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Das Internet als Vertriebskanal für den Direktverkauf

Fakten, Konsquenzen und Beispiele

Title: Das Internet als Vertriebskanal für den Direktverkauf

Term Paper , 2011 , 22 Pages , Grade: 1,00

Autor:in: Tobias. Stecher (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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1. Einleitung
Mehr als 2,2 Milliarden Menschen werden 2013 weltweit das Internet nutzen, so eine von Forrester Research im Jahre 2009 veröffentlichte Studie. Demzufolge wird ausge-hend von einer Weltbevölkerung von etwa 6,8 Milliarden Menschen jeder Dritte online surfen. Diese Prognose wird auch von der Aussage des Generalsekretärs der Internatio-nalen Fernmeldeunion Hamadoun Touré untermauert, der von einer derzeitigen Nutzer-anzahl von etwa 2 Milliarden ausgeht.
Von diesen Zahlen lässt sich eine wachsende Akzeptanz des Internets und immer stärker werdende Etablierung in weiten Teilen der Weltbevölkerung ableiten. Neben einer ver-mehrten Nutzung als Kommunikationsmedium in Form von Social-Networking, ver-wenden auch immer mehr Menschen das Internet als Informationsmedium. Dabei ist für potentielle Kunden die Internetpräsenz von Herstellern eine beliebte Adresse, sich vor dem Kauf über Produkte zu informieren. Diese erste Kontaktaufnahme des Kunden wird von immer mehr Herstellern genutzt, um Produkte bspw. über einen Online-Shop direkt an den Kunden zu vertreiben.
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit einer solchen Entscheidung, das Internet als Ver-triebskanal für den Direktverkauf zu verwenden und es wird vorrangig das Geschäfts-modell B2C betrachtet. Zunächst wird auf die Kaufvorbereitung eines Konsumenten im Internet eingegangen und in diesem Rahmen auch die betrieblichen Einflussmöglichkei-ten über das Internet und der Einfluss anderer Internetnutzer auf die Kaufentscheidung erläutert. Anschließend werden mögliche Formen des Online-Handels vorgestellt und ein Pure-Online-Vertrieb mit einem Multi-Channel-Vertriebsystem verglichen. Ab-schließend wird näher auf die Konsequenzen bei der Verwendung des Internets als Ver-triebskanal und in diesem Zusammenhang die möglicherweise entstehenden Konflikte zwischen Hersteller und Handel eingegangen.[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kaufvorbereitung im Internet und Einfluss auf das Kaufverhalten

2.1. Reichweite und Verfügbarkeit

2.2. Informationssuche

2.3. Bewertungsseiten und eCommunities

2.4. Preisvergleichsseiten

3. Das Internet als Transaktionsmedium

3.1. Formen des eCommerce

3.2. Gegenüberstellung der Multi-Channel- und der Pure-Online-Strategie

4. Konsequenzen

4.1. Nachteile beim Vertriebskanal Internet

4.2. Channel-Conflict

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Internet als strategischen Vertriebskanal für den Direktverkauf im B2C-Bereich und analysiert, wie Unternehmen das Internet effektiv zur Verkaufsförderung nutzen können, ohne dabei bestehende Handelsstrukturen zu gefährden.

  • Einfluss der Internetnutzung auf das Kaufverhalten von Konsumenten
  • Bedeutung von Online-Plattformen bei der Kaufvorbereitung
  • Gegenüberstellung von Pure-Online-Handel und Multi-Channel-Strategien
  • Herausforderungen und Nachteile des Internetvertriebs
  • Strategien zur Vermeidung von Channel-Konflikten zwischen Hersteller und Handel

Auszug aus dem Buch

2.3. Bewertungsseiten und eCommunities

Neben technischen Fortschritten, wie dem Ausbau der Breitband-Internetzugänge, die zu einer Expansion der Nutzerzahl und zur Verbesserung der Internetgeschwindigkeit führten, vollzog sich auch ein inhaltlicher Wandel des Webs. Es entstand bei vielen das Bedürfnis sich anderen mitzuteilen und sich aktiv im Internet zu beteiligen. Dabei genügte es vielen nicht mehr, sich in einem kleinen Bekanntenkreis über bspw. Emails auszutauschen und es entstanden Chatplattformen, die sich zu anmeldepflichtigen eCommunities wie facebook und zu Bewertungsseiten wie idealo, die sich auf das Zusammentragen von Konsumentenmeinungen spezialisierte haben, entwickelten. Auf diesen Plattformen ist es möglich, sich allen Usern des Internets mitzuteilen und Informationen auszutauschen.

Die Diskussionsthemen sind verschieden. Neben sozialen Themen gibt es auch einen regen Austausch über Erfahrungen mit Online-Shops und Produkten. Die Reichweite derartiger Plattformen sollte von Herstellern nicht unterschätzt werden, denn selbst bei der Käufergruppe, die traditionell im stationären Handel kauft, lassen sich 20% von Bewertungsseiten und sozialen Netzwerken wie facebook bei ihrer Kaufvorbereitung beeinflussen. Des Weiteren wird die wirtschaftliche Bedeutung sozialer Netzwerke auch an dem angestrebten Börsengang von facebook mit einer Bewertung von 100 Milliarden Euro deutlich. Dies entspricht einer Bewertung von „Deutsche Bank, Deutsche Post und Lufthansa zusammen“.

