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Der Firmenname als Instrument der Internationalisierung am Beispiel Sony

Título: Der Firmenname als Instrument der Internationalisierung am Beispiel Sony

Trabajo Escrito , 2010 , 28 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Thea Hartig (Autor)

Medios / Comunicación - Economía de los medios, manejo de los medios
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In der Beschäftigung mit dem Unternehmen Sony wird deutlich, dass es sich von anderen Medien-Unternehmen unterscheidet. Nicht nur, dass es im Gegensatz zu anderen großen international etablierten Medien-Unternehmen seinen Hauptsitz in Asien hat, sondern auch die unternehmensgeschichtlich gesehen späte Ausweitung der Unternehmenskompetenzen auf den Mediensektor zeichnen das dieser Hausarbeit zugrunde gelegte Unternehmen aus.

In einem Überblick soll der theoretische Rahmen, der sich aus dem Seminarkontext ergibt, in dessen Zusammenhang diese Hausarbeit entstanden ist, gespannt werden und dabei auf den Begriff der Medienwirtschaft eingegangen werden und auf die Charakteristika dieses Wirtschaftszweiges verwiesen werden (Kapitel 2.1). Des Weiteren soll der Begriff des Medienunternehmens in 2.2 definiert werden, worauf gemäß der Verortung Sonys als Nicht-Medien-Unternehmen zur Zeit des schwerpunktmäßig betrachteten Zeitabschnittes eine Übersicht über Strategiemuster zur Unternehmenserweiterung gegeben wird, die sich nicht nur auf Medien-Unternehmen beziehen lässt. Dieser Zuordnung gemäß überwiegen betriebswirtschaftliche Betrachtungsweisen die Ausarbeitung, wobei jedoch kulturelle Aspekte als wesentliche Bestimmungsfaktoren des Wirtschaftens und der Strategieformulierung betrachtet werden.

Strategie ist ein Bereich des Managements, mit dessen Hilfe die Handlungsfähigkeit einer Organisation hergestellt, erhalten und ausgebaut wird. In Hinblick auf die Internationalisierung Sonys in den späten 1950er Jahren soll in Kapitel 3 der marketing-strategische Hintergrund der Internationalisierung anhand einer Analyse des Firmen-Namens (3.2) und seiner Korrelation mit der Kommunikationspolitik (3.3) nachgezeichnet werden, wobei auch ein Überblick über die Firmengeschichte in seinem sozio-historischen Kontext in Kapitel 3.1 gegeben wird. Unter 3.4 werden dann die Befunde der Analyse zusammengefasst. Die Hausarbeit mündet mit Kapitel 4 in einem Fazit. Dabei wird bei der Untersuchung von Sonys Internationalisierungsstrategie besonderer Schwerpunkt auf die Bedeutung des Namens gelegt, da dieser erste Kontakt zwischen Unternehmen und Kunden die Kaufentscheidung unbewusst in hohem Maße zu beeinflussen vermag und aus einer transdisziplinären Perspektive betrachtet wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Medienwirtschaft als theoretischer Rahmen

2.1 Annäherung an den Begriff Medienwirtschaft: Definition, Erkenntnisobjekt, Charakteristika

2.2 Das Medienunternehmen

2.3 Strategiemuster von Medienunternehmen

3. Analyse: Die Relevanz des Firmennamens am Beispiel von Sony

3.1 Kurzporträt des Unternehmens

3.2 Die Konzeption des Firmen-Namens

3.3 Korrelation des Firmen-Namens der Kommunikationspolitik

3.4 Markenkultur

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung des Firmennamens als zentrales Instrument der Internationalisierungsstrategie am Beispiel der Sony Corporation. Im Fokus steht dabei die Frage, wie ein strategisch gewählter Markenname dazu beiträgt, Marktrisiken zu minimieren, kulturelle Wahrnehmungsbarrieren zu überwinden und ein erfolgreiches Markenimage im globalen Wettbewerb aufzubauen.

  • Strategische Bedeutung der Namensgebung für die Internationalisierung
  • Wechselwirkung zwischen Firmenname, Kommunikationspolitik und Markenidentität
  • Einfluss soziokultureller Faktoren auf die Markenwahrnehmung im globalen Markt
  • Die Rolle der Sony Corporation als global agierender Innovator

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Konzeption des Firmen-Namens

Der Firmenname Sony, der ab Ende der 1950er Tokyo Sushin Kogyo ersetzte, setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Das lateinische Wort sonus (= der Ton) knüpft an die Produktpalette zur Zeit des Namenswechsels an (erster japanischer Kassettenrecorder 1950 bzw. Transistorradio 1955). Das japanische Wort sonny (= kleiner Junge) lässt die Assoziation des spielenden Kindes zu, was sich an das Hauptgeschäft der Unterhaltungselektronik anlehnt. Zudem ist das Wort sonnyboy in den Fünfziger Jahren ein Modewort.

