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Fehler bei der Erstellung des Risiko- und Prognoseberichts

Bestandsaufnahme und Analyse anhand beispielhafter Veröffentlichungen nach § 37q Abs. 2 Satz 1 WpHG

Titre: Fehler bei der Erstellung des Risiko- und Prognoseberichts

Dossier / Travail de Séminaire , 2011 , 26 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Markus Brinkmann (Auteur)

Gestion d'entreprise - Révision, Audit
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Résumé Extrait Résumé des informations

Dem Risiko- und Prognosebericht kommt eine herausragende Bedeutung innerhalb des Geschäftsberichts zu. Beide sind Bestandteile des Lageberichtes und enthalten im Gegensatz zum Jahresabschluss zukunftsorientierte Informationen. Die Lageberichterstattung ist für das Jahr 2011 ein Prüfungsschwerpunkt der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) und gewinnt dadurch zusätzlich an Relevanz.
Es handelt sich um ein subjektives Bewertungs- und Erwartungsbild
der Unternehmensführung. Aufgrund dieser besonderen Charakteristik haben die Informationen der Risiko- und Prognoseberichterstattung für Analysten, Anteilseigner und Stakeholder einen besonderen Wert. Da sich die Informationen auf die Zukunft beziehen, ist ihre Verlässlichkeit kritisch zu hinterfragen. Um entscheidungsnützliche Informationen zu generieren, sind die Berichtsteile einerseits im individuellen unternehmensspezifischen Kontext zu erstellen, andererseits muss
ein allgemein gültiges Regelungssystem bestehen. Zusätzlich ist eine ausreichende Sicherheit gegen einen hinreichenden Prognosehorizont abzuwägen. Aus diesem Spannungsverhältnis resultieren wesentliche Probleme. Ziel dieser Arbeit ist es, dass vorhandene Regelwerk des Risiko- und Prognoseberichts zu erläutern, sowie deren Umsetzung in der Praxis kritisch zu hinterfragen und anhand exemplarischer Fehlerveröffentlichungen zu analysieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

A) Problemstellung

B) Risiko- und Prognoseberichterstattung deutscher Unternehmen

1. Einordnung der Risiko- und Prognoseberichterstattung

2. Historie der Risiko- und Prognoseberichterstattung

3. Zusammenhang der Risiko- und Prognoseberichterstattung

C) Risiko- und Prognoseberichterstattung gemäß DRS 5 und DRS 15

1. Definitionen und Grundsätze

2. Chancen- und Risikoberichterstattung nach DRS 5

3. Prognoseberichterstattung nach DRS 15

D) Fehlerbekanntmachungen der DPR hinsichtlich der Prognose- und Risikoberichterstattung

1. Die Fehlerfeststellungen der DPR

2. Die Fehlerfeststellungen in der Risikoberichterstattung

2.1 MISTRAL Media AG

2.2 Sky Deutschland AG

3. Die Fehlerfeststellungen in der Prognoseberichterstattung

3.1 Merck KGaA

3.2 Dom-Brauerei AG

E) Thesenförmige Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Qualität und Fehlerhaftigkeit der Risiko- und Prognoseberichterstattung deutscher Unternehmen vor dem Hintergrund regulatorischer Anforderungen nach § 37q Abs. 2 Satz 1 WpHG sowie der einschlägigen DRS-Standards.

  • Rechtliche Grundlagen der Risiko- und Prognoseberichterstattung
  • Anforderungen der Standards DRS 5 und DRS 15
  • Analyse praktischer Fehlerfeststellungen der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR)
  • Fallstudien zu ausgewählten Unternehmen wie Merck KGaA und Sky Deutschland AG
  • Diskussion über die Relevanz der Berichterstattung für Kapitalmarktteilnehmer

Auszug aus dem Buch

2. Historie der Risiko- und Prognoseberichterstattung

Die Lageberichterstattung hat in Deutschland eine lange Tradition. In den letzten Jahren ist eine stetige Weiterentwicklung zu erkennen. Ein wesentlicher Entwicklungsschritt war das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz (KonTraG) im Jahr 1998. Hierdurch wurde die Pflicht der Berichterstattung über künftige Risiken eingeführt (Risikobericht), woraufhin im April 2001 die Risikoberichterstattung in den DRS 5 konkretisiert wurden. Im Rahmen des Bilanzreformgesetzes (BilReG) vom Dezember 2004 fand eine deutliche Ausdehnung der Berichtspflicht statt. In §§ 289, 315 HGB wird seitdem verlangt, die voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken zu beurteilen und zu erläutern. Dadurch wurde der Bericht um den Chancenaspekt erweitert. Zusätzlich wurden höhere inhaltliche Anforderungen durch den Wortlaut „beurteilen und erläutern“ gestellt. Im Rahmen des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG) sind die Berichtspflichten hinsichtlich des Risiko- und Kontrollsystems erweitert und um eine Erklärung der Unternehmensfortführung ergänzt worden. Desweitern ist eine Anpassung der DRS 5 in 2001 und DRS 15 in 2005 erfolgt. Auf internationaler Ebene hat das IASB im Rahmen des Management Commentary-Projekt eine Leitlinie für die IFRS-Lageberichterstattung entwickelt. Diese befindet sich seit dem 08. Dezember 2010 im Practice Statement und stellt eine unverbindliche Leitlinie da.