Einige Online-Händler und Hersteller reagieren auf den großen Stellenwert von sozialen Netzwerken und sind zum Beispiel selbst auf facebook vertreten. Sie führen dort Werbemaßnahmen durch, präsentieren neue Produkte, bieten Coupons an oder ermöglichen die Teilnahme an Gewinnspielen. Auch bieten sie den Besuchern die Möglichkeit an, über den Service und die Produkte des Herstellers zu diskutieren. Durch diese Maßnahmen macht ein Hersteller auf sich aufmerksam, gewinnt neue Besucher und akquiriert Kunden bei positiven Beurteilungen über bspw. die Fachkompetenz und Professionalität des Herstellers, der Produktqualität oder des Online-Shops.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung des Internets als Informations- und Kommunikationsmedium und skizziert das Ziel der Arbeit, den B2C-Direktvertrieb über das Internet kritisch zu betrachten.

2. Kaufvorbereitung im Internet und Einfluss auf das Kaufverhalten: Dieses Kapitel untersucht, wie Konsumenten das Internet zur Vorbereitung ihrer Einkäufe nutzen und wie Unternehmen durch Reichweite, Suchmaschinenoptimierung, soziale Netzwerke und Preisvergleiche Einfluss auf die Kaufentscheidung nehmen.

3. Das Internet als Transaktionsmedium: Hier werden verschiedene E-Commerce-Formen, insbesondere der Unterschied zwischen Pure-Playern und Multi-Channel-Strategien, analysiert und an Praxisbeispielen verdeutlicht.

4. Konsequenzen: Das vierte Kapitel widmet sich den Risiken des Internetvertriebs, wie etwa Vertrauensdefiziten oder Lieferkosten, und diskutiert das Problem des Channel-Conflicts zwischen Hersteller und stationärem Handel.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Internet als ergänzender Kanal zur Umsatzsteigerung und Kundenzufriedenheit dient, sofern Unternehmen eine durchdachte Strategie verfolgen, die den stationären Handel einbindet.

Schlüsselwörter

Internetvertrieb, Direktverkauf, B2C, eCommerce, Multi-Channel-Strategie, Pure-Player, Kaufverhalten, Online-Shopping, Marketing, Kundenbindung, Preisvergleich, Social-Media, Suchmaschinenoptimierung, Channel-Conflict, Digitalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Nutzung des Internets als strategischen Vertriebskanal durch Hersteller im B2C-Bereich und analysiert die dabei entstehenden Chancen und Herausforderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der digitalen Kaufvorbereitung der Konsumenten, den verschiedenen Geschäftsmodellen im E-Commerce und den Auswirkungen auf die Vertriebsbeziehungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen das Internet erfolgreich in ihren Vertrieb integrieren können, um Kunden zu gewinnen, ohne dabei bestehende Handelsnetzwerke zu schwächen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Untersuchung gewählt?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf einer umfassenden Literaturrecherche, aktuellen Studien und Marktbeobachtungen sowie der Untersuchung von Best-Practice-Beispielen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Kaufvorbereitung, eine Differenzierung verschiedener E-Commerce-Modelle wie Multi-Channel und Pure-Online sowie eine Diskussion über die Konsequenzen und Konfliktpotenziale des Internetvertriebs.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind E-Commerce, Multi-Channel-Handel, Direktvertrieb, Online-Marketing und der Umgang mit Channel-Konflikten.

Warum ist das Thema "Click & Collect" für Hersteller relevant?

Das Modell verknüpft den digitalen Kaufprozess mit dem stationären Handel, was Lieferkosten senkt und die Kundenbindung durch die Kombination von Online-Bequemlichkeit und physischem Erlebnis stärkt.

Wie gehen Hersteller idealerweise mit Channel-Konflikten um?

Erfolgreiche Strategien bestehen darin, das Internet nicht als Konkurrenz, sondern als Unterstützung für das bestehende Händlernetz zu nutzen, beispielsweise durch die Integration eines Händlerverzeichnisses auf der Herstellerseite.

Welche Rolle spielt die "Marken-Community" bei der Kundenbindung?

Eine Marken-Community fördert eine starke Bindung zwischen Unternehmen und Kunde, indem sie Raum für Austausch und Interaktion schafft, was das Vertrauen erhöht und bei positiven Erfahrungen neue Kunden anzieht.

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Details

Title
Das Internet als Vertriebskanal für den Direktverkauf
Subtitle
Fakten, Konsquenzen und Beispiele
College
The FOM University of Applied Sciences, Hamburg
Grade
1,00
Author
Tobias. Stecher (Author)
Publication Year
2011
Pages
22
Catalog Number
V175626
ISBN (eBook)
9783640966080
ISBN (Book)
9783640966264
Language
German
Tags
internet vertriebskanal direktverkauf fakten konsquenzen beispiele
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tobias. Stecher (Author), 2011, Das Internet als Vertriebskanal für den Direktverkauf, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175626
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