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Effektivität von Validation bei herausforderndem Verhalten von dementiell erkrankten Menschen

Eine Literaturstudie

Titre: Effektivität von Validation bei herausforderndem Verhalten von dementiell erkrankten Menschen

Dossier / Travail , 2010 , 20 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Sandra Mehmecke (Auteur)

Sciences infirmières - Gestion des soins infirmiers
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Résumé Extrait Résumé des informations

With regard to evidence based nursing, scientifically established insights have to substantiate the evidence of care interventions. The objective of this literature research is to analyze the evidence of validation concerning the challenging behavior of people suffering from dementia, known as 'BPSD' (behavioral and psychological symptoms of dementia). This analysis includes systematic reviews, a HTA and a case-control study. Though there were many variations in design and in result recording from Study to Study it was possible to show, maybe not with the highest evidential level, that Validation therapy can have positive results in certain domains. After all it is not possible to pass out an established statement concerning the effectiveness of Validation therapy on BPSD with the Studies which are published so far.

Im Rahmen der Evidenzbasierung in der Pflege, müssen wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur Verfügung stehen, welche die Evidenz pflegerischer Interventionen belegen. Ziel dieser Literaturrecherche ist es, die Evidenz von Validation auf das sogenannte herausfordernde Verhalten dementiell erkrankter Menschen, das unter dem Begriff „BPSD“ (behavioral and psychological symptoms of dementia) bekannt ist, zu untersuchen. Dazu werden Systematic Reviews, ein HTA-Bericht und eine Fall-Kontroll Studie herangezogen. Trotz erheblicher Abweichungen im Studiendesign, sowie in der Ergebniserfassung der vorgestellten Arbeiten, lassen sich, obwohl mit mäßiger Evidenz, in bestimmten Bereichen positive Resultate mit einer Validationstherapie feststellen. Eine fundierte Aussage zur Wirksamkeit des Validationskonzeptes auf BPSD lässt sich mit den bisher zu diesem Thema veröffentlichten Studien jedoch nicht treffen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hintergrund

3 Methode

3.1 Vorgehen

3.2 Deutsch- und englischsprachige Recherche

3.2.1 Online Recherche in Bibliothekskatalogen

3.2.2 Online Recherche in Literaturdatenbanken

3.2.3 Handsuche in Bibliotheken

3.3 Auswahlkriterien

4 Ergebnisse

4.1 Systematische Übersichtsarbeit der Cochrane Collaboration

4.2 HTA-Bericht des DIMDI

4.3 Literaturanalyse nationaler und internationaler Forschungsarbeiten

4.4 Fall-Kontroll-Studie

5 Ergebnisdiskussion

6 Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Wirksamkeit des Validationskonzepts im Umgang mit herausforderndem Verhalten bei dementiell erkrankten Menschen kritisch zu hinterfragen und auf eine wissenschaftlich fundierte Evidenzbasis zu prüfen.

  • Analyse der Evidenz von Validation bei herausforderndem Verhalten (BPSD).
  • Evaluation verschiedener Studiendesigns (Systematic Reviews, HTA-Berichte, Fall-Kontroll-Studien).
  • Untersuchung der Anwendbarkeit von Validation im Pflegekontext.
  • Diskussion methodischer Herausforderungen bei der Erforschung komplexer Pflegeinterventionen.
  • Identifikation von Forschungsbedarfen für zukünftige Projekte.

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

In Deutschland leben gegenwärtig etwa 1,2 Millionen an Demenz erkrankter Menschen. Jährlich kommen 250.000 Neuerkrankungen hinzu. Die Zahl der Demenzkranken wird nach Schätzungen bis zum Jahr 2050 auf mehr als 2 Millionen steigen (vgl. BMFSJ 2009). Im Zuge dieser Entwicklung steigt auch die Anzahl dementiell erkrankter Patienten im Krankenhaus, die zumeist nicht aufgrund ihrer Demenz, sondern wegen anderer Erkrankungen stationär behandelt werden (vgl. Kleina 2007, S. 6). Kleina et al. schätzen die Größenordnung aufgrund verschiedener Untersuchungsbefunde derzeit wenigstens bei 10% ein. Die Ergebnisse empirischer Studien zeigen, dass es während eines Krankenhausaufenthaltes Demenzkranker, neben weiteren gravierenden Problemen und Folgen, häufig zu einem vermehrten Auftreten problematischer Verhaltensweisen kommt (vgl. Wingenfeld 2005, S. 6). Dabei sehen Pflegekräfte in Allgemeinkrankenhäusern bei sich selbst fachliche Defizite und fühlen sich häufig überfordert im Umgang mit dementiell erkrankten Patienten (Rohrbach 2006). Herausforderndes Verhalten dementiell Erkrankter, darunter werden verhaltensbezogene und psychologische Symptome der Demenz verstanden und unter dem Begriff „BPSD“ (behavioral and psychological symptoms of dementia) gebündelt (vgl. Halek 2006, S. 21), fordert die Pflegekräfte in einer ganz besonderen Weise heraus.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beleuchtet die wachsende Relevanz von Demenzerkrankungen im Krankenhauskontext und die damit verbundene Herausforderung für das Pflegepersonal beim Umgang mit BPSD.

