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Wirtschaftsförderung auf kommunaler Ebene

Título: Wirtschaftsförderung auf kommunaler Ebene

Trabajo de Seminario , 2011 , 27 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: B. Sc. Denis Suárez Gonzalez (Autor), Melanie Lehmann (Autor)

Economía de las empresas - Política económica
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Positive externe Effekte sind ein Grund für Unternehmensansiedlung unterschiedlichen Ausmaßes an nationalen wie internationalen Standorten. Dies führt zu Disparitäten und verursacht ständigen Wettbewerb in und zwischen einzelnen Raumebenen. So lassen Wanderungsbewegungen von Bevölkerung und Unternehmen zu Gunsten oder zu Lasten einer Region Schlüsse über deren Wirtschaftsfreundlichkeit und Attraktivität zu.

Regionale bzw. kommunale Wirtschaftsförderung als instrumentelle Ebene der Wirtschaftspolitik wird etwa auf Grund des zunehmenden Globalisierungsgrades mit derartigen Entwicklungen konfrontiert. Ein regional stabiles und wirtschaftsstarkes Wertschöpfungssystem ist die Grundlage für öffentliche, wie private Einkommen – einer Basis, die nicht staatlich getragen, jedoch – wie sich zeigen wird – sehr wohl staatlich beeinflusst werden darf. Aus jenem System entsteht Wohlfahrt, deren allgemeine Maximierung durch den Einsatz unterschiedlicher Instrumente bewältigt werden soll. Dies zu bewerkstelligen ist eine zentrale Aufgabe der Gebietskörperschaften. Die gegenwärtige Dynamik des Marktes beeinflusst nicht nur das Tagesgeschäft der kommunalen Wirtschaftsförderungen kontinuierlich und verlangt ihnen neue Herangehensweisen ab, sondern wandelt ebenso das Verständnis regionaler Konkurrenz. Diese und andere gesellschafts- sowie wirtschaftsstrukturelle Veränderungen würdigen die aktuelle Brisanz dieser Thematik und verdeutlichen, dass die Unterstützung der kommunalen Wirtschaftsförderung auch zukünftiger Beachtung gebührt.

Die vorliegende Arbeit soll einen Einblick in die Ziele, Notwendigkeit und Tragweite der Wirtschaftsförderung auf kommunaler Ebene gewähren und gleichsam deren Handlungsfelder im zeitlichen Wandel unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen und zur Verfügung stehender Instrumentarien beleuchten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Einführung in die Thematik

1.2. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2. Wirtschaftsförderung als Bestandteil der Wirtschaftspolitik

2.1. Wirtschaftsförderung – Die Umsetzung regionaler Wirtschaftspolitik

2.2. Notwendigkeit wirtschaftspolitischer Intervention

2.3. Rahmenbedingungen und Anforderungen

2.4. Rechtliche Legitimation und Grenzen

2.5. Ziele kommunaler Wirtschaftsförderung

2.5.1. Gemeinwohl als Hauptziel

2.5.2. Teilziele der Wirtschaftsförderung

2.6. Aufgaben und Instrumente kommunaler Wirtschaftsförderung

2.6.1. Traditionelle und zeitgemäße Aufgaben

2.6.2. Ausgewählte Instrumentarien

2.6.2.1. Gewerbeflächenpolitik und Bauleitplanung

2.6.2.2. Liegenschafts- und Infrastrukturpolitik

2.6.2.3. Standortmarketing

2.6.2.4. Beratung und Betreuung

2.6.2.5. Steuer-, Tarif- und Finanzpolitik

3. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Ziele, die Notwendigkeit und die Tragweite der Wirtschaftsförderung auf kommunaler Ebene. Dabei wird untersucht, wie sich die Handlungsfelder im zeitlichen Wandel unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen verändert haben und welche Instrumentarien Kommunen zur Steigerung ihrer Attraktivität und zur Sicherung ihres regionalen Wertschöpfungssystems einsetzen können.

  • Stellenwert der Wirtschaftsförderung innerhalb der regionalen Wirtschaftspolitik
  • Rechtliche Grundlagen und Grenzen kommunaler Fördermaßnahmen
  • Definition von Gemeinwohl und spezifischen Teilzielen
  • Wandel von traditionellen zu modernen Aufgabenfeldern
  • Einsatzmöglichkeiten verschiedener Instrumente (Gewerbeflächen, Marketing, Beratung)

Auszug aus dem Buch

1.1. Einführung in die Thematik

Positive externe Effekte sind ein Grund für Unternehmensansiedlung unterschiedlichen Ausmaßes an nationalen wie internationalen Standorten. Dies führt zu Disparitäten und verursacht ständigen Wettbewerb in und zwischen einzelnen Raumebenen. So lassen Wanderungsbewegungen von Bevölkerung und Unternehmen zu Gunsten oder zu Lasten einer Region Schlüsse über deren Wirtschaftsfreundlichkeit und Attraktivität zu.

Regionale bzw. kommunale Wirtschaftsförderung als instrumentelle Ebene der Wirtschaftspolitik wird etwa auf Grund des zunehmenden Globalisierungsgrades mit derartigen Entwicklungen konfrontiert. Ein regional stabiles und wirtschaftsstarkes Wertschöpfungssystem ist die Grundlage für öffentliche, wie private Einkommen – einer Basis, die nicht staatlich getragen, jedoch – wie sich zeigen wird – sehr wohl staatlich beeinflusst werden darf. Aus jenem System entsteht Wohlfahrt, deren allgemeine Maximierung durch den Einsatz unterschiedlicher Instrumente bewältigt werden soll. Dies zu bewerkstelligen ist eine zentrale Aufgabe der Gebietskörperschaften. Die gegenwärtige Dynamik des Marktes beeinflusst nicht nur das Tagesgeschäft der kommunalen Wirtschaftsförderungen kontinuierlich und verlangt ihnen neue Herangehensweisen ab, sondern wandelt ebenso das Verständnis regionaler Konkurrenz. Diese und andere gesellschafts- sowie wirtschaftsstrukturelle Veränderungen würdigen die aktuelle Brisanz dieser Thematik und verdeutlichen, dass die Unterstützung der kommunalen Wirtschaftsförderung auch zukünftiger Beachtung gebührt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der kommunalen Wirtschaftsförderung im Kontext globaler wirtschaftlicher Dynamiken ein und definiert den methodischen Rahmen sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. Wirtschaftsförderung als Bestandteil der Wirtschaftspolitik: Dieses Kapitel erörtert die theoretischen Grundlagen der regionalen Wirtschaftspolitik, die rechtliche Legitimation der Kommunen und die daraus resultierenden Handlungsfelder sowie Instrumente zur Standortentwicklung.

3. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die zentralen Erkenntnisse über die Notwendigkeit wirtschaftspolitischer Intervention und betont die Bedeutung einer eigenverantwortlichen, kundenorientierten Ausrichtung der Wirtschaftsförderung.

Schlüsselwörter

Kommunale Wirtschaftsförderung, Regionalpolitik, Standortmarketing, Wirtschaftspolitik, Gewerbeflächenpolitik, Infrastrukturpolitik, Gemeinwohl, Wertschöpfungssystem, Unternehmensansiedlung, Bestandspflege, Wettbewerbsfähigkeit, Strukturwandel, Rechtliche Rahmenbedingungen, Externe Effekte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Aufgaben, Ziele und Instrumente der kommunalen Wirtschaftsförderung in Deutschland und ihre Einbettung in die übergeordnete Regionalpolitik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Standortentwicklung, die rechtlichen Grenzen kommunaler Eingriffe sowie die methodische Umsetzung von Wirtschaftsförderungsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, einen fundierten Einblick in die Notwendigkeit und Tragweite der kommunalen Wirtschaftsförderung sowie deren Wandlungsprozess angesichts moderner globaler Anforderungen zu gewähren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Aufarbeitung vorhandener Fachliteratur, Wirtschaftslexika und spezifischer Studien zur regionalen Wirtschaftspolitik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die wirtschaftspolitischen Ziele, die rechtliche Legitimation im föderalen System, die Kategorisierung von Aufgaben sowie die praktische Anwendung von Instrumenten wie Standortmarketing und Gewerbeflächenpolitik detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Kommunale Wirtschaftsförderung, Standortmarketing, Wertschöpfungssystem, Strukturwandel und regionale Wettbewerbsfähigkeit.

Warum spielt die Bestandspflege heute eine größere Rolle als die reine Ansiedlung?

Aufgrund des nachlassenden Potenzials mobiler Betriebe seit den 1970er Jahren ist die Bestandspflege für die lokale Wirtschaftsstruktur effizienter und nachhaltiger als die reine Akquisition neuer, oft mobiler Unternehmen.

Was besagt der "Teufelskreis von Problemstandorten"?

Er beschreibt eine Abwärtsspirale, bei der Abwanderung und Arbeitslosigkeit zu sinkender Lebensqualität und einem Anstieg der Haushaltsdefizite führen, was die Attraktivität eines Standorts weiter schwächt.

Welche Rolle spielt die Kommune bei der Steuer- und Finanzpolitik?

Die Kommune nutzt ihre Steuer- und Finanzrechte, um durch Hebesätze und gezielte Förderungen Einfluss auf die Ansiedlung und das Wirtschaftsklima zu nehmen, wobei sie jedoch EU-rechtliche Wettbewerbsverzerrungen vermeiden muss.

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Detalles

Título
Wirtschaftsförderung auf kommunaler Ebene
Universidad
Fachhochschule Lausitz
Curso
Regionalpolitik
Calificación
1,3
Autores
B. Sc. Denis Suárez Gonzalez (Autor), Melanie Lehmann (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
27
No. de catálogo
V176905
ISBN (Ebook)
9783640983858
ISBN (Libro)
9783640984008
Idioma
Alemán
Etiqueta
kommunale Wirtschaftsförderung Ziele Effekte Gesetze Gewerbeflächenpolitik traditionelle Aufgaben zeitgemäße Aufgaben Baugenehmigungspraxis Rahmenbedingungen Rechtsebenen Regionalpolitik Standortmarketing Förderalebenen Wirtschaftspolitik Legitimation Liegenschaftspolitik Beratung und Betreuung Finanzhilfen Grenzen Steuerpolitik Tarifpolitik Ansätze Finanzpolitik Teufelskreis Werbung Bestandspflege Supranationale Manager Supranationalität
Seguridad del producto
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Citar trabajo
B. Sc. Denis Suárez Gonzalez (Autor), Melanie Lehmann (Autor), 2011, Wirtschaftsförderung auf kommunaler Ebene, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176905
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