In der Beschäftigung mit dem Unternehmen Sony wird deutlich, dass es sich von anderen Medien-Unternehmen unterscheidet. Nicht nur, dass es im Gegensatz zu anderen großen international etablierten Medien-Unternehmen seinen Hauptsitz in Asien hat, sondern auch die unternehmensgeschichtlich gesehen späte Ausweitung der Unternehmenskompetenzen auf den Mediensektor zeichnen das dieser Hausarbeit zugrunde gelegte Unternehmen aus.
In einem Überblick soll der theoretische Rahmen, der sich aus dem Seminarkontext ergibt, in dessen Zusammenhang diese Hausarbeit entstanden ist, gespannt werden und dabei auf den Begriff der Medienwirtschaft eingegangen werden und auf die Charakteristika dieses Wirtschaftszweiges verwiesen werden (Kapitel 2.1). Des Weiteren soll der Begriff des Medienunternehmens in 2.2 definiert werden, worauf gemäß der Verortung Sonys als Nicht-Medien-Unternehmen zur Zeit des schwerpunktmäßig betrachteten Zeitabschnittes eine Übersicht über Strategiemuster zur Unternehmenserweiterung gegeben wird, die sich nicht nur auf Medien-Unternehmen beziehen lässt. Dieser Zuordnung gemäß überwiegen betriebswirtschaftliche Betrachtungsweisen die Ausarbeitung, wobei jedoch kulturelle Aspekte als wesentliche Bestimmungsfaktoren des Wirtschaftens und der Strategieformulierung betrachtet werden.
Strategie ist ein Bereich des Managements, mit dessen Hilfe die Handlungsfähigkeit einer Organisation hergestellt, erhalten und ausgebaut wird. In Hinblick auf die Internationalisierung Sonys in den späten 1950er Jahren soll in Kapitel 3 der marketing-strategische Hintergrund der Internationalisierung anhand einer Analyse des Firmen-Namens (3.2) und seiner Korrelation mit der Kommunikationspolitik (3.3) nachgezeichnet werden, wobei auch ein Überblick über die Firmengeschichte in seinem sozio-historischen Kontext in Kapitel 3.1 gegeben wird. Unter 3.4 werden dann die Befunde der Analyse zusammengefasst. Die Hausarbeit mündet mit Kapitel 4 in einem Fazit. Dabei wird bei der Untersuchung von Sonys Internationalisierungsstrategie besonderer Schwerpunkt auf die Bedeutung des Namens gelegt, da dieser erste Kontakt zwischen Unternehmen und Kunden die Kaufentscheidung unbewusst in hohem Maße zu beeinflussen vermag und aus einer transdisziplinären Perspektive betrachtet wird.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Medienwirtschaft als theoretischer Rahmen
- 2.1 Annäherung an den Begriff Medienwirtschaft: Definition, Erkenntnisobjekt, Charakteristika
- 2.2 Das Medienunternehmen
- 2.3 Strategiemuster von Medienunternehmen
- 3. Analyse: Die Relevanz des Firmennamens am Beispiel von Sony
- 3.1 Kurzporträt des Unternehmens
- 3.2 Die Konzeption des Firmen-Namens
- 3.3 Korrelation des Firmen-Namens der Kommunikationspolitik
- 3.4 Markenkultur
- 4. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Internationalisierungsstrategie des Unternehmens Sony und analysiert insbesondere die Bedeutung des Firmennamens als Instrument der Globalisierung. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern der Name Sony als erstes Kontaktfeld zwischen Unternehmen und Kunden die Kaufentscheidung unbewusst beeinflusst.
- Die Relevanz des Firmennamens im internationalen Kontext
- Die Rolle des Namens als Kommunikationsinstrument
- Die Verbindung zwischen Firmenname und Markenidentität
- Die Bedeutung der kulturellen Dimension im internationalen Kontext
- Der Vergleich von Sonys Internationalisierungstrategie mit anderen Medienunternehmen
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung: Die Einleitung stellt das Unternehmen Sony und seine Besonderheiten im Vergleich zu anderen Medienunternehmen vor. Sie definiert den theoretischen Rahmen der Arbeit und verweist auf die Kapitelstruktur.
- Kapitel 2: Medienwirtschaft als theoretischer Rahmen: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Medienwirtschaft, definiert das Medienunternehmen und beleuchtet verschiedene Strategiemuster, die für die Unternehmenserweiterung relevant sind.
- Kapitel 3: Analyse: Die Relevanz des Firmennamens am Beispiel von Sony: In diesem Kapitel werden die Konzeption des Firmennamens Sony und dessen Korrelation mit der Kommunikationspolitik analysiert. Außerdem wird ein Überblick über die Firmengeschichte im sozio-historischen Kontext gegeben.
Schlüsselwörter
Medienwirtschaft, Medienunternehmen, Internationalisierung, Firmenname, Markenbildung, Kommunikationspolitik, Markenkultur, Sony, Transnationale Strategien, Kultur, Ökonomie.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist der Firmenname Sony ein besonderes Beispiel für Internationalisierung?
Sony wählte bewusst einen Namen, der international leicht auszusprechen ist und keine spezifische nationale Herkunft (Japan) betont. Dies diente als strategisches Instrument, um auf globalen Märkten als moderne Marke wahrgenommen zu werden.
Wie beeinflusst ein Firmenname die Kaufentscheidung?
Der Name ist oft das erste Kontaktfeld zwischen Unternehmen und Kunde. Er kann unbewusst Assoziationen wecken, Vertrauen aufbauen und die Markenidentität prägen, was die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflusst.
Was unterscheidet Sony von anderen großen Medienunternehmen?
Im Gegensatz zu vielen westlich geprägten Medienriesen hat Sony seinen Hauptsitz in Asien und weitete seine Kompetenzen erst vergleichsweise spät auf den Mediensektor aus, nachdem es ursprünglich als Elektronikunternehmen startete.
Welche Rolle spielt die Kommunikationspolitik bei der Markenbildung?
Die Kommunikationspolitik korreliert eng mit dem Firmennamen, um eine konsistente Markenkultur zu schaffen. Bei Sony wurde der Name gezielt eingesetzt, um technologische Innovation und einen globalen Lebensstil zu vermitteln.
Was versteht man unter transnatonalen Strategien bei Sony?
Transnationale Strategien beinhalten die Koordination globaler Aktivitäten bei gleichzeitiger Berücksichtigung lokaler Marktgegebenheiten. Der Firmenname fungiert dabei als verbindendes, kulturübergreifendes Element.
- Citation du texte
- Thea Hartig (Auteur), 2010, Der Firmenname als Instrument der Internationalisierung am Beispiel Sony, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/175844