Zusammenfassung der Kapitel

A) Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die hohe Bedeutung des Lageberichts als zukunftsorientiertes Informationsinstrument für Stakeholder und definiert die Zielsetzung, praktische Fehler in der Berichterstattung kritisch zu hinterfragen.

B) Risiko- und Prognoseberichterstattung deutscher Unternehmen: Es werden die gesetzlichen Einordnung, die historische Entwicklung sowie der inhaltliche Zusammenhang zwischen Risiko- und Prognosebericht aufgezeigt.

C) Risiko- und Prognoseberichterstattung gemäß DRS 5 und DRS 15: Dieser Abschnitt erläutert die geltenden Standards der Deutschen Rechnungslegungsstandards, insbesondere die Grundsätze der Klarheit, Vollständigkeit und der Vermittlung aus Sicht der Unternehmensleitung.

D) Fehlerbekanntmachungen der DPR hinsichtlich der Prognose- und Risikoberichterstattung: Hier erfolgt eine praktische Analyse von Fehlerfeststellungen der DPR anhand konkreter Beispiele wie MISTRAL Media AG, Sky Deutschland AG, Merck KGaA und Dom-Brauerei AG.

E) Thesenförmige Zusammenfassung: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse der Arbeit in Thesen zusammengefasst, wobei insbesondere die Mängel in der aktuellen Berichterstattungspraxis kritisiert werden.

Schlüsselwörter

Lagebericht, Risiko- und Prognosebericht, DRS 5, DRS 15, Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung, Fehlerfeststellung, Transparenz, Kapitalmarkt, Risikomanagement, Unternehmenserfolg, BilMoG, BilReG, Geschäftsbericht, Informationsasymmetrie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Qualität der Risiko- und Prognoseberichterstattung von deutschen Unternehmen, die am regulierten Markt gelistet sind, und untersucht dabei, welche Fehler bei der Einhaltung der gesetzlichen Standards auftreten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die regulatorischen Anforderungen an den Lagebericht, die Standardisierung durch DRS 5 und DRS 15 sowie die Aufdeckung von Berichterstattungsfehlern durch die DPR.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die bestehenden Regelwerke des Risiko- und Prognoseberichts zu erläutern und deren praktische Umsetzung anhand von konkreten Fehlerveröffentlichungen kritisch zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptiv-analytische Methode verwendet, die auf einer Literaturanalyse der geltenden Normen sowie einer fallstudienbasierten Untersuchung von veröffentlichten Fehlerfeststellungen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die historische Entwicklung der Berichterstattung, die detaillierten Anforderungen der DRS-Standards sowie spezifische Fehlerbeispiele von Unternehmen wie Merck KGaA oder Sky Deutschland AG.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Risiko- und Prognosebericht, DRS 5, DRS 15, DPR, Lageberichterstattung und Fehlerfeststellung.

Warum wird der Fall Merck KGaA im Kapitel 3.1 gesondert betrachtet?

Der Fall dient als prominentes Beispiel für ein Unternehmen, das den Prognosebericht vollständig unterließ, was eine rechtliche Auseinandersetzung zur Folge hatte und die Bedeutung der Prognose für Kapitalmarktteilnehmer unterstreicht.

Welche Rolle spielt die DPR bei der Prüfung?

Die DPR agiert als staatlich anerkannte Institution, die Jahresabschlüsse und Lageberichte auf Einhaltung der Rechnungslegungsvorschriften prüft und festgestellte Fehler öffentlich macht, um Transparenz am Kapitalmarkt zu erhöhen.

Welches Fazit zieht der Autor zur aktuellen Berichterstattungsqualität?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Berichterstattung zwar umfangreicher wird, jedoch systematische Schwächen wie fehlende unternehmensspezifische Aussagen und mangelnde Prognosequalität bestehen bleiben.

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Résumé des informations

Titre
Fehler bei der Erstellung des Risiko- und Prognoseberichts
Sous-titre
Bestandsaufnahme und Analyse anhand beispielhafter Veröffentlichungen nach § 37q Abs. 2 Satz 1 WpHG
Université
University of Cologne
Note
1,3
Auteur
Markus Brinkmann (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
26
N° de catalogue
V176386
ISBN (ebook)
9783640976584
ISBN (Livre)
9783640976409
Langue
allemand
mots-clé
DRS 15 DRS 5
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Markus Brinkmann (Auteur), 2011, Fehler bei der Erstellung des Risiko- und Prognoseberichts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176386
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Extrait de  26  pages
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