung und deren Zusammenwachsen zu einer neuen Bevölkerung.“ Schraut, Sylvia, Flüchtlings­aufnahme in Württemberg - Baden 1945 - 1949. Amerikanische Besatzungsziele und demokratischer Wie­deraufbau im Konflikt, München 1995, S. 13, Fußnote 4. Ähnlich definiert auch Thomas Grosser diesen Terminus als einen „Sozialprozeß auf Gegenseitigkeit“. Vgl. Grosser, Thomas, Die Integration der Heimatvertriebenen in Württemberg - Baden. 1945 - 1961, Stuttgart 2006, S. 6.

11 Johannes - Dieter Steinert gibt an, dass sich im Dezember 1947 2,957 Millionen Flüchtlinge in der ameri­kanischen Besatzungszone befanden. Steinert, Johannes - Dieter, Die große Flucht und die Jahre danach. Flüchtlinge und Vertriebene in den vier Besatzungszonen, in: Volkmann, Hans - Erich (Hg.), Ende des Drit­ten Reiches - Ende des Zweiten Weltkrieges. Eine perspektivische Rückschau, München 1995, S. 561.

12 Vgl. Neupert, Jutta, Vom Heimatvertriebenen zum Neubürger. Flüchtlingspolitik und Selbsthilfe auf dem Weg zur Integration, in: Benz, Wolfgang (Hg.), Neuanfang in Bayern 1945 - 1949. Politik und Gesellschaft in der Nachkriegszeit, München 1988, S. 104; Grosser, Thomas, Die Integration der Vertriebenen in der Bundesrepublik Deutschland. Annäherungen an die Situation der Sudetendeutschen in der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft am Beispiel Bayerns, in: Lemberg, Hans; Kren, Jan; Kováč, Dušan (Hgg.), Im geteil­ten Europa. Tschechen, Slowaken und Deutsche und ihre Staatennl948 - 1989, Essen 1998, S. 76.

13 Vgl. Bauer, Franz J., Flüchtlinge und Flüchtlingspolitik in Bayern. 1945 - 1950, Stuttgart 1982, S, 9; Plato, Alexander von, Fremde Heimat. Zur Integration von Flüchtlingen und Einheimischen in die neue Zeit, in: Niethammer, Lutz; Ders. (Hgg.), „Wir kriegen jetzt andere Zeiten. Auf der Suche nach Erfahrungen des Volkes in nachfaschistischen Ländern, Berlin, Bonn 1985, S. 172.

14 Vgl. Grosser, Thomas, Von der freiwilligen Solidar- zur verordneten Konfliktgemeinschaft. Die Integrati­on der Flüchtlinge und Vertriebenen in der deutschen Nachkriegsgesellschaft im Spiegel neuerer zeitge­schichtlicher Untersuchungen, in: Hoffmann, Dierk; Krauss, Marita; Schwartz, Michael (Hgg.), Vertriebene in Deutschland. Interdisziplinäre Ergebnisse und Forschungsperspektiven, München 2000, S. 66. Eine gute Definition des Begriffes „Flüchtlings- beziehungsweise Vertriebenenforschung” gibt der Historiker Rolf Messerschmidt: „Der oft als Flüchtlingsforschung bezeichnete Gegenstand ist keine eigenständige histo­rische oder sozialwissenschaftliche Disziplin, sondern ein Konglomerat der verschiedensten fachwissen­schaftlichen Forschungsansätze.” Messerschmidt, Rolf, Aufnahme und Integration der Vertriebenen und Flüchtlinge in Hessen 1945 - 1950. Zur Geschichte der hessischen Flüchtlingsverwaltung, Wiesbaden 1994, S. 12.

15 Vgl. Schraut, Sylvia, Flüchtlingsaufnahme in Württemberg - Baden 1945 - 1949. Amerikanische Besat­zungsziele und demokratischer Wiederaufbau im Konflikt, München 1995, S. 14f..

16 Pfeil, Elisabeth, Der Flüchtling. Gestalt einer Zeitenwende, Hamburg 1948.

17 Vgl. Pfeil, Der Flüchtling, S. 52. Ähnliche Argumentationsmuster fanden sich bereits in den, von Flüchtlingen verfassten Darstellungen der 40erund 50erJahre. Vgl. Schraut, Württemberg-Baden, S. 13ff..