Der Firmenname kann als Marke betrachtet werden (Firmenmarke), wobei Name, Logo und Design „material markers of the brand“ sind und das Marken-Dach bilden (siehe Abb. 5). Von einer Marke kann jedoch nur die Rede sein, wenn die im Marken-Dach beschriebenen Markierungen mit Erfahrungen gefüllt sind, also eine Geschichte haben. Die Geschichte der Marke hat dabei unterschiedliche Autoren. Im Falle Sony ist vor allem die Vorstellungskraft der Sony-Gründer federführend gewesen. In hohem Maße ist aber auch der Kunde Autor der Sony-Geschichte gewesen; z.B. machten Jugendliche den Walkman zur kulturellen Ikone der Jugendkultur. Hieran wird aufgezeigt, dass der Firmenname, als Marke verstanden, durch bestimmte Assoziationen identitätsstiftend ist (im Beispiel wird der der Name Sony durch die dem Walkman zugeschriebenen Funktionen mit einer innovativen, expressiven Persönlichkeit gleichgesetzt).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung umreißt die Besonderheiten Sonys als globales Unternehmen und führt in die zentralen Forschungsfelder ein, die den Firmennamen als Instrument der Internationalisierung analysieren.

2. Medienwirtschaft als theoretischer Rahmen: Das Kapitel definiert den Begriff der Medienwirtschaft, charakterisiert Medienunternehmen und erläutert relevante Strategiemuster zur Unternehmenserweiterung.

3. Analyse: Die Relevanz des Firmennamens am Beispiel von Sony: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die Unternehmensgeschichte, die strategische Konzeption des Namens, dessen Korrelation mit der Kommunikationspolitik sowie die daraus resultierende Markenkultur.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, wie der gezielte Namenswechsel und die begleitende Kommunikationspolitik wesentlich zum internationalen Erfolg und zur Diversifikation Sonys beigetragen haben.

Schlüsselwörter

Sony, Firmenname, Internationalisierung, Markenmanagement, Medienwirtschaft, Kommunikationspolitik, Markenidentität, Globalisierung, Unterhaltungselektronik, Marketingstrategie, Kulturpsychologie, Marktrisiko, Markenpräferenz, Erlebnisgesellschaft, Konsumentenpsychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie das japanische Unternehmen Sony seinen Firmennamen strategisch nutzte, um von einem lokalen Elektronikhersteller zu einer globalen, transnationalen Marke aufzusteigen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Unternehmensgeschichte von Sony, die Psychologie der Markenbildung, Internationalisierungsstrategien in der Medienwirtschaft sowie der Einfluss von Kultur auf wirtschaftliches Handeln.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Analyse der Bedeutung des Firmennamens als Instrument, um kulturelle Distanzen zu überbrücken und ein vertrauenswürdiges, innovatives Image in westlichen Märkten aufzubauen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch fundierte Analyse, die betriebswirtschaftliche Konzepte des Marketings mit kultursoziologischen und psychologischen Ansätzen verknüpft, um das spezifische Fallbeispiel Sony zu deuten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in ein Unternehmensporträt, die Konzeption des Namens Sony, die Verknüpfung mit der Kommunikationspolitik sowie die Betrachtung der daraus entstandenen Markenkultur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Sony, Internationalisierung, Markenmanagement, Medienwirtschaft, Kommunikationspolitik und Markenidentität.

Wie unterscheidet sich der Firmenname Sony vom ursprünglichen Namen?

Der ursprüngliche Name "Tokyo Telecommunications Engineering" war lang und schwer merkbar. Sony wurde als kürzerer, international aussprechbarer und modernerer Name gewählt, der zudem besser mit dem angestrebten Image innovativer Unterhaltungselektronik korrespondierte.

Welche Rolle spielt der Claim "make.believe" für das Unternehmen?

Der Claim dient als symbolische Ausdrucksform für den kreativen Geist von Sony und soll als emotionaler Anker fungieren, um Kunden über das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung stärker an die Marke zu binden.

Final del extracto de 28 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Firmenname als Instrument der Internationalisierung am Beispiel Sony
Universidad
Leuphana Universität Lüneburg
Curso
Medienunternehmen im Spannungsfeld von Ökonomie und Kultur: Transnationale Strategien und Herrschaftsverhältnisse
Calificación
1,7
Autor
Thea Hartig (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
28
No. de catálogo
V175844
ISBN (Ebook)
9783640970032
ISBN (Libro)
9783640970346
Idioma
Alemán
Etiqueta
firmenname instrument internationalisierung beispiel sony
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thea Hartig (Autor), 2010, Der Firmenname als Instrument der Internationalisierung am Beispiel Sony, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175844
Leer eBook
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