Die Theorie der multiplen Intelligenzen in der Lektürearbeit als Alternative zur Differenzierung nach Schwierigkeitsgrad


Examensarbeit, 2010
33 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Modulbezug
1.3 Bezug zu den Ausbildungsstandards
1.4 Leitfragen
1.5 Lehrplanbezug
1.6 Bezug zu den Bildungsstandards

2 Unterrichtspraxis
2.1 Die Klasse und ihre Lernvorraussetzungen
2.2 Skizzierung der Unterrichtseinheit
2.3 Methodisch-didaktische Überlegungen
2.3.1 Multiple Intelligenzen
2.3.2 Thematischer Rahmen: Short Story
2.4 Ausgewählte Aspekte des Unterrichtsgeschehens
2.4.1 Darstellung und Reflexion: Einführung in die Einheit "What are you good at?".
2.4.2 Darstellung und Reflexion: Die Arbeit in den Gruppen (Stunde I).

3 Evaluation
3.1 Verfahren
3.2 Auswertung
3.2.1 Ergebnisse der Gruppenarbeit
3.2.2 Auswertung der Zielscheiben
3.3 Beantwortung der Leitfragen

4 Schlussbetrachtung und Ausblick

5 Verzeichnis der Tabellen und Grafiken

6 Quellen

7 Anhang
7.1 Einstufungstest
7.2 Ausgewählte Aufgabenstellungen der MI-Gruppen

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Cartoon "Testing"[1]

Die in dem Cartoon angedeutete Problematik lässt sich vorzüglich auf die durch heterogene Lerngruppen entstehenden Herausforderungen übertragen. So steht der Verschiedenartigkeit der Lernenden der beständige Wille der Lehrenden nach gleichen und somit vermeintlich gerechten Anforderungen gegenüber. Bleibt man bei der Abbildung, ist schnell zu erkennen, dass die gestellte Aufgabe nur dem Affen gut gelingen wird und somit auch nur er eine gute Leistung erzielen kann. Auf Schule bezogen lässt sich hier eine weitere Analogie ziehen: So wird auch dort nur ein begrenztes Spektrum an Fähigkeiten angestrebt und zur Bewertung herangezogen. Es handelt sich hierbei mehrheitlich um die Leistungen, zu deren Bewältigung man im Allgemeinen über ein Mindestmaß an Intelligenz verfügen muss. Ähnlich wie der Affe können auch hier nur diejenigen Schülerinnen und Schüler[2] Erfolge erzielen, deren Begabungen mit dem Intelligenzkonzept der Lehrenden und Prüfenden übereinstimmt. Welche Qualifikation beinhaltet also dieser allgegenwärtige Begriff 'Intelligenz'?

Neben der Untersuchung von Schulaufgaben oder Klassenarbeiten bietet sich zur Beantwortung dieser Frage auch eine genauere Betrachtung der gängigen Intelligenztests an: So werden im Hamburg-Wechsler-Intelligenztest für Erwachsene (HAWIE) oder im Intelligenz-Struktur-Test (IST) primär sprachliche, logisch-mathematische und räumliche Fähigkeiten abgefragt, die Ergebnisse in Punkteskalen umgerechnet, woraus man schließlich einen schließlich einen Wert erhält, der die Testpersonen beispielsweise für hochbegabt, durchschnittlich oder unterdurchschnittlich intelligent erklärt. Es sind daher diese drei Bereiche, welche in unserer Kultur den Begriff Intelligenz mit Inhalt versehen und als maßgebliche Bewertungskriterien in Schule, Studium und Beruf bezeichnet werden können. Um gut in der Schule, viel versprechend an der Universität und erfolgreich im Beruf sein zu können, muss man sich daher entweder als sprachlich herausragend, als räumlich oder logisch begabt erweisen.[3] Jener in der Pädagogik lange vorherrschende "bornierte Intelligenzabsolutismus", muss sich zunehmend mit dem Vorwurf konfrontiert sehen, mit der allmählich sämtliche Lebensbereiche erfassenden Pluralisierung nicht Schritt halten zu können.[4]