18 Vgl. Waldmann, Peter, Die Eingliederung der deutschen Vertriebenen in die westdeutsche Gesellschaft, in: Becker, Josef; Stammen, Theo; Ders. (Hgg.), Vorgeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Zwischen Kapitulation und Grundgesetz, München 1979, S. 163; Grosser, Konfliktgemeinschaft, S. 66f..

19 Vgl. hierzu die, von Gertrud Krallert zusammengestellte Bibliographie in: Lemberg, Eugen; Edding, Fried­rich (Hgg.), Die Vertriebenen in Westdeutschland. Ihre Eingliederung und ihr Einfluss auf Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Geistesleben, Band 3, Kiel 1959, S. 596 - 660. Die Daten aus den Volkszählungen von 1946 und 1950, statistischen Erhebungen der Besatzungsmächte und Meinungsumfragen lieferten die, für die Aussagen nötige Grundlage. Vgl. Sywottek, Arnold, Flüchtlingsein­gliederung in Westdeutschland. Stand und Probleme der Forschung, in: APuZ 51 (1989), S. 39f..

20 Lemberg, Eugen; Edding, Friedrich (Hgg.), Die Vertriebenen in Westdeutschland. Ihre Eingliederung und ihr Einfluss auf Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Geistesleben, 3 Bände, Kiel 1959. Fast zeitgleich erschien auch die, vom Bundesvertriebenenministerium herausgegebene mehrbändige „Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa”, in der das Vertreibungsgeschehen, basierend auf hunderte Zeitzeugenberichte und Zeitdokumente, erstmals umfassend amtlich erforscht wurde. Vgl. Wiesemann, Falk, Flüchtlingspolitik und Flüchtlingsintegration in Westdeutschland, in: APuZ 23 (1985), S. 36.

21 Vgl. Plato, Alexander von, Vergangene Perspektiven. Schwerpunkte, Fragen und Probleme der Flüchtlingsforschung vor und nach der Wende, in: Hoffmann, Dierk; Krauss, Marita; Schwartz, Michael (Hgg.), Vertriebene in Deutschland. Interdisziplinäre Ergebnisse und Forschungsperspektiven, München 2000, S. 90; Schraut, Württemberg-Baden, S. 14.

22 Vgl. Herrmann, Christa, Wandel der Sozialstruktur und gesellschaftsspezifische Integrationschancen. Zur Eingliederung der weiblichen und männlichen Vertriebenen und Flüchtlinge des Zweiten Weltkrieges in das Bildungs- und Erwerbssystem Bayerns, in: Hoffmann, Dierk; Krauss, Marita; Schwartz, Michael (Hgg.), Vertriebene in Deutschland. Interdisziplinäre Ergebnisse und Forschungsperspektiven, München 2000, S. 313.

23 Vgl. Grosser, Thomas, Die Integration der Heimatvertriebenen in Württemberg - Baden. 1945 - 1961, Stuttgart 2006, S.2.

24 Das Thema Flucht und Vertreibung war in der DDR tabuisiert; die Integration der „Umsiedler” erklärte man bereits 1949 für erfolgreich abgeschlossen. Dementsprechend stellte das Schicksal der Flüchtlinge auch einen weißen Fleck in der DDR-Histographie dar. Erst nach der Wende begannen Historiker sich dieser Thematik tiefgründig anzunehmen. Vgl. hierzu unter anderem die Studien von Plato, Alexander von; Meini- cke, Wolfgang, Alte Heimat - neue Zeit. Flüchtlinge, Umgesiedelte, Vertriebene in der Sowjetischen Besat­zungszone und der DDR, Berlin 1991; Schwartz, Michael, Vertriebene und „Umsiedlerpolitik”. Integrations­konflikte in den deutschen Nachkriegs-Gesellschaften und die Assimilationsstrategien in der SBZ/DDR 1945 - 1961, München 2004.

25 Erinnert sei hier nicht nur an die, in den 50er Jahren alltäglichen Zeitungsberichte über die Lage der Flüchtlinge, sondern auch an Filme, die, wie der I960 erschienene Streifen „Nacht fiel über Gotenhafen”, das Flucht- und Vertreibungsgeschehen thematisierten.