2 Hintergrund: Beschreibt die Entstehung des Validationskonzepts nach Naomi Feil und die methodische Weiterentwicklung zur Integrativen Validation nach Nicole Richard.

3 Methode: Erläutert das systematische Vorgehen bei der Literaturrecherche, einschließlich der Suchbegriffe, Datenbanknutzung und Auswahlkriterien der untersuchten Studien.

4 Ergebnisse: Präsentiert die Analyse ausgewählter Studien, darunter Systematic Reviews der Cochrane Collaboration, HTA-Berichte, Literaturanalysen und eine Fall-Kontroll-Studie.

5 Ergebnisdiskussion: Kritische Reflexion der Studienlage, wobei die mangelnde Standardisierung und die methodischen Schwierigkeiten bei der Erfassung komplexer Interventionen hervorgehoben werden.

6 Schlussfolgerung: Fazit zur aktuellen Evidenzlage, mit dem Appell an die Forschung, neue Methoden zur Evaluation komplexer pflegerischer Interventionen zu entwickeln.

Schlüsselwörter

Validation, Demenz, BPSD, Evidence-Based Nursing, herausforderndes Verhalten, Literaturrecherche, Pflegeintervention, Cochrane Collaboration, HTA-Bericht, Fall-Kontroll-Studie, Patientenbetreuung, Pflegeforschung, Validationsmethode, kognitive Einschränkung, Symptomkontrolle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die wissenschaftliche Evidenz für das Konzept der Validation bei der Behandlung von herausforderndem Verhalten (BPSD) bei dementiell erkrankten Menschen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die Effektivität von Validation, der Umgang mit dementiell erkrankten Patienten im Akutkrankenhaus sowie die methodische Qualität der vorhandenen internationalen Studien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die häufig empfohlene Validationsmethode kritisch zu hinterfragen, da ihre Wirksamkeit in der Fachdiskussion umstritten ist und eine fundierte Beleglage oft fehlt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin führte eine systematische Literaturrecherche durch und analysierte bestehende Systematic Reviews, einen HTA-Bericht sowie eine Fall-Kontroll-Studie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auswertung der gefundenen Literatur, die Diskussion der Ergebnisse unter Berücksichtigung methodischer Schwächen und die Ableitung von Schlussfolgerungen für die Pflegepraxis.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Neben dem zentralen Begriff „Validation“ prägen „BPSD“, „Evidence-Based Nursing“ und „herausforderndes Verhalten“ die wissenschaftliche Auseinandersetzung.

Warum wird die Anwendung von Validation im Krankenhaus hinterfragt?

Weil es laut der Analyse an aussagekräftigen, randomisierten klinischen Studien mangelt, die eine eindeutige Wirksamkeit bei den spezifischen Herausforderungen im klinischen Alltag bestätigen.

Welches Fazit ziehen die Autoren in Bezug auf die Forschungspraxis?

Die Autorin folgert, dass die aktuelle Forschungsmethodik nicht ausreicht, um komplexe Interventionen wie Validation adäquat zu erfassen, und fordert die Entwicklung neuer, standardisierter Forschungsansätze.

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Résumé des informations

Titre
Effektivität von Validation bei herausforderndem Verhalten von dementiell erkrankten Menschen
Sous-titre
Eine Literaturstudie
Université
University of Applied Sciences Hanover
Note
1,0
Auteur
Sandra Mehmecke (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
20
N° de catalogue
V176951
ISBN (ebook)
9783640983612
ISBN (Livre)
9783640983773
Langue
allemand
mots-clé
Demenz Validation Evidence-Based Nursing EBN Pflege
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sandra Mehmecke (Auteur), 2010, Effektivität von Validation bei herausforderndem Verhalten von dementiell erkrankten Menschen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176951
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Extrait de  20  pages
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