Besonderer Verdienste hat sich auf dem Bereich der Pluralisierung des Intelligenzbegriffs ein Professor für Erziehungswissenschaften und Intelligenz- und Kognitionsforscher verdient gemacht: Howard Gardner. Er kritisiert: " Now intelligence seemed quantifiable. You could measure someone's actual or potential height, and now, it seemed, you could also measure someone's actual or potential intelligence. We had one dimension of mental ability along which we could array everyone (...) The whole concept has to be challenged; in fact, it has to be replaced."[5] Da die übliche Konzeption von Intelligenz somit zu eng formuliert sei und der Realität nicht standhalten könne,[6] definiert er Intelligenz zwar ebenfalls als "...ein Sortiment von Fähigkeiten (...), die es ihrem Inhaber ermöglichen, echte Probleme und Schwierigkeiten zu lösen und wenn nötig brauchbare Methoden oder Vorrichtungen zu erfinden und die Fähigkeit, Probleme zu entdecken oder zu schaffen, um die Basis für neues Wissen zu ermöglichen.", unterscheidet aber nicht in drei Intelligenzbereiche sondern in acht. Jene acht verschiedenen Intelligenzen trage jeder Mensch in verschieden starker Ausprägung in sich. Aus der individuellen Ausprägung der verschiedenen Intelligenzen ergibt sich laut Gardner das jeweilige Intelligenzprofil.[7] Hierbei ist zwischen der intrapersonalen, der interpersonalen, der linguistischen, der musikalischen, der körperlich-kinästhetischen, der visuell-räumlichen, der logisch-mathematischen und der erst später hinzugefügten naturalistischen[8] Intelligenz zu unterscheiden.

Es kann in dieser Arbeit nicht genauer auf die neurobiologischen und psychologischen Hintergründe der multiplen Intelligenzen eingegangen werden. Genauso wenig soll hier die nicht wenig geäußerte Kritik an Gardners Theorien zu den multiplen Intelligenzen behandelt werden. Ich habe ferner weder den Anspruch, sein Konzept zu widerlegen noch wissenschaftlich zu bestätigen. Für mich bietet der Gedanke, dass jeder Mensch über verschiedene Intelligenzen[9] verfügt und jene Stärken sich eben nicht auf die drei üblichen Bereiche - die logisch-mathematische, die räumliche und die sprachliche Intelligenz - beschränken allerdings eine reizvolle Möglichkeit, meinen Unterricht zu differenzieren und ihn somit eher in Einklang mit den verschiedene Vorraussetzungen der Lernenden zu bringen. Denn das ist die eigentliche Herausforderung, mit der ich mich und sämtliche anderen von den Schulreformen berührten Kolleginen und Kollegen momentan konfrontiert sehe: Lerngruppen werden immer vielfältiger bezüglich Aspekten wie dem sozialen Hintergrund, dem intellektuellem Leistungsvermögen, der muttersprachlichen Fertigkeiten oder sozialen Fähigkeiten im Umgang mit anderen Schülern.[10]

Die vorliegende Hausarbeit stellt sich genau dieser Herausforderung und wurde hierbei von folgenden Schwierigkeiten inspiriert, welche sich in meiner nur kurzen Berufserfahrung bereits unentwegt ergaben:

Wie kann ich den verschieden stark ausgeprägten und unterschiedlich verteilten Begabungen meiner Schüler gerecht werden? Gibt es befriedigende Alternativen zur zur Unterteilung meiner Arbeitsbögen in leichte und schwierige Aufgaben, der Versorgung mit viel und wenig Hilfestellung oder der Bereitstellung vieler, einiger oder gar keiner Beispiele? Wie kann ich den sprachlich weniger begabten Schülern zu Erfolgserlebnissen verhelfen? Wie kann ich die sich unweigerliche ergebende Aufteilung der Klasse und "Gute" und "Schlechte" abmildern?