26 Vgl. Kossert, Andreas, Kalte Heimat. Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945, Bonn 2008, S. 13

27 Vgl. Grosser, Württemberg-Baden, S. 2. Das hatte zur Folge, dass zwar noch zahlreiche Publikationen, vornehmlich der Vertriebenenverbände für ihre Mitglieder erschienen, aber kaum Schriften über die Flüchtlinge verfasst wurden. Vgl. Schraut, Würt­temberg-Baden, S.16.

28 Vgl. Sywottek, Arnold, Flüchtlingseingliederung in Westdeutschland. Stand und Probleme der Forschung, in: APuZ 51 (1989), S. 44.

29 Jolies, Hiddo M., Zur Soziologie der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge, Köln 1965.

30 Schoenberg, Hans W., Germans from the East. A study of their migration, resettlement, and subsequent group history since 1945, Den Haag 1970.

31 Hier sei zum Beispiel auf die Studie Elisabeth Pfeils, „Der Flüchtling. Gestalt einer Zeitenwende“ verwie­sen.

32 Vgl. Grosser, Konfliktgemeinschaft, S. 68ff.. Siehe hierzu die Beitrage in Lemberg, Hans; Kren, Jan; Kováč, Dušan (Hgg.), Im geteilten Europa. Tsche­chen, Slowaken und Deutsche und ihre Staaten 1948 - 1989, Essen 1998; Koschmal, Walter; Nekula, Marek; Rogali, Joachim (Hgg.), Deutsche und Tschechen. Geschichte - Kulur - Politik, 2. Aufl., München 2003 und Heumos, Peter (Hg.), Heimat und Exil. Emigration und Rückwanderung, Vertreibung und Integration in der Geschichte der Tschechoslowakei; Vorträge der Tagungen des Collegium Carolinum in Bad Wiessee vom 20. bis 22. November 1992 und 19. bis 21. November 1993, München 2001.

33 Vgl. Sywottek, Flüchtlingseingliederung, S. 44.

34 Vgl. Grosser, Württemberg-Baden, S. 2.

35 Vgl. Bauer, Flüchtlingspolitik, S. 12. verwaltungen zu sichten und zu analysieren. Sylvia Schraut weist daraufhin, dass bereits Ende der 40er Jahre von den, für die Aufnahme und Integration der Flüchtlinge zuständigen Stellen begonnen wurde, das Materi­al archivarischzu sichern. Vgl. Schraut, Württemberg-Baden, S. 15.

37 Indem sich die Zeitgeschichte langsam an die Sozial- und Alltagsgeschichte annäherte, taten sich neue Betrachtungsweisen auf. Vgl. zur Entwicklung der deutschen Zeitgeschichte Doering-Manteuffel, Anselm, Nach dem Boom. Perspektiven auf die Zeitgeschichte seit 1970, Göttingen 2008; Erker, Paul, Zeitgeschichte als Sozialgeschichte. Forschungsstand und Forschungsdefizite, in: Geschichte und Gesellschaft 19 (1993), S. 202 - 238; Hockerts, Hans Günter, Zeitgeschichte in Deutschland. Begriffe, Methoden, Themenfelder, in: Historisches Jahrbuch 113 (1993), S. 98 - 127.

38 Vgl. Schraut, Württemberg-Baden, S. 17.

39 Vgl. Ebd., S. 17; Grosser, Konfliktgemeinschaft, S. 65.

40 Hingewiesen sei hier zum Beispiel auf die, 1986 vom ZDF ausgestrahlte Dokumentation „Das deutsche Nachkriegswunder. Leid und Leistung der Vertriebenen“ und die, von der ARD im März 2011 gesendete zweiteilige Dokumentation „Fremde Heimat. Das Schicksal der Vertriebenen nach 1945“.

41 Neben der 2005 im Deutschen Historischen Museum Berlin gezeigten Wechselausstellung „Flucht, Ver­treibung, Integration“ sei hier vor allem auf die bayerische Wanderausstellung ,„In Bayern angekommen...’. Die Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen in Bayern nach 1945“ und die baden-württembergische Landesausstellung „Ihr und Wir. Die Integration der Heimatvertriebenen in Baden-Württemberg“ verwiesen.

42 Vgl. hierzu den, im Nachklang des Symposiums herausgegebenen Sammelband: Schulze, Rainer; Brelie - Lewien, Doris von der; Grebing, Helga (Hgg.), Flüchtlinge und Vertriebene in der westdeutschen Nach­kriegsgeschichte. Bilanzierung der Forschung und Perspektiven für die künftige Forschungsarbeit, Hildes­heim 1987.

43 Vgl. dazu den Forschungsbericht von: Brelie-Lewien, Doris von der, Zur Rolle der Flüchtlinge und Ver­triebenen in der westdeutschen Nachkriegsgeschichte. Ein Forschungsbericht, in: Schulze, Dies., Grebing (Hgg.), Flüchtlinge und Vertriebene, S. 24 - 45.

44 Vgl. Krauss, Marita, Integrationen. Fragen, Thesen, Perspektiven zu einer vergleichenden Vertriebenenfor- schung, in: Dies. (Hg.), Integrationen. Vertriebene in den deutschen Ländern nach 1945, Göttingen 2008, S. 14.

45 Vgl. Plato, Vergangene Perspektiven, S. 92; Grosser, Konfliktgemeinschaft, S. 66ff.; Kossert, Kalte Hei­mat, S. 13.

46 Vgl. Grosser, Württemberg-Baden, S. 4.

47 Vgl. Plato, Vergangene Perspektiven, S. 91ff.. Verwiesen sie hier unter anderem auf die kurzen, aber für die historische Einordnung des deutschen Vertrei­bungsgeschehens wichtigen Darstellungen von Nuscheler, Franz, Das Jahrhundert der Flüchtlinge, in: Schul­ze, Brelie-Lewien, Grebing (Hgg.), Flüchtlinge und Vertriebene, S. 6 - 23; Steinert, Johannes-Dieter, Das Jahrhundert der Zwangswanderungen, in: Schulze, Rainer; Rhode, Reinhard; Voss, Rainer (Hgg.), Zwischen Heimat und Zuhause. Deutsche Flüchtlinge und Vertriebene in (West-) Deutschland 1945 - 2000, Osnabrück 2001, S. 19-28 und Schlögel, Karl, Bugwelle des Krieges. Die Völkerverschiebungen im 20. Jahrhundert, in: Aust, Stefan; Burgdorff, Stephan (Hgg.), Die Flucht. Über die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten, Bonn 2005, S. 198-215.

48 Vgl. Messerschmidt, Rolf, Aufnahme und Integration der Vertriebenen und Flüchtlinge in Hessen 1945 - 1950. Zur Geschichte der hessischen Flüchtlingsverwaltung, Wiesbaden 1994, S. 14.

Siehe hierzu vor allem die Arbeiten von Klaus Bade und Johannes-Dieter Steinert: Bade, Klaus (Hg.), Frem­de im Land. Zuwanderung und Eingliederung im Raum Niedersachsen seit dem Zweiten Weltkrieg, Osna­brück 1997; Ders, Neue Heimat im Westen. Vertriebene, Flüchtlinge, Aussiedler, Münster 1990; Ders., Sozi­alhistorische Migrationsforschung, Göttingen 2004; Steinert, Johannes-Dieter, Die große Flucht und die Jahre danach. Flüchtlinge und Vertriebene in den vier Besatzungszonen, in: Volkmann, Hans - Erich (Hg.), Ende des Dritten Reiches - Ende des Zweiten Weltkrieges. Eine perspektivische Rückschau, München 1995, S. 557 - 579.

49 So stellte Paul Erker in seiner Studie heraus, das es in Folge der Vertreibung und Flüchtlingsintegration zur Umwälzung der alten dörflichen Strukturen kam. Vgl. Erker, Paul, Revolution des Dorfes?. Ländliche Be­völkerung zwischen Flüchtlingszustrom und landwirtschaftlichem Strukturwandel, in: Broszat, Martin; Hen­ke, Klaus - Dietmar; Woher, Hans (Hgg.), Von Stalingrad zur Währungsreform. Zur Sozialgeschichte des Umbruchs in Deutschland, München 1990, S. 367 - 425.

50 Vgl. Schulze, Rainer, Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Erinnerung. Einführung, in: Ders.; Rhode, Reinhard; Voss, Rainer (Hgg.), Zwischen Heimat und Zuhause. Deutsche Flüchtlinge und Vertriebene in (West-) Deutschland 1945 - 2000, Osnabrück 2001, S. 8; Plato, Vergangene Perspektiven, S. 98.

51 Vgl. unter anderem Niethammer, Lutz; Plato, Alexander von (Hgg.), Wir kriegen jetzt andere Zeiten. Auf der Suche nach Erfahrungen des Volkes in nachfaschistischen Ländern, Berlin 1995.

52 Siehe hierzu vor allem die Studien von Krauss, Marita, Krauss, Marita, Die Integration Vertriebener am Beispiel Bayerns. Konflikte und Erfolge, in: Hoffmann, Dierk; Schwartz, Michael (Hgg.), Geglückte Integra­tion?. Spezifika und Vergleichbarkeiten der Vertriebenen-Eingliederung in der SBZ / DDR, München 1999, S. 47 - 56; Dies., Das „Wir” und das „Ihr”. Ausgrenzung, Abgrenzung, Identitätsstiftung bei Einheimischen und Flüchtlingen nach 1945, in: Hoffmann, Dierk; Krauss, Marita; Schwartz, Michael (Hgg.), Vertriebene in Deutschland. Interdisziplinäre Ergebnisse und Forschungsperspektiven, München 2000, S. 27 - 39; Dies., Die Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen in Bayern in vergleichender Perspektive, in: Dies. (Hg.), Integrationen. Vertriebene in den deutschen Ländern nach 1945, Göttingen 2008, S. 70 - 92.

53 Vgl. beispielsweise Lehmann, Albrecht, Im Fremden ungewollt zuhause. Flüchtlinge und Vertriebene in Westdeutschland 1945 - I960, München 1991.

54 Vgl. Wiesemann, Flüchtlingspolitik, S. 37; Messerschmidt, Hessen, S. 13; Schraut, Württemberg-Baden, S. 4.

55 Vgl. Kossert, Kalte Heimat, S. 13

56 Ebd., S. 14. Vgl. femerMesserschmidt, Hessen, S. 12.

57 Siehe hierzu den Aufsatz von Lüttinger, Paul, Der Mythos der schnellen Integration. Eine empirische Un­tersuchung zur Integration der Vertriebenen und Flüchtlinge in die Bundesrepublik Deutschland bis 1971, in: Zeitschrift für Soziologie 15 (1986) 1, S. 20 - 36.

58 Vgl. Wiesemann, Flüchtlingspolitik, S. 36f..

59 Vgl. Plato, Vergangene Perspektiven, S. 91.

60 Vgl. hierzu die Studie von Grosser, Assimilationskonzept.

61 Für Bayern siehe hierzu Bauer, Flüchtlingspolitik; Enders, Ulrich, Die Bodenreform in der amerikanischen Besatzungszone 1945 - 1949 unter besonderer Berücksichtigung Bayerns, Ostfildern 1982; Erker, Paul, Vom Heimatvertriebenen zum Neubürger. Sozialgeschichte der Flüchtlinge in einer agrarischen Region Mittel­frankens 1945 - 1955, Stuttgart 1988; Prinz, Friedrich, Die Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen in Bayern. Versuch einer Bilanz nach 55 Jahren, Augsburg 2000; Ders. (Hg.), Integration und Neubeginn. Do­kumentation über die Leistung des Freistaates Bayerns und des Bundes zur Eingliederung der Wirtschaftsbe­triebe der Vertriebenen und Flüchtlinge und deren Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes, 2 Bände, München 1984.

62 Vgl. Wiesemann, Flüchtlingspolitik, S. 36. Marita Krauss weist in ihrer 2008 erschienen Schrift „Integrationen“ daraufhin, dass die Nachkriegsjahre gut erforscht seien und der Fokus daher jetzt auf einen größeren Untersuchungszeitraum gerichtet werden müsse. Zudem plädiert sie dafür, die Vorgeschichte der Flüchtlinge in deren Heimat mit in die Betrachtungen ein­fließen zu lassen und so das Thema auf europäische Ebene zu heben. Vgl. Krauss, Integrationen, S. 14f..

63 Vgl. Grosser, Württemberg-Baden, S. 5.

64 Erste Ansätze dazu finden sich bei Schoenberg, Germans, S. 41 - 45.

65 Vgl. Schraut, Sylvia, Zwischen Assimilationsdiktat und Fürsorgeverpflichtung. Die amerikanische Besat­zungsmacht und die Flüchtlinge, in: Beer, Mathias (Hg.), Zur Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen im deutschen Südwesten nach 1945. Ergebnisse der Tagung vom 11. und 12. November 1993 in Tübingen, Sigmaringen 1994, S. 77 - 93; Dies., „Make the Germans do it”. Die Flüchtlingsaufnahme in der Amerikani­schen Besatzungszone, in: Dies.; Grosser, Thomas (Hgg.), Die Flüchtlingsaufnahme in der deutschen Nach­kriegsgesellschaft, Mannheim 1996, S. 119 - 140; Dies., „Make the Germans Do It' !”. The Refugee Problem in the American Zone of Post-war Germany, in: The Journal of Communist Studies and Transistion Politics 16(2000), S. 115- 124.

66 Schraut, Württemberg-Baden.

67 Messerschmidt, Hessen.

68 Bauer, Flüchtlingspolitik.

69 Vgl. Grosser, Thomas, Integrationshilfe vor Ort. Die Flüchtlingspolitik der amerikanischen Besatzungs­macht und ihre Auswirkungen in einem nordbadischen Landkreis, in: Schraut, Sylvia; Ders., (Hgg.), Die Flüchtlingsaufnahme in der deutschen Nachkriegsgesellschaft, Mannheim 1996, S. 283.

70 Vgl. Zayas, Alfred M. de, Die Anglo - Amerikaner und die Vertreibung der Deutschen. Vorgeschichte, Verlauf, Folgen, München 1980, S. 104.

71 Vgl. Schraut, Sylvia, „Make the Germans do it”. Die Flüchtlingsaufnahme in der Amerikanischen Besat­zungszone, in: Dies.; Grosser, Thomas (Hgg.), Die Flüchtlingsaufnahme in der deutschen Nachkriegsgesell­schaft, Mannheim 1996, S. 120.

72 Vgl. Henke, Klaus-Dietmar, Der Weg nach Potsdam. Die Alliierten und die Vertreibung, in: Benz, Wolf­gang (Hg.), Die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten. Ursachen, Ereignisse, Folgen, 4. Aufl., Frankfurt am Main 1997, S. 66. Vgl. hierzu auch die, vom Committee on Post-War Programs in Fußnote 77, S. 15 dieser Arbeit genannten Gründe. Als Ursache jener Unruhe auslösenden Minderheitenkonflikte betrachteten die Alliierten vor allem das Ver­halten der „Volksdeutschen“ im Zusammenhang mit der Politik Hitlers. Man sah in ihnen eine „Fünfte Ko­lonne“, bei deren weiteren Verbleib in dem jeweiligen Gebiet ein dauerhafter Frieden undenkbar wäre. Aus diesem Grund musste der Wohnsitz der deutschen Minderheiten an die künftigen Grenzziehungen angepasst werden. Vgl. Messerschmidt, Hessen, S. 44.

73 Memorandum by Mr. Harry L. Hopkins, Special Assistant to President Roosevelt, in: United States De­partment of State (Hg.), Foreign Relations of the United States diplomatic papers 1943. The British Com­monwealth, Eastern Europe, the Far East (=FRUS, Bd. 3), Washington 1963, S. 15. Anhand der Äußerung des amerikanischen Präsidenten lässt sich erkennen, dass Minderheiten in jener Zeit als ein Störfaktor nationaler Einigungsprozesse galten und ihre Umsiedlung daher in der Bevölkerungspoli­tik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein akzeptiertes Mittel zur Lösung von Nationalitätenkonflikten darstellte. Durch die ethnische Entmischung eines Gebietes erhofften sich die Politiker eine dauerhafte Be­friedung einer Region. Als Musterbeispiel für ein derartiges Unterfangen galt der, auch von Roosevelt ange­führte Bevölkerungsaustausch zwischen der Türkei und Griechenland nach dem Ersten Weltkrieg. Basierend auf dem 1923 geschlossenen Vertrag von Lausanne und unter der Aufsicht des Völkerbundes, mussten 1,5 Millionen Griechen, die seit Jahrhunderten in Kleinasien ansässig waren ihre Heimat verlassen, während im Gegenzug 400000 Türken aus Griechenland ausgewiesen wurden. Vgl. Steinert, Das Jahrhundert der Ver­treibungen, S. 19f.; Kuhn, Ekkehard, Nicht Rache, nicht Vergeltung. Die deutschen Vertriebenen, München, Wien 1987, S. 102ff.; Schraut, westliche Besatzungsmächte, S. 34. Zu den Beweggründen der USA im Hinblick auf Deutschland siehe Zayas, Anglo - Amerikaner, S. 25 - 39.

74 Vgl. Schraut, Württemberg-Baden, S. 35.

75 Vgl. Schraut, Sylvia, Zwischen Assimilationsdiktat und Fürsorgeverpflichtung. Die amerikanische Besat­zungsmacht und die Flüchtlinge, in: Beer, Mathias (Hg.), Zur Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen im deutschen Südwesten nach 1945. Ergebnisse der Tagung vom 11. und 12. November 1993 in Tübingen, Sigmaringen 1994, S. 80.

76 Zur Arbeit der EAC Vgl. Kowalski, Hans-Günter, Die „European Advisory Commission“ als Instrument alliierter Deutschlandplanung 1943 - 1945, in: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 19 (1971) 3, S. 263 - 291.

77 Memorandum by the Committee on Post-War Programs PWC-149c. The Treatment of Germany; Policy Recommendations, in: United States Department of State (Hg.), Foreign Relations of the United States dip­lomatic papers 1944. General (FRUS, Band 1), Washington 1966, S. 302. Die politischen Beweggründe für diese Entscheidung lieferte das Folgememorandum von 5. August 1944: „A problem closely related to that of establishment of equitable frontiers is presented by the presence of considerable German minorities in the various states of Eastern Europe. [..., C.L.] These German minorities became the advance guard of National Socialist penetration, and the states which they helped to deliver to Hitler have a well-founded grievance against them. Their transfer to Germany would probably contribute to the tranquility of the countries concerned. Hitler himself has set an example by numerous forced migrations of peoples of this region of Europe.” Memorandum by the Committee on Post-War Programs PWC-141b, in: United States Department of State (Hg.), Foreign Relations of the United States diplomatic papers 1944. General (FRUS, Band 1), Washington 1966, S.310.

78 Vgl. Schraut, Flüchtlingsaufnahme, S. 120.

79 Vgl. Dies., Württemberg-Baden, S. 35. Eine, in wesentlichen Punkten mit dieser Erklärung übereinstimmende Empfehlung gab kurze Zeit später auch das, aus Vertretern des amerikanischen Roten Kreuzes, des State and War Departments und der Forei- gen Economic Administration bestehende Special Committee on Migration and Resettlement gemeinsam mit dem Interdivisional Committee of Germany des Militärs ab. In ihrem, am 28. Juni 1944 zum Thema „Policy with respect to displaced Germans nationals within outside Germany” abgefassten Memorandum bestätigten sie die Auffassung, dass Deutschland so schnell wie möglich die ostdeutschen Umsiedler aufnehmen sollte und formulierten dabei die, für den Erfolg jenes Umsiedlungsvorhabens unabdingbare Maßgabe noch deutli­cher als das britisch-amerikanische Gremium im Mai: „Every effort should be made to control precipitate mass movements of Germans into Germany on the basis of the capacity of Germany to absorb these returning groups and the degree of pressure exerted by the population expelling them.” Views of the Special Commit­tee on Migration and Resettlement and the Interdivisional Committee of Germany vom 28.

Ende der Leseprobe aus 62 Seiten

Details

Titel
Die Flüchtlingspolitik der amerikanischen Besatzungsmacht und ihre Umsetzung und Wirkung im Bayern der Nachkriegszeit
Hochschule
Technische Universität Chemnitz  (Institut für Europäische Geschichte)
Note
1,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
62
Katalognummer
V175317
ISBN (eBook)
9783640962761
ISBN (Buch)
9783640962860
Dateigröße
908 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
flüchtlingspolitik, besatzungsmacht, umsetzung, wirkung, bayern, nachkriegszeit
Arbeit zitieren
Christian Lieberwirth (Autor), 2011, Die Flüchtlingspolitik der amerikanischen Besatzungsmacht und ihre Umsetzung und Wirkung im Bayern der Nachkriegszeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175317

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