Ich erhoffe mir, indem ich den Pfad der konventionellen Differenzierung verlasse und mich an einem nach den multiplen Intelligenzen ausgerichteten Unterricht versuche, Antworten auf diese Fragen zu finden. Abzugrenzen ist die durchzuführende Einheit vom Begriff des mehrdimensionalen Lernen, der die Einbeziehung verschiedener Sinne beinhaltet. Es soll hier nicht um eine Verbesserung der Motivation und Lernerfolge durch abwechslungsreiche Benutzung verschiedener Lernkanäle gehen[11], sondern sollen auf die Begabungen der einzelnen Schüler zugeschnittenen Aufgabentypen auf ihre Tauglichkeit zur Motivationssteigerung und Differenzierung untersucht werden.

Konkret bedeutet dies, dass die Schüler zunächst einen Einstufungsfragebogen ausfüllen, anhand dessen ich sie einem Intelligenz-Typ zuordnen kann. Dann werde ich mithilfe einer Short Story einen gemeinsamen thematischen Rahmen aufspannen und die Schüler nach der Lektüre und einer kurzen Leseverständniseinheit in ihren Intelligenzgruppen an auf sie zugeschnittenen Aufgaben bearbeiten lassen. Abgeschlossen wird die Unterrichtseinheit mit Kurzpräsentationen der einzelnen Gruppen und einer Feedback-Stunde.

1.2 Modulbezug

Das von Herrn Ekkehard Sprenger angebotene Pflichtmodul "Englischunterricht als Sprachunterricht / Ziele des Englischunterrichts / Individuelle Förderung im Englischunterricht für die Klassenstufen 5 - 10"[12] aus dem Block A motivierte mich zu dieser Arbeit. Wir haben uns in diesem Modul unter anderem intensiv mit dem MI-Konzept auseinandergesetzt. Hierzu beschäftigten wir uns einerseits mit theoretischen Aspekten, bekamen aber auch die Gelegenheit, uns an der Umsetzung des MI-Konzepts[13] in die Realität zu versuchen. Die erstaunlich schnell umzusetzenden Ideen und der Ansatz, 'anders' zu differenzieren bewog mich, dieses Thema zu wählen.

1.3 Bezug zu den Ausbildungsstandards

Im Zusammenhang mit der Intention meiner Hausarbeit sind folgende allgemeinen Ausbildungsstandards von besonderem Belang:

"Die Lehrkraft i. V. gestaltet Unterricht entsprechend den Aspekten der Lernkompetenz (Sach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz) bzw. entsprechend den Vorgaben der Lernfelder (Arbeits- und Geschäftsprozesse) in der beruflichen Bildung." (Standard 4)

"Die Lehrkraft i. V. fördert die Selbstständigkeit der Lernenden durch eine Vielfalt schüleraktivierender Unterrichtsformen, insbesondere durch Vermittlung von Lern- und Arbeitsstrategien." (Standard 5)

Insbesondere die folgenden Standards sollen sich wiederfinden, ist die Verschiedenartigkeit der Schüler schließlich die Triebfeder der Hausarbeit.

"Die Lehrkraft i. V. berücksichtigt unterschiedliche Voraussetzungen und Kompetenzen der Lernenden." (Standard 7)

"Die Lehrkraft i. V. dokumentiert die Kompetenzentwicklung der Lernenden mit unterschiedlichen Verfahren." (Standard 8)[14]

Aus den fachspezifischen Ausbildungsstandards ist folgende Passage besonders hervorzuheben, wird die Vielfalt des methodischen Repertoires und die Orientierung an Schülern und Themen im Rahmen der zu behandelnden Unterrichtseinheit explizit anvisiert:

Unter dem Aspekt Unterrichtsgestaltung:

"Die Lehrkraft i.A. ... verfügt dabei über fundierte didaktische Kenntnisse, umfangreiches methodisches Repertoire, ausgeprägtes Reflexionsbewusstsein und die Fertigkeit englischsprachigen Unterricht schüler- und themenorientiert zu gestalten." (Standard 3)[15]

Neben jenen allgemeinen und fachspezifischen Standards sollen auch weitere Ausbildungsstandards durch meine Arbeit berührt werden, deren Erwähnung und Erläuterung an dieser Stelle allerdings den Rahmen sprengen würden und daher nicht ausdrücklich behandelt werden.

1.4 Leitfragen

Im folgenden formuliere ich eine Leitfrage, welche den Rahmen der durchzuführenden Unterrichtseinheit gibt und nach Beendigung der Einheit mithilfe von Evaluation von Seiten der Schüler und Reflektion meinerseits beantwortet werden soll.

Leitfrage 1: Inwieweit eignen sich im Rahmen einer Lektürearbeit nach der Theorie der multiplen Intelligenzen verfasste Arbeitsaufträge zur Steigerung der Lernmotivation?

Leitfrage 2: Können nach multiplen Intelligenzen aufgefächerte Aufgaben eine taugliche Alternative zur Differenzierung nach Schwierigkeitsgrad, Umfang oder Hilfestellung darstellen?

1.5 Lehrplanbezug

Der Lehrplan Englisch (Sek I) unterscheidet zwischen den Grundfertigkeiten Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben. Um jene zu vermitteln, sieht er unter anderem differenzierte Lernhilfen und differenzierende Arbeitsformen vor.[16] In meiner Unterrichtseinheit werden diese Grundfertigkeiten geübt, indem die Schüler sowohl in den Gruppenarbeitsphasen als auch in der Stillarbeit Englisch lesen, sprechen und schreiben sollen. Überdies wird an der Sach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz gearbeitet, indem im Laufe der Lektürearbeit die Sachkompetenz durch die Erweiterung des Wortschatzes[17] und der Übung des Leseverstehens erweitert. Eine Weiterentwicklung der Methodenkompetenz soll durch die verschiedenen Sozialformen, in welchen gearbeitet wird, erreicht werden, während sowohl die Selbst- als auch die Sozialkompetenz durch die kooperativen Elemente und die vor der Klassengemeinschaft zu präsentierenden Ergebnisse abgedeckt werden sollen.[18]

1.6 Bezug zu den Bildungsstandards

Im Rahmen meiner Unterrichtseinheit werden von den in den Bildungsstandards Englisch[19] genannten kommunikativen Fähigkeiten insbesondere die Bereiche

"Leseverstehen

Sprechen

an Gesprächen teilnehmen

zusammenhängendes Sprechen

Schreiben"[20]

geübt.

So wird der Bereich Leseverstehen durch die Lektüre der Short Story und die Bereiche Sprechen und Schreiben durch die mündliche und schriftliche Bearbeitung der Arbeitsaufträge berücksichtigt.

Im Bereich der methodischen Kompetenzen werden vor allem die Bereiche

"Textrezeption (Leseverstehen und Hörverstehen)

Interaktion

Textproduktion (Sprechen und Schreiben)

Präsentation und Mediennutzung"[21]

miteinbezogen.

Wie oben bereits erwähnt, findet der Bereich Textrezeption und Textproduktion durch die Lektürearbeit statt, der Stichpunkt Interaktion spiegelt sich in den kooperativen Elementen und durch die abschließenden kleinen darstellenden Komponenten wird die Unterrichtseinheit auch dem Punkt der Präsentation gerecht.

2 Unterrichtspraxis

2.1 Die Klasse und ihre Lernvorraussetzungen

Die 6c ist eine fröhliche, motivierte und disziplinierte Klasse, in ein gutes Arbeitsklima herrscht. Als ich die Klasse im September 2009 übernommen habe, stellte sich die Heterogenität als hauptsächliche Herausforderung dar. Diese Heterogenität war anfangs hauptsächlich mit dem stark auseinandergehendem Vorwissen der Schüler zu begründen: Einige Schüler haben in der Grundschule schon viel Englisch gelernt, andere haben mehrheitlich gesungen oder gemalt. Nach einem Jahr ist die Heterogenität nun eher durch verschieden stark ausgeprägtes Auffassungsvermögen und Lerntempo gekennzeichnet, weswegen sich die Vielfalt des Leistungsvermögens noch immer als größte Aufgabe präsentiert.

Es gibt einige besonders leistungsstarke Schüler (Hanna, Philipp, Leefke und Milena), die das Unterrichtsgespräch mit wertvollen Beiträgen entscheidend voranbringen. Sehr viel mehr Zeit und Erklärungen brauchen etwa Alexander, Melina, Malte, Silvio und Pascal.

2.2 Skizzierung der Unterrichtseinheit

Die durchzuführende Unterrichtseinheit besteht aus zehn Stunden, welche an dieser Stelle nicht detailliert dargestellt werden können, sondern nur in tabellarischer Form bezüglich Stundenthema, Anliegen der Stunde, Sozialformen und benutzten Medien präsentiert werden sollen. Ausgewählte Aspekte werden in 2.4 detaillierter beleuchtet.

Zur Erläuterung der Übersicht ist folgende Kategorisierung vorzunehmen: Während sich nur die erste Stunde explizit mit den multiplenn Intelligenzen befasst, drehen sich die folgenden Stunden um die Kurzgeschichte "Tom's adventures in Catland". Die verschiedenartige Verteilung von Intelligenzen wird eingeführt, indem sich die Schüler mithilfe von grafischen Darstellungen bezüglich ihrer Talente selbst einschätzen und die Streuung der Begabungen so vor Augen geführt bekommen. Nach diesem visualisierenden Einstieg wird eine Einstufung mithilfe eines Multiple-Choice-Fragebogens vorgenommen. Hierauf folgend setzt sich die Unterrichtseinheit mit der Lektüre der Geschichte fort. Zur Absicherung des Verständnis' folgt eine kurze nach Schwierigkeitsgrad differenzierte Leseverstehens-Phase. Im folgenden wird in nach Intelligenz-Typen zusammengesetzten Gruppen an von mir erstellten, auf die Intelligenzen zugeschnittenen Aufgaben gearbeitet. Die Gruppenarbeitsphase endet mit einer Präsentation der Gruppenarbeitsergebnisse.

Abgeschlossen wird die Unterrichtseinheit mit der Evaluation von Seiten der Schüler in Gestalt der Zielscheiben-Methode. Hierzu werden die Schüler anonym zwei Zielscheiben ausfüllen und bekommen darüber hinaus Gelegenheit, mir ihre Meinung, Kritik, o.Ä. schriftlich zu kommunizieren.

[...]


[1] http://theteachershub.com/wp-content/uploads/2010/09/Testing_Cartoon.jpg, aufgerufen am 08.10.2010.

[2] Die männliche Form wird im Folgenden für beide Geschlechter gleichwertig verwendet.

[3] Puchta, Herbert und Rinvolucri: Multiple Intelligences in EFL. Esslingen, 2007. S. 7.

[4] Aissen-Crewitt, Meike: "Prolog zur multiplen Intelligenz: Pluralität der Vernunft - Zu Wolfgang Welschs Konzept der pluralen und transversalen Vernunft", in: Multiple Intelligenzen. Aissen-Crewitt, Meike (Hrsg.). Potsdam 1998. S. 12.

[5] Levitin, David J.: Foundations of Cognitive Psychology: Core Readings. Cambridge 2002. S. 753f.

[6] Rost, Detlef H.: "Multiple Intelligenzen, multiple Irritationen", in: Zeitschrift für pädagogische Psychologie, 22 (2), 2008, S. 97.

[7] Venhoda, Simone und Ejury, Daniela: "Multiple Intelligenzen - eine individuelle Fördermöglichkeit?", in: Erziehung und Unterricht. März/April 3-4/01. S. 414.

[8] Rost, S. 98.

[9] Der Begriff Intelligenz ist im Deutschen anders konnotiert als im Englischen: Während das englische Wort intelligence sich auch mit Begabung oder Klugheit übersetzen lässt, steht die deutsche Vokabel Intelligenz im engen Zusammenhang mit dem messbaren Intelligenzquotient und lässt sich nicht synonym zu Begabung oder Talent benutzen. Trotz dieser begrifflichen Inkongruenz werde ich im Rahmen dieser Hausarbeit mit Verweis auf die ähnlich verfahrende deutschsprachige Fachliteratur auf den Begriff Intelligenz zurückgreifen.

[10] Haß, Frank (Hrsg.): Fachdidaktik Englisch. Tradition - Innovation - Praxis. Stuttgart, 2006. S. 249f.

[11] Bach, Gerhard und Timm, Johannes-Peter: "Handlungsorientierung als Ziel und Methode", in: Englischunterricht. Grundlagen und Methoden einer handlungsorientierten Unterrichtspraxis. Bach, Gerhard und Timm, Johannes-Peter (Hrsg.). Tübingen 2009. S. 16.

[12] Es handelt sich hierbei um das RS-ENG-A-2-Modul: Englischunterricht als Sprachunterricht / Ziele des Englischunterrichts / Individuelle Förderung im Englischunterricht für die Klassenstufen 5 - 10 vom 03.03./21.04./16.06.2010

[13] MI-Konzept benutze ich abkürzend für das Konzept der multiplen Intelligenzen.

[14] Informationen zum Vorbereitungsdienst für Lehrkräfte in Ausbildung (Schleswig-Holstein). Oktober 2009. S. 14.

[15] Standards Ausbildung Englisch (http://faecher.lernnetz.de/index.php?hv=101&uv=308&link=308&action=baum#top05 Stand: 09.08.210); Die Ausführungen beziehen sich zwar auf L.i.A.s, dennoch nehme ich an, dass sie auch für mich als L.i.V. gelten.

[16] Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein. Lehrplan für die Sekundarstufe I der weiterführenden allgemeinbildenden Schulen Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Gesamtschule für Englisch. Kiel, 1997. S. 18.

[17] Die Erweiterung des Wortschatzes wird hier zwar mit aufgeführt, ist allerdings keine explizite Wortschatzarbeit vorgesehen. Vielmehr werden die Schüler zum Verständnis der Lektüre und der Arbeitsbögen mit einigen neuen Vokabeln konfrontiert, welche sie sich mithilfe der in der Lektüre angegebenen Hilfen und einer von mir angefertigten vocabulary list erschließen sollen.

[18] Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein. Lehrplan für die Sekundarstufe I der weiterführenden allgemeinbildenden Schulen Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Gesamtschule für Englisch. Kiel, 1997. S. 18-22.

[19] Beschlüsse der Kultusministerkonferenz. Bildungsstandards für die erste Fremdsprache (Englisch/Französisch) für den Mittleren Schulabschluss. Beschluss vom 4.12.2003.

[20] Bildungsstandards Englisch, S. 8.

[21] Bildungsstandards Englisch, S. 8.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Die Theorie der multiplen Intelligenzen in der Lektürearbeit als Alternative zur Differenzierung nach Schwierigkeitsgrad
Hochschule
Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein
Note
1,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
33
Katalognummer
V175582
ISBN (eBook)
9783640967407
ISBN (Buch)
9783640967261
Dateigröße
1017 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
theorie, intelligenzen, lektürearbeit, alternative, differenzierung, schwierigkeitsgrad
Arbeit zitieren
Hanna Heller (Autor), 2010, Die Theorie der multiplen Intelligenzen in der Lektürearbeit als Alternative zur Differenzierung nach Schwierigkeitsgrad, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175582

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Die Theorie der multiplen Intelligenzen in der Lektürearbeit als Alternative zur Differenzierung nach Schwierigkeitsgrad